The evolutionary benefits of warfare

Für Leute, die der englischen Sprache mächtig sind:
http://www.sciencemag.org/content/347/6220/385.3.full
Abstract:

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Livestock, such as cattle, cause strife among the Nyangatom people of East Africa
„PHOTO: RANDY OLSON/NATIONAL GEOGRAPHIC CREATIVE“

Many human societies engage in warfare, but given the mortal risks involved, many evolutionary anthropologists have wondered why.
Is there an evolutionary benefit to warfare? Glowacki and Wrangham tackled this question by studying the Nyangatom, a nomadic society in East Africa.
Nyangatom men carry out livestock raids to pay for the right to marry.
Men who were active cattle raiders had more wives and children than men who were not.
But they had to wait for this benefit. Young raiders give stolen livestock as gifts to paternal relatives.
They only benefitted later in life by inheriting the larger herds they helped to build.

Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A. 10.1073/pnas.1412287112 (2014).

Viehdiebstähle für die Schwiegereltern werden belohnt !
Man fragt sich, ob diese Art der Nachbarschaftskriege einen evolutionären Vorteil für einen Stamm bietet, die den Nachteil von Tod und Zerstörung aufwiegt.

Möchte jemand eine Zusammenfassung auf Deutsch versuchen und hier als Kommentar anfügen?

Ein Gedanke zu “The evolutionary benefits of warfare

  1. DIE DUMM-MACHER KOMMEN
    Über die Versuche, der Denkkultur ein Ende zu bereiten
    Von Wolf Werda

    Die Jagdgesellschaft formiert sich. Achtung! Aufpassen ist angesagt. Die Jagd ist längst angeblasen. Die Jäger im schwarz-rosé Tarnkleid, ihre Treiber und Träger – angefeuert von den Vordenkern einer neu erdachten Wirtschaftsphilosophie, die sich Neue soziale Marktwirtschaft zu nennen wagt – kennen nur e i n Ziel: Abbau der sozialen und kulturellen Rechte der arbeitenden Menschen; der Rentner, Schüler, Studenten, der kinderreichen Familien, der Arbeitslosen, Behinderten, Kranken und Schwachen. Ihre Jadgmunition heißen sie „notwendige Reformen“. In Wahrheit geht es an die gesellschaftliche Substanz. Lohnverzicht,
    Rentenklau, Studiengebühren, versteckte und offene Steuererhöhungen, Kürzung von Mitteln für Bildung und Kultur in kommunalen Einrichtungen sind das Ergebnis dieser sogenannten
    Reformpolitik.

    Nun also das Spektalel von Davos; eine massive Ansammlung von Unternehmern, Ökonomie-Theoretikern und Wirtschaftspolitikern aus aller Welt. Und am Rande der Konferenz – in Plauderstimmung und Sektlaune? verkündet der kluge SPD-Vordenker und Wirtschaftsstratege der Großen Berliner Koalition, Sigmar Gabriel, was er von den Wählern in der Heimat hält: Die Deutschen, so Gabriel, seien reich und hysterisch…

    Ja, so simpel ist Gabriels Verständnis für die aufkeimende Bürgerwut über die verfahrene Politik der Merkel-Regierung .- Doch die Verhältnisse sind ein wenig komplizierter, das werden wir sogleich erkennen. Folgt man nämlich dem Neu-Philosophen Gunter Dueck, so ist die Welt
    deshalb so kompliziert, weil die Menschen sie kompliziert machen. Die Antwort des Gelehrten:
    Dagegen helfe nur die konsequente Eindämmung der Intelligenz durch das von ihm entwickelte
    „Lean-Brain-Management“. Das jedenfall behauptet der Professor, den man vor allem in Kreisern der Wirtschaft als unkonventionellen Denker schätzt. Wir dürfen sicher sein, dass die
    Vordenker der Neuen sozialen Marktwirtschaft auf Dueckers Idee zurückgreifen werden.

    Was aber bedeutet Lean Brain Manegement? Brain ist das englische Wort für Gehirn. Lean bedeutet soviel wie schlank. Die Begriffe hat der Philosoph aus dem Amerikanischen entliehen. Lean Brain Management ist also aus Duecks Sicht die „effiziente Höchstzuordnung“ von Intelligenz im Alttag. So schreibt er: „Intelligenz muss sich den Marktgesetzen beugen.“ So- lange Intelligenz viel Geld koste, müsse sie rigoros eingespart werden. So kann man es in Duecks Buch „Lean Brain Management“ Buchstaben getreu nachlesen! „Dennoch“, lesen wir weiter, … „zahlen wir für Intelligenz, obwohl wir sie nicht brauchen und auch nicht nutzen. (…) Der erfolgreiche Lean Brain Manager stellt alle Arbeit und alle Prouktion rückhaltlos auf den Prüfstand. Es stellt sich die grundsätzliche Frage: Wie kann etwas mit beträchtlich weniger Hirn und Kosten durchgeführt werden?“ Aber weiter: „Die Bandarbeiter bei Ford sind Vorbilder für heute: Persönliches Können ist überflüssig. Sämtliche Intelligenz steckt im System.“- Mit anderen Worten: Schluss mit dem Denken!

    Die forcierte Automatisierung der Produktionsprozesse, die damit einhergehende massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen, der Rückbau der Sozialsysteme sowie die unter dem Blickwinkel Dueckerscher Theorien einleuchtenden Großversuche (Hartz IV, Heraufsetzung des Rentenalters u. ä.), die arbeitenden Massen der Bildung und Kultur zu entfremden bzw. diese nur insoweit einzusetzen, wie es für die Ausbeutung der Arbeitskraft zum Wohle des Kapitals (noch) notwendig erscheint, belegen, dass die Philosophie des Gunter Dueck im Begriff ist, zu einer Art Heilslehre des modernen Kapitalismus zu motieren.

    Fast unbemerkt von der auf Konsum getrimmten Gesellschaft, ist es den Globalisierern und ihren Helfershelfern in der Politiik gelungen, Intelligenz aus den Köpfen der Menschen in technische Systeme zu transferieren; (aus Sich des „Faktors Kapital“ wäre es dumm, Intelligenz zu verwenden, wo sie dem Kapital entweder schadet oder unnötig viel Geld kostet).
    In dieser neuen Epoche des Hochkapitalismus ist – wir wir erkennen – ist Mitdenken der Arbeiter unerwünscht. Faszit: Wir Kritiker dieser Entwicklung müssen Globalisierung als gesellschspolitisches Instrument der Herrschenden begreifen. Gelingt dies nicht, finden wir keine menschwenwürdige Antwort auf diese ungeheuerliche Provokation, so wird der Mensch, wie Gunter Dueck genüßlich schreibt, nicht mehr gebraucht.

    * * * * * * *
    (Gunter Dueck: “ Lean Brain Management“, erschienen im Springer Verlag)

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