Spendenaufruf für die kubanischen Ärztebrigaden: Bereits 2 Brigaden zum Kampf gegen Ebola in Liber ia und Guinea eingetroffen

Jochens humanitäre Hilferufe

Spenden für die kubanischen Ärztebrigaden

Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba unterstützt seit dem verheerenden Erdbeben in Haiti im Jahr 2010, die weltweit in Katastrophengebieten eingesetzten kubanischen Ärztebrigaden. Aktuell sind über 100 Ärzte und Pflegemitarbeiter vor Ort bei der Ebola-Bekämpfung.

Spenden bitte unter dem Stichwort „Ärztebrigaden“
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
IBAN: DE96 3702 0500 0001 2369 00, BIC: BFSWDE33XXX
Konto: 123 69 00, BLZ: 370 205 00
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:
Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.
Online-Spenden sind hier möglich:
https://secure.spendenbank.de/kreditkarten/karte.php?oid=2663710

http://www.granma.cu/idiomas/aleman/internationales/23octubre-medicos.html

Kubanische Ärzte treffen zum Kampf gegen Ebola in Liberia und Guinea ein

Die kubanischen Ärzte und Krankenpfleger, die sich bereit erklärten, den Opfern des Virus zu helfen, kamen in ihren Einsatzorten an und wurden in beiden Ländern von dem jeweiligen diplomatischen Personal begrüßt

Foto: Anabel Díaz

Das Flugzeug mit kubanischen Ärzten und Krankenpflegern für die Behandlung der Opfer von Ebola traf in Liberia ein, berichtete Reuters. Es landete auf dem internationalen Flughafen Roberts in Monrovia. Eine weitere Gruppe von Ärzten der Insel kam im benachbarten Guinea an.

Jorge Fernando Lefebre Nicolas, Kubas Botschafter in Liberia, sagte, dass ihr Eintreffen von einem starken Gefühl der Solidarität seiner Regierung mit Liberia bestimmt ist.

Wie aus dem Bericht des Kanals Al Jazeera hervorgeht, fügte er hinzu, dass das Engagement Kubas auf die Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern gerichtet sei und bestätigte, dass die Ankunft des Gesundheitspersonals den Beginn der medizinischen Zusammenarbeit zwischen Kuba und Liberia markieren könne.

Augustine Kpehe Ngafuan, Außenminister Liberias, sagte seinerseits, er hoffe, dass kubanische Ärzte nicht nur am Kampf gegen Ebola teilnehmen werden, sondern auch bei der Stärkung des Gesundheitssektors des Landes in Fragen der Ausbildung und im Einsatz der Mitarbeiter in anderen kritischen Bereichen des liberianischen Gesundheitssystems. Dies geht aus der digitalen Website Front Page Africa hervor.

Der Minister sprach im Namen des Präsidenten Ellen Johnson-Sirleaf sowie der Regierung und des Volkes von Liberia seine tiefe Dankbarkeit und die besten Wünsche für Armeegeneral Raúl Castro und die Regierung und das Volk Kubas für deren Unterstützung in einer Zeit aus, in der das afrikanische Land eine Gesundheitskrise durchläuft.

Der stellvertretende Gesundheitsminister von Liberia, Matthew Flomo, sagte, dass die kubanische medizinische Brigade (Epidemiologen, Intensivmediziner, Allgemeinmediziner, Chirurgen, Kinderärzte, Intensiv-Krankenpfleger und Anästhesisten, etc.), bald in den Behandlungseinheiten mit der Arbeit beginnen können.

In Guinea Conakry wurden die Ärzte von den Ministern für Auswärtige Angelegenheiten, Lounsény;  für Gesundheit, Rémy Lamah, und für Internationale Zusammenarbeit, Moustapha Koutoubou Sanoh, empfangen, die für die Zusammenarbeit dankten, um die Epidemie zu konfrontieren, wie aus Berichten von Guineenews hervorgeht.

Koutoubou Sanoh betonte, dass die Beziehungen zwischen seinem Land und Kuba auf die Eroberung von Guineas Unabhängigkeit zurückreichen und bekräftigte das Engagement der afrikanischen Nation, unermüdlich für die Stärkung der Freundschaft und der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu arbeiten.

Mit dem Einsatz in Liberia und Guinea sind gegenwärtig insgesamt über 200 kubanische Gesundheitsexperten in drei westafrikanischen Ländern tätig, die speziell ausgesandt worden sind, um den Vormarsch der Epidemie aufzuhalten, was den bisher umfangreichsten Beitrag in Bezug auf qualifiziertes Personal darstellt.

Zweite kubanische Ärztebrigade trifft in Afrika ein

https://amerika21.de/2014/10/108826/zweite-aerztebrigade
Von Marcel Kunzmann

Die zweite Brigade besteht aus 39 Ärzten und 48 Krankenschwestern

Quelle: granma.cu

Havanna. Die kubanische Tageszeitung „Granma“ hat jüngst über das Eintreffen der zweiten Ärztebrigade informiert, die das Land im Kampf gegen Ebola nach Afrika entsandte. Sie besteht aus 39 Ärzten und 48 Krankenschwestern, die in Liberia und Guinea arbeiten werden.

Damit sind bisher insgesamt 255 kubanische Mediziner vor Ort im Kampf gegen die Epidemie. Kuba leistet damit weiterhin den größten Beitrag eines einzelnen Staates.
Das Land hatte zuletzt bei einem außerordentlichen Gipfel des linksgerichteten Staatenbündnisses ALBA in Havanna weitere Maßnahmen mit anderen Ländern Lateinamerikas und der Karibik beschlossen. In Kürze sollen bolivianische und venezolanische Ärzte in Kuba für den Einsatz in der Krisenregion geschult werden.

Der Hilfseinsatz des sozialistischen Landes wurde mittlerweile auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gewürdigt.
„Das Land hat aufgrund der Erfahrung seiner Mediziner und dem politischen Handlungswillen die Fähigkeit, sehr schnell zu reagieren“, sagte José Luis Di Fabio, Leiter des WHO-Büros in Havanna. Es sei unglaublich, was Kuba leisten könne.

Derzeit sind über 50.000 kubanische Ärzte und andere medizinische Kräfte in über 66 Ländern im Einsatz, davon 30.000 in Venezuela, 12.000 in Brasilien und 2.000 in Angola. Knapp ein Drittel der kubanischen Ärzte befindet sich derzeit im Ausland.

dw
cd

Jochen

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