Zur Erinnerung an die vorbereitende Kriegshetze hier vor 7 Monaten und was in der Ukraine jetzt daraus folgt

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Ich gestatte mir, auf einen Beitrag des ZDF hinzuweisen, nämlich die Sendung „Die Anstalt“ vom 29.4.2014.
Aus der ZDF-Mediathek auf gerichtliche Anordnung gelöscht, aber auf Youtube noch sichtbar:
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=bgkPGwlKzk4

Was war passiert? Am 29. April kritisierten die Kabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner in der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ die Verbindungen deutscher Journalisten zu transatlantischen Lobbyverbänden. Darunter auch die Zeit-Journalisten Josef Joffe und Jochen Bittner.
Diese haben dann eine Einstweilige Verfügung gegen die Sendung erwirkt und das ZDF hat das Video aus ihrer Mediathek gelöscht.
Und der ukrainische Staatschef, nachdem er von Merkel 500Millionen Mitgift bekommen hat, schickt jetzt seine Spezialtruppen auf die Bevölkerung der Ostukraine los.
Eigenartig, wenn der syrische Staatschef das gleiche tut, was ist er dann ? Der bekämoft auch nur „Terroristen“ und lässt dazu ganze Städte in Schutt und Asche legen.
Schon mal verglichen, die Bilder aus Syrien und dem Donbass ?
Heute abend (21.1.15) auf 1.ARD eine Sendung über Putin und die Russen. Sind wir mal gespannt.

Und noch eine Bemerkung: Sahra Wagenknecht hat auf die Parallelen zwischen dem Attentat in Paris und den US-amerikansichen, durch deutsche Datenerfassung vorbereiteten Drohnenmassakern hingewiesen:
http://newsburger.de/frankreich-wagenknecht-vergleicht-us-drohnenangriffe-mit-terror-von-paris-76829.html
Zitat: “Der US-Drohnenkrieg etwa, der auch von Deutschland aus geführt wird, hat schon tausende Unschuldige ermordet und erzeugt in den betroffenen Ländern Gefühle von Ohnmacht, Wut und Hass.”
Damit bereite man den Boden für den Terror, den man offiziell bekämpfen wolle. Das gelte auch für den Afghanistan-Krieg, der über viele Jahre mit deutscher Beteiligung geführt wurde.
“Auch die Bundeswehr ist für den Tod unschuldiger Menschen in Afghanistan verantwortlich.”
Als “wichtigste Konsequenz” aus den Terroranschlägen von Paris forderte Wagenknecht das Ende aller Militäreinsätze des Westens im Nahen und Mittleren Osten.

Wieviel Hochzeitsgesellschaften hat es in Afghanistan und Pakistan schon getroffen ? Haben da auch unsere Staatschefs gegen den Teror demonstriert ? Nein, es war ja immer mindestens ein bärtiger junger Mann dabei. Grund genug, solche Morde später als Anti-Terror-Einsatz zu bezeichnen und zu rechtfertigen.

Jochen

3 Gedanken zu “Zur Erinnerung an die vorbereitende Kriegshetze hier vor 7 Monaten und was in der Ukraine jetzt daraus folgt

  1. Mit den hier aufgeführten Feststellungen zu den Kriegen in Afganistan, Irak, Libyen unn in der Ukraine kann und muss jeder friedliebende Mensch vorbehaltlos übereinstimmen. Auch die Feststellungen von Sahra Wagenknecht zu den Drohnenangriffen der USA sind leider zutreffend. Deshalb habe ich gestern bei Twitter zur Solidarität mit Frau Wagenknecht aufgerufen. Liebe Leserinnen und Leser, schließen Sie sich dem Aufruf an! Die Kriege
    sind, wie viele internationale Institutionen und Rechtswissenschaftler festgestellt und öffentlich bekundet haben, völkerrechtswidrig! Schleichend legt sich der Schatten der Kriegshetze über ganz Europa. Die Gefahr eines 3. Weltkrieges droht! Ein Weltkrieg wäre das Ende der Zivilation, derentwegen angeblich die US-EU-Natostrategen angetreten sind.

    Wolf Werda

    • Vorzüglich zusammengefaßt, lieber Jochen.
      Bezüglich der völlig berechtigten und notwendigen Äußerungen von Sahra Wagenknecht befremdet es übrigens sehr, wenn sich Teile des Parteivorstands der Linken von ihren Äußerungen distanzieren! Gut, ich habe vernommen, daß Katja Kipping sich wiederum daraufhin mit Wagenknecht solidarisiert hat. Die Politik, die die Spitze der Linken in den letzten Monaten betreibt, trägt mitnichten dazu bei, mich davon zu überzeugen, sie zu wählen. Teilen der Partei kann es anscheinend nicht schnell genug gehen, auf irgendwelchen Regierungsbänken Platz zu nehmen, und dafür scheint Einzelnen kein Preis zu hoch zu sein. Bitter.

      • Gudrun Stolzenberg muss man beipflichten! Sollte der gegenwärige Anpassungskurs eines Teils der Partei an die mitregierende SPD zum Programm erhoben werden, wird die Linke
        schneller von der politischen Bühne verschwinden, als sie dort mit vielen Mühen Fuß fassen
        konnte. Für offene fortschrittliche Wähler ist die Linke dann nicht mehr akzeptabel.
        Wolf Werda

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