Sensationelle Doku über die israelische Atombombe: Geheimes Naziwissen und bundesrepublikanische Entwicklungshilfe machten sie möglich

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Ein ausgezeichnetes und spannendes Video, von Gaby Weber unter großen persönlichen Opfern zusammengetragen und glaubwürdig dokumentiert, gerade eben fertig geworden (Dank an Tim):

„Dimona: Geheime Kommandosache –Israels Atombombe – aus dem Nazi-Schoß gekrochen?“

Gaby_WeberEin Dokumentarfilm von Gaby Weber (2018)

https://www.youtube.com/watch?v=rJClsenkrgA

(ca. 40 min)

Der Film basiert auf langjährigen Recherchen zu den Verwicklungen von Adenauer-Regierung, westdeutschen Behörden und Unternehmen in den Aufbau und die Finanzierung des israelischen Atomwaffenprogramms ab ca. 1950.
Einige Dokumente wurden erst im Rahmen dieser Recherchen freigegeben bzw. „wiedergefunden“.
Auch die Rolle führender deutscher Wissenschaftler im Atomprogramm der Nazis wird neu beleuchtet.

https://www.gabyweber.com

Gaby Weber hat außerdem mehrere Verwaltungsklagen auf Aktenherausgabe zu laufen, u.a. gegen den BND, das BfV und das Kanzleramt (s. Website unter „Trials“).
Dafür und für die Sicherung ihrer unabhängigen journalistischen Arbeit werden Spenden benötigt.

Spenden über Paypal: gaby.weber „AT“ gmx.net

oder über Comdirect IBAN DE53200411550192074300, BIC COBADEHD055

Grüße

Daniel

Ich habe 10€ gespendet.

Jochen

Wie ging Tschernobyl tatsächlich in die Luft?

http://www.spektrum.de/news/wie-ging-tschernobyl-tatsaechlich-in-die-luft/1520357

Das Unglück von Tschernobyl gilt als bislang schlimmster Unglücksfall der Kernkraftindustrie. Nun wurden die ersten Sekunden des GAUs neu untersucht – mit bedenklichem Ergebnis.

In der Nacht zum 26. April 1986 ereignete sich der bislang schwerste Unfall in einem Kernkraftwerk: Ein Test im Reaktor 4 von Tschernobyl lief völlig aus dem Ruder; am Ende explodierte der Block und jagte radioaktives Material in die Atmosphäre, das nachfolgend die unmittelbare Umgebung wie auch weiter entfernte Regionen Europas kontaminierte. Auch noch mehr als 30 Jahre später ist die Analyse dieses GAUs nicht abgeschlossen, wie die Studie von Lars-Erik De Geer von der schwedischen Agentur für Verteidigungsforschung und seinen Kollegen im Journal der American Nuclear Society darlegt. Die Physiker haben untersucht, was in den ersten Sekunden der Explosion genau ablief und welcher Art sie gewesen sein muss.

Augenzeugen hatten damals berichtet, dass zwei Explosionen am oder im Reaktor stattgefunden hätten. Nach den Daten von De Geer und seinem Team handelte es sich bei der ersten im Gegensatz zu bisherigen Annahmen um eine Kern- und nicht um eine Dampfexplosion. Diese löste erst das zweite Ereignis aus. Bislang war man von einer umgekehrten Reihenfolge ausgegangen. De Geer und Co vermuten, dass es im Reaktorkern nach Erreichen des überkritischen Zustands gleich zu einer ganzen Serie von Kernexplosionen kam, die radioaktives Material und Schutt aus der zerrütteten Reaktorhülle bis in die hohe Atmosphäre jagten. Drei Sekunden später folgte dann die Dampfexplosion, welche die Hülle des Reaktorblocks endgültig zerstörte und weitere Spaltprodukte sowie Reste des Baus in niedrigere Luftschichten riss. Luftströmungen verteilten die Substanzen dann über die nähere und weitere Umgebung.

calculated_surface_air_133Xe_concentration_map_at9-00UTC_1986-April29

A calculated surface air 133Xe concentration map at 09:00 UTC on April 29 for one maximum power channel with a 75-ton explosion injecting its full debris into the 2.5- to 3.0-km altitude interval between 21:00 and 22:00 UTC on April 25, 1986. Note that “●” indicates the power plant and “○” marks Cherepovets. The inset in the lower right shows the cloud at the altitude of 3 km at midnight the day before the detection.

Die Theorie basiert unter anderem auf der neuen Analyse von Xenonisotopen, die in der Umgebung von Moskau und Skandinavien niedergingen. Vier Tage nach dem Ereignis registrierten Wissenschaftler des V.G. Khlopin Radium Institute im damaligen Leningrad demnach Xenonisotope in Cherepovets, einer Stadt nördlich von Moskau und eigentlich weit weg von den hauptsächlichen Fallout-Regionen des GAUs. Bei diesen Isotopen handelte es sich allerdings laut der neuen Untersuchung um Material, das durch eine Kernspaltung kurz zuvor entstanden sein muss – was nahelege, dass eine Kernexplosion stattgefunden haben muss, so die Physiker. In Skandinavien tauchten hingegen andere Xenonisotope auf, die aus dem Reaktorkern stammten und während des normalen Betriebs produziert wurden. Dazu passen Wetterdaten, nach denen das Xenon von Cherepovets durchaus mit hohen Atmosphärenströmungen aus Tschernobyl gedriftet sein könnte – während Winde das Xenon in niedrigeren Luftschichten nach Skandinavien trieben. Ein Fischer hatte damals einen blauen Blitz während der Explosion beobachtet, was ebenfalls auf eine Kernexplosion hindeutet.

Und auch Spuren am zerstörten Reaktorbehälter sprechen dafür: Teile der zwei Meter dicken Stahlplatte unterhalb des Kerns schmolzen im direkten Einflussbereich als Folge der extremen Temperaturen, die dabei auftraten. Im restlichen Behälter blieb diese Platte hingegen intakt, doch wurde sie fast vier Meter nach unten gepresst – Zeichen dafür, dass die Hitze der Dampfexplosion nicht ausreichte, um den Stahl zu schmelzen. Ihre enorme Wucht drückte sie jedoch in die Tiefe. Seismische Daten aus dem Umfeld Tschernobyls legen jedenfalls diesen Ablauf nahe.

„Wir vermuten, dass thermische Neutronen mehrere Kernexplosionen am Grund einiger Brennstoffkühlkanäle auslösten, wodurch ein Strahlstrom aus Schutt durch die Befüllungskanäle nach oben schoss. Dessen Wucht riss die 350 Kilogramm schweren Verschlüsse der Röhren weg, so dass der Strahlstrom durch die Decke jagen und Material bis in eine Höhe von 2,5 bis 3 Kilometer reißen konnte. Die dort vorhandenen Winde begünstigten die Route nach Cherepovets“, sagt De Geer.

Die Dampfexplosion folgte schließlich 2,7 Sekunden später.

© Spektrum.de

Nachlässigkeit war Ursache für Fukushima-Super-GAU in Japan

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

IPPNW-logoDas bedeutet das Ende der Atomkraftwerke in Japan. Wenn man es ernst nimmt, auch vieler weiterer AKW in Europa, z.B. denen hier über der Fessenheim-Spalte.
Näheres hier:
https://www.ippnw.de/atomenergie/gesundheit/artikel/de/fukushima-gesundheit.html
Auszüge:

Mutierte-Gaensebluemchen

Nach Fukushima: Mutierte Gänseblümchen

Ein Gericht in Japan hat dem AKW-Betreiber TEPCO und den japanischen Behörden Nachlässigkeit im Umgang mit bekannten Sicherheitsrisiken an den AKW-Standorten in Fukushima vorgeworfen und ein wegweisendes Urteil erlassen, das nachhaltige Folgen für die Zukunft der Atomenergie in Japan haben könnte.

Seit nunmehr sechs Jahren prozessieren in Japan Betroffene der Atomkatastrophe von Fukushima gegen die Betreiberfirma TEPCO und die japanischen Atomenergiebehörden. Der Untersuchungsausschuss des japanischen Parlaments hatte 2011 von einer „menschengemachten“ Katastrophe gesprochen und Korruption sowie illegale Absprachen zwischen der japanischen Atomindustrie, den Aufsichtsbehörden und der Politik fr den mehrfachen Super-GAU in Japan verantwortlich gemacht.

Letzten Monat fiel nun ein erstes wegweisendes Urteil in einer Klage von 137 BürgerInnen vor dem Maebashi Gericht der Präfektur Gunma.
Die Richter erklärten am 17. März, dass sowohl TEPCO als auch die japanische Regierung sich des Risikos eines großen Erdbebens und eines Tsunamis bewusst waren, die wissenschaftlichen Erkenntnisse jedoch ignorierten und notwendige Schutzmaßnahmen unterließen, welche die Atomkatastrophe eventuell hätten verhindern können. Das Gericht erkannte somit die Haftbarkeit der staatlichen Behörden und der Betreiberfirma TEPCO für die Folgen der Kernschmelzen an.

Die Richter zitierten für ihr Urteil eine Einschätzung der japanischen Regierung von 2002, die eine 20% Wahrscheinlichkeit für ein Seebeben der Stärke 8 oder höher in den Jahren 2002-2032 feststellte.
Zudem wurde ein TEPCO-Bericht zitiert, der die Möglichkeit einer 15,7 Meter hohen Tsunamiwelle am AKW-Standort diskutierte.
Das Gericht kam zu dem Schluss, dass TEPCO auf der Basis dieses Wissens effektive Schutzmaßnahmen hätte einrichten müssen, und stellt weiter fest, dass es die Verantwortung der Regierung gewesen wäre, die Betreiberfirma zu diesen Schritten zu verpflichten und deren Installation zu überwachen.

Das Urteil könnte Auswirkungen auf die noch ausstehenden Gerichtsverfahren in Japan haben. Insgesamt laufen derzeit 29 zivilrechtliche und strafrechtliche Verfahren in insgesamt 18 Präfekturen. An diesen Klagen sind mehr als 10.000 betroffene BürgerInnen beteiligt, die Schadenssummen umfassen mehr als 46 Milliarden Euro.
Auch die öffentliche Meinung zur Atomenergie dürfte durch das Urteil und seine Implikationen einen weiteren Dämpfer erhalten. Schon jetzt sprechen sich in einer repräsentativen landesweiten Umfrage der Mainichi Shimbun Tageszeitung 55% aller Befragten gegen eine Rückkehr zur Atomenergie aus, während lediglich 26% eine solche befürworten.

Zudem ist zu erwarten, dass die Verfahren zum Hochfahren stillgelegter Atomkraftwerke ebenfalls von dem Urteil des Gerichts in Gunma beeinflusst werden könnten. Derzeit befinden sich nur 3 der insgesamt 54 japanischen Atomreaktoren am Netz: Reaktoren 1 und 2 des AKW Sendai in der Präfektur Kagoshima und Reaktor 3 des AKW Ikata in der Präfektur Ehime.
Wenn künftig verstärkt seismologische Daten in die Verfahren zur Erteilung von Betriebsgenehmigungen einbezogen werden sollten, wrde dies das Ende der japanischen Atomindustrie bedeuten denn das Risiko von Erdbeben und Tsunamiwellen besteht an allen japanischen AKW-Standorten.

Dr. med. Alex Rosen

Quellen:

Siehe auch: https://josopon.wordpress.com/2015/07/26/nach-nuklearkatastrophe-mutierte-gaensebluemchen-in-japan-entdeckt-2/

Jochen

JSN : Ab jetzt auch auf wordpress.com als Blog zu sehen !

JOchens SOzialPOlitische NACHRICHTEN

Ich_kLiebe Leute,
Habe mich ab heute, meinem 60.Geburtstag als Blogger unter josopon.wordpress.com angemeldet.
Wenn es klappt, könnt ihr da alles nachlesen.
Ich hoffe, ich kriege keinen Ärger wegen Urheberrechtsverletzungen, werde Zitate weiterhin als solche kennzeichnen.

Auf Fratzbuch habe ich auch weiterhin keine Lust !

Und der Name des ehemaligen Kanzleramtsministers wird ab jetzt auf der 1. Silbe betont:
PO-Faller, PO-Faller, PO-Faller, weil er der Merkel aus dem Po gefallen ist.

eCard-neindankerosalux_briefmarkeoben bleibennonatom

oliri logo m

Jochen