mRNA aus Covid-Impfstoffen in Muttermilch nachgewiesen

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

https://reitschuster.de/post/mrna-aus-covid-impfstoffen-in-muttermilch-nachgewiesen/

Eine weitere „Verschwörungstheorie“ wurde Realität

Noch vor kurzen musste jeder, der auf so ein Risiko hinwies, damit rechnen, als „Covidiot“ oder „Corona-Leugner“ diffamiert zu werden.

Jetzt ist es offiziell: Forscher konnten mRNA aus den Covid-Impfstoffen in Muttermilch nachweisen. Das schreibt das renommierte Journal „JAMA Pediatrics“.
https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/fullarticle/2796427

Besonders brisant ist vor diesem Hintergrund, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) vor einem Jahr auch Schwangeren und stillenden Müttern empfahl, sich gegen Corona mit mRNA-Impfstoffen impfen zu lassen. Verbunden war diese Empfehlung ausgerechnet mit der Versicherung, dass die mRNA in der Muttermilch nicht nachweisbar sei.

„Auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt die Covid-19-Impfung ausdrücklich für Schwangere und Stillende“, wie FOL berichtet:
„Die Sorge, dass die mRNA aus den Covid-Impfstoffen über die Muttermilch auch an Säuglinge weitergegeben werden könnte, wurde damals kategorisch ausgeräumt.“
https://www.focus.de/gesundheit/impfstoff-rna-in-muttermilch-nachgewiesen-was-das-fuer-muetter-bedeutet_id_154659625.html

Am 26. September verbreitete das Bundesgesundheitsministerium via Twitter: „Sie können nach der Impfung gegen das Coronavirus wie gewohnt weiter stillen. Die mRNA des Impfstoffes konnte in der Muttermilch nicht nachgewiesen werden.“
Mehr noch: Der Tweet wurde mit einer Infografik ergänzt. Aus der ging hervor, dass nach damals aktueller Studienlage weder eine Stillpause noch ein Stillverzicht nach Impfung nötig seien.

Wie das Ministerium und die Kommission zu ihren Schlüssen kamen, wird ihr Geheimnis bleiben. Denn sowohl Schwangere als auch stillende Mütter waren in den großen Zulassungsstudien der Hersteller außen vor geblieben – aus Sicherheitsbedenken.
FOL versucht, das Versagen schönzuschreiben: Die Stiko habe eine ausreichende Anzahl von Studien gehabt, die angeblich ein Risiko in Schwangerschaft und Stillzeit ausschlossen.
Nur: Welche? Und wie wollte man anhand fehlender Langzeiterfahrungen überhaupt irgend etwas ausschließen?

Besonders peinlich ist die Sache für die so genannten „Faktenchecker“. Die von „MDR Wissen“ brachten damals einen eigenen „Faktencheck“, wie der Versuch, Meinungen zu diffamieren, die nicht ins regierungsamtliche Narrativ passen, immer öfter genannt wird. Titel des Artikels: „Unfreiwillige Covid-19-Impfung über Muttermilch: Stimmt nicht.“

Die öffentlich-rechtlichen Journalisten führen weiter aus: „Stillende, die gegen Covid-19 geimpft wurden, geben die Wirkstoffe (v.a. die mRNA) nicht über die Muttermilch an ihr Kind weiter. Für die Präparate von Pfizer/BionTech und Moderna konnte keine mRNA in der Muttermilch nachgewiesen werden.
Proben wurden 4 bis 48 Stunden nach der Impfung untersucht. Die mRNA in den Impfstoffen ist sehr fragil, zerfällt kurze Zeit nach der Injektion und sollte nicht in den Blutkreislauf der Mutter gelangen.“

Die Studie, auf die sich das Journal „JAMA Pediatrics“ bezieht, beruht zwar mit elf Teilnehmern auf einer kleinen Datenbasis. Aber wenn der Nachweis erfolgt, ob mRNA aus der Impfung in die Muttermilch gelangt oder nicht, ist auch eine kleine Datenbasis aussagekräftig: Denn die Behauptung von Stiko und Gesundheitsministerium war ja, dass genau das nicht passieren könne.

Besonders alarmierend: Mehr als die Hälfte der stillenden Mütter, die von den Forschern untersucht wurden, wiesen laut FOL „innerhalb von 48 Stunden nach einer Impfung mit einem Präparat von BionTech/Pfizer oder Moderna die mRNA der Impfstoffe in der untersuchten Muttermilch auf.“

Die Ergebnisse seien auch deshalb spannend, weil sie einen Hinweis darauf geben, wie sich die Lipid-Nanopartikel, die die mRNA enthalten, im Körper verteilen, so FOL weiter. Die Forscher schreiben demnach:
„Diese Daten zeigen unseres Wissens zum ersten Mal die Biodistribution der Covid-19-Impfstoff-mRNA in Brustzellen und die potenzielle Fähigkeit von extrazellulären Vesikeln, die Impfstoff-mRNA zu verpacken, die zu entfernten Zellen transportiert werden kann.“

Auch diese Biodistribution, also Verteilung und Lokalisierung von Lipid-Nanopartikeln im Körper nach einer mRNA-Impfung, war bisher ein Tabu-Thema. Gängiges Narrativ war, dass sie sich eben nicht verteilen.
Jetzt klingt das in der Studie ganz anders: „Bei Ratten wurden bis zu drei Tage nach der intramuskulären Verabreichung niedrige Impfstoff-mRNA-Spiegel im Herz-, Lungen-, Hoden- und Gehirngewebe nachgewiesen, was auf eine Biodistribution im Gewebe hindeutet. Wir spekulieren, dass nach der Impfstoffverabreichung Lipid-Nanopartikel, die die Impfstoff-mRNA enthalten, über hämatogene und/oder lymphatische Wege in die Brustdrüsen transportiert werden.“

Wechselwirkungen möglich?

Die Autoren der Studie wollen offensichtlich nicht ganz auf Konfliktkurs mit der Politik gehen. Sie schreiben, sie hielten es für „sicher“, nach einer Covid-19-Impfung zu stillen, empfehlen lediglich, die ersten 48 Stunden nach der Impfung zu warten. Solange es noch keine Sicherheitsstudien gibt.
Zudem fordern die Forscher, zu prüfen, ob es Wechselwirkungen mit anderen Impfungen für Säuglinge gebe, wenn diese mRNA aus den Impfstoffen über die Muttermilch zugeführt bekämen.

So sehr die Forscher jetzt zurückrudern – ihre Ergebnisse sind ein GAU für die Impfpolitik: Zeigen sie doch, dass etwas, was lange kategorisch ausgeschlossen wurde, eben doch möglich ist.
Und dass offenbar frühere Studien falsch lagen. Wo liegt die Garantie, dass es nicht mit anderen Aspekten der Impfung genauso verläuft?
Dass nicht andere Thesen, die heute noch als „Verschwörungstheorie“ gelten wie bisher „mRNA in Muttermilch“, morgen von der Wissenschaft bewiesen werden könnten?
Wie konnten Stiko und Gesundheitsministerium etwas ausschließen, was nun bewiesen ist?
Wie sollen Menschen Vertrauen haben in die Versicherungen der Politik und der Medizin-Funktionäre, wenn diese derart daneben liegen können?

Und wann kommt eine Entschuldigung bei all denen, die bisher noch wegen ihrer Bedenken diffamiert wurden?

Mit der ist wohl zumindest vorerst kaum zu rechnen. Im Gegenteil. Es wird weiter der alte Kurs verfolgt.
So sagte etwa Wolfgang Paulus, leitender Experte für Reproduktionstoxikologie am Universitätsklinikum Ulm, im Gespräch mit „FOL“: „Die bisherige Maßgabe war, dass man sagte, die allenfalls geringen Mengen, die über den Magen-Darm-Trakt ankommen können, sind nicht so relevant, dass man zu einer Stillpause raten würde. Denn die Konsequenzen sind massiv.
Viele Mütter würden sich vielleicht gar nicht mehr an die Impfung heranwagen, weil sie einem voll-gestillten Kind nicht 48 Stunden lang die Brust vorenthalten.“

Augen zu und durch!

Erst wenn gesichert feststehe, dass größere Mengen der mRNA auch im Blut der Säuglinge ankommen, könne man sich ernsthaft Gedanken darüber machen, so Paulus zu „FOL“: „Er würde aber davon abraten, auf die Impfung zu verzichten, da die Mutter dann selbst nicht vom Impfschutz profitiere und auch keine Antikörper über die Muttermilch an ihr Kind weitergeben könne.“

Mir fehlen die Worte, um das noch zu kommentieren.

Wenn Mediziner wie Paulus auch jetzt noch, angesichts der milden Omikron-Variante und dem Nachweis von Übergang von mRNA in die Muttermilch, stillenden Müttern strikt zur Impfung raten, hat das in meinen Augen mit Hybris zu tun: Dem Glauben, alles beherrschen zu können, auch einen neuartigen Impfstoff bzw. dessen Nebenwirkungen.
Der jetzige Gesundheitsminister Karl Lauterbach behauptete ja noch vergangenes Jahr, die Impfstoffe seien nebenwirkungsfrei.
Dabei weiß jeder verantwortungsvolle Arzt, dass es keine nebenwirkungsfreien Präparate gibt. *)

Bezeichnend ist auch die Reaktion der großen Medien. Eigentlich müsste es ein zentrales Thema sein, wenn eine Zusage von Politik und Medizin in so einem wichtigen Bereich sich als falsch herausstellte.
Überall müssten Beiträge zu finden sein, ganz zentral, ganz oben auf den (Web-)Seiten.
Stattdessen brachte eine Suchanfrage bei „Google News“ mit den Suchworten „Mrna Muttermilch“ in der Nacht auf Mittwoch nur einen einzigen einschlägigen Treffer: den hier zitierten Bericht von „FOL“.

Das Schweigen der anderen großen Medien sagt mehr als tausend Worte.

*: Es ist mir nicht bekannt, dass Lauterbach jemals verantwortlich als Arzt für Menschen tätig war.
Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
Jochen

Seriöse Wissenschaftler warnen: „Absolute Risiko-Erhöhung durch die mRNA-Impfung“ – Interview mit Prof. Dr. Sönnichsen über die zu registrierende Übersterblichkeit

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Zur Übersterblichkeit habe ich mich schon 2020 kritisch geäußert https://josopon.wordpress.com/2020/09/10/ubersterblichkeit-wie-viele-menschen-starben-wirklich-an-covid-19/
nachdem ich das aktuelle Buch von Clemens Arvey gelesen hatte: https://josopon.wordpress.com/2020/11/28/genetische-impfstoffe-gegen-covid-19-hoffnung-oder-risiko/
Bereits im Frühjahr 2021 habe ich eine Studie in einer seriösen (peer-reviewed) Zeitschrift gelesen, wonach man, um 4 Menschen vor einem Tod durch CoVid retten will, den Tod von 3 Geimpften in Kauf nehmen muss. Das erschien mir damals unglaubhaft.

Aber nun meldet sich der unerschrockene Boris Reitschuster mit einem Artikel, den der der ebenfalls seriösen BZ entnommen hat: https://reitschuster.de/post/wissenschaftler-warnen-absolute-risiko-erhoehung-durch-die-mrna-impfung/
Da der Originalartikel hinter einer Bezahlschranke liegt, präsentiert er hier nur die wichtigsten Auszüge:

Bis heute ist Kritik an der Impfung, insbesondere an der mRNA-Impfung, die Kritiker als Gen-Therapie bezeichnen, in weiten Teilen von Politik, Medien und Wissenschaft ein Tabu wie im Mittelalter „Ketzerei“.
Wehe, wer auch nur in den Verdacht gerät! Und jetzt das: Mit der Berliner Zeitung wagt jetzt ein „Mainstream-Blatt“, in dessen Verlag gerne gegen Corona-Kritiker wie mich gehetzt wird, das Undenkbare.
Sie bringt einen kritischen Beitrag über die Impfstoffe. Und was für einen! „Eine neue Studie zu schweren Nebenwirkungen der mRNA-Covid-19-Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer zeigt mehr Schaden als Nutzen durch die Impfung“, heißt es im Vorspann des Beitrags. Der ist zwar schamhaft hinter einer Bezahlschranke versteckt. Vielleicht hat man Sorge im Verlagshaus, dass zu viele Menschen die „Ketzerei“ lesen und dann Ungemach droht.
Aber dennoch: Dass sich jetzt eine Mainstream-Zeitung traut, so einen Bericht zu bringen, ist ein Zeichen. Ist die Impf-Inquisition am bröckeln?

Aber nun zum Inhalt des Artikels, für den ich extra ein Probe-Abo der Berliner Zeitung abgeschlossen habe, um für Sie hinter die Bezahlschranke zu blicken.
„Es ist eine Re-Analyse der Zulassungsstudien von Pfizer und Moderna, auf die sich der Epidemiologe und Sozialmediziner Ulrich Keil bezieht. Keil ist emeritierter Professor der Uni Münster. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehörten zu den zentralen Themen seiner Arbeit; von 1973 bis 2012 war er Berater der Weltgesundheitsorganisation (WHO), zudem war er Vorsitzender des Weltverbands der Epidemiologen, der „Europäischen Region der International Epidemiological Association“. Er hat schon früh den Umgang mit der Corona-Pandemie in Deutschland in Frage gestellt und sieht Corona-Impfungen seit langer Zeit kritisch“, schreibt das Blatt.

‘Weltweit anerkannter Epidemiologe‘

Keil, Autor von 500 wissenschaftlichen Publikationen, beruft sich mit seiner Kritik auf eine neue Studie, die Ende August in der Medizin-Zeitschrift „Vaccine“ abgedruckt wurde.
Im Rahmen der Untersuchung haben Forscher von der University of Maryland in den USA die Zulassungsstudien der mRNA-Impfstoffe genau unter die Lupe genommen. Und sie sind dabei zu einer Einschätzung der schweren Nebenwirkungen bei Erwachsenen gekommen, die sich sehr von der vorherrschenden unterscheidet.
Sander Greenland, der im Zentrum der Studie steht, ist laut Keil „ein weltweit anerkannter Epidemiologe und einer der besten Methodiker überhaupt auf unserem Gebiet.“

Genau angesehen haben sich die Wissenschaftler die randomisierten Studiendaten der Phase 3.
Keil führt dazu gegenüber der Berliner Zeitung aus: „Im Studienplan war festgelegt, dass Pfizer etwas über 40.000 Personen, Moderna 30.000 Personen über zwei Jahre beobachten und vergleichen sollten, je zur Hälfte zufällig zugeteilt zur Impf-oder Placebogruppe.
Nach durchschnittlich nur zwei Monaten Beobachtungszeit nach der zweiten Dosis wurde für beide Impfstoffe die Eilzulassung beantragt und gleichzeitig die Studien entblindet, das heißt: Den Teilnehmern der Placebogruppen wurde angeboten, sich impfen zu lassen.
Zum Zeitpunkt der Eilzulassung waren jedoch noch viele Fragen besonders zur Sicherheit der Impfstoffe offen, wie die Zulassungsbehörden selbst feststellten.“

Bei einem unverzerrten Vergleich von Impf-und Placebogruppe haben die Wissenschaftler um Greenland nun „das Auftreten schwerer Nebenwirkungen anhand der standardisierten Liste der Brighton Collaboration für Impfstoffstudien untersucht“, so Keil.
Das Ergebnis: „Im Vergleich zu den Placebogruppen hatten die Geimpften, beide Studien kombiniert, ein um 16 Prozent erhöhtes Risiko einer schweren Nebenwirkung. Wir sehen also eine absolute Risikoerhöhung durch die mRNA-Covid-19-Impfung.“

Zwei unterschiedliche Daten-Welten

Eine Zahl, die umso erstaunlicher ist, als das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die oberste Bundesbehörde in Sachen Impfungen, immer von 0,02 Prozent schwerer Impfnebenwirkungen sprach – mit dem Hinweis, so eine Größenordnung sei zu vernachlässigen. Laut Keil ist das unter anderem darauf zurückzuführen, dass „Spontanmeldesysteme von Nebenwirkungen eine hohe Untererfassungsrate aufweisen.“

Der Epidemiologe Keil hat sich nun als Reaktion in einem Schreiben mit Wissenschaftler-Kollegen an die Ständige Impfkommission (Stiko) gewandt.
Weil die Zahl der Nebenwirkungen so hoch ist, fordert er sie auf, die neue Studie aus den USA „zur Kenntnis nehmen“ und „ihre Empfehlung bezüglich mRNA-Impfstoffen zurückziehen beziehungsweise bei den aktuell anstehenden Empfehlungen zu den Omikron-Impfstoffen, die ja auf derselben mRNA-Plattform beruhen, zu berücksichtigen.“
Dabei beruft er sich auf darauf, dass „das Nutzen-Schaden-Verhältnis in den randomisierten Daten zum Zeitpunkt der Eilzulassung negativ war, das heißt: Das Risiko einer schweren Nebenwirkung war höher als der nachgewiesene Nutzen“, wie er der Berliner Zeitung sagte.

Dazu führte der Wissenschaftler aus: „Nach besagter Beobachtungszeit von zwei Monaten übertraf das Risiko einer schwerwiegenden Nebenwirkung für beide mRNA-Impfstoffe den Nutzen, nämlich die Risikoreduktion der Hospitalisierung bei positivem PCR-Test, im Vergleich zur Placebogruppe.
In der Moderna-Studie erlitten 15,1 von 10.000 geimpften Teilnehmern eine schwere Nebenwirkung. Dagegen wurde das Risiko eines schweren Verlaufs nur um 6,4 pro 10.000 geimpfte Teilnehmer im Vergleich zur Placebogruppe verringert.
In der Pfizer/BionTech-Studie war das Risiko einer schweren Nebenwirkung mit 10,1 pro 10.000 höher als die Risikoreduktion für eine Hospitalisierung aufgrund von Covid-19 im Vergleich zur Placebogruppe mit 2,3 von 10.000 Teilnehmern. Beide Studien zusammen weisen ein um 16 Prozent erhöhtes Risiko einer schweren Nebenwirkung nach mRNA-Impfung auf.

Unterschiedliche Kriterien

Auf die Frage der Zeitung, warum all das erst jetzt bekannt wird, sagte Keil, „die Auswertungen der unabhängigen Wissenschaftler unterscheiden sich von denen der Hersteller und der Zulassungsbehörde bei den Kriterien ‘vollständig geimpft‘ und Beobachtungszeitraum. Die Re-Analyse bezieht sich demnach „auf Studienteilnehmer, die zweimal geimpft wurden und mindestens zwei Monate Beobachtungszeit nach der zweiten Dosis beitrugen.“
Ganz anders bei Herstellern und Zulassungsbehörden: Die „schlossen auch diejenigen Studienteilnehmer ein, die nur eine Dosis erhalten hatten und damit eine viel kürzere Beobachtungszeit aufwiesen. Der so vergrößerte Nenner führt zu einer rechnerischen Verminderung des Nebenwirkungsrisikos.“

Keil kritisiert scharf, dass die Zulassungsstudien „nach nur zwei Monaten entblindet wurden“. Das mache es unmöglich, Langzeitrisiken „nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis einschätzen“.
Dennoch seien auch schon die vorliegenden „Zwei-Monats-Daten aussagekräftig genug, um hier intensiv nachzuforschen.“ Dafür müssten die Hersteller allerdings „alle randomisierten Studiendaten offenlegen, das heißt Zugang zu den individuellen Teilnehmerdaten in Impf-und Placebogruppe gewähren.“
Das tun sie aber nicht, beklagt Keil, die Hersteller haben diese Daten auch fast zwei Jahre nach Beginn der Impf-Kampagne immer noch nicht zugänglich gemacht.
Sie seien aber notwendig, um etwa zu untersuchen, „ob Betroffene nicht nur eine, sondern vielleicht zwei oder drei Nebenwirkungen hatten und ob es bestimmte Untergruppen gibt, in denen das Risiko besonders hoch ist.“
Damit könnte, so Keil, „eine viel genauere Einschätzung des Nutzen-Schaden-Verhältnisses für Menschen in verschiedenen Altersgruppen und mit einem unterschiedlich hohen Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf berechnet werden.“

Da bisher nur die Makrodaten öffentlich seien, war so eine Berechnung bislang nicht möglich. „Man muss auch wissen, dass die Teilnehmer der beiden randomisierten Studien eher jung und gesund waren und im Vergleich zu vulnerablen Gruppen ein niedriges Risiko hatten, an Covid-19 schwer zu erkranken oder zu versterben“, moniert Keil:
Aus diesem Grund wäre eine Berechnung des Nutzen-Schaden-Verhältnisses mit den individuellen Daten, die die Hersteller geheim halten, besonders relevant.

‚Mehr als unbefriedigend‘

Der bisherige Umgang mit Menschen, die an schweren Impf-Nebenwirkungen litten, sei „mehr als unbefriedigend“, sagte Keil der „Berliner Zeitung“;
„Oft wurden sie als Simulanten hingestellt und ein möglicher Zusammenhang ihrer Symptome mit der Impfung nicht weiter untersucht oder als Long Covid fehlgedeutet.
Ich hatte auch Menschen mit schweren Impfnebenwirkungen im Umfeld und frage mich schon lange, wie man den Zusammenhang nicht sehen kann.“

Die Forderung des Professors: Die Einstellung zu möglichen Impfschäden müsse sich ändern. Jeder einzelne Fall müsse „nach wissenschaftlichen Kriterien untersucht werden.
Und: „Wenn es wahrscheinlich ist, dass ein Impfschaden vorliegt, muss dies anerkannt und entschädigt werden.“

Auf den Einwand der Zeitung, ob eine Rücknahme der Impfempfehlung die mRNA-Covid-19-Impfstoffen, wie er sie von der Stiko fordert, keine negativen Folgen für die überlasteten Krankenhäuser hätte, antwortete der Professor: „Angesichts der massiven Schließungskampagne von Krankenhäusern in Deutschland, die in der Corona-Zeit ungehindert fortgeschritten ist, sind meines Erachtens eher strukturelle Versorgungsprobleme für regionale Engpässe verantwortlich.“

Ich bin zwar medizinischer Laie, aber nach zwei Jahren intensiver Beschäftigung mit dem Thema doch etwas in diesem bewandert. Und meiner Einschätzung nach sind die Ergebnisse der Studie aus den USA eine regelrechte Bombe.
In einem funktionierenden demokratischen Staat mit Meinungspluralismus, in dem die überwiegende Mehrheit der Menschen mit genau diesen mRNA-Impfstoffen geimpft würde, müsste sie heute Schlagzeilen beherrschen, wir müssten überall im Fernsehen und in den großen Medien darauf stoßen. In Deutschland ist sie dort aktuell nur in der „Berliner Zeitung“ zu finden, hinter einer Bezahlschranke.

Menschen, die genau vor dem warnten, was nun die Studie bestätigt, wurden übelst beschimpft oder wie der Professor Stefan Hockertz mit Polizimaßnahmen überzogen (sein Vermögen wurde nach einer Hausdurchsuchung beschlagnahmt, er musste in die Schweiz fliehen). Google News bringt außer dem Bericht in der „Berliner Zeitung“ keinen einzigen anderen Beitrag in einem großen Medium zu der Studie (Stand: 10.9.22, 23 Uhr).

Es ist kaum zu glauben.
Und zum Fremdschämen.

Genauso aufmerksam wie die Impfnebenwirkung muss das kollektive Versagen der großen Medien in Deutschland untersucht werden.

Es ist für die Demokratie genauso gefährlich, wie schwere Impfnebenwirkungen für die Gesundheit der Menschen.

Dem kann ich mich hier nur anschließen.
Und hier das aktuelle Interview vom 13. 9.22 in Kurzfassung:
https://reitschuster.de/post/was-steckt-wirklich-hinter-der-aktuellen-uebersterblichkeit/

Was steckt wirklich hinter der aktuellen Übersterblichkeit?

Es ist so, als gäbe es zwei unterschiedliche Realitäten. Die eine ist die, in der sich etwa Dänen oder Briten befinden, ebenso wie fast alle anderen Länder Europas. Corona ist dort kein Thema mehr.
In London leistete der damalige Finanzminister Abbitte für die Corona-Politik seiner Regierung, die altehrwürdige Zeitung „The Telegraph“ sang ein Hohelied auf die Corona-Skeptiker.
Die in Deutschland immer noch ausgegrenzt und diffamiert werden. Der Konsens in den Ländern, die Corona verarbeitet und hinter sich gelassen haben: Wir sind in einer Endemie, also in einer für die ganz überwiegende Mehrheit der Menschen ungefährlichen Phase.

Parallel ginge in Deutschland und Österreich alles wie gehabt weiter, beklagt der Evidenzmediziner Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, der seine Professur an der medizinischen Universität Wien verloren hat, weil er sich kritisch äußerte.
Der Arzt verweist etwa auf einen Artikel in der österreichischen Zeitung Kurier, in dem Florian Thalhammer, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Infektiologie, erst kürzlich noch sagte, alle, die sich nicht impfen lassen, würden in der Intensivstation landen und diese über die Pathologie verlassen. „Der hat sich offensichtlich die realen Zahlen zu Covid nie angesehen“, so Sönnichsen.
Besonders absurd sei, dass in demselben Artikel behauptet werde, die Impfungen seien „die am besten untersuchten Medikamente der Medizingeschichte.“
Da könne man nur noch lachen, so der Professor: „Das allerbeste ist die Begründung, die angeführt wurde: Kein anderes Mittel sei an Milliarden von Probanden getestet worden. Das ist an Absurdität nicht zu übertreffen.“

„Wo ist eigentlich die Evidenz für die Maßnahmen“, fragt Sönnichsen im Interview: „Sie ist nicht vorhanden. Heute wissen wir, dass das, was gemacht wurde, mehr Schaden angerichtet hat als Nutzen.“
Heftig geht der Mediziner auch mit der Impfpolitik ins Gericht. Und der Zulassung für die Impfstoffe – seine Kritik ist vernichtend.
So sei nie die Gesamtmortalität untersucht worden in den Studien. Die sei aber entscheidend „Was nützt es mir, wenn Menschen weniger an Corona sterben, aber dafür möglicherweise an Impfnebenwirkungen? Das zu untersuchen hat man versäumt, ja es wird gar nicht berichtet“, beklagt Sönnichsen.
Sein Verdacht: Die Zahlen würden zeigen, „dass die Impfung nichts bringt“. Das deckt sich mit der Warnung von Wissenschaftlern vor einer „absoluten Risikoerhöhung durch mRNA-Impfung“, die von den meisten großen Medien verschwiegen wird (siehe mein Bericht hier). https://reitschuster.de/post/wissenschaftler-warnen-absolute-risiko-erhoehung-durch-die-mrna-impfung/

Ausführlich sprach ich in meinem Interview mit dem Mediziner auch über die aktuelle Übersterblichkeit. Die Wahrscheinlichkeit sei sehr hoch, dass sie auf Impfung zurückzuführen sei, so der frühere Chef des „Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin“. Ein Beweis sei aber schwierig. Man sehe einen zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Todeszahlen und dem Impfbeginn, das sei ein wichtiges Indiz. Man hätte mit Einführung der Impfung vorausschauend Kohortenstudien machen müssen mit Geimpften und Ingeimpften, statt einfach nur nachträglich Versicherungsdaten anzusehen. Das sei nicht geschehen, so der Vorwurf von Sönnichsen

Heftig teilt der Arzt auch gegen Gesundheitsminister Karl Lauterbach und den RKI-Chef Lothar Wieler aus. Die Aussage des Ministers, die Impfung sei nebenwirkungsfrei, sei völlig unverantwortlich, so Sönnichsen.
Sehen Sie sich hier den Teaser an mit einem interessanten Blick hinter die Kulissen https://youtu.be/9Pd7LhmX1s4 im Backup, und hier das gesamte Interview. https://rumble.com/v1itwn8-snnichsen.html

Rumble ist eine noch unzensierte Video-Plattform, bei der Bill Gates keine Rolle spielt.
Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
Jochen

Lauterbachs Paxlovid®-Tweet – ein Bärendienst für die evidenzbasierte Medizin + Kommentar von Jens Berger (NDS): Lauterbachs Selbstmedikation – der Querdenker.

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Aerztezeitung_brand-logoAuch in der seriösen Ärztezeitung beobachtet man den Gesundheitsminister schon lange.
Jetzt hat er gleich mehrere Standards der ärztlichen Zusammenarbeit verletzt:
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Lauterbachs-Paxlovid-Tweet-ein-Baerendienst-fuer-die-evidenzbasierte-Medizin-431509.html
Auszüge:

lauterbach

lauterbach

Karl Lauterbach war einst großer Verfechter der evidenzbasierten Medizin. Jetzt vergeht er sich an ihr. Damit ist der Bundesgesundheitsminister in unguter Gesellschaft.
Ein Leitartikel von Denis Nößler

Jeder hat das Recht, Arzneimittel zu schlucken. Und jeder hat das Recht, sich die x-te Auffrischung einer Schutzimpfung zu verabreichen, bzw. – sofern er oder sie helfende Hände findet – verabreichen zu lassen. Das steht zwar so explizit weder im Grund- noch im Arzneimittelgesetz. Wenigstens aber ist es vom „Recht auf freie Entfaltung“ in unserer Gesellschaft und von der Verfassung geschützt – sofern man „nicht die Rechte anderer verletzt“.

Deswegen kann es auch für einen Bundesgesundheitsminister samt ärztlicher Approbation nicht verboten sein, nach der eigenen SARS-CoV-2-Infektion Paxlovid® einzunehmen oder längst die zweite Booster-Impfung im Arm zu haben. Sofern er es denn privat machte. Tat er aber nicht.

Auf Twitter hat der 59-jährige Karl Lauterbach die Epikrise seiner COVID-19 geteilt. So weit, so persönlich.
Nur ist er Person der Zeitgeschichte, für sehr viele Menschen seit Pandemiebeginn eine wichtige Bezugsperson.
Mit seiner Million an Followern bräuchte er nicht einmal Markus Lanz, um Öffentlichkeit herzustellen.

Öffentliche Therapieempfehlung

syringe and pills on blue backgroundUnd so wird es zum Problem, wenn ein exponierter und in weiten Teilen der Bevölkerung so angesehener Dr. med. anhand der eigenen Erkrankung quasi eine Therapieempfehlung gibt
(„Zur Vermeidung von Komplikationen nehme ich Paxlovid.“).
Wozu brauchen wir noch die Arzneimittelbehörden, die nach möglichst umfassenden klinischen Prüfungen Indikationen vorgeben
(hier: „für Erwachsene mit einem erhöhten Risiko, eine schwere COVID-19 zu entwickeln“)?

Wozu gibt es Fachgesellschaften wie die DGIIN, die DGI, die DGP, die DIVI oder Expertengremien wie COVRIIN oder die STAKOB *), die sich in tage- und wochenlanger, meist ehrenamtlicher Arbeit die Mühe machen, die vorliegende Evidenz zu sichten und Therapieempfehlungen zu entwickeln? Wozu, wenn es eh jeder macht, wie er will?!

Es ist schon richtig: Die Off-label-Einnahme einer Arznei ist im Zweifel Privatsache. Und ja, zur EbM gehören neben Evidenz auch die Erfahrung der Ärztin, des Arztes und die Bedürfnisse derjenigen, die zu behandeln wären. Nur hier ist es öffentlichkeitswirksam feinste eminenzbasierte Medizin, fast schon wie von früheren „Professoren“ im Frühstücksfernsehen.

Manche werden sich denken: Ach, das will ich auch, wenn der Lauterbach das nimmt. Gesundheitsaufklärung aber ist komplexer als ein Tweet.
Mit guten Gründen setzt das Heilmittelwerbegesetz klare Grenzen für Aussagen etwa über Therapien.

Renaissance der „Halbgötter in Weiß“?

Dasselbe mit den STIKO-Empfehlungen: Lauterbach treibt die STIKO vor sich her, indem er sie medial wirksam ermahnt, doch bitteschön „Impfempfehlungen für alle Altersgruppen“ zu publizieren.
Heißt das, die jetzigen Empfehlungen sind falsch? Heißt das, die STIKO würdigt die vorliegende Evidenz nicht? Heißt das, das Gremium arbeitet insuffizient?

Wie auch immer solche Aussagen gemeint waren: Hängen bleiben dürfte bei nicht wenigen Menschen, darunter auch Fachleuten, dass evidenzbasierten Empfehlungen nur bedingt zu trauen ist, dass die Methoden der EbM zu langwierig und – wenigstens in einer Pandemie – unprofessionell sind.
Mit all solchen Sticheleien erweisen nicht nur Bundesminister
den Errungenschaften der evidenzbasierten Medizin, für die David Sackett und Kolleginnen und Kollegen jahrzehntelang gekämpft haben, einen Bärendienst.

Wenn am Ende tatsächlich die Rückkehr zur Einzelmeinung der „Halbgötter in Weiß“ steht, spätestens dann dürfte sich Sackett im Grabe umdrehen.

Siehe dazu auch:

Update COVID-19: Lauterbach empfiehlt vierte Corona-Impfung auch unter 60 – STIKO widerspricht

*:
DGIIN
Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin
DGI Deutsche Gesellschaft für Infektiologie
DGP Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin
DIVI Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
COVRN Fachgruppe Intensivmedizin, Infektiologie und Notfallmedizin
STAKB Ständiger Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger

Dazu der Kommentar von Jens Berger

Lauterbachs Selbstmedikation – der Querdenker

https://www.nachdenkseiten.de/?p=86932
Auszüge:
Trotz vierfacher Impfung und zur Schau gestellter Dauermaskierung hatte sich vor zwei Wochen auch der Bundesgesundheitsminister mit dem Coronavirus infiziert.
Das wäre eigentlich keine Meldung wert, hätte der Viel-Twitterer Lauterbach nicht vom „Krankenbett“ aus die Öffentlichkeit an seiner Selbstmedikation teilhaben lassen.
Seine Reklame für das Mittel „Paxlovid“ kam nicht überall gut an, handelt es sich doch dabei um ein Medikament, dessen Einsatz vom RKI und der EMA nur für nicht oder nicht vollständig Geimpfte, die einer Hochrisikogruppe angehören, empfohlen wird.
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, dass Karl Lauterbach ganz offensichtlich eine psychotische Phobie vor Corona entwickelt hat und nicht (mehr) in der Lage ist, für sich und andere objektive Risikobewertungen vorzunehmen.
Daher ist er als Bundesgesundheitsminister nicht mehr zu halten.

Was ist eigentlich „Paxlovid“? Hierbei handelt es sich um ein von Pfizer entwickeltes antivirales Medikament, das man als sogenannten „Polymerase-Hemmer“ bezeichnet. Es unterdrückt also ein bestimmtes Enzym, das Coronaviren benötigen, um sich zu vermehren.
Wenn Paxlovid anschlägt, sorgt es also im Idealfall dafür, dass sich die Coronaviren im Körper langsamer vermehren. Ob das Medikament aber wirklich immer in der beabsichtigten Form wirkt, ist unklar.
Klinische Tests zeigen jedoch, dass es bei hochbetagten Menschen, die einer der bekannten Hochrisikogruppen angehören, also schwer vorerkrankt sind, und zusätzlich einen nicht vollständigen Immunitätsstatus aufweisen, also entweder nicht oder nicht vollständig geimpft und zusätzlich noch nie mit dem Virus in Kontakt gekommen sind, die Wahrscheinlichkeit auf einen schweren und tödlichen Verlauf deutlich senkt.
Man könnte also – unwissenschaftlich – sagen, dass Paxlovid im Idealfall zumindest in puncto Verhinderung schwerer und schwerster Verläufe eine Art „Impfung“ ist, die erst dann verabreicht wird, wenn es für eine echte Impfung zu spät ist.

Doch das hat natürlich auch seine Schattenseiten. Paxlovid blockiert nämlich auch ein Leberenzym und hat daher nennenswerte Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
Dazu zählen zahlreiche Arzneien gegen Bluthochdruck, Krebs, Depressionen oder zur Behandlung gegen andere Infektionen – also genau die Medikamente, die bei den hochbetagten Risikogruppen oft in der Hausapotheke zu finden sind.
Genau aus diesem Grund hat das Mittel auch nur eine bedingte Zulassung und Ärzte sind angehalten, den Empfehlungen des RKI zu folgen.
Karl Mühlbauer, Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie am Klinikum Bremen, unterstreicht diese Risiken:
Paxlovid sei, so Mühlbauer gegenüber der WELT, „kein ungefährliches Medikament“, die Wirkung dagegen sei „freundlich ausgedrückt: bescheiden, und wir wissen nicht, wie gut es bei den Omikron-Varianten wirkt.
Auch nicht, wie es bei Geimpften wirkt, denn die Zulassungsstudien erfolgten an Ungeimpften.

Wenn nun ein – nach eigenen Aussagen – vierfach geimpfter 59-Jähriger, der keine Risikofaktoren für einen schweren Corona-Verlauf hat, dieses Mittel nimmt, ist das ein glasklarer Verstoß gegen die Empfehlungen des RKI und der Zulassungsbehörden.
Karl Lauterbach widersetzt sich also öffentlichkeitswirksam den Empfehlungen der ihm selbst unterstehenden Behörde und zeigt damit seinen fachkundigen „Untergebenen“ einen ausgestreckten Stinkefinger.
Dies ist übrigens nicht das erste Mal.

Die am Freitag hochgekochte Posse rund um Lauterbachs Impfstatus zeigt, dass er auch bei der Grundimmunisierung und den beiden Auffrischimpfungen zu den „Impfdränglern“ gehört hat und sich über sämtliche Empfehlungen der STIKO und damit der Bundesregierung hinweggesetzt hat.
Das fängt bei seiner Erstimpfung an, an der er – was auch sonst? – über Twitter die Republik am 7. April 2021 teilhaben ließ.
Das Problem: Damals war er als unter 60-Jähriger in der Priorisierungsreihenfolge noch gar nicht dran, nahm so Hochrisikopatienten den Impfstoff weg und ließ sich zudem auch noch mit AstraZeneca impfen, das laut STIKO-Empfehlung ohnehin zu diesem Zeitpunkt für unter 60-Jährige gar nicht verimpft werden sollte.

Seine „Auffrischimpfung“ erhielt er als einer der Ersten bereits im November 2021 – zu diesem Zeitpunkt gab es seitens der STIKO nur eine Booster-Empfehlung für Menschen mit Immunschwäche, Menschen ab 70 Jahren, Bewohnern von Pflegeeinrichtungen sowie Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegepersonal, also nicht für Karl Lauterbach.
Und nun ist er nach Aussagen des Bundesgesundheitsministeriums bereits zum vierten Mal geimpft. Auch hierfür gibt es von der STIKO keine Empfehlung.
Nicht nur bei seiner Selbstmedikation mit Paxlovid, sondern auch bei mindestens drei seiner vier Impfungen verstieß der Bundesgesundheitsminister also mit Vorsatz gegen die Empfehlungen der zuständigen Behörden und Gremien – und dies nicht still und leise, sondern öffentlich und mit vollem Vorsatz.

Das ist nicht nur schlechter Stil, sondern vor dem Hintergrund der nicht zu Unrecht in Sachen Corona von den Behörden entfremdeten Öffentlichkeit geradezu fatal. Lauterbach untergräbt aktiv das Vertrauen in den Staat.
Es mag ja sein, dass der Minister denkt, er wüsste alles besser als die Behörden. Aber dann ist er definitiv die falsche Besetzung für das Amt eines Bundesgesundheitsministers.
Man kann sich nicht einerseits über die mangelnde Akzeptanz der Coronapolitik echauffieren und sich dann selbst eigenmächtig über sämtliche Vorschriften, Empfehlungen und Regularien hinwegsetzen.
Es wird ja viel über die sogenannten Querdenker hergezogen, die auch davon überzeugt sind, in Sachen Corona die Situation besser bewerten zu können als die staatlichen Behörden.
Dann ist Karl Lauterbach aber auch ein Querdenker – freilich ein Querdenker von der anderen Seite.

Steckt dahinter plumpe Reklame? Ein weiteres Zeichen für die mangelnde professionelle Distanz zwischen Lauterbach und einem Pharmakonzern? Das ist gut möglich.
Ich vermute jedoch einen ganz anderen Hintergrund. Seit Beginn der Coronapandemie gehörte Lauterbach – damals noch als Talkshow-Experte und nicht als Minister – zu den Alarmisten, denen keine Warnung vor dem Virus schrill genug sein konnte. Er war und ist die personifizierte Panikmache.
Nun kann es sein, dass er – als damals ausgemusterter Politiker ohne Zukunft – die Pandemie als Chance für seine eigenen Karrierepläne gesehen hat. Er hat die Rolle des Chefalarmisten besetzt und gleichgesinnte Journalisten haben ihn dann bei den Koalitionsverhandlungen ins Amt geschrieben.
Die offene Frage war, ob er selbst das geglaubt hat, was er in steter Regelmäßigkeit in seinem typischen Singsang salbadert oder an der Grenze zur Akkordarbeit getwittert hat.

Darauf gab es lange keine überzeugende Antwort. Seine Selbstmedikation mit Paxlovid zeigt jedoch, dass dies in der Tat wohl so ist.
Wäre er zu einer objektiven, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden Risikoabwägung in der Lage, hätte er die Infektion genutzt, um sich erst einmal ein wenig Bettruhe zu verordnen und wäre ein paar Tage später nach Abklingen der Erkältungssymptome wieder an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt. So haben es Millionen Menschen – mich eingeschlossen – ja auch gemacht.
Wer jedoch panische Angst vor Corona hat, ist zu dieser objektiven Risikoabwägung nicht mehr in der Lage, da er die Gefahr durch die Infektion maßlos überschätzt; für andere und auch für sich selbst.

Wer also eine Psychose **) entwickelt hat, wird die Gefahren durch die Infektion über- und die Gefahren einer möglichen medikamentösen Therapie unterschätzen und sich – im Falle Lauterbachs – dabei sogar über die Empfehlungen und Vorschriften der Behörden hinwegsetzen.
Dass viele unserer Mitbürger – auch aufgrund der schrillen Warnungen von Karl Lauterbach – eine solche Psychose entwickelt haben, ist leider mittlerweile offensichtlich; wie sonst sollte man erklären, warum viele mehrfach geboosterte junge, pumperlgsunde Menschen heute in der Öffentlichkeit eine FFP2-Maske tragen?

Nun gibt es viele irrationale Ängste, die unser Leben beeinträchtigen. Das ist ein Thema für sich und man sollte sich über solche Menschen nicht lustig machen, sondern ihnen ein Hilfsangebot machen.
Es sollte aber auch einen Konsens darüber geben, dass Menschen mit irrationalen Ängsten und Psychosen keine berufliche Verantwortung in einem Gebiet tragen sollten, das den Auslöser ihrer Psychosen direkt betrifft.

Und hier sind wir dann beim Kernproblem der Personalie Lauterbach. Der Mann braucht professionelle Hilfe und ist ganz sicher nicht geeignet, objektive Entscheidungen im Sinne des Allgemeinwohls zu treffen.
Wie soll ein Bundesgesundheitsminister Verantwortung für das Allgemeinwohl wahrnehmen, wenn er noch nicht einmal dazu in der Lage ist, Verantwortung für seine eigene Gesundheit zu übernehmen?

** Anmerkung des Psychiaters:
Zwischen einer Phobie bei histrionischer Grundpersönlichkeit und einer Psychose beteht ein großer Unterschied: der Phobiker hat abgesehen von seinen Ängsten ansonsten eine intakte Wahrnehmung der Realität, wofür auch der gute Geschäftssinn des Professors spricht. Das passt nicht zu einer Psychose !
Meiner Ansicht nach ist das extreme Geltungsbedürfnis bei gleichzeitiger Vermeidung ernstzunehmender Tätigkeit schon lange ein Hinweis auf L.’s Therapiebedürftigkeit.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
Jochen

Impfschäden nach Covid-Impfung: So sorgt ein Fachanwalt bei Betroffenen für Schadensersatz

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Inzwischen gilt nicht mehr als Verschwörungstheorie, was das seriöse Handelsblatt hier schreibt:
https://nachrichten.handelsblatt.com/663935e3dd911ad69e0e781f9d22a6ba0180212033279a82478944239542e5ae25321471d9811b5663a1fbea9b8f918a028503608?
Vgl. dazu meinen Blogbeitrag von 2020:
https://josopon.wordpress.com/2020/11/28/genetische-impfstoffe-gegen-covid-19-hoffnung-oder-risiko/
Gegen den Biologen Clemens Arvay ist seitdem auf Wikipedia und Psiram eine Schmutzkampagne gelaufen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat zum ersten Mal öffentlich über mögliche Impfschäden informiert.
Rechtsanwalt Cäsar-Preller erklärt die juristische Brisanz.

Herr Cäsar-Preller, Sie vertreten als Anwalt mehrere Menschen, die nach ihrer Impfung unter Langzeitfolgen leiden. Nun hat Gesundheitsminister Karl Lauterbachkürzlich bei Twitter das erste Mal offiziell darüber informiert, dass Corona-Impfstoffe, also auch die mRNA-basierten, zu schweren Nebenwirkungen führen können.
Davor sprach der SPDPolitiker stets von „nebenwirkungsfreien“ Vakzinen. Wie bewerten Sie das juristisch?

Diese Kehrtwende des Gesundheitsministers war absolut notwendig. Juristisch bedeutet das einiges. Es könnte jetzt zu Amtshaftungsansprüchen gegen die Bundesrepublik Deutschland oder gegen einzelne Bundesländer kommen.
Geschädigte könnten somit Schadensersatzleistungen erstreiten.

Wenn über anderthalb Jahre eine Kampagne mit diversen Aussagen über die Nebenwirkungsfreiheit eines Medikamentenimpfstoffes läuft, wundert es mich nicht, dass auch Herr Lauterbach jetzt zugeben musste, dass es das nicht gibt. Als Arzt muss er ja wissen, dass es kein Medikament ohne Nebenwirkungen gibt. Da lastete sicherlich auch ein Druck auf ihm.

Was meinen Sie, woher der Druck kam?
Er ist ja auch von anerkannten Virologen darauf angesprochen wurden, wie er stets von Nebenwirkungsfreiheit sprechen kann. Ein gewisser Druck ist vermutlich auch von der Pharmaindustrie gekommen. Er hat die ganze Zeit das Produkt Impfstoff falsch bewertet und damit Schadensersatzansprüche gegen die Hersteller determiniert.
In den Schriftsätzen, die ich von den Impfstoffherstellern und deren Anwälten bekomme, steht allerdings immer, dass der Impfstoff „selbstverständlich auch Gefahren von Nebenwirkungen“ habe.

Hätten die Impfstoffhersteller nicht selbst anders informieren müssen?
Auf jeden Fall. Sie hätten durch Anzeigenschaltung oder Interviews richtigstellen müssen, dass es auch Risiken von Nebenwirkungen geben kann. Stattdessen haben sie die Kampagne des Gesundheitsministers, der in Interviews und auf Twitter immer wieder Risiken negierte oder verharmloste, laufen lassen.
Durch dieses Schweigen der Pharmakonzerne haben sie sich schadensersatzpflichtig gemacht. Ich bin mir sicher, dass das den Weg dazu eröffnet hat.

Sie vertreten als Anwalt verschiedene Menschen, die durch ihre Impfung schwere gesundheitliche Schäden erlitten haben. Wie viele Mandanten sind das mittlerweile, und unter welchen Erkrankungen leiden diese?
Das sind mittlerweile 360. Da ist die Gruppe der Menschen mit Herzerkrankungen. Zu nennen ist die Myokarditis als dauerhafte Erkrankung bei Narbenbildung an der Herzhinterwand.

Der nächste große Strang sind Menschen mit unterschiedlichen Thrombosen, neben der Sinusvenenthrombose, die es nicht nur bei Astra-Zeneca gab, sondern auch bei anderen Herstellern aufgetreten ist, will ich auch die Beinvenenthrombose hervorheben. Dann die Gruppe, bei denen das Sehvermögen geschwächt wurde. Ich vertrete mehrere Mandanten, die völlig erblindet sind. Bei anderen wurden Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose oder Rheuma ausgelöst.

Als weitere Gruppe definiere ich Menschen, die über Leistungsschwächen, Erschöpfung und Müdigkeit klagen. Junge Menschen, die sich wie im Körper eines 80-Jährigen fühlen, nicht mehr arbeiten oder ihre Kinder betreuen können. Unter Fachleuten wird das als Post-Vac-Syndrom bezeichnet.

Wie lässt sich beweisen, dass diese Schäden tatsächlich von der Impfung kommen? Autoimmunerkrankungen können auch spontan auftreten…
Die Leute kommen mit ärztlichen Unterlagen zu mir. Sie haben Entlassungsberichte von Krankenhäusern, Universitätskliniken, Fachärzten. Im Gegensatz zu früher nehmen auch Ärzte diese Leiden mittlerweile ernst und schieben das nicht nur auf psychosomatische Ursachen.
Auch die deutsche „Ärztezeitung“ hat über Nebenwirkungen informiert.

Fehlt es an Diagnosen, arbeite ich mit einem Ärzteteam zusammen, die weitere Untersuchungen vornehmen. Ich nehme nur die Fälle auf, die auch eine Chance auf eine Entschädigung haben. Menschen mit Befindlichkeitsstörungen kann ich allein schon aus finanziellen Gründen nicht vertreten.

Über das Infektionsschutzgesetz gibt es die Möglichkeit, Schadensersatzleistungen zu beantragen. Hat einer Ihrer Mandanten eine Entschädigung vom Staat bekommen?
Eine Vielzahl meiner Mandanten hat Anträge bei den Versorgungsämtern gestellt, monatelang gewartet, und alle haben eine Ablehnung bekommen.
Eine aktuelle Abfrage im Mai in Hessen hat ergeben, dass es hier, meine Kanzlei sitzt in Wiesbaden, keinen einzigen anerkannten Fall gibt.
In anderen Bundesländern ist das nicht groß anders.

Das ist politisch motiviert und für sich schon ein Riesenskandal. Abgesehen davon sind diese Beträge lächerlich niedrig und betrügen nur 154 Euro bis maximal 814 Euro im Monat. Der Staat würde also auch bei einer Anerkennung die Leute im Stich lassen.

Wie helfen Sie denn Ihren Mandanten?
In manchen Fällen gehen wir gegen die Ablehnungsbescheide der Bundesländer vor. Hauptsächlich machen wir aber Schadensersatzansprüche gegenüber den Herstellern geltend und versuchen, außergerichtliche Einigungen zu finden.
Um zum Beispiel aufwendige Behandlungen wie die Blutwäsche bezahlen zu können. Oder auch um finanzielle Verluste durch Kündigung oder Verlust der Selbstständigkeit auszugleichen.

Wie erfolgreich sind Sie dabei?
Wir haben gute Erfolge. Es werden Vergleiche geschlossen, die unter die Verschwiegenheit fallen, und daran möchte ich mich auch halten.

Abgesehen von den gesundheitlichen Problemen. Leiden Ihre Mandanten auch unter der gesellschaftlichen Debatte, die ja oft besagt, dass es keine Impfschäden geben darf?
Zuletzt gab es mehrere journalistische Beiträge, die das Klima aufgelockert und gezeigt haben, dass es sich nicht um Impfgegner, sondern um wirklich Betroffene handelt.
Es hilft den Menschen sehr, wenn sie eine gewisse Anerkennung erfahren. Natürlich wäre es auch schön, wenn sich der Bundeskanzler oder der ehemalige CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn dazu äußern würden. Oder wenn die Politik bis auf eine Twitter-Nachricht von Karl Lauterbach was draufsatteln würde und die Versorgungsämter ihre Bereitschaft für Entschädigungszahlungen deutlich ändern würden.

Auch über Gesetzesänderungen könnten Betroffene tatsächlich mit angemessenen Summen entschädigt werden. Das würde auch eine kommende Impfkampagne glaubwürdiger machen.
Länder wie Dänemark und die Niederlande sind hier deutliche Vorreiter. Sie entschädigen mit deutlich höheren Summen, das geht bis zu 5000 Euro im Monat.

Nach wie vor ist das Risiko, an einer Covid-19-Infektion schwer zu erkranken, um ein Vielfaches höher, als eine schwere Nebenwirkung zu erleiden.
Sind Sie über Ihre Arbeit zum Impfskeptiker geworden?

Ich bin geimpft. Bei einer Auffrischimpfung würde ich mich allerdings von meinem Hausarzt gut untersuchen und über den richtigen Zeitpunkt beraten lassen. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wie Antibiotika müssen vorher ausgeschlossen werden, und in eine Erkrankung darf man nicht reinimpfen.
Und die Leute, die impfunfähig sind, müssen auch eine Bescheinigung dafür erhalten.

Lesen Sie mehr im Handelsblatt zu Long Covid, Impfschäden und Corona-Impfung:

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
Jochen

Pentagon-Dokumente vom August 2021: SARS-CoV-2 wurde in Wuhan mit Geldern der US-Regierung künstlich erschaffen

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

th roeper

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Beim jetzigen Stand der CoVid19-Diskussion erscheint es mir wichtig, die folgenden 2 Veröffentlichungen von Thomas Röper Januar 2022 nochmals zu verbreiten. um so wichtiger, nachdem die Forschungen in US-Genlaboren der Ukraine aufgeflogen sind.
Ich bitte darum, etwaige Einwände nicht nur hier, sondern auch an Thomas Röper weiterzugeben:https://www.anti-spiegel.ru/kontaktformular/
Der Autor des Berichts, Major Joseph Murphy, empfiehlt, die mRNA-Impfungen solange auszusetzen, bis die Gefährlichkeit des Spike-Proteins geklärt ist.

In den USA wurden Dokumente der DARPA veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass Covid-19 in Wuhan mit Forschungsgeldern der USA künstlich erschaffen wurde und im August 2019 aus dem Labor entwichen ist.

https://www.anti-spiegel.ru/2022/pentagon-dokumente-sars-cov-2-wurde-in-wuhan-mit-geldern-der-us-regierung-kuenstlich-erschaffen/

Die Dokumente, die das Project Veritas veröffentlicht hat, sind Sprengstoff, wenn ihr Inhalt sich als wahr erweist. Da ich kein Mediziner bin, leite ich diesen Artikel mit einer Bitte an die Schwarm­intelligenz meiner Leser ein, denn ich weiß, dass sich darunter einige Fachleute auf diesem Gebiet befinden.
Ich bitte die Experten unter meinen Lesern daher, diesen Artikel und vor allem die verlinkten Quellen genau zu lesen und mir mitzuteilen, wenn ich als Laie etwas daraus falsch verstanden habe.

Ich werde nun berichten, was nach meinem Verständnis aus den Dokumenten hervorgeht, allerdings muss ich dazu ein wenig ausholen. Dies wird also wieder einer meiner berüchtigten langen Artikel.

Was ist die DARPA?

Die Dokumente, auf die ich gleich kommen werde, stammen von der DARPA. Daher muss ich zunächst erklären, was die DARPA ist.
Die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) ist eine Behörde des Pentagon, deren Aufgabe es ist, „Science Fiction Waffen“ zu erforschen. Die DARPA vergibt Forschungsgelder an Projekte, die an Zukunftstechnologien forschen, die heute noch wie Science Fiction anmuten, aber das Potenzial haben, als Waffen eingesetzt werden zu können.
Die DARPA ist quasi ein Risikokapitalgeber für die Forschung an Waffen der Zukunft.

Das ist wichtig zu wissen, denn es bedeutet, dass die DARPA nicht etwa zum Beispiel an Medikamenten forscht, die den Menschen helfen sollen. Die DARPA forscht nur dann an Medikamenten, wenn sie sich als Waffen oder zum Schutz des Militärs einsetzen lassen. Wer Forschungsgelder der DARPA beantragt, der weiß also sehr genau, dass sein Projekt der Waffenforschung dienen kann.

Wer ist Peter Daszak?

Über Peter Daszak habe ich zum ersten Mal im Juni 2021 berichtet, denn damals war in den USA bekannt geworden, dass Daszak, der Präsident der NGO Eco Health Alliance aus New York, in Wuhan mit Forschungsgeldern der National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), das von Dr. Fauci geleitet wird, daran geforscht hat, wie man Coronaviren von Fledermäusen ansteckend für den Menschen machen kann. Die Episode hat in meinem Buch neuen „Inside Corona“ ein eigenes Kapitel bekommen, denn sie ist sehr brisant.

Die Kurzform der Geschichte lautet, dass die Eco Health Alliance 2014 Forschungsgelder des NIAID beantragt und einen Teil dieser Gelder an das Labor in Wuhan überwiesen hat, wo Dr. Daszak dann zusammen mit der chinesischen Fledermaus-Experten Dr. Shi und dem amerikanischen Wissenschaftler Dr. Baric daran geforscht hat, wie man Coronaviren von Fledermäusen ansteckend für den Menschen machen kann.
Diese Art der Forschung nennt sich Gain of Function (GOF) und sie haben auch Berichte über ihre Forschung in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Brisant dabei: Die Obama-Regierung hat GOF im Dezember 2014 verboten, was Dr. Fauci aber nicht daran gehindert hat, die Forschungen von Dr. Daszak weiterhin zu finanzieren.
Dr. Fauci wird seit Mai 2021, als das bekannt geworden ist, immer wieder im US-Senat deswegen befragt und Fauci streitet nicht ab, diese Forschungen finanziert zu haben, behauptet aber, das sei keine GOF gewesen. Die Frage wird noch wichtig.

Ist das Virus aus dem Labor in Wuhan?

Gerüchte, denen zufolge Covid-19 aus dem Labor in Wuhan ist, gibt es schon lange, und Anfang 2021 hat die WHO eine Untersuchungskommission nach Wuhan geschickt, um dieser Frage nachzugehen.
Die WHO kam danach zu dem Schluss, dass es extrem unwahrscheinlich sei, dass Covid-19 aus dem Labor stammt.
Brisant dabei: Eines der Mitglieder dieser Kommission war Peter Daszak, um dessen Forschungen es bei der Frage geht. *)

Das Labor in Wuhan hat die Gendatenbanken der Forschung der Doktoren Daszak, Shi und Baric am 12. September 2019 mit der Begründung vom Netz genommen, man befürchte Hackerangriffe.
Das hat zu dem Verdacht geführt, das Virus sei kurz vorher aus dem Labor entwichen (oder bewusst freigesetzt worden) und man habe vertuschen wollen, dass die Virus aus dem Labor stammt.
Auch das wird noch wichtig.

Nach der WHO-Untersuchung wurde Daszak von Journalisten gefragt, ob die Untersuchungskommission diese Datenbanken einsehen konnte, worauf er allen Ernstes geantwortet hat, das sei nicht nötig gewesen, weil er ja mit daran gearbeitet habe und die Daten kenne. Da sei nichts Wichtiges zu finden.

Soweit die Vorgeschichte, nun kommen wir zu den jetzt veröffentlichten Dokumenten der DARPA.

Daszak beantragt 2018 Gelder der DARPA

Im März 2018 hat die Eco Health Alliance von Dr. Daszak über 14 Millionen Dollar bei der DARPA beantragt, um seine Forschungen in Wuhan zu finanzieren.
Sein Projekt nannte er DEFUSE und in der Zusammenfassung hat er seine Ziele wie folgt beschrieben: Da SARSr-CoV-Viren theoretisch auf den Menschen überspringen könnten und normale Impfungen dagegen nicht wirken, wollte er an freilebenden Fledermäusen erforschen, ob man sie gegen diese Viren schützen kann, indem man ihnen ein Spike-Protein verabreicht.

Die DARPA hat es abgelehnt, die Forschungen von Daszak zu finanzieren. In der Begründung der DARPA hieß es unter anderem, dass es sich dabei um GOF handelt, die von der US-Regierung zu der Zeit immer noch verboten war. Außerdem wurde auf weitere Gefahren dieser Forschung hingewiesen.
Das ist wichtig, denn die DARPA erklärte 2018, es handle sich bei der Forschung von Daszak um GOF, was Dr. Fauci bei Senatsanhörungen bestreitet, seit die Dinge im Mai 2021 bekannt geworden sind.

Was das bedeutet

Ab hier bitte ich Fachleute darum, genau zu lesen und mir bei Bedarf mitzuteilen, ob ich die Dokumente eventuell falsch verstehe.

Major Joseph Murphy, ein ehemaliger Mitarbeiter der DARPA, hat am 13. August 2021 einen Bericht über all das verfasst und ich bitte die Fachleute unter meinen Lesern, diesen Bericht genau zu lesen. In seinem Bericht sagt Major Murphy, dass SRAS-CoV-2 zu den Impfstoffen passt, die Dr. Daszak erforschen wollte, was die DARPA zu finanzieren abgelehnt hat.

Major Murphy sagt, so verstehe ich seinen Bericht, dass SARS-CoV-2, also das Coronavirus, das Covid-19 auslöst, von Dr. Daszak mit Finanzierung von Dr. Fauci erschaffen wurde, dazu gleich mehr.

Major Murphy schreibt mit einer Selbstverständlichkeit, als sei das innerhalb des Pentagon Allgemeinwissen, dass das Virus im August 2019 aus dem Labor in Wuhan ausgebrochen ist.

Das würde erklären, warum das Labor in Wuhan die Gendatenbanken der Forschungen von Dr. Daszak am 12. September 2019 vom Netz genommen hat: Das Virus ist im August aus dem Labor ausgebrochen und man wollte vertuschen, dass man es in Wuhan (noch dazu mit Forschungsgeldern der US-Regierung) erschaffen hat.

Was erforscht wurde

Major Murphy schreibt weitere interessante Details (und auch hier bitte ich die Fachleute unter meinen Lesern, mich zu korrigieren, wenn ich etwas falsch verstanden haben sollte).
Murphy schreibt, dass Daszak an einer Impfung geforscht hat, die folgendermaßen funktionieren sollte, was ich jetzt bewusst laienhaft formuliere: Man erschafft ein künstliches Spike-Protein und bringt es an der Außenhülle eines Coronavirus von Fledermäusen an. Das setzt man als Aerosol in der Höhle aus, in der Dr. Shi die Fledermäuse erforscht, damit die Fledermäuse sich damit infizieren und dann kann man überprüfen, ob diese Art der Impfung funktioniert.

Major Murphy beginnt seine Ausführungen wie folgt (die im Text genannten Nummern der genannten Programme lasse ich zur besseren Lesbarkeit des Textes aus):

SARS-CoV-2 ist ein von Amerika erschaffenes rekombinantes Fledermausvirus, oder sein Vorläufer-Virus. Es wurde, wie in der Labor-Leak-Hypothese um das Labor in Wuhan vermutet, vom Programm der Eco Health Alliance im Wuhan Institute of Virology (WIV) geschaffen. (…) Diese Details können in dem Antrag der Eco Health Alliance zum DARPA PREEMPT Programm vom März 2018 gefunden werden, der bisher nicht für die Öffentlichkeit freigegeben ist.“

Laut Murphy decken sich die Symptome von Covid-19-Erkrankungen mit Impfnebenwirkungen, womit er seine Ausführungen weiter untermauert.
Laut Murphy ist demnach ein von Daszak entwickeltes Virus aus dem Labor ausgebrochen, auf dem eine Impfung in Form synthetischer Spike-Proteine angebracht war.
Die Menschen erkranken demnach nicht an dem Virus, sondern an den auf der Außenhülle des Virus angebrachten Spike-Proteine. Er nennt das im Labor erschaffene Virus „SARSr-CoV-WIV“ und schreibt:

„Die genkodierten oder „mRNA“-Impfstoffe funktionieren schlecht, weil sie synthetische Replikationen der bereits synthetischen SRASr-CoV-WIV-Spike-Proteine sind und keine anderen Epitope besitzen.
Die mRNA weist die Zellen an, synthetische Kopien des SRASr-CoV-WIV-Spike-Pro­teins direkt in den Blutkreislauf zu geben, wo sie sich ausbreiten und den gleichen ACE2-Immun­sturm auslösen wie der rekombinante Impfstoff. Viele Ärzte in diesem Land haben festgestellt, dass die Symptome der Impfreaktion die Symptome der Krankheit widerspiegeln, was mit der ähnlichen synthetischen Natur und Funktion der jeweiligen Spike-Proteine zusammenhängt.“

Außerdem schreibt Murphy, dass auch die schweren Covid-19-Erkrankungen auf Impfnebenwirkungen hindeuten, weil sie prozentual bei den Bevölkerungsgruppen auftreten, die normalerweise auch mehrheitlich von Impfnebenwirkungen betroffen sind, nämlich bei alten und kranken Menschen.
Und auch die Tatsache, dass über 80 Prozent der Covid-19-Infizierten absolut keine Symptome haben, deckt sich laut Murphy mit dem, was man bei normalen Impfungen sehen kann: Die meisten Menschen überstehen eine Impfung vollkommen symptomfrei.

Die Impfung gegen die Impfung

Ich möchte erst einmal nicht weiter auf die Ausführungen von Major Murphy eingehen, sondern zusammenfassen, was das nach meinem Verständnis bedeutet.
Und ich wiederhole: Ich bitte die Fachleute unter meinen Lesern darum, den Bericht von Murphy zu lesen und mir mitzuteilen, ob ich das richtig verstanden habe und mir auch gerne weitere Informationen zu dem zu geben, was Murphy geschrieben hat. Sie können mich über das Kontaktformular auf dem Anti-Spiegel erreichen.

Wenn das, was Murphy schreibt, stimmt, dann ist folgendes passiert: Daszak setzt ein Spike-Protein auf einen Virus und will so eine Impfung gegen Coronaviren entwickeln und an Fledermäusen testen.
Das manipulierte Virus bricht aus dem Labor aus und infiziert Menschen, von denen einige erkranken, und die Wissenschaftler gehen von einem neuen Coronavirus aus, weil sie nicht wissen, dass die Spike-Proteine künstlich zu dem Virus hinzugeben wurden.

Die Covid-19-Erkrankungen sind demnach keine Krankheit, sondern Impfnebenwirkungen der von Daszak als Impfung entwickelten Methode.
Die mRNA-Impfstoffe, die nun milliardenfach verabreicht werden, sind demnach eine Impfung gegen eine Impfung und sie haben das gleiche Wirkprinzip, wie die von Daszak entwickelte Impfung.

Major Murphy findet es in seinem Bericht daher logisch, dass Daszak sich mit der Bitte um Finanzierung zunächst an die DARPA gewandt hat, weil diese Impfung – wenn sie denn funktioniert – US-Soldaten bei Einsätzen in Asien, wo dieses Coronavirus heimisch ist, vor Erkrankungen schützen könnte, wenn ein Coronavirus vom Tier auf den Menschen überspringt.
Nachdem die DARPA die Finanzierung mit Blick auf das Verbot der GOF-Forschung abgelehnt hat, hat Dr. Fauci es demnach finanziert und das GOF-Verbot missachtet.

Ich werde auf den Bericht von Murphy noch weiter eingehen, wenn sich bestätigt, dass ich die Aussagen in dem Bericht korrekt verstanden habe.

Daher schließe ich mit der Bitte an meine Leser aus dem Bereich der Pharmaentwicklung (ich weiß, dass Menschen aus dem Bereich den Anti-Spiegel lesen), die sich mit dem Thema auskennen, mir ein Feedback zu geben, ob ich das alles korrekt verstanden habe.

Die komplette Übersetzung des Pentagon-Berichtes über die Herkunft von SARS-CoV-2

Am 10. Januar wurde ein Bericht aus dem Pentagon öffentlich, der behauptet, SARS-CoV-2 sei in Wuhan mit Geldern der US-Regierung entwickelt worden. Hier finden Sie die Übersetzung des Berichtes.

https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-komplette-uebersetzung-des-pentagon-berichtes-ueber-die-herkunft-von-sars-cov-2/?doing_wp_cron=1657354693.8322479724884033203125

Ich habe am 12. Januar über den Pentagon-Bericht geschrieben, den Project Veritas veröffentlicht hat. Ein(e) Leser(in) (da die Person nicht genannt werden möchte, benutze ich diese Formulierung) war so freundlich, den Bericht zu übersetzen. Wenn ich Texte übersetze, dann benutze ich deepl und korrigiere die Übersetzung, was sehr viel schneller geht, als wenn man alles selbst übersetzen muss.
Da dieser Bericht nicht in deepl kopiert werden kann, hatte ich nicht die Zeit, ihn zu übersetzen. Daher an dieser Stelle einen herzlichen Dank an den/die Leser(in) für die gemachte Arbeit.

Da ich kein Mediziner bin, war ich in meinem Artikel vom 12. Januar sehr vorsichtig mit meinen Formulierungen und der Einordnung dessen, was in dem Bericht steht. Mit dieser Übersetzung des Berichtes kann sich nun jeder Leser ein eigenes Bild von dem machen, was Major Murphy seinen Vorgesetzten geschrieben hat.

Da es durchaus berechtigte Zweifel gab, ob dieser Bericht echt ist, oder ob Project Syndicate möglicherweise einer bewussten Täuschung aufgesessen ist, will ich darauf noch kurz eingehen. Inzwischen ist die Echtheit des Berichtes „indirekt bewiesen“, denn republikanische Senatoren haben den Bericht zum Anlass genommen, dem Pentagon einen Fragenkatalog zu schicken.
Wäre der Bericht eine Fälschung, hätte das Pentagon das umgehend als Antwort mitgeteilt.

Nun kommen wir zur Übersetzung des Berichtes von Major Joseph Murphy an seine Vorgesetzten.

Beginn der Übersetzung:

Capt XXX

danke für Ihre Antwort.

ich kontaktiere Sie, um einige Informationen in Bezug auf Covid weiterzuleiten, von denen ich nicht glaube, dass XXXX oder Ihr Direktor sie kennen. Sie haben wahrscheinlich gesehen, dass The Intercept zuvor in dieser Woche schon weitere offizielle Dokumente veröffentlicht hat, die die NIH und EcoHealth Alliance mit dem Wuhan Institute of Virology (WIV) in Verbindung bringen. Ich bin auf weitere belastende Dokumente gestoßen und habe, kurz, nachdem ich letzten Monat die DARPA verlassen habe, eine Analyse verfasst. Dieser Bericht wurde ans Büro des Generalinspekteurs des DOD (Anm. d. Übers.: Department of Defense, also Verteidigungsministerium) weitergeleitet.

Ich bin mir nicht sicher, ob denjenigen, die den Bericht erhalten haben, die Bedeutung der enthaltenen Informationen bewusst ist. Aktuelle Entscheidungen, die die Impfstoffe betreffen, scheinen nicht auf einer Analyse der Dokumente zu beruhen. Die wichtigsten Punkte sind, dass SARS-CoV-2 zu den Varianten der SARS-Vakzine passt, die das Forschungsprojekt von NIH und EcoHealth in Wuhan entwickelt hat;
dass das DOD den Antrag zurückgewiesen hat, weil die Vakzine ineffektiv gewesen wären und weil die Spike-Proteine, die in die Varianten eingefügt wurden, als zu gefährlich erachtet wurden (Gain-of-function);
und dass das DOD jetzt Vakzine verpflichtend macht, die genau das Spike-Protein kopieren, welches zuvor für zu gefährlich gehalten wurde.

Für mich und diejenigen, die zu meiner Analyse beigetragen haben, sind durch diesen Sachverhalt die Kriterien für ein Aussetzen oder einen Abbruch der Impfkampagne erfüllt, bis die Toxizität des Spike-Proteins untersucht werden kann.
In den Dokumenten finden Sie auch Informationen darüber, welche Medikamente die SARS-CoV des Forschungsprojektes effektiv bekämpfen.

Deshalb wende ich mich an Sie. Ich versuche, den Entscheidungsträgern, die mit den Impfstoffen und verpflichtenden Impfungen zu kämpfen haben, so viele Informationen zur Verfügung zu stellen, wie verfügbar sind. Ich wollte diese Informationen auch Ihnen zukommen lassen.

Mehrere der Dokumente, die im Bericht für den Inspector General erwähnt werden, sind seitdem heruntergestuft worden.

Melden Sie sich bitte, sofern Sie Fragen haben.

Hochachtungsvoll

Major Joe Murphy USMC

Nun das eigentliche Schreiben an den Generalinspekteur, das mit einer Aufzählung der beigefügten Anhänge beginnt, die ich hier auslasse.

Erstens. SARS-CoV-2 ist ein von Amerika entwickelter rekombinanter Fledermausimpfstoff oder dessen Vorläufer-Virus. Es wurde als Teil eines Forschungsprojekts der EcoHealth Alliance im Wuhan Institute of Virology (WIV) entwickelt, wie es die Berichte zu dem möglichen Laborunfall nahelegen. Die Einzelheiten zu diesem Projekt wurden seit Pandemiebeginn unter Verschluss gehalten. Diese Einzelheiten finden Sie in der Antwort der EcoHealth Alliance auf die Ausschreibung in der Broad Agency Announcement (BAA) des DARPA PREEMPT Programms, datiert auf den März 2018 – ein Dokument, das bislang noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Der Inhalt des Projektentwurfs ist sehr detailliert ausgearbeitet. Peter Daszak legt Schritt für Schritt dar, was die Organisation in welcher Phase und an welchem Ort zu tun beabsichtigt. Es werden die beteiligten verantwortlichen Wissenschaftler, ihre Rollen und ihre Institutionen namentlich genannt. Der Finanzplan für das WIV steht in einem eigenen Dokument. Die Gründe, weshalb nicht-pharmazeutische Interventionen wie Masken oder medizinische Gegenmaßnahmen wie die mRNA-Impfstoffe nicht gut funktionieren, können aus den Einzelheiten abgeleitet werden. Die Gründe, warum die Frühbehandlungsprotokolle medizinisch wirksam sind, sind offenkundig.

SARS-CoV-2 tauchte wahrscheinlich zunächst in Form eines vorläufigen, bewusst virulenten, auf den Menschen zugeschnittenen rekombinanten SARSr-CoV auf, das zu einem abgeschwächten SARSr-CoV-Lebendimpfstoff für Fledermäuse zurückentwickelt werden sollte. Seine Beschaffenheit kann durch eine Analyse des Genoms vor dem Kontext, den der Entwurf der EcoHealth Alliance bietet, festgestellt werden. Die vorliegende Analyse mit den Erkenntnissen der US-Nach­richtendienste zu verknüpften, wird bei dieser Feststellung helfen.

Zusammen mit dem Projektentwurf bestätigen die gesammelten Erkenntnisse, dass EcoHealth Alliance die im Entwurf dargestellten Forschungen auch durchführte.

Die Analysten erstellen ihre Berichte in einem Vakuum, ohne den Kontext des Projektentwurfs zu kennen. Als Fellow der DARPA konnte ich beides einsehen und kann daher eine Synthese vornehmen. Zum Beispiel werden Mitarbeiter des WIV in den Berichten der Nachrichtendienste identifiziert, die im Entwurf namentlich genannt werden, die Betreffenden verwenden in den Berichten dieselben Begriffe wie im Entwurf, und die Virusvarianten, die für die Experimente vorgeschlagen werden, sind identisch mit denen, die in den Berichten zusammengetragen sind.

Mehr noch, ich bin auch im Besitz von Informationen, die Ermittler des Congressional Office Investigators und DRASTIC zusammengetragen haben, die ebenfalls bestätigen, dass das Projekt, das in der BAA-Antwort beschrieben wird, durchgeführt wurde, und zwar bis es im April 2020 beendet wurde. (Anm. d. Übers.: Die Unterlagen von DRASTIC sind seit September 2021 öffentlich)

Das Ziel des EcoHealth-Projektes, das im Entwurf den Titel DEFUSE trägt, war es, Fledermäuse in den Höhlen in Yunnan, China, wo man nachweislich SARS-CoV gefunden hatte, zu impfen. Vorgeblich sollte dies eine neuerliche SARS-CoV-Pandemie verhindern; das Immunsystem der Fledermäuse sollte gestärkt werden, um das Auftauchen einer tödlichen SARS-CoV-Variante zu verhindern. Die spezielle Formulierung, die gebraucht wird, lautet, „Fledermäuse mit neuartigen, chimären, polyvalenten Spike-Proteinen zu impfen, um ihr adaptives Immungedächtnis gegen spezifische Hochrisiko-Viren zu verbessern“.
Da das mit der (militärischen, Anm. d. Übers.) Verteidigung im Zusammenhang stand, war es sinnvoll, dass EcoHealth seinen Vorschlag zunächst beim Verteidigungsministerium einreichte, bevor es sich mit der NIH und dem NIAID einigte. Die erste Antwort auf die BAA ist auf den März 2018 datiert und wurde von Peter Daszak, dem Präsidenten von EcoHealth Alliance, eingereicht.

Die DARPA lehnte den Vorschlag ab, weil die Forschungsarbeit einer Verletzung das Moratoriums zur Gain-of-function (GoF) zu nahe kam, trotz dessen, was Peter Daszak im Entwurf behauptet (dass sie das nicht tun würde). Wie bekannt ist, haben Dr. Fauci und das NIAID den Vorschlag nicht abgelehnt. Die Forschung fand im WIV und an einigen Standorten in den Vereinigten Staaten statt, die im Detail im Entwurf genannt werden.

Die Antwort der EcoHealth Alliance zur PREEMPT BAA befindet sich mit anderen Entwürfen im PREEMPT-Ordner in der Datenbank des DARPA Biological Technologies Office JWICS (top secret) unter der Adresse: Network/filer/BTO/CI Ordner PREEMPT

Dieser Ordner war ein Jahr lang leer. Die Dateien wurden ohne jede Klassifikation oder Verbreitungsdaten im Juli 2021 in diesen Ordner eingefügt, in einem auffälligen zeitlichen Zusammenhang mit den Medienberichten, meiner Untersuchung und Senator Pauls Nachforschungen über die Gain-of-function-Forschung von NIH/NIAID.
Das Fehlen von Metadaten in Kombination mit dem Zeitpunkt deutet darauf hin, dass die Dokumente bewusst versteckt wurden. In der DARPA gibt es keine Dateien ohne Klassifikation oder Verbreitungsdaten, einschließlich der hauseigenen Dateien. Darüber hinaus ist PREEMPT keine Verschlusssache.

Die Dateien sind inzwischen auch im Besitz der Marine Corps Intelligence Activity (MCIA). Sie sind oben in den Anhängen genannt.

Zweitens. SARS-CoV-2, im Folgenden als SARSr-CoV-WIV bezeichnet, ist ein chimäres Spike-Protein, das darauf ausgelegt ist, sich an menschliche ACE2-Rezeptoren zu binden, und in das Grundgerüst eines rekombinanten Fledermaus-SARSr-CoV eingefügt wurde. Wahrscheinlich ist es ein Lebendimpfstoff, der noch nicht so abgeschwächt wurde, wie es das Forschungsprojekt letztlich vorsah. Es wurde freigesetzt und verbreitete sich schnell, weil es als Aerosol konzipiert wurde, um eine effektive Infektion von in Höhlen lebenden Fledermäusen zu ermöglichen, allerdings war es noch nicht dazu in der Lage, Fledermäuse zu infizieren, weshalb es Fledermäuse auch nicht zu infizieren scheint.
Die Krankheit ist deshalb so verwirrend, weil es sich weniger um ein Virus handelt als vielmehr um ein künstlich hergestelltes Spike-Protein, das auf einem SARSr-CoV-Quasispezies-Schwarm reitet. Je näher es seiner endgültigen abgeschwächten Lebendimpfstoffform ist, desto wahrscheinlicher hat es sich seit seinem ursprünglichen Freisetzen im August 2019 zunehmend abgeschwächt.

Aus den Dokumenten lässt sich der Nutzen bestimmter Gegenmaßnahmen ableiten:
· Das Team suchte solche SARSs-CoV aus, die die größten Resistenzen gegen monoklonale Antikörper und Impfstoffe besaßen.

· Es ist unpraktisch, Fledermäuse direkt per Injektion zu impfen, und Fledermäuse können sich mit respiratorischen Viren auch nicht über eine Tröpfcheninfektion anstecken, deshalb entwickelte das Team ein Aerosol, um die Impfungen direkt in den Höhlen zu verbreiten. Um sicherzugehen, dass das funktionierte, entwickelten sie das Aerosol gegen Larvenroller. (Anm. d. Übers.: Informationen über diese Tierart finden Sie hier https://de.wikipedia.org/wiki/Larvenroller)
· Der Entwurf hält fest, dass Interferon, Remdesivir und Chloroquin-Phosphat die Virusvermehrung von SARSr-CoV verhindern.

Aufgrund der (mittlerweile) bekannten Natur von SARSr-CoV-WIV kann die dadurch ausgelöste Krankheit leicht durch eine Frühbehandlung bekämpft werden, die die Virenreplikation hemmt, bei der sich die Spike-Proteine im Körper verteilen (was eine schädliche Überreaktion des Immunsystems auslöst, da der Körper versucht, die Spikes von den ACE2-Rezeptoren zu entfernen).
Viele Frühbehandlungsprotokolle, die von den Behörden ignoriert wurden, funktionieren, weil sie die Virenreplikation verhindern oder die Immunantwort auf die Spike-Proteine modulieren, was angesichts dessen, was EcoHealth vorhatte, Sinn ergibt. Einige dieser Behandlungsprotokolle verhindern auch das Tätigwerden des künstlich hergestellten Spike-Proteins.
Ivermectin beispielsweise (dessen Wirksamkeit im April 2020 festgestellt wurde) hilft in allen Stadien der Erkrankung, da es sowohl die Virusvermehrung hemmt als auch die Immunantwort moduliert. Bemerkenswerterweise wird Chloroquin-Phosphat (Hydroxychloroquin, dessen Wirksamkeit im April 2020 nachgewiesen wurde) im Entwurf als SARSr-CoV-Hemmer aufgeführt, genau wie Interferon (dessen Wirksamkeit seit Mai 2020 bekannt ist).

Die gen-kodierten oder „mRNA“-Impfstoffe funktionieren schlecht, weil sie synthetische Replikationen des bereits synthetischen Spike-Proteins des SARSr-CoV-WIV sind und keine anderen Epitope besitzen.
Die mRNA bringt die Zellen dazu, synthetische Kopien des synthetischen Spike-Proteins von SARSr-CoV-WIV direkt im Blutkreislauf zu produzieren, wo sie sich verbreiten und den gleichen ACE2-Immunsturm hervorrufen wie das rekombinante Vakzin. Viele Ärzte im Land haben festgestellt, dass die Symptome der Impfreaktionen den Symptomen der Erkrankung entsprechen, was die ähnliche synthetische Machart und Funktion der jeweiligen Spike-Proteine bestätigt.

Impfstoffempfänger sind gegen das Eindringen in die Blutbahn nicht geschützt, aber bei einer „natürlichen Infektion“ (die besser Aerosol-Impfung genannt werden sollte) schützen ihre Nasen sie gegen das rekombinante Quasispezies-Spike-Protein.

Darüber hinaus hält der Entwurf von EcoHealth fest, dass „bei einer Impfung nicht genügend Epitopabdeckung bestehe, um gegen die Quasispezies eines Coronavirus zu schützen.“

Daher wurde versucht, durch ein „gezieltes Verstärken der Immunantwort durch Vakzine, welche chimäre, polyvalente rekombinante Spike-Proteine benutzen“ wirksame Impfstoffe herzustellen. Dass ein Spike-Protein-Impfstoff mit Abdeckung nur eines Epitops gegen einen Qasispezies-Spike-Protein-Impfstoff eingesetzt wird, erklärt möglicherweise die ungewöhnliche (und potenziell schädliche) Antikörperantwort der Geimpften gegenüber neuen COVID-Varianten.
Ganz grundsätzlich deuteten die Erkenntnisse, die man aus dem Projektvorschlag ziehen kann, darauf hin, dass das Risiko infektionsverstärkender Antikörper (ADE) durch Impfung mit hoher Priorität untersucht werden sollte, ganz abgesehen von der Tatsache, dass Vakzine mit einem Epitop gegen SARSr-CoV-WIV einen geringen Effekt haben werden, wie der Entwurf es andeutet.

Sofortiger Aufmerksamkeit bedarf das Potenzial von SARSr-CoV-WIV, sich abzuschwächen. Lebendimpfstoffe sind bereits in der Vergangenheit mitunter schwächer geworden.
Wenn das bei SARSr-CoV-WIV der Fall sein sollte, wirkt die Massenimpfkampagne diesbezüglich tatsächlich als beschleunigtes Gain-of-function. Da es für Fledermäuse unter Verwendung eines an den Menschen angepassten SARS-CoV konzipiert wurde, passt es sich, wenn es beim Menschen angewandt wird, auch wieder stärker dem Menschen an.

Die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit des Spike-Proteins von SARSr-CoV-WIV gegen monoklonale Vakzine ist einer der geplanten Schritte des DEFUSE-Projektes.
Der Mechanismus, um das Spike-Protein des SARSr-CoV-WIV zu optimieren (von direkten Eingriffen abgesehen), ist, es an Tieren zu testen, die Antikörper nur gegen das Spike-Protein besitzen. Das abgeschwächte Virus wird entweder sterben oder seine Form verändern, um den spezifischen Antikörpern gegen das Spike-Protein zu entgehen. Beabsichtigt war, diese Veränderung in Versuchen an humanisierten Mäusen durchzuführen – erst an solchen mit menschlichen, dann an solchen mit Fledermaus-Genen. Stattdessen geschah das mit der Weltbevölkerung.

SARSr-CoV-WIV soll die Fledermäuse nicht töten, sondern immunisieren. Das mag erklären, warum es im Großen und Ganzen für die meisten Menschen so harmlos ist, und auch, warum es für alte und vorerkrankte Menschen, die generell für Impfreaktionen anfälliger sind, so gefährlich ist.
Die asymptomatischen Verläufe lassen sich ebenfalls durch die Absicht seiner Entwickler, einen Fledermausimpfstoff herzustellen, erklären (ein guter Impfstoff ruft keine Symptome hervor).
Solche Effekte würde man von einem unausgereiften Impfstoff erwarten, oder von einem Impfstoff, der von einer virulenteren Variante zu einer schwächeren hin rückentwickelt wird. Der Effekt des Spike-Proteins auf die ACE2-Rezeptoren verstärkt die Gefährlichkeit in Übereinstimmung mit Alter und Komorbidität. Die Abschwächung von SARSr-CoV-WIV wird auch einen Hinweis auf die künftige Virulenz geben, allerdings wird die Bedrohung zumindest dadurch neutralisiert, dass die Herkunft bekannt ist und eine effektive Behandlung mit gutem Gewissen durchgeführt werden kann.

Drittens. DRASTIC und andere Wissenschaftler werden meine Beschreibung der Natur von SARSr-CoV-WIV und seiner Entwicklung im Rahmen des DEFUSE-Projektes klarer formulieren.
Die vorliegenden Informationen genügen für einen Untersuchungsbericht und sind mehr als ausreichend, um die bestehende Strategie in der Pandemie zu korrigieren. Zuvor kannte die Nation weder sich selbst noch den Gegner im pandemischen Konflikt. Nun kennt sie beides. Das Problem kann vor dem Hintergrund einer bestätigten Hypothese angemessen in einen Rahmen eingefasst werden. Die Übertragung der Erkrankung als strategisches Ziel kann aufgegeben werden, da sie nicht das eigentliche Problem ist; zudem ist das auch nicht realisierbar.
Die Strategie wird dann Frühbehandlung und Prophylaxe mit den bekannten wirksamen Medikamenten als Mittel und Wege kombinieren.

Durch diese Methode wird man das strategische Ziel einer wirksamen klinischen Behandlung für diejenigen erreichen, die für die Nebenwirkungen der Impfung mit SARSr-CoV-WIV anfällig sind.

Man wird mich unweigerlich fragen, wie ich all das herausgefunden und die Dokumente ausfindig gemacht habe. Die Antwort auf die Pandemie wurde zum Mittelpunkt meiner Bemühungen als Fellow. Die DARPA arbeitete an einer Reihe die Pandemie betreffender Innovationen, und ein Großteil des Teams war mit dem Thema Biowaffen-Abwehr vertraut. Ich hatte die Gelegenheit, grundsätzlich „in der hinteren Reihe“ zu sitzen und die Bemühungen der Regierung zu beobachten und anzuhören. Meine an Pflichten ansonsten eher arme Arbeit als Fellow erlaubte mir auch, in dem betreffenden Feld Nachforschungen anzustellen und mich schlau zu lesen. Meine Nachforschungen wuchsen in ihrem Ausmaß derart, dass daraus eine Reihe von Berichten wurde, wie sie ein militärischer Scout verfassen würde, wenn er damit beauftragt wäre, ein Problem zu untersuchen.

Diese Berichte führten zugleich dazu, dass ich im Lauf mehrerer Monate wiederholt über den Sachverhalt nachdachte. Schließlich gelangte ich zu der Hypothese, dass das, was aus dem WIV ausgebrochen war, ein Fledermausvakzin oder sein Vorläufer gewesen sein könnte. Es war durchaus plausibel anzunehmen, dass die Vereinigten Staaten versuchen würden, einen Ausbruch von SARS-CoV an der Quelle zu verhindern, nicht indem sie die Übertragung unter Menschen stoppten, sondern indem sie die Ansteckung unter den Fledermäusen selbst verhinderten.
Amerikaner sind kreativ, selbst in Situationen, in denen das unklug ist, und vertrauen der Technologie genug, um einen solchen Versuch zu wagen.

Das Konzept schien auch ins Programm von PREEMPT zu passen, und DRASTIC hatte entdeckt, dass einige Proben aus dem PREDICT-Programm von USAID in Afrika gesammelt und ins WIV geschickt worden waren. Darüber hinaus deutete die ungewöhnliche Art und Pathologie des Virus darauf hin, dass es ein Vakzin oder Vakzin-ähnlich sein könnte.

Eine technische Herausforderung, die so schwierig ist, wie Fledermäuse in China zu impfen, würde zunächst durch DARPA geprüft werden.
Die massive Unterdrückung von Informationen durch die Regierung und die Trusted News Initiative, die sich auf dem Level des Manhattan-Projekts bewegt, deutete darauf hin, dass ,wenn etwas Schlimmes passiert wäre, es vertuscht worden wäre.
Die Hypothese eines Laborunfalls und der Streit zwischen Senator Paul und Dr. Fauci ließ darauf schließen, dass eine solche Vertuschung auf eher lokaler Ebene stattfand.
Darüber hinaus wäre man bei einem echten Cover-up disziplinierter mit den Unterlagen umgegangen. Daher nahm ich an, dass nicht als Verschlusssache klassifizierte Daten auf einem Netzwerk höherer Ebene versteckt sein würden, und fand sie dort, wo ich sie erwartet hatte.
Ich begriff, worum es sich handelte und was sie beinhalteten, kopierte die Dateien an einen externen Speicherort und stellte diesen Bericht zusammen.

13.08.2021

Joseph Murphy

Major, US Marine Corps

Ende der Übersetzung

Inside_Corona*: Was mir damals als extrem unwahrscheinlich erschien, wird nach Offenlegung der Verflechtungen immer naheliegender. Ich kann nur das aktuelle Buch von Röper empfehlen.

Dieser Brief wurde im August 2021 geschrieben. Es ist bis heute nicht erkennbar, dass die US-Regierung, die WHA oder auch das deutsche Gesundheitsministerium dazu bereit sind, sich damit auseinander zu setzen. Statt dessen geht die Lügerei weiter.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.

Jochen

 

Victoria Nuland beaufsichtigte seit 2013 die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Es gibt in Deutschland immer noch Leute, die die Existenz solcher Labore in der Ukraine für russische Propagandalügen halten, obwohl die US-Regierung sich dabei längst verplappert hat. Ich habe bereits im März darüber berichet: https://josopon.wordpress.com/2022/03/06/russland-legt-beweise-fur-die-entwicklung-biologischer-waffen-in-der-ukraine-vor/
Interessant ist, welche Rolle dabei der Biden-Clan, insbesondere Hunter Biden, von Anfang an gespielt hat.
Auaf dessen Computer gab es eine Menge Datenmaterial dazu, um das sich aber kein relevantes US-Medium kümmert – die stürzen sich eher auf Daten über dessen Kontakte zu minderjährigen Mädchen, das ist natürlich viel interessanter.

Thomas Röper sind hier viele EInsichten zu verdanken, deshalb hier auszugsweise sein aktueller Artikel.
Auf RT DEutsch ist auch ein deutschsprachiges umfangreiches Video erschienen, das ich hier zur Verfügung stelle:
https://mega.nz/folder/6YdniI6I#ROZr7xgU4ZhYaqlGW9Y3Pg
Sollte der Link nicht funktionieren, bitte nachfragen.
Und hier Thomas Röper: https://www.anti-spiegel.ru/2022/victoria-nuland-beaufsichtigte-seit-2013-die-us-biowaffenprogramme-in-der-ukraine/

Die US-Biowaffenprogramme, die schon unter Präsident Bush Junior in der Ukraine gestartet wurden, wurden seit 2013 von Victoria Nuland beaufsichtigt.

In Russland ist ein Artikel von Igor Lukjanow über die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine erschienen. Lukjanow ist nicht irgendwer, er ist einer der führenden Geopolitik-Experten Russlands und Chef des berühmten Valdai-Clubs, der auch im Westen bekannt ist, weil Präsident Putin sich dort alljährlich in einer mehrstündigen Podiumsdiskussion den Fragen der anwesenden Experten stellt.
Bevor wir zu dem Artikel von Lukjanow kommen, will ich kurz daran erinnern, dass die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine keineswegs „russische Propaganda“ sind, sondern viele Informationen darüber bis vor kurzem öffentlich auf der Seite des Pentagon und anderer US-Behörden zugänglich waren. Sie wurden erst gelöscht, als das russische Verteidigungsministerium ab Ende Februar begonnen hat, in der Ukraine sichergestellte Unterlagen über die Programme zu veröffentlichen.

Die Chronologie der russischen Veröffentlichungen

Schon Anfang März hat das russische Verteidigungsministerium Dokumente veröffentlicht, die belegt haben, dass die Ukraine nach Beginn der russischen Militäroperation in aller Eile gefährliche Krankheitserreger vernichtet hat. Im Westen wurde derweil bestritten, dass es dieser Krankheitserreger in der Ukraine überhaupt gegeben hätte. Und ebenfalls Anfang März hat das russische Verteidigungsministerium Details über die Krankheitserreger veröffentlicht, an denen geforscht wurde und auch mitgeteilt, welche amerikanischen Organisationen daran geforscht haben.

Was Anfang März noch „russische Propaganda“ war, hat die stellvertretende US-Außenministerin Nuland ein paar Tage später bei einer Anhörung im US-Parlament unter Eid grundsätzlich bestätigt, aber die westlichen Medien hielten das nicht für berichtenswert. Auch dass die WHO Kiew wiederum nur ein paar Tage später, mittlerweile war Mitte März 2022, aufgefordert hat, „hochgefährliche Krankheitserreger“ zu vernichten, die Kiew laut westlichen Medien und Politikern angeblich gar nicht hatte, fanden die westlichen Medien nicht interessant genug, um darüber zu berichten. Daher weiß davon im Westen auch kaum jemand, während russische Medien im Detail darüber berichtet haben.

Ende März hat das russische Verteidigungsministerium weitere Details und Dokumente zu dem US-Biowaffenprogramm in der Ukraine veröffentlicht, aus denen unter anderem hervorging, dass unter anderem eine New Yorker Firma namens Rosemont Seneca an der Finanzierung beteiligt war. Stammlesern des Anti-Spiegel ist die Firma ein Begriff, denn sie hat in einem anderen Zusammenhang eine wichtige Rolle in der Ukraine gespielt. Die Firma gehört übrigens Hunter Biden, dem Sohn des US-Präsidenten.

Wie kurz danach öffentlich wurde, haben die US-Spezialisten in der Ukraine auch Tests an Menschen durchgeführt. Weitere Details wurden Mitte April und Anfang Mai veröffentlicht.
Außerdem hat der ehemalige US-Präsident Bush Junior die Existenz der unter die ihm in der Ukraine begonnenen US-Biowaffenprogramme vor wenigen Tagen, wenn auch unfreiwillig, zugegeben.

Nach dieser Einleitung kommen wir zu dem aktuellen Artikel von Igor Lukjanow, den ich übersetzt habe. Die in dem Artikel gesetzten Links habe ich aus dem Original übernommen, außerdem habe ich an einigen Stellen in Klammern als Anmerkungen gekennzeichnete Kommentare mit weiteren Hintergrundinformationen beigefügt.

Beginn der Übersetzung:

Victoria Nuland hat die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine geleitet

Irina Jarowaja, stellvertretende Vorsitzende der Staatsduma und des parlamentarischen Ausschusses zur Untersuchung der Aktivitäten der US-Biolabors in der Ukraine, erklärte Anfang April, dass die US-Stellvertretende US-Außenministerin für politische Angelegenheiten, Victoria Nuland, im Einvernehmen mit dem russischen Außenministerium offiziell eingeladen worden sei, während ihrer Europareise vom 2. bis 9. April Moskau zu besuchen.

Russische Abgeordnete und Senatoren wollten ihr Fragen zu den militär-biologischen Aktivitäten der USA in der Ukraine stellen, einschließlich der Aktivitäten von US-Spezialisten und der Beteiligung des Pentagons an der Finanzierung von Biolabors. Immerhin war sie eine der ersten, die unter Eid offiziell die Anwesenheit von US-Forschungszentren auf ukrainischem Gebiet bestätigt hat. (Anm. d. Übers.: Darüber habe ich berichtet, den Artikel mit dem Wortlaut von Nulands Aussagen und allen Quellen finden Sie hier)

Am 8. März sagte Nuland unter Eid vor dem US-Parlament unter anderem:

„Die Ukraine verfügt über biologische Forschungseinrichtungen, von denen wir in der Tat befürchten, dass russische Truppen, russische Streitkräfte versuchen könnten, die Kontrolle darüber zu erlangen.“

Der Kampf gegen Russland als Sinn des Lebens

Nuland weiß sicher, wovon sie spricht, und sie weiß genau, was die biologischen Zentren des US-Militärs in der Ukraine tun. Von 1993 bis 1996 arbeitete sie im Büro von Unterstaatssekretär Strobe Talbott, wo sie sich unter dem Vorsitz von Senator Richard Lugar mit der NATO-Erweiterung und dem Vorgehen gegen Russland befasste und direkt für das nukleare Abrüstungsprogramm in der Ukraine, Kasachstan und Weißrussland verantwortlich war. Vereinfacht gesagt, nutzte die Mitarbeiterin des Außenministeriums die Schwäche der damaligen russischen Führung aus, um die Verteidigungsfähigkeit Russlands und der ehemaligen Sowjetrepubliken gezielt zu zerstören.
Im Sommer 2011 wurde Nuland in der Regierung von Barack Obama Sprecherin des Außenministeriums und im September 2013 wurde sie von John Kerry zur Stellvertretenden Außenministerin für europäische und eurasische Angelegenheiten ernannt, wo sie sich intensiv mit der Ukraine-Frage befasste. Damals erklärte sie, die USA hätten fünf Milliarden Dollar in die Ukraine investiert, um ihr „die Zukunft zu sichern, die sie verdient.“ Dieser Betrag umfasste auch die Finanzierung der Biolabore des Pentagons, die seit 2005 in vielen ukrainischen Städten betrieben werden. (Anm. d. Übers.: Hier finden Sie die Rede, in der Nuland von den fünf Milliarden gesprochen hat)

Die kolossalen Gelder wurden über mehrere Kanäle verteilt: Neben dem Verteidigungsministerium waren auch die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID), die Stiftung von George Soros, das Zentrum für Seuchenkontrolle und -prävention und seit April 2014 auch der Investmentfonds Rosemont Seneca von Hunter Biden, dem Sohn des derzeitigen US-Präsidenten Joe Biden, der damals Vizepräsident war, an dem System beteiligt. *) Hier ist anzumerken, dass Rosemont Seneca Partners 2009 von Hunter Biden und Christopher Heinz, dem Stiefsohn des ehemaligen Außenministers und Chefs von Nuland, John Kerry, gegründet wurde. (Anm. d. Übers.: Die Firma von Hunter Biden ist für Anti-Spiegel-Leser keine unbekannte, hier finden Sie Hintergründe)

„Vergiftete Freiheits-Kekse“

Laut dem ehemaligen ukrainischen Ministerpräsidenten Mykola Asarow, der das Amt unter Präsident Viktor Janukowitsch innehatte, war einer der Gründe für den Maidan 2013/2014 der Wunsch der damaligen ukrainischen Regierung, eben diese Labors zu schließen. Und es war Nuland, die dabei eine wichtige Rolle spielte. Ab Beginn der Massenunruhen in Kiew zum Jahreswechsel 2013/2014 hat sie die Ukraine regelmäßig alle drei bis vier Wochen besucht. Am 11. Dezember 2013 besuchte die stellvertretende Außenministerin den Maidan in Kiew, wo sie Kekse, Brötchen und Backwaren an die Demonstranten verteilte.
Am 7. Februar 2014 geriet Nuland in den Mittelpunkt eines diplomatischen Skandals, als ein Mitschnitt eines Telefongesprächs mit dem US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, im Internet veröffentlicht wurde. Während des Gesprächs mit ihrem Untergebenen erklärte Nuland ihm deutlich, welche ukrainischen Politiker in die Post-Maidan-Regierung aufgenommen werden sollten und wen man „über Bord gehen“ lassen müsse. (Anm. d. Übers.: Das war das berühmte „Fuck-the-EU-Telefonat, das damals auch in Deutschland Schlagzeilen gemacht hat. Aber die Medien haben dabei verschwiegen, worum es in dem Telefonat tatsächlich ging: Nuland hatte entschieden, wer die Ukraine nach dem Willen der USA regieren sollte, was dann auch umgesetzt wurde. Der im Westen als „demokratische Revolution“ präsentierte Maidan war in Wirklichkeit ein von den USA inszenierter Putsch, bei dem Nuland schon Wochen vorher entschieden hatte, wer nach dem Maidan in der Ukraine regieren sollte)

In seiner Position überwachte der amerikanische Botschafter auch die Zuweisung von Mitteln für die Einrichtung und den Betrieb von Biolabors im Rahmen des „Cooperative Threat Reduction Programme“ des Pentagon. Unter seiner direkten Beteiligung wurde 2015 in Charkiw am Institut für experimentelle und klinische Veterinärmedizin ein geschlossenes Labor eingerichtet, das sich in einem der Kellerräume des Instituts befindet. Das Laborpersonal bestand aus englischsprachigen Ausländern, überwiegend US-Bürgern. Die regulären ukrainischen Mitarbeiter hatten keinen Kontakt mit ihnen und hatten keinen Zugang zu den Laborräumen, zu denen man mehrere Filterstufen durchlaufen musste.
(Anm. d. Übers.: Bei der Biowaffenforschung der USA in der Ukraine ging es seit 20 Jahren zum großen Teil um zoonotische Krankheitserreger, die der breiten Masse erst durch Covid-19 ein Begriff geworden sind)

Die diplomatische Vertretung der USA überwacht traditionell die Arbeit der US-Biolabors „vor Ort“. So weihte Pyatts Vorgänger, Botschafter John Tefft, am 20. Mai 2013 in Kiew ein Biolabor mit der Bezeichnung BSL-2 Biohazard Diagnostic Training Centre for Animal Diseases (RTCADD) ein, für dessen Eröffnung das Pentagon über zwei Millionen Dollar bereitgestellt hat.

Dieses Labor wurde am Institut für Veterinärmedizin der Nationalen Akademie der Agrarwissenschaften der Ukraine eingerichtet. Das Institut verfügt über eine einzigartige Sammlung von mikrobiologischen Stämmen für veterinärmedizinische Zwecke, die noch aus der Sowjetzeit stammt und eine der größten in der Sowjetunion war. Mehr als 1.500 Stämme und Isolate von Mikroorganismen und Mykotoxinstandards waren in der Sammlung und in der laufenden Arbeit enthalten. Fast 1.400 davon sind zoonotische Erreger der Pathogenitätsgruppe 2.
Insgesamt haben die USA seit 2005 mehr als 200 Millionen Dollar für ihre militär-biologischen Experimente in der Ukraine bereitgestellt und es wurden 46 Biolabore sowie Forschungs- und Diagnosezentren eingerichtet. All das zeigt das große Ausmaß der Aktivitäten der militärischen Biotechnologen des Pentagons. (Anm. d. Übers.: Wie eingangs erwähnt, waren viele dieser Informationen früher noch auf der Webseite des Pentagon zu finden und sind erst nach den ersten Veröffentlichungen aus Russland entfernt worden. Eine Auswahl der noch im Internetarchiv sichtbaren Factsheets des Pentagon finden Sie in diesem Artikel)

Nach dem Maidan konnte Nuland schnell die für sie nötigen Leute in der Regierung des „Schokoladen-Oligarchen“ Petro Poroschenko platzieren: Natalia Jaresko, US-Bürgerin und ehemalige Mitarbeiterin des US-Außenministeriums, wurde Finanzministerin, und Alexander Kvitaschvili, ein georgischer Staatsbürger, wurde Gesundheitsminister, der 2016 von Uljana Suprun, einer US-Bürgerin, abgelöst wurde.

Menschenversuche

Über Suprun hat Victoria Nuland begonnen, offen Lobbyarbeit für die Interessen amerikanischer Pharmakonzerne zu betreiben, die daran interessiert waren, an der ukrainischen Bevölkerung mit experimentellen Impfstoffen und Medikamenten zu experimentieren. Zu den größten Auftraggebern dieser Studien gehören Gilead Sciences, Merck und Pfizer.
So wurde 2017 mit Unterstützung der ukrainischen Gesundheitsministerin die Entscheidung durchgesetzt, das von Gilead Sciences hergestellte Sofosbuvir und die Kombination aus Ledipasvir und Sofosbuvir in die nationale Liste der empfohlenen Arzneimittel aufzunehmen. Das geschah entgegen der Entscheidung des Expertenausschusses für die Auswahl und Verwendung von Arzneimitteln des ukrainischen Gesundheitsministeriums, der sich am 21. Dezember 2016 aufgrund ihrer hohen Kosten und unzureichender Statistiken über ihre Verwendung weigerte, diese Arzneimittel in die nationale Liste aufzunehmen.
(Anm. d. Übers.: Sofosbuvir wird zur Behandlung einer chronischen Hepatitis C bei Erwachsenen eingesetzt und hemmt die RNA-abhängige RNA-Polymerase)

Die Mitglieder des Ausschusses gaben offen zu Protokoll, dass das Medikament auf persönlichen Wunsch der geschäftsführenden Gesundheitsministerin auf die Liste gesetzt wurde.
Der Beitrag von Suprun zur Lobbyarbeit für die Interessen der US-Pharmaindustrie wird durch ein Schreiben des Sachverständigenausschusses an die Delta Medical Promotions AG bestätigt, die als Vertreterin der Gilead Sciences Corporation in der Ukraine fungiert. Darin heißt es eindeutig, dass die Aufnahme von Sofosbuvir in die nationale Liste nur aufgrund der „politischen Entscheidung der geschäftsführenden Ministerin U. Suprun“ möglich wurde.

Gilead Sciences war auch schon vorher in zahlreiche Skandale verwickelt, bei denen es um tödliche Versuche mit experimentellen Substanzen an Einwohnern ehemaliger Sowjetrepubliken, insbesondere in Georgien, ging. Der ehemalige georgische Minister für Staatssicherheit, Igor Giorgadse, hat Dokumente veröffentlicht, die zeigen, dass im Labor des Lugar-Zentrums in Georgien unter der Aufsicht von US-Militärmedizinern tödliche Experimente an georgischen Bürgern durchgeführt wurden.
Die Verbindung zwischen dem Pentagon und Gilead Sciences ist mehr als offensichtlich: Großaktionär war der ehemalige US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, der in der Ukraine-NATO-Kommission unter der Regierung von Viktor Juschtschenko eng mit Nuland zusammengearbeitet hat. (Anm. d. Übers.: Rumsfeld war Chef von Gilead Sciences, bevor er unter Bush Junior Verteidigungsminister wurde und hat 2005 viel Geld verdient, als die Nachfrage nach Tamiflu im Zuge der Vogelgrippe 2005 zu einem starken Anstieg des Börsenkurses von Gilead Sciences geführt hat. Und zum Lugar-Zentrum in Georgien finden Sie hier weitere Informationen)

Laut den von Giorgadse veröffentlichten Dokumenten wurden die von Gilead Sciences entwickelten Medikamente Harvoni und Sovaldi an lebenden Menschen getestet. Im Studienbericht heißt es, dass am 30. Dezember 2015 im Zuge der Sovaldi-Studien 30 Menschen gestorben sind – ihre Namen sind nicht bekannt, die Probanden werden in den Berichten mit Codenummern bezeichnet. Bei dem Wirkstoff in Sovaldi handelt es sich um Sofosbuvir, das dank der Bemühungen von Suprun in der Ukraine zugelassen wurde.
Die zahlreichen Todesfälle bei Menschenversuchen hielten die Mitarbeiter des US-Außenministeriums jedoch nicht davon ab, die Versuche einfach von Georgien in ein gehorsameres Land zu verlegen. Im November 2021 leiteten zwei weitere US-Pharmaunternehmen, Merck und Pfizer, mit Nulands Zustimmung klinische Versuche an Ukrainern ein. Die Versuche mit MK4482-013 Lagevrio-Tabletten (Molnupiravir) von Merck begannen im Studentenkrankenhaus des Stadtrats von Charkiw, und auch PF-07321332 (Paxlovid) von Pfizer wurde in der Bevölkerung getestet.

Die Experimente des Pentagon in der Ukraine sind ein geschlossener Teil der Programme der Defense Threat Reduction Agency (DTRA) unter dem gemeinsamen Codenamen UP , der für „Ukrainian Project“ steht.
Im Gegenzug für die Einrichtungen und die Möglichkeit, ihre Entwicklungen an ukrainischen Bürgern zu testen, rüstete die US-Seite die Labors des sanitär-epidemiologischen Dienstes der ukrainischen Streitkräfte auf. UP-3, UP-5, UP-6, UP-8 und andere biologische Projekte werden seit mehreren Jahren in der Ukraine unter der Aufsicht von DTRA-Spezialisten des US-Verteidigungsministeriums, US-Biologen der Universität Louisville und des US Army Infectious Diseases Research Institute (USAMRIID) durchgeführt. Während dieser Studien übergaben ukrainische Wissenschaftler Stämme von biologischen Kampfstoffen (Hantaviren, Krim-Kongo-Fieber-Virus, Rickettsien und Coxiella-Burnetti-Bakterien) und Proben ukrainischen Biomaterials an ihre westlichen Vorgesetzten. Das UP-3-Projekt wurde von Julio Ramirez, Professor für Medizin, und Professor Christopher Johnson von der University of Louisville sowie von Dr. Connie Schmaljohn vom US Army Institute of Infectious Diseases geleitet. Im November 2019 wurde Schmaljohn Direktorin des wichtigsten Biolabors des Pentagons in Fort Detrick, Maryland, das für Milzbrandlecks und ungeklärte Ausbrüche von Pocken und anderen tödlichen Infektionen berüchtigt ist.

Im Rahmen des UP-8-Projekts („Ausbreitung des Virus des hämorrhagischen Krim-Kongo-Fiebers (CCHFV) und von Hantaviren in der Ukraine und potenzieller Bedarf an Differenzialdiagnosen bei Patienten mit Verdacht auf Leptospirose“) wurden bei gesunden Militärangehörigen der ukrainischen Streitkräfte in Biolabors Seroprävalenzstudien zu Hantaviren durchgeführt. Militärbiologen führten Experimente an ukrainischen Soldaten durch und entnahmen Blutproben von über 4.000 Soldaten. Dabei wurde der Tod von Versuchspersonen im Verlauf der Experimente in Kauf genommen. Die gesammelten Informationen wurden ebenfalls in die USA gebracht.
Es ist möglich, dass das Pentagon im Rahmen eines dieser Projekte im Jahr 2017 dringend 12 Proben von Ribonukleinsäure (RNA) und 27 Proben von Synovialflüssigkeit anschaffen musste. Dabei mussten die Proben auf jeden Fall von Spendern aus Russland stammen, die alle der kaukasischen Rasse angehören. (Anm. d. Übers.: In der Biologie bedeutet „kaukasisch“, dass es sich um Europäer handelt)

Es besteht kein Zweifel daran, dass niemand vorhatte, diese endlosen medizinischen Experimente an ukrainischen Bürgern zur Entwicklung neuer Arten von Biowaffen unter dem Deckmantel aller möglichen „Immunitätsstudien, Resistenz gegen Viren, Seroprävalenz von Antikörpern“ zu stoppen. Die Ukraine ist für Washington als Quelle von kostenlosem Menschenmaterial interessant, das aus Armut und Verzweiflung zu allem bereit ist.

Am 30. April erklärte Wladimir Ermakow, Leiter der Abteilung für Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle des russischen Außenministeriums, dass Victoria Nuland erneut zu einer Sitzung der parlamentarischen Kommission zur Untersuchung der US-Biolabors in der Ukraine eingeladen werde. Die Fragen der Kommission wurden Nuland zuvor auf diplomatischem Wege zur Kenntnis gebracht. Die Parlamentarier wollten wissen, wer und wann die Entscheidung getroffen hat, militär-biologische Zentren der USA in der Ukraine einzurichten, wer sie beaufsichtigt hat, gegen welche ethnischen Gruppen die Forschungen durchgeführt wurden, welche der entwickelten Stämme als Biowaffen eingestuft wurden, warum entsprechende Forschungen auf dem Territorium der USA verboten wurden und so weiter.
Doch die wichtigste Kämpferin der „Kekse-Demokratie“ konnte sich nicht dazu durchringen, diese Fragen zu beantworten und den daran interessierten Russen, und nicht nur ihnen, Erklärungen zu geben. Das bedeutet, dass Victoria den „Ehrlichkeitstest“ nicht bestanden hat.
Der Grund dafür ist, dass sie nicht nur vor den Russen, sondern auch vor den Europäern oder Chinesen etwas zu verbergen hat. Das Pentagon möchte auf keinen Fall, dass die Wahrheit über seine Rolle bei der Verbreitung tödlicher Virusinfektionen in der Welt bekannt wird.

Ende der Übersetzung

Man beachte den letzten Satz, denn in Russland wird – im Gegensatz zum Westen – die These, dass Covid-19 ein von amerikanischen Forschern geschaffenes Virus ist, von Experten offen diskutiert.

Inside_Corona*: Mehr zu diesen Organisationen findet sich in Röpers aktuellem Buch:
Inside Corona – Die Pandemie, das Netzwerk und die Hintermänner – Die wahren Ziele hinter Covid-19.

 

Dazu ganz aktuell passend eine Analyse von Dagmar Henn:

US-Biolabore – Indonesien legt Karten auf den Tisch

https://rtde.live/international/139589-us-biolabore-indonesien-legt-karten-auf-tisch/

dagmar henn

dagmar henn

Die USA verteilen militärische Biolabore so gern wie Militärstützpunkte. In weiten Teilen der Welt wird das inzwischen nicht mehr gern gesehen. In Indonesien verfolgt man aufmerksam, was über diese Labore erzählt wird.

In Deutschland kommt sie nicht wirklich an, die Debatte um die US-Biolabore, die die russische Regierung mit ihren Funden in der Ukraine losgetreten hat. Russische Desinformation, heißt es da gerne. Der Grund für diese zögernde Wahrnehmung dürfte aber nicht nur in dem Anfall von Nibelungentreue liegen, der das Land zurzeit im Griff hält, sondern mindestens ebenso sehr in der Tatsache, dass Deutschland, wenn es um Fragen des pharmazeutisch-militärisch-industriellen Komplexes (PMIK) geht, zu den Profiteuren gehört.

In Indonesien beispielsweise sieht das ganz anders aus. Dort hatte schon im April ein Hinweis des Kommandeurs der russischen ABC-Truppen, Igor Kirillow, eigene Recherchen des Nachrichtenportals Detik ausgelöst, das immerhin eines der größten Medien des 200 Millionen Einwohner zählenden Staates ist. Und vor wenigen Tagen hat nun die ehemalige Gesundheitsministerin Indonesiens, Siti Fadilah Supari, noch einmal nachgelegt und geäußert, sie halte es für wahrscheinlich, dass kostenlose Behandlungen auf einem Schiff der US-Marine im Jahr 2016 ein Vorwand waren, um an Proben aus Indonesien zu kommen. Genaugenommen lautet der Vorwurf, es seien über dreißig Patienten illegal Proben entnommen worden und zudem habe das US-Militär ohne Genehmigung indonesischer Behörden mehrere tollwutkranke Hunde auf einer der indonesischen Inseln erworben.

Auf den ersten Blick klingt dieser Vorwurf albern. Blut- oder Gewebeproben von dreißig Indonesiern? Was ist daran ein so großes Vergehen? Dahinter steckt aber eine lange und heftige Auseinandersetzung mit dem Kern des PMIK rund um die WHO, die bis in die Amtszeit von Fadilah Supari zurückreicht.

Seit 1970 befand sich in Indonesien eine Forschungseinrichtung der US-Marine, NAMRU-2, ausgeschrieben Naval Medical Research Unit oder medizinische Forschungseinheit der Marine. Die Einheit existiert immer noch und arbeitet heute in Phnom Penh. Eigenen Angaben zufolge befasst sie sich mit „Atemwegserregern (vor allem Influenza), Magen-Darm-Erkrankungen, resistenten Wundinfektionen, fiebrigen Erkrankungen, Denguefieber, Chikungunya und Malaria.“ Weiter heißt es zur aktuellen Tätigkeit: „NAMRU-2 PP sammelt und bestimmt jährlich über 5.000 Proben und verteilt die daraus erhaltene Information an kambodschanische Partner und solche der US-Regierung.“

Auf den ersten Blick klingt das unschuldig, obwohl die Tatsache, dass es sich um eine militärische Einrichtung handelt, doch etwas irritiert. Fadilah Supari jedenfalls durfte als amtierende indonesische Gesundheitsministerin die Einrichtung nicht betreten, obwohl sich diese sogar auf einem Grundstück des Gesundheitsministeriums befand; sie benennt dies als einen der Gründe, warum sie letztlich dafür sorgte, dass NAMRU-2 Indonesien im Jahr 2010 verlassen musste.

Partner der US-Regierung gibt es viele, und genau hier beginnt alles sehr, sehr undurchsichtig zu werden, und die indonesische Auseinandersetzung zeigt, dass die Frage biologischer Waffen nur ein Bruchteil des Problems ist. NAMRU behält sich vor, das gesammelte Material auch zur kommerziellen Nutzung weiterzureichen, denn „Partner der US-Regierung“ sind nicht nur diverse suspekte Forschungseinrichtungen, die sich mit Dingen wie Gain-of-Function-Forschung befassen, sondern auch Pharmakonzerne.

Die Variante der Vogelgrippe H5N1, die in Indonesien unter Beobachtung stand, galt als besonders gefährlich und als möglicher Kandidat für eine Pandemie. Zwischen 2005 und 2007 kam es zu einem Ausbruch in insgesamt 116 Fällen, von denen 94 tödlich verliefen; zwar waren darunter Fälle, in denen der Übertragungsweg unklar war, in keinem Fall jedoch eine nachgewiesene Übertragung von Mensch zu Mensch.

„Gemäß der Politik der WHO“, so Fadilah Supari zusammen mit anderen Autoren in einem Aufsatz von 2008, der die indonesische Sicht auf den Konflikt erläuterte, „wurden Proben der positiven menschlichen Fälle der Influenza A (H5N1) an die WHO geschickt, in diesem Fall – wie es das indonesische Gesundheitsministerium entschied – an die Zentren der Zusammenarbeit der WHO beim US-CDC in Atlanta (über die Naval Medical Research Unit 2 in Djakarta) und an das Referenz-Labor der WHO für H5 an der Universität Hongkong. Über ein Jahr hinweg schickte Indonesien Proben von insgesamt 56 H5N1-positiven menschlichen Fällen an diese zwei mit der WHO verbundenen Labore.“

Im Gegensatz zu den von der WHO verbreiteten Richtlinien wurden die indonesischen Wissenschaftler, die die Proben entnommen hatten, aber weder an den Forschungen beteiligt noch auch nur als Koautoren erwähnt. Als weitaus schwerwiegender erwies sich allerdings der Abschnitt in den WHO-Richtlinien, der besagte: „Es wird keine weitere Verbreitung der Viren/Proben außerhalb des Netzwerks der WHO-Referenzlabore ohne Genehmigung des Ursprungslandes/ -labors geben.“

Denn nirgends wurde genauer erklärt, wer alles zu den „WHO-Referenzlaboren“ zählt; und, so der Aufsatz, „alle diese Labore waren in Industrieländern, und der Begriff für sie wurde mehrmals geändert, von „globalen Forschungslaboren“ zu „wichtigen, nicht kommerziellen Forschungslaboren“ bis zu „wichtigen steuernden Laboren“.

Ende 2006 bestätigte ein Journalist dem indonesischen Gesundheitsministerium, dass ein australisches Pharmaunternehmen einen Impfstoff entwickeln wolle, der auf einem Virustyp aus einer indonesischen Probe beruht. Diesen Virustyp konnte die Firma nur über die WHO erhalten haben. Das löste in Indonesien Empörung aus.

„Länder, die unter Krankheiten leiden, und die meist Entwicklungsländer sind, liefern Informationen und teilen biologische Proben/ Viren mit dem WHO-System; dann erhält die Pharmaindustrie der entwickelten Länder kostenlosen Zugang zu diesen Informationen und Proben und produziert und patentiert Produkte (Diagnostika, Impfungen, Heilmittel oder andere Technologien), die sie dann zu unbezahlbaren Preisen an die Entwicklungsländer zurück verkauft.“

Ähnliche Konflikte gab und gibt es auch in anderen Bereichen; bezogen auf Saatgut beispielsweise, wenn jahrhundertelange Entwicklungen indigener Völker abgegriffen werden, um dem industriellen Saatgut wieder gewisse Resistenzen zu verleihen, das Ergebnis dann aber patentiert wird. Oder wenn pharmazeutische Unternehmen Substanzen aus der traditionellen Medizin übernehmen; was manchmal bis zu der Konsequenz führt, dass die ursprünglichen Entwickler dank eines erteilten Patents ihre eigene Entwicklung gar nicht mehr legal nutzen dürfen. Es sind im Grunde Variationen über das immer gleiche Thema kolonialer Verhältnisse, nur dass die Anwendungsbereiche heute wesentlich vielfältiger sind als im 19. Jahrhundert und bis in das menschliche Genom hinein reichen können.

Fadilah Supari reagierte jedenfalls auf diese Situation und verankerte im indonesischen Recht die Vorgabe, dass Proben jedweder Art Indonesien nur dann verlassen dürfen, wenn ein Material Transfer Agreement, das heißt eine Übereinkunft zum Materialtransfer, abgeschlossen wurde, die eine kommerzielle Nutzung des Materials untersagt. Gleichzeitig versuchte sie, allerdings erfolglos, die Position der Ursprungsländer innerhalb der WHO zu verbessern.

Diese Pflicht zum Abschluss eines Material Transfer Agreement ist es, die die Frage, ob ein Klinikschiff der US-Marine im Jahr 2016 während eines gemeinsamen Manövers Proben indonesischer Kranker abgegriffen hat, zu einem hochpolitischen Thema macht. Was Fadilah Supari während ihrer Amtszeit aufgeworfen hatte, war nichts weniger als die Frage der Souveränität.

NAMRU-2 musste in Indonesien jedenfalls im Jahr 2010 schließen. In den Jahren seines Bestehens lieferte es allerdings schon vor den Proben der Vogelgrippe unzählige Proben verschiedenster Erreger in die USA, unter anderem nach Los Alamos, sowie eben an „Partner der US-Regierung“, heißen sie nun Pfizer oder Gilead.

Von der US-Seite werden die Vorwürfe, die Supari auch in Form eines internationalen Bestsellers veröffentlichte, mit dem Etikett „Verschwörungstheorie“ versehen. Ein besonders hübsches Exemplar einer solchen Reaktion findet sich auf der Webseite des Zentrums zur Erforschung von Infektionskrankheiten der Universität Minnesota, passend dekoriert mit Sponsoren wie Wellcome, Merck und Gilead. Zugegeben, dieser Text, der die Kooperation zwischen WHO und pharmazeutischer Industrie zum Nachteil der Entwicklungsländer ins Reich der Fantasie verweist, stammt aus dem Jahr 2008. Inzwischen ist man jedoch eine Schweinegrippe und eine Coronapandemie klüger.

Tatsächlich unterscheidet sich der Umgang mit dem Erregermaterial aus Entwicklungsländern nicht grundsätzlich von den Manövern, die man beim Thema Klimawandel oder selbst jetzt im Zusammenhang mit der Frage der Ernährungssicherheit beobachten kann. Es lohnt sich durchaus, einen „kommenden“ Erreger früh abzugreifen und dann ein Patent auf einen Impfstoff in der Hand zu haben, oder auf ein Nachweisverfahren. Das mag in vielen Fällen eine Fehlspekulation sein, aber die Kosten halten sich, seit ganze Gensequenzen aus dem Drucker laufen können, in sehr engen Grenzen, wohingegen die möglichen Gewinne astronomisch sind.

Eine Beteiligung der Ursprungsländer an all dem wäre aus zwei Gründen hinderlich. Zum einen, weil sie den Gewinn schmälern würde, zum anderen aber, weil diese Länder womöglich die Bekämpfung einer Krankheit für wichtiger halten als ihre maximale ökonomische Verwertung. Eine Idee, die – das konnte man bei COVID-19 am Umgang mit möglichen Heilmitteln sehen – bei den Profiteuren der Krankheitsverwertung nicht sehr beliebt ist.

Das Misstrauen, das solche Verhältnisse auslösen, ist überaus berechtigt. Schließlich verhält sich der kollektive Westen, wie man gerade am Beispiel der Nahrungsmittelversorgung sehen kann, nicht anders als jeder Schutzgelderpresser – er schafft erst das Problem, vor dem er dann Rettung bietet, um den kleinen Preis langfristiger Abhängigkeit. Warum sollte das im Umgang mit biologischem Material anders sein?

Bei den ungeheuren Gewinnmargen, von denen wir hier reden (allein die Differenz zwischen den 2,50 Euro, die ein PCR-Test in Österreich kostet, und den 60 Euro, die in Deutschland dafür gezahlt werden, reicht als Illustration) ist die Versuchung groß, dem Geschäft ein wenig nachzuhelfen. Würde man wirklich für jeden Milliardär oder Möchtegernmilliardär die Hand ins Feuer legen?

Die Übergänge zwischen der ökonomischen Nutzung und dem Einsatz als biologische Waffe sind unter diesen Voraussetzungen notwendigerweise fließend. Das eine ist jedoch nicht weniger bedrohlich als das andere. Für alle Länder, in denen der pharmazeutisch-militärisch-industrielle Komplex nicht vertreten ist, ist das unmittelbar einsichtig, und dementsprechend wird auf das Thema reagiert. Dort allerdings, wo er zu Hause ist (und das sind vor allem Deutschland und die USA, danach die Schweiz, Frankreich und Großbritannien), sorgen schon die enormen Gewinne dafür, dass kritische Stimmen nicht zu Wort kommen. Für einen Bruchteil der Gewinne der Firma BioNTech könnte man die gesamte Bundesregierung sowie den Bundestag bis hinunter zum letzten Saaldiener kaufen. Eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Gefahren dieses Gewerbes ist daher kaum zu erwarten.

Indonesien hat mit der Einführung der Material-Transfer-Agreements zumindest einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, und die Berichterstattung dort zeigt, dass das Problem nach wie vor gesehen wird. Das ist in vielen Ländern außerhalb des engen westlichen Zirkels der Fall. Man erinnert sich auch noch an die vielen Aids-Toten in Lateinamerika und Afrika, die die Preispolitik der Pharmakonzerne auf dem Gewissen hat; ein unnötiges Sterben, das erst endete, als zwei große Länder, Indien und Brasilien, beschlossen, die Patente im Interesse ihrer Bevölkerung zu ignorieren.

Der Sprecher des US-Botschafters in Indonesien, Michael Quinlan, reagierte auf die Berichterstattung von Detik in der erwartbaren Weise. Die Vorwürfe seien Propaganda, die der Kreml absichtlich streue, um die Öffentlichkeit über seine Handlungen in der Ukraine, in Georgien und an anderen Orten in Europa in die Irre zu führen. Der russische Auslandsgeheimdienst kreiere Fake News über die Vereinigten Staaten.

Letztlich ist es aber egal, ob Labore wie NAMRU-2 militärischer oder kommerzieller Forschung dienten; unter diesen Bedingungen erweisen sich beide als gleichermaßen schädlich. Für beide Seiten gilt im Grunde dieselbe Notwendigkeit zu völliger Offenlegung. Weder eine Forschung für biologische Waffen noch eine auf Maximalgewinne aus Infektionskrankheiten ausgelegte kann sich die Menschheit leisten. Beide haben tendenziell die gleichen verheerenden Folgen. Die derzeitige Verschiebung der globalen Machtverhältnisse zu Ungunsten der Heimatländer des pharmazeutisch-militärisch-industriellen Komplexes könnte gerade noch zur rechten Zeit gekommen sein.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.

Jochen

Charité: Studie lässt auf massive Untererfassung von Impfschäden durch Corona-Vakzine schließen – von Leim-Medien als „Schwurbelei“ abqualifiziert

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Diese Studie von anrerkannten Fachleuten wurde schon mehrfach zitiert. Die Propagandamaschine mss sie also entwerten. Siehe hier:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=83705

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Harald Matthes von der Berliner Charité hat Zwischenergebnisse einer Langzeituntersuchung zu den Nebenwirkungen nach Behandlung mit den experimentellen Covid-19-Impfstoffen preisgegeben. Danach treten schwerwiegende Komplikationen 16,5 Mal so häufig auf, wie dies das offizielle Meldesystem des Paul-Ehrlich-Instituts nahelegt.
Prompt treten Corona-Sittenwächter auf den Plan und werfen dem Forscher mangelnde Wissenschaftlichkeit vor, samt Fingerzeig auf dessen anthroposophische Umtriebe.
Damit ist der Rahmen gesetzt, in dem sich andere Nestbeschmutzer und Rufmörder austoben dürfen. Der Sache dient das nicht – und soll es auch nicht.
Von Ralf Wurzbacher.

Es läuft weiter wie gehabt. Sobald auch nur ein Zweifel an der beschworenen Sicherheit der gängigen Covid-19-Vakzine nennenswerte öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zieht, wird dessen Urheber wahlweise ignoriert oder herabgewürdigt. Da geht es Harald Matthes, Geschäftsführer und ärztlicher Leiter am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Berlin, nicht anders als manch einem Leidensgenossen vor ihm.
Matthes hat das getan, was die für das medizinische Corona-Management in Deutschland Verantwortlichen im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), beim Robert Koch-Institut (RKI) und beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) sich seit bald eineinhalb Jahren schlicht verkneifen. *)
Nämlich: Anhand einer Langzeituntersuchung zu ermitteln, welche und wie viele Nebenwirkungen im Gefolge von Impfungen auf Basis der neuartigen mRNA- und Vektortechnologie auftreten.

Erste Zwischenergebnisse seiner auf ein bis zwei Jahre angelegten Studie „Sicherheitsprofil von Covid-19-Impfstoffen“, kurz ImpfSurv, lassen aufhorchen.
Demnach haben möglicherweise acht von tausend oder 0,8 Prozent aller Behandelten mit schweren Impfkomplikationen zu kämpfen. Mit „schweren Nebenwirkungen“ sind dabei Symptome klassifiziert, die über Wochen oder Monate anhalten und eine ärztliche Behandlung erfordern.
Dazu zählen unter anderem Herzmuskel– oder Herzbeutelentzündung, Hirnvenenthrombosen, überschießende Reaktionen des Immunsystems oder neurologische Störungen, also Beeinträchtigungen des Nervensystems. Wie Matthes in der Vorwoche gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) erklärte, könnte hierzulande mithin eine halbe Million Menschen derlei Schäden erlitten haben.

Ambulanzen für Geschädigte

Die Zahl ist ein Vielfaches höher als die vom PEI in seinen Sicherheitsberichten veröffentlichten Werte. In einem Interview von Anfang April mit dem „Focus“-Magazin sprach Matthes von einer Untererfassung in der Größenordnung von „mindestens 70 Prozent“. 80 Prozent der Störungen seien nach drei bis sechs Monaten wieder ausgeheilt.
„Aber es gibt leider auch welche, die deutlich länger anhalten.“ Viele Leidtragende würden nicht ernst genommen, häufig müssten sie ihre Behandlungen selbst bezahlen, beklagte der Mediziner und forderte spezielle Ambulanzen für Impfgeschädigte.

Das PEI gewinnt seine Daten bekanntlich aus den Verdachtsmeldungen von direkt Betroffenen, Angehörigen und behandelnden Ärzten. Weil diese nur passiv gesammelt werden, lassen sich aus den Eingaben keine sicheren Rückschlüsse auf Umfang und Schweregrad von Impfnebenwirkungen und -schäden in der Gesamtbevölkerung ableiten.
Matthes erklärt sich das sogenannte Underreporting damit, dass insbesondere die Ärzteschaft, obwohl gesetzlich dazu verpflichtet, nur gebremst Meldung erstattet.
Die Dokumentation kostet sehr viel Zeit (bis zu einer halben Stunde pro Fall) und wird nicht vergütet, weshalb die Arbeit oft nicht so ausgeführt werde, „wie man es sich wünschen würde“.
Eine Rolle spiele außerdem die „Politisierung der Impfung“. Viele Ärzte seien nicht bereit gewesen, „Symptome, die als Verdacht hätten gemeldet werden müssen, auch zu melden – weil der Eindruck entstehen könnte, dass die Impfung stark nebenwirkungsreich sein könnte“.
Ein Grund für die Zurückhaltung dürften auch Sorgen vor möglichen juristischen Konsequenzen sein, dergestalt, dass Betroffene Schadensersatzansprüche gegen den Arzt oder die Klinik geltend machen könnten.

Der aktuelle, am vergangenen Mittwoch vorgelegte PEI-Sicherheitsbericht beziffert das Ausmaß „schwerwiegender Reaktionen“ mit lediglich 0,2 pro 1.000 Impfdosen. Die absolute Zahl der Fälle ist erstmals nicht angegeben – warum eigentlich nicht? – während im Vorgängerreport mit Stand 31. Dezember 2021 knapp 30.000 solcher Ereignisse bei damals 61,7 Millionen wenigstens einmal Geimpften aufgeführt waren.
Nimmt man diese Zahl zum Maßstab, dann hat die ImpfSurv-Studie bislang rund 16,5 Mal so viele schwere Impfschäden registriert wie das PEI-Meldesystem.
Unzutreffend haben andere Medien, wie etwa die „Berliner Zeitung“, von einer womöglich 40 Mal höheren Fallzahl geschrieben. Dabei wurde nicht bedacht, dass Matthes mit „Geimpften“ und das PEI mit „Impfdosen“ kalkuliert.

„Eine Frage des Nichtwissenwollens

Aber auch so wirken Matthes’ Befunde alarmierend. Träfen sie zu, könnten bisher mithin über 46.000 Menschen in Deutschland infolge der Impfung verstorben sein.
Das PEI listet dagegen „nur“ 2.810 Fälle von „tödlichem Verlauf in unterschiedlichem zeitlichen Abstand“ zu einer Impfung auf, wobei davon gerade einmal 116 „als konsistent mit einem ursächlichen Zusammenhang (…) bewertet“ sind.

Über die Begrenztheit dieser Angaben haben die NachDenkSeiten unter anderem hier berichtet. Sicheren Aufschluss über einen todbringenden Impfschaden kann allein eine gerichtsmedizinische Prüfung geben, die das PEI aber selbst nicht anordnen darf. Der Anstoß dazu muss von Ärzten, Gesundheitsämtern oder den Hinterbliebenen kommen, die Kraft und Geld haben, den Vorgang juristisch aufarbeiten zu lassen.
Eine Obduktion kostet 1.000 bis 2.000 Euro. In diesem Lichte betrachtet dürften die tatsächlichen Todesumstände nur in ganz wenigen Einzelfällen umfassend aufgeklärt werden.

Peter Schirmacher, Direktor der Pathologie der Universitätsklinik Heidelberg, geht aufgrund eigener systematischer Untersuchungen (einmalig in Deutschland) davon aus, dass bei 30 Prozent der „kurz und überraschend“ nach der Impfung Verstorbenen ein „direkter Impfzusammenhang“ besteht.
„Allen diesen Fällen sollte auf den Grund gegangen werden, was aber leider nicht passiert“, äußerte er sich im März in einem Interview mit der „Rhein-Neckar-Zeitung“: Die „fehlende Unterstützung einer breiten, qualifizierten und systematischen Untersuchung auf allen Ebenen“ begründete er dabei mit: „eine Frage des Nichtwissenwollens“.

Fall für Faktenchecker

Genau so ergeht es jetzt den Aufklärungsbemühungen von Matthes. Dessen Studie haben mit dem MDR, dem „Focus“ und der „Berliner Zeitung“ anfangs immerhin drei namhafte Medien behandelt, und dies sogar wohlwollend. Der große Rest der Presselandschaft nahm sie gar nicht erst zur Kenntnis.
Weil die Angelegenheit im Internet für Furore sorgt, sehen sich inzwischen aber die üblichen „Faktenchecker“ herausgefordert, ihre Sicht der Dinge unters Volk zu bringen.
Den Vorreiter gab am Freitag „Zeit“-Online unter dem Titel „Viel behauptet, nichts belegt“. In dem Beitrag wird eine Reihe „methodischer Schwächen“, „Fehler“ und „Ungereimtheiten“ durchgekaut: So seien die Ergebnisse noch unveröffentlicht, die Schwere der Komplikationen ließe sich nicht überprüfen und überdies deckten sich die Zahlen nicht – wie von Matthes behauptet – mit denen aus anderen Staaten mit besseren Überwachungssystemen wie etwa Schweden.

Einzelne Kritikpunkte sind durchaus berechtigt. Bei der sogenannten Real-World-Data Beobachtungsstudie werden 40.000 Probanden (geimpfte und nicht geimpfte) in regelmäßigen Abständen per Onlineerhebung zu ihrem Gesundheitszustand und nach Reaktionen auf die Impfung befragt. Der Einwand, zur Teilnahme könnten sich insbesondere Impfkritiker und -gegner ermuntert gefühlt haben, lässt sich nicht belegen, ist aber auch nicht völlig von der Hand zu weisen. Nach Matthes’ Auskunft werden jene Personen aus der Auswertung ausgeschlossen, die schon bei der Registrierung einen Impfschaden angaben.
Dann ist da der Vorwurf, der Forscher halte sich nicht an „korrekte und allgemein akzeptierte Definitionen“ von „schweren Nebenwirkungen“. Kriterium dafür ist bei ImpfSurv, dass ein Arzt die fraglichen Beschwerden als „potenziell lebensbedrohlich eingestuft hat“ und die Betroffenen mindestens drei Tage lang krankgeschrieben waren.

Wer aufmuckt, schwurbelt

Als „Chefankläger“ präsentierte die „Zeit“ den Leiter der Klinik für Infektiologie und Impfstoffforscher Leif Erik Sander von der Berliner Charité. Die Charité selbst distanzierte sich durch einen Sprecher: Die Datenbasis sei „nicht geeignet, um konkrete Schlussfolgerungen über Häufigkeiten in der Gesamtbevölkerung zu ziehen und verallgemeinernd zu interpretieren“.
Die Wirkungsstätte des Virologen Christian Drosten fungiert seit über zwei Jahren als eine Art Corona-Wahrheitsministerium. Da passte es gar nicht ins Bild, dass Matthes selbst an der Charité lehrt und eine Stiftungsprofessur für Anthroposophische und Integrative Medizin innehat.
Aber irgendwie passt das doch, schließlich lässt sich Anthroposophie auf ein Leichtes mit „Schwurbelei“ gleichsetzen, was die „Zeit“ mit dem Extrahinweis, Matthes’ Klinik auf der Havelhöhe habe einen anthroposophischen Schwerpunkt, zumindest zu suggerieren versuchte.

Mit demselben Framing wurde schon Ende Februar Andreas Schöfbeck, damaliger Vorstand der Betriebskrankenkasse BKK ProVita, belegt. Er hatte es gewagt, die Daten von elf Millionen BKK-Versicherten zu durchkämmen und hochzurechnen, dass bis dahin bundesweit „vier bis fünf Prozent“ aller geimpften Menschen in der BRD „wegen Impfnebenwirkungen in ärztlicher Behandlung“ gewesen sein könnten.
Daraufhin setzte eine unsägliche Schmutz- und Lügenkampagne gegen Schöfbeck und seine mit Homöopathie und Osteopathie werbende „Schwurbel-BKK“ ein und der Gescholtene wurde fristlos gefeuert.
Dies geschah unmittelbar vor einem schon vereinbarten Treffen mit Verantwortlichen des PEI, bei dem man sich über Ergebnisse seiner Erhebung austauschen wollte.

Der Termin wurde abgeblasen. Aber immerhin versicherte das PEI damals gegenüber den NachDenkSeiten, seine Sicherheitsbewertungen künftig um eine „retrospektive Auswertung auf Basis von Gesundheitsdaten der gesetzlichen Krankenkassen“ zu ergänzen. Bisher ist es bei der Ankündigung geblieben.
Mehr noch (beziehungsweise weniger), die Krankenkassen sollen – Stand Mitte April – noch keinerlei Daten ans PEI weitergereicht haben.
Der neue ProVita-Vorstand weigert sich wohl sogar bei Androhung eines Strafverfahrens, seine Karten offenzulegen.

Alarmierende Klinikdaten

Dazu beteten das PEI, RKI und andere immer wieder ihr haltloses Argument runter, Abrechnungsdaten seien nicht „per se mit schwerwiegenden Nebenwirkungen gleichzusetzen“.
Tatsächlich hatte Schöfbeck sämtliche Nebenwirkungen nach Impfung, die über Schmerzen an der Einstichstelle hinausgehen und einen Arztbesuch nach sich zogen, erfasst und daraus auf bundesweit drei Millionen Betroffene geschlossen.
Fakt ist zudem: Das PEI ist gesetzlich verpflichtet, auch „normale“ Impfreaktionen, wie sie etwa in den Beipackzetteln der Hersteller benannt sind, zu sammeln und auszuwerten. Nur auf dieser Basis lässt sich ersehen, ob zum Beispiel einer von tausend oder einer von zehn Geimpften an tagelangen Kopfschmerzen laboriert.
Wenn das PEI faktenwidrig anderes verbreitet und selbst bloß auf einen Bruchteil der Fälle kommt, die die BKK-Datenbank ausspuckt, ist das ein Beleg mehr für die eklatante Unterschätzung der realen Lage und dafür, dass die zuständigen Behörden vom eigenen Versagen ablenken wollen.

So galt es bis Anfang des Jahres ja praktisch noch als undenkbar, dass auch nur ein einziger Patient wegen eines Impfschadens stationär zu behandeln wäre. Nach Auswertung der Abrechnungsdaten des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH (InEK) – wohlgemerkt durch ein paar wenige kritische Geister, nicht das PEI – waren es aber allein 2021 schon mutmaßlich über 22.000 solcher Fälle, darunter über 2.600 Intensivmedizinische Behandlungen und 282 Todesfälle.
Die Gesamtlast für die Kliniken durch Impfschäden im Verhältnis zur Zahl der Impfdosen wog etwa vier Mal so schwer wie in der Zeit vor Corona mit den bis dahin gängigen Impfstoffen, für die Intensivmedizin 3,5 Mal so schwer. Bei den mutmaßlich an einem Impfschaden Verstorbenen stieg die Fallzahl etwa um 20 Prozent. Aber auch über diese Enthüllungen verloren die Leitmedien praktisch kein Wort.

Macht Impfung empfänglich für Corona?

Natürlich haben auch ein Herr Schöfbeck oder ein Herr Matthes die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Die mit den drei hier behandelten Erhebungen (ImpfSurv, ProVita, InEK) ermittelten Zahlen und Relationen zur Bevölkerung sind zwar längst nicht deckungsgleich, aber in ihrer Tendenz eindeutig: Sie liefern starke Indizien dafür, dass der Ernst der Lage deutlich unterschätzt wird.
Matthes selbst räumte der „Zeit“ gegenüber Limitationen seiner Studie ein, beharrte aber auf seiner Sicht einer starken Untererfassung von Impfnebenwirkungen.
Auf ihn einzuprügeln, nur weil er mit begrenzten Mitteln den Job macht, den das BMG und seine untergebenen Behörden mit weit größeren Ressourcen zu erledigen hätten, dies aber bis heute nicht tun, ist journalistisch ein Armutszeugnis und erhärtet nur den Eindruck von einer vierten Gewalt im Regierungsauftrag.
Hätte sich der Mainstream mit derselben Hingabe auf die Datenwüsten von RKI und PEI gestürzt und beispielsweise adäquat skandalisiert, dass es bis heute keine Kohortenstudien zu Corona und den Covid-19-Impfungen gibt, wären Lothar Wieler und Klaus Cichutek längst auf Arbeitssuche.

Apropos Arbeit: Nach den – mangelhaften und unvollständigen – Daten des RKI haben ein- und zweimal Geimpfte mittlerweile offenbar ein erhöhtes Risiko, sich mit Omikron zu infizieren und einen schweren Covid-19-Verlauf durchzumachen.
Anhaltspunkte dafür liefern ebenso amtliche Erhebungen für Großbritannien. Herauszufinden, woran das liegt, wäre gewiss ein spannendes Unterfangen für „Spiegel“, „SZ“, „FAZ“ und Co. Oder auch nicht …

Inside_Corona*: In dem Buch von Thomas Röper „Inside Corona“ kann man mit Belegen nachlesen, von wem das RKI und das PEI bzw. deren Mitarbeiter Geld bekommen haben.

Dass gerade solche Fälle auf lange Sicht auftreten wie hier beschrieben, habe ich schon 2020 vorausgesagt, siehe auch meine Anmerkung in  https://josopon.wordpress.com/2020/11/28/genetische-impfstoffe-gegen-covid-19-hoffnung-oder-risiko/. Es kommt jetzt leider viel schneller, als ich das erwartet hatte. Aber nicht ohne Grund haben die Hersteller sich im Zulassungsverfahren einen Freibrief ausstellen lassen für sämtliche Komplikationen. Zahlen müsste jetzt eigentlich der Staat, nicht nur die teuren Spezialbehandklungen, sondern auch Erwerbsunfähigkeitsrenten und Schmerzensgelder. Jahrzehntelange Gerichtsverfahren werden folgen.

Siehe auch https://josopon.wordpress.com/2021/11/04/bei-zulassung-von-biontech-pfizer-wurde-geschlampt-bei-zulassung-von-biontech-pfizer-wurde-geschlampt/
und https://josopon.wordpress.com/2021/10/21/die-netzwerke-die-die-pandemie-erschaffen-haben/
und https://josopon.wordpress.com/2020/08/26/apotheker-franz-stadler-kritisiert-gesundheitspolitik-wird-inzwischen-von-lobbyisten-gesteuert/

Frage: Warum hat man nicht von Anfang an Daten gesammelt und regelmäßig Obduktionen durchgeführt, sondern überließ das einer Pathologenkonferenz in Privatinitiative ?

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.

Wenn aus Journalismus Propaganda wird – von Karin Leukefeld, akkreditierte Korrespondentin für Syrien

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

K_Leukefeld2020Ein längerer Artikel, in dem Frau Leukefeld beschreibt, wie die Medien, die „4.Gewalt“ sich seit dem Syrienkrieg zunehmend gewandelt haben. Auf meinem Blog habe ich zum Thema schon mehrfach Stellung genommen. Kaum zu fassen ist aber, wie sich dieselben aufgebauten Netzwerke nahezu ideal in die Corona-Propaganda der großen Pharmakonzerne haben einbinden lassen.

Teil 1 – Lehren aus dem Syrienkrieg

https://www.nachdenkseiten.de/?p=83027

Während Putin in der Ukraine Krankenhäuser bombardiert, höre ich Echos aus Syrien“. Das ist die Überschrift eines Artikels, den der syrische Arzt Houssam N. für das Informationsportal „The New Humanitarian“ (Der neue humanitäre Helfer) verfasst hat. Das Medium veröffentlicht Reportagen über Hilfsorganisationen und die humanitäre Lage in Kriegs- und Krisengebieten. Der syrische Doktor arbeitet für die Organisation „Ärzte für Menschenrechte“ und ist für den Mittleren Osten und Nordafrika zuständig.
Der Autor befindet sich laut Ortszeile in Burtonsville, Maryland, im Westen der USA. Per Luftlinie liegt der Ort etwa 12.000 km von der Ukraine entfernt.
Wie kann der Autor wissen, was in der Ukraine geschieht? Was sind seine Quellen?

Berichten oder Meinung machen

Schon im Syrienkrieg fiel auf, dass die Berichterstattung vieler Medien oft aus dem Ausland, aus Istanbul, Beirut oder Kairo erfolgte. In europäischen Hauptstädten oder bei Konferenzen US-ame­rikanischer Denkfabriken wurde die Lage in Syrien analysiert und darüber diskutiert, wie die Zukunft des Landes aussehen solle, wenn – so das Ziel – der amtierende Präsident Assad gestürzt sei.

Was aber geschah oder geschieht in Syrien wirklich? Was geschah, was geschieht in der Ukraine?

Journalistisch gilt es, einen Konflikt, einen Krieg zu analysieren und zu verstehen, um darüber berichten zu können. Jeder Konflikt, jeder Krieg hat lokale, regionale und internationale Ebenen. Jede dieser Ebenen weist unterschiedliche Interessen auf und verschiedene Perspektiven.

Zum Verständnis der unterschiedlichen Interessen und Perspektiven verwenden Journalisten normalerweise die „7 journalistischen W-Fragen“, wobei sie darauf achten müssen, dass auf diese Fragen nicht aus dem subjektiven Verständnis des Journalisten geantwortet werden soll, sondern aus der Sicht der verschiedenen Akteure. Auch redaktionelle Vorgaben sind unzulässig, wenn es um Berichterstattung geht.

Bei den „W-Fragen“ handelt es sich um wer, was, wo, wann, wie, warum und woher stammt die Quelle? Wer hat etwas getan und wer hat unterlassen, etwas zu tun? Was hat er getan und was hat er unterlassen zu tun? Wo hat er es getan und wo sitzen die Akteure? Wann hat er es getan und wann hat er etwas nicht getan. Wie hat er es getan, militärisch, diplomatisch oder anders? Wie wurde etwas unterlassen? Warum hat er es getan, um den Hintergrund aller Akteure zu erhellen, und woher stammt die Information, das ist die Frage nach den Quellen.

Also: wer hat was wann, wo und wie getan, warum und woher weiß man es?

Doch damit ist es nicht getan, journalistische Berichterstattung ist mühsam. Ein Geschehen muss mit verschiedenen Quellen abgeglichen werden, über deren Herkunft und Glaubwürdigkeit ein Journalist sich versichern sollte. Journalisten müssen die Vorgeschichte eines Konflikts politisch, historisch, gesellschaftlich durchleuchten, um zu erfahren, warum etwas geschehen ist, wer mit wem verbündet, wer mit wem verfeindet ist usw. Bündnisse und Feindschaften können sich im Laufe eines Konflikts auch verändern, wenn die Interessen der Akteure sich verändern, was manchmal sehr plötzlich geschehen kann.

Journalisten müssen sich viele Fragen stellen, wenn sie seriös über das Geschehen in einem Kriegs- oder Krisengebiet berichten wollen, das dauert Zeit.

Doch die Medien heute setzen auf Tempo. Als Quellen dienen zunehmend „soziale Medien“ wie Twitter, Facebook, Instagram und Meldungen so genannter „Bürgerjournalisten“, deren Ausbildung und Herkunft nicht weiter erklärt wird. Vertreter von „Zivilgesellschaft“ zu sein, soll der Öffentlichkeit heute reichen, um deren Glaubwürdigkeit zu belegen. Reicht es wirklich?

Künstliche Intelligenz und digitale Analysen ersetzen zunehmend Kollegen vor Ort. Quellen in Deutschland stammen zunehmend von einer Seite und sind in einem Krieg oder Konflikt wie aktuell in der Ukraine einseitig. Sie stammen von westlichen Nachrichtenagenturen, aus westlichen militärischen oder humanitären Einsatzzentralen, also von der NATO oder der EU. Sie stammen von „Experten“, die mit Akteuren des Konflikts verbunden sind. So gehört beispielsweise der ukrainische Botschafter Melnyk zu einem fast ständigen Gast im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen.

Stimmen einer innerdeutschen oder innereuropäischen Kritik an dem Vorgehen der Europäischen Union oder Bundesregierung sind dagegen die Ausnahme. Nicht, weil es sie nicht gibt, sondern weil sie kaum Zugang zu Medien erhalten. Das Verbot zahlreicher Videoblogs und Internetportale während der Corona-Pandemie hat die Meinungsvielfalt in Deutschland enorm eingeschränkt.
Hinzu kommt das europaweite Verbot der russischen staatlichen Nachrichtensender RT Deutsch und Sputnik, die über das Internet und per Satellit verbreitet wurden.

Lesen Sie dazu auch: Karin Leukefeld zu Hintergründen der Sperrung des YouTube-Kanals von RT DE.

Die Sender sind über alternative Links noch zu erreichen, doch beispielsweise in Österreich ist auch die Weiterleitung von Meldungen der russischen Sender unter Strafe verboten.

Journalistische Regeln wie die „W-Fragen“ in Kriegs- und Krisenzeiten einzuhalten, ist schwierig, wenn Herkunftsländer der Medien involviert sind. Der aktuelle Krieg in der Ukraine ist ein Lehrstück dafür, wie Journalismus sich verändert und Medien zunehmend einseitig berichten. Sie benutzen bestimmte Begriffe, lassen bestimmte Gesprächspartner zu Wort kommen und werden so zu einem Sprachrohr einer Seite der Konfrontation. Die andere Seite wird ignoriert oder als Verursacher der Krise dargestellt.
Das geschieht, um die Bevölkerung des eigenen Landes „mitzunehmen“ und ggf. unpopuläre Regierungsentscheidungen abzufedern. Aus Journalismus wird Propaganda.

Syrien als Blaupause

Syrien war eine Art Blaupause. Viele Fragen musste man sich stellen, um den Konflikt, der 2011 begann, zu verstehen. Wollten alle Syrer den Präsidenten stürzen? Was waren die Forderungen der vielen verschiedenen Gruppen, die demonstrierten? Gab es Gespräche zwischen Oppositionellen und Regierung? Wenn ja, worüber, wenn nein, warum nicht? Was wollten die „Freunde Syriens“, was war das Ziel der Türkei oder Katars, die doch gerade noch so gut mit dem jungen Präsidentenpaar Assad befreundet waren? Haben die syrische Armee und deren Verbündeter Russland Krankenhäuser bombardiert? Woher kam die Meldung, was war tatsächlich geschehen? Wer setzte Giftgas ein, wer war für Massaker an Zivilisten verantwortlich? Wer untersuchte die Anschuldigungen, wer legte Beweise vor und wie wurden sie von wem bewertet?

Auch in der Ukraine gibt es viele Fragen: Warum marschierten russische Truppen ein und mit welchem Ziel? Warum konnte der Einmarsch und Krieg nicht verhindert werden? Wer hätte die Eskalation verhindern können und wie? Warum griff der UN-Generalsekretär nicht ein, um den Krieg zu verhindern? Welche Rolle spielt die Ukraine für Europa, welche für Russland? Bombardiert Russland Krankenhäuser? Wer sind die Milizen, die mit der ukrainischen Armee kämpfen? Warum gibt es aus Europa keine Verhandlungsangebote, sondern Waffen und Sanktionen? Und wenn es Verhandlungsangebote gibt, warum wird darüber nicht berichtet?

Ernsthafte und gut recherchierte Antworten auf diese und andere Fragen könnten die jeweiligen Konflikte und Eskalationen erklären und möglichen Vermittlern, wie beispielsweise bei der UNO, Ansätze für Verhandlungen bieten. Die Öffentlichkeit könnte diskutieren, nachfragen und mit eigenen Aktivitäten auf die Regierungen einwirken, um vermittelnd, nicht eskalierend einzugreifen.
Seriöse Medienberichterstattung bildet und trägt zu einer unabhängigen Meinungsbildung bei, die die demokratische gesellschaftliche Entwicklung fördert.

Aufklärung nicht gewollt

Weder bei der Krise und dem Krieg in Syrien noch jetzt bei dem Konflikt um die Ukraine geschah bzw. geschieht das. Aufklärung ist nicht gewollt. Meist werden die Angaben von denjenigen als wahr eingestuft, die als „die“ Oppositionellen (in Syrien) gelten. Angaben anderer Oppositioneller, der syrischen Regierung oder des verbündeten Russlands, das im UN-Sicherheitsrat vieles zur Sprache brachte und bringt, werden meist gar nicht genannt oder – oft kommentiert von „den“ Oppositionellen – als Lügen dargestellt.

In der Ukraine stufen die großen deutschen Leit- oder „Qualitätsmedien“ (O-Ton Ursula von der Leyen) die offizielle ukrainische Darstellung als richtig ein. Über die Video-Tageslosungen des ukrainischen Präsidenten Selenski wird prominenter berichtet als über kritische und oppositionelle Stimmen in Deutschland zur Vorgehensweise der Bundesregierung und der EU-Kommission. Rufe nach Waffen und Eskalation verdrängen die Stimmen für Dialog und Abrüstung, die gerade jetzt bei den traditionellen Ostermärschen zu hören waren.

Unabhängige Untersuchungen

Der anfangs genannte syrische Arzt Al Nahhas von den „Ärzten für Menschenrechte“ behauptet, seine Organisation habe seit März 2011 in Syrien 601 Angriffe auf 400 medizinische Einrichtungen dokumentiert. In der Ukraine, wo der Krieg am 24. Februar 2022 begonnen hat, sollen seinen Angaben zufolge in wenigen Wochen bereits 119 Angriffe auf medizinische Einrichtungen stattgefunden haben.
Als Quelle nennt der Autor die Weltgesundheitsorganisation WHO. Aktuelle Angaben der WHO liegen nicht vor. ***)

Die Deutsche Welle berichtet unter Berufung auf das ukrainische Gesundheitszentrum Anfang April 2022 von mindestens 100 solcher Angriffe. Der Bericht mit Bildern und zahlreichen Aussagen von medizinischem Personal ist bedrückend. Und doch fehlen unabhängige Beweise, denn die Angaben über das Geschehen stammen nur von einer Seite. Die andere Seite – Russland – dementiert, schweigt oder fordert unabhängige Aufklärung. Im UN-Sicherheitsrat hat der russische UN-Botschafter wiederholt ausführliche Erklärungen vorgetragen. Darüber berichten deutsche „Qualitätsmedien“ kaum.

Sowohl in Syrien als auch in der Ukraine hat die russische Armee erklärt, dass Kliniken oder andere zivile Gebäude, wie beispielsweise ein Theater (Mariupol) oder eine Schule, militärisch genutzt worden seien. Tatsächlich verlieren zivile Einrichtungen wie ein Krankenhaus oder eine Schule ihren von der Genfer Konvention garantierten geschützten Status, wenn das Gebäude für militärische Zwecke benutzt wird.

Das geschieht in Kriegs- und Krisengebieten nicht selten durch nichtstaatliche Akteure, die dort gute räumliche und logistische Bedingungen vorfinden. Wenn sie über den geschützten Status dieser Einrichtungen informiert sind, hoffen sie auch, davon zu profitieren und selber geschützt zu sein.

Krankenhäuser sind zudem Anlaufstelle für zivile Schutzsuchende in unübersichtlichen Situationen, in denen militärische Akteure unterschiedlicher Seiten die Kontrolle ihrer Umgebung übernommen haben. Das medizinische Personal sieht sich dann von verschiedenen Seiten unter Druck, um den Menschen zu helfen.

Die russische Armee, die aktuell in der Ukraine als auch in Syrien von der gegnerischen Seite immer wieder beschuldigt wurde und wird, Kriegsverbrechen begangen und Krankenhäuser angegriffen zu haben, verweist darauf, dass Einrichtungen, die von ihr angegriffen wurden, militärisch genutzt worden seien. Die andere Seite weist diese Darstellung zurück und bezeichnet die russische Armee als „barbarisch und grausam“. Russland müsse wie die syrische Regierung und Armee als „Kriegsverbrecher“ vor den Internationalen Strafgerichtshof gebracht werden.

„Assad tötet sein eigenes Volk“, wurde und wird von zahlreichen Regierungschefs und Politikern der Europäischen Union behauptet, die so die politische Isolation Syriens und die Knebelung der syrischen Wirtschaft und des Wiederaufbaus durch anhaltende Wirtschaftssanktionen begründen. Russland wird beschuldigt, den syrischen Präsidenten Assad zu unterstützen, seine Verbrechen zu decken und damit selber Kriegsverbrechen zu begehen. Beweise gibt es nicht.

Unabhängige Untersuchungen wie der UNO, der OSZE oder des IKRK finden nicht statt oder man erfährt davon nicht. In den Medien ist der Nachweis von Verbrechen in Kriegs- und Krisenregionen der Behauptung gewichen, dass etwas stattgefunden hat. Das schürt die Emotionen und führt inzwischen direkt zu wirtschaftlichen Strafmaßnahmen und eskalierenden Entscheidungen wie Waffenlieferungen.
Konnte die UN-Vetomacht Russland in Sachen Syrien im UN-Sicherheitsrat viele solcher Behauptungen und Angriffe abwehren, steht Russland in Sachen Ukraine selber am Pranger.

Das Ziel ist der Kopf

Die Rolle der Medien in der US-dominierten westlichen Welt hat sich entsprechend ihrer Einbindung in eine konfrontative Politik und „hybride Kriegsführung“ deutlich verändert. Anstatt Unrecht, Heuchelei und Lüge aufzuzeigen und alle Seiten zu Wort kommen zu lassen, damit die Öffentlichkeit sich ein Bild machen und verstehen kann, begleiten Medien wie die Kriegstrommler und Trompeter früherer Heere politische Krisen und drängen zur Eskalation. „Mediale hybride Kriegsführung“ zielt auf den Kopf jedes Einzelnen. **)

Im März 2015 – nach dem Putsch gegen die ukrainische Regierung und nach dem Krim-Referen­dum für die staatliche Zusammenführung mit Russland – hatten die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Länder ein „einzigartiges und starkes Mandat“ auf den Weg gebracht, um „Russlands laufenden Desinformationskampagnen entgegenzuwirken“.

In Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und den Organen der EU wurde von der EU-Kommission ein Aktionsplan über strategische Kommunikation ausgearbeitet. Es wurde eine East StratCom Task Force gegründet, die Desinformationen bekämpfen sollte, die die EU in Gefahr brächten. Als Ursprungsort von Desinformationen wurde einzig (!) Russland benannt.

Ergänzt wurde die Arbeit dieser medialen Sondereinsatztruppe durch das Zusammenrücken von EU und NATO, die ihrerseits die „Hybride Kriegsführung“ ausbaute. Um Druck auf gesellschaftliche Gegenspieler oder einen anderen Staat auszuüben, werden zahlreiche Mittel, Methoden und Instrumente eingesetzt, wie der österreichische Brigadier Walter Feichtinger erklärt.

Akteure sind demnach Medien, es ist der Cyberbereich, es sind Manipulationen bis hin zu Sanktionen im Wirtschafts-, Energie- und Finanzbereich, es sind Diplomaten und Politiker und es ist die Förderung bestimmter Gruppierungen in der Bevölkerung des jeweils anderen Staates – der österreichische Offizier spricht von „Volksgewalt“ – die auf unterschiedliche Weise – bis hin zur Bewaffnung – gefördert werden, um Unruhe im gegnerischen Land zu schüren.

Den Blick weiten

Westliche Regierungen und Medienunternehmen in den USA, EU und einigen arabischen Golfstaaten entfalteten während des Krieges in Syrien ein Arsenal an Manipulation und Propaganda, dem Journalisten, die aus Syrien berichteten, nicht gewachsen waren. Mit dem Krieg in der Ukraine ist die Lage um ein Vielfaches eskaliert. Russische Medien wurden als Quelle angeblicher Desinformation schon vor dem Krieg von den USA, GB und EU verboten. Ein Tsunami einseitiger Darstellung reißt politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Brücken zu Russland ein. Die internationale Ordnung nach dem 2. Weltkrieg wankt.

Medien sind Instrumente hybrider und direkter Kriegsführung geworden. Will man dem entgehen, empfiehlt es sich, in die Medien anderer Länder in anderen Kontinenten zu blicken. Das fördert das Verständnis über den Blick anderer auf das Geschehen. Und wir in Deutschland lernen etwas über uns.
Der Blick auf die Perspektive anderer ist ein gutes Korrektiv und hilft, den medialen Angriff „der Eigenen“[*] auf den Kopf abzuwehren.

[«*] Wann der Krieg beginnt, kann man wissen, aber wann beginnt der Vor-Krieg. /Falls es da Regeln gäbe, müsste man sie weitersagen. / In Ton, in Stein eingraben, sie überliefern. / Was stünde da. Da stünde unter anderen Sätzen: Lasst euch nicht von den Eigenen täuschen. (Christa Wolf, Kassandra)

**: Vgl. https://josopon.wordpress.com/2019/10/23/lakaien-des-kapitals-journalisten-und-politiker-weltanschaulich-eng-miteinander-verbunden/ und
https://josopon.wordpress.com/2016/09/27/salven-aus-den-verlagshausern-der-anteil-der-medien-an-den-kriegen-des-westens/

und https://josopon.wordpress.com/2015/09/02/mietmauler-und-sprachrohre-der-kriegstreiber-gehoren-in-keine-deutsche-redaktion/

Teil 2 –

https://www.nachdenkseiten.de/?p=83235

Als die Unruhen in Syrien 2011 zu einem Krieg wurden, zogen USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, die EU und Verbündete am arabischen Golf sowie sieben der NATO-Allianz ihre Botschafter, Staatsangehörigen, Unternehmen, private und staatliche Organisationen der Kultur-, Bildungs- und Entwicklungszusammenarbeit ab. Auch Journalisten wurden von ihren (abziehenden) Botschaften in Damaskus als auch von staatsnahen Medien zur Ausreise aufgefordert. Es blieben russische, chinesische, iranische, wenige arabische und lateinamerikanische Medien. Auch die Autorin, die 2010 als deutsche Korrespondentin akkreditiert worden war, blieb.

Wie aus dem Nichts tauchten „Bürgerjournalisten“, Blogger und Bloggerinnen sowie unabhängige Medienzentren auf, die mit verwackelten Bildern die Lage in Syrien beschrieben. Stellvertretend sei hier an ein „Lesbisches Mädchen aus Damaskus“ erinnert, das nach wochenlangen Blogs über Demonstrationen und Gewalt angeblich vom syrischen Geheimdienst entführt worden sein sollte. Es stellte sich heraus, dass der Blog tatsächlich von einem Amerikaner ins Netz gestellt worden war.

Umfangreiche Unterstützungsprogramme der EU u.a. mit der britischen BBC für syrische Journalisten wurden bekannt. Kameras, Laptops, Satellitentelefone wurden ins Land geschmuggelt und mit Anleitungen darüber verteilt, was, wie und wo gefilmt werden sollte, wie ein junger Mann der Autorin berichtete. Manche enthusiastischen jungen Leute wurden bei der Einreise an der Grenze mit unangemeldeten Geräten erwischt und landeten im Gefängnis. Andere lehnten die Mitarbeit mit den oft anonymen „Auftraggebern“ im Ausland nach anfänglichem Interesse ab.

Viele der neuen Medienzentren arbeiteten in Gebieten unter Kontrolle der bewaffneten Opposition und schließlich auch direkt mit den „Weißhelmen“ zusammen.

Die Organisation war von einem britischen ehemaligen Armeeoffizier gegründet worden und galt als „syrischer Zivilschutz“, obwohl es – ähnlich wie der Syrische Arabische Rote Halbmond – schon seit den 1950er Jahren einen syrischen Zivilschutz gab. Die „Weißhelme“ bestimmten zunehmend die westliche Sichtweise auf das Geschehen in Syrien und wurden in der EU u.a. mit dem Sonderpreis des „Deutsch-Französischen Preises für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit ausgezeichnet.
Viele EU- und NATO-Staaten, vor allem Großbritannien, Holland, Frankreich und Deutschland sowie die USA, finanzierten die „Weißhelme“ mit großen Geldsummen.

2019 trat Weißhelme-Leiter Riad al-Saleh mit dem heutigen Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko bei der »BILD100 Sommerparty« in Berlin auf. Zwei Tage vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine versicherte Al-Saleh angesichts der »russischen Aggression« dem Land die Solidarität seiner Organisation. Man „stehe fest an ihrer Seite, hieß es auf der Webseite der Organisation. Man sei zur Unterstützung bereit.

Bis heute gilt die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ neben den „Weißhelmen“ als Quelle Nummer eins über das Geschehen in Syrien. Nach eigenen Angaben verfügt die Einrichtung über „ein Netz von Informanten in Syrien“. Finanziert wird die 2006 in London gegründete Beobachtungsstelle u.a. vom britischen Außenministerium und der EU. Heutiger Sitz ist Coventry (London), Leiter ist der Oppositionelle Rami Abdulrahman, der 2020 für seinen „herausragenden Mut“ den Nannen-Sonderpreis erhielt.

Interessensgelenkte Information

Das, was der europäischen Öffentlichkeit in den letzten zehn Jahren aus Syrien über nicht offizielle, scheinbar von der Zivilgesellschaft zusammengetragene Informationen vermittelt wurde, war nicht vollständig, aber doch zu einem großen Teil von westlichen nationalen Regierungen, großen Medienkonzernen und EU-Institutionen finanziert und ausgewählt worden. Die syrische Seite wurde als unglaubwürdig dargestellt, ebenso Medien ihrer Partner wie Russland oder Iran. Die syrische Regierung und insbesondere Russland wurden für alles verantwortlich gemacht, was in dem zehnjährigen Krieg an Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten geschah.

Russia Today, der 2005 gegründete russische, staatlich finanzierte Nachrichtensender, der in Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch und Deutsch ausgestrahlt wird und bei zahlreichen Themen ein wichtiges Korrektiv zu der westlich dominierten Medienphalanx darstellt, wurde als „Quelle russischer Desinformationen“ im Herbst 2021 von der EU-Kommission, in Großbritannien und auch in den USA verboten.

Das Verbot russischer Medien in der westlichen Welt ist nur eine Maßnahme im aktuellen Informations- und Medienkrieg zwischen dem US-geführten Block aus NATO, EU und Partnern auf der einen und aktuell Russland auf der anderen Seite. Die Bürger Europas sind damit konfrontiert, dass EU- und NATO-Institutionen, die sie nie gewählt haben, die Öffentlichkeit mit Hilfe von Medien ihren interessensgelenkten Sichtweisen unterwirft.

Seit dem Irakkrieg 2003, in dem Lügen über angebliche Massenvernichtungswaffen und Kriegsverbrechen der US-Armee noch von kritischen Medien und Whistleblowern aufgedeckt und nicht zuletzt von Wikileaks und Julian Assange weltweit verbreitet wurden, haben USA, EU und NATO-Staaten eine Armee medialer Einsatztruppen aufgestellt, die heute den „Informationskrieg“ gegen Russland, perspektivisch auch gegen China und in Zukunft vermutlich gegen alle Staaten und Staatschefs anführen sollen, die eigene Interessen gegenüber dem westlichen Block geltend machen.
Syrien war nur eine Station auf dem Weg hin zu dem, wie heute der Konflikt um die Ukraine „strategisch kommuniziert“ wird. Unter der Kontrolle von Staaten und Militär bedeutet das Propaganda. Ein neues EU-Gesetz soll die Informationsfreiheit weiter einschränken.

Die Öffentlichkeit im europäischen Mitglieds- und Einzugsbereich kann schon heute nicht mehr frei ihre Informationsquellen wählen.

Der Eingriff in die Informationsfreiheit bedeutet, dass man „nicht weiß, was man von Politik und Medien erfährt und was man nicht erfährt“, wie der Kollege Peter Hitchens von der britischen „The Mail on Sunday“ sagt. Oder dass man nicht weiß, was man nicht erfahren soll.

Medienzentrum oder Werbeagentur

Das Ukraine Crisis Media Center, ein Medienzentrum über die Krise in der Ukraine (UCMC uacrisis.org), ist nur eines von zahlreichen Beispielen von staatlich gelenkten neuen Medien. UCMC verbreitet Informationen über Ereignisse in der Ukraine und konzentriert sich nach eigenen Angaben dabei auf die nationale militärische Sicherheit, Wirtschaft, Energie und humanitäre Themen. Gegründet 2014 und finanziert von zahlreichen westlichen Regierungsstellen will das UCMC Medienvertreter in aller Welt, die über die Ukraine berichten wollen, mit Material beliefern. Neben Journalisten gehören „zivilgesellschaftliche Aktivisten, Experten, Politiker anderer Länder, Regierungsvertreter und Diplomaten“ zur Zielgruppe des UCMC. Seit Juli 2014 hat das Zentrum nach eigenen Angaben tägliche Presseerklärungen von Regierungsvertretern über die militärische Entwicklung in der Ukraine verbreitet und verweist als Beleg dafür auf Links zu internationalen Medien wie Newsweek.

Bei einer beeindruckenden Zahl von 2500 Presseveranstaltungen mit mehr als 6000 Rednern und Rednerinnen in nur zwei Jahren (Stand 2016) präsentierte das Medienzentrum bekannte US-Po­litiker wie Senator John McCain, US-Staatssekretärin Victoria Nuland oder den (ehemaligen) EU-Botschafter in der Ukraine, Jan Tombinski. Die Erklärungen werden von der „Abteilung für Internationale Öffentlichkeitsarbeit“ in zahlreiche Sprachen, namentlich Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch übersetzt. Journalistenreisen werden organisiert, internationale Konferenzen, Infographiken, Analysen, Newsletter u.a.m. werden verbreitet, die sich in verschiedenen internationalen Medien und Internetportalen wiederfinden. Zwischenstaatliche Medien- und Informationsbeziehungen werden gestärkt, wie das UCMC in seiner Selbstdarstellung mitteilt.
Als Beispiel wird auf eine Informationskampagne über die Ukraine in den Niederlanden 2016 verwiesen, die auch Pressereisen für holländische Journalisten durch die Ukraine umfassten. Anlass war das Referendum über ein Assoziierungsabkommen zwischen EU und Ukraine. 2016 hatten die Holländer sich mit 60 Prozent dagegen entschieden, ein solches Abkommen mit der Ukraine zu unterzeichnen. Ein Jahr später hatte sich der Wind gedreht.

Tatsächlich ist das Medienzentrum UCMC weniger ein Informationszentrum für Medien, als vielmehr eine Werbe- und PR-Agentur, die im Ausland für die Interessen der politischen Führung in der Ukraine wirbt, die 2014 durch einen Putsch an die Macht gelangt war. Westliche Medien und Politiker sprechen von einer „Revolution“.

Welche Richtung die UCMC-Werbung nimmt, ist an seinen „Informationsangeboten“ seit dem Beginn des Einmarsches russischer Truppen in die Ukraine am 24. Februar 2022 zu verfolgen. In einem täglichen Update findet Frontberichterstattung statt, die nicht überprüft werden kann. Das Gleiche gilt für die Zahlen von Flüchtlingen, Toten, Eingeschlossenen, Verschwundenen. Immer wieder wird die Forderung nach mehr und besseren Waffen verbreitet, Reden von Staatschef Selensky werden veröffentlicht, die er auch vor zahlreichen Parlamenten und vor der UNO gehalten hat. Zudem gibt es einen Link zu einer „International Legion of Defense of Ukraine“, einer Webseite, auf der sich Ausländer informieren können, die (militärisch) „die Sicherheit Europas“ in der Ukraine verteidigen wollen.

Seine „Vision“ beschreibt UCMC als „freie und demokratische Welt“, in der die Ukraine „Vorposten der Freiheit und demokratischen Entwicklung Osteuropas“ sein soll. Die Ukraine solle ein Land sein, „von dem die Sicherheit und Zukunft der Demokratie in der Welt abhängt“. Zu seinen „Werten“ gehört demnach, „niemals die russischen Darstellungen (original: „narratives“) und (den russischen) Imperialismus zu unterstützten“ und niemals „russische Gelder für die Arbeit zu akzeptieren“. Man werde „nie lügen“, an „keinen politischen Kampagnen teilnehmen“ und „niemals die Niederlage akzeptieren“.****)

Seit seiner Gründung 2014 wurde die Nicht-Regierungsorganisation UCMC und sein Pressezentrum von einer Vielzahl internationaler Geldgeber unterstützt. Dazu gehören nach eigenen Angaben die US-Agentur für Hilfe US-AID, die dem US-Außenministerium untersteht; die vom US-Kongress finanzierte Denkfabrik National Endowment for Democracy, NED; die NATO, UNICEF, der German Marshall Fund/Black Sea Trust, UNHCR, die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, GIZ, die von der Bundesregierung finanziert wird sowie die Botschaften der USA, Niederlande, Schweiz, Finnland, Norwegen, Schweden und Deutschland. ***).
Auch die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt UCMC, ebenso das britische Institut for Statecraft („Staatskunst“) und eine in Tschechien gegründete Denkfabrik für Europäische Werte.

Inside_Corona***: Viele dieser Einrichtungen hat Thomas Röper in seinem neuen Buch über die Corona-Pandemie erwähnt. Dass dieselben Einrichtungen, die für die Volksverdummung des Westens seit dem Staatsstreich in der Ukraine 2014 aufgebaut worden sind, sich auch zur globalen Durchsetzung von Interessen der Pharmakonzerne ausgenützt werden, ist sicher kein Zufall. Auch die WHO ist sehr stark von der Pharma- und Informationsindustrie abhängig.

****: Dazu passend https://www.anti-spiegel.ru/2022/ukraine-journalisten-werden-erschossen-oder-verschwinden-opposition-wurde-verboten/

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.

Jochen

Herzprobleme und Schlaganfälle: Zahl der Rettungseinsätze steigt seit 2021 stark an – „Unbekannter Faktor“

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

So langsam wird die von den letzten Regierungen auf Druck der US-Pharmakonzerne verursachte Katastrophe deutlich. Es berichtet die des Querdenkens unverdächtige Berliner Zeitung am 14.4.22:
https://www.berliner-zeitung.de/news/berlin-feuerwehr-herzprobleme-und-schlaganfaelle-zahl-der-rettungseinsaetze-steigt-stark-an-li.222431
Auszüge:

Herzprobleme und Schlaganfälle: Zahl der Rettungseinsätze steigt stark an

Der SPD-Abgeordnete Robert Schaddach hat die Einsätze der Berliner Feuerwehr wegen Herzbeschwerden und Schlaganfällen abgefragt.

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Die Zahl der Rettungseinsätze der Berliner Feuerwehr unter den Stichworten Herzbeschwerden sowie Schlaganfall ist im Jahr 2021 stark angestiegen. Das geht aus der Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Robert Schaddach hervor.
Hier heit es: Ziel der Anfrage ist die Ermittlung der Einsatzzahlenentwicklung der Berliner Feuerwehr im Hinblick auf Herzbeschwerden und Schlaganfälle in den zurückliegenden vier Jahren.

Unter den Stichworten Herzbeschwerden / Implantierter Defibrillator sowie Brustschmerzen / Andere Beschwerden in der Brust stieg die Zahl der protokollierten Einsätze im Jahr 2021 im Vergleich zu den Durchschnittswerten aus den Jahren 2018/2019 um 31 Prozent auf insgesamt43.806 Einsätze.
Die Zahl der protokollierten Einsätze unter den Stichworten Schlaganfall / Transitorisch Ischämische (TIA) Attacke stieg imVergleich zu den Durchschnittswerten aus den Jahren 2018/2019 um 27 Prozent auf insgesamt13.096 Einsätze.

In der Anfrage vom 10. März 2022 will Schaddach dazu wissen: Wie wird eine mgliche Veränderung der Einsatzzahlen im Hinblick auf Herzbeschwerden aus Sicht der Berliner Feuerwehr bewertet?
Die Antwort derSenatsverwaltung für Inneres, Digitalisierung und Sport vom 7. April 2022: Veränderungen bei der Häufigkeit der Nutzung der Hauptbeschwerdeprotokolle Herzbeschwerden / Implantierter Defibrillator sowie Brustschmerzen / Andere Beschwerden in der Brust im Rahmen der standardisierten Notrufabfrage können mit einer intensiveren Protokollnutzung, der Einklassifizierung von Symptomen, der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements, aber auch der Veränderung der Einsatzzahlen in der Notfallrettung, beispielsweise durch Bevölkerungswachstum oder demografischen Wandel, zusammenhängen.

Senat: Alarmierungsanlass ist keine abschließende Diagnose

In einer weiteren Frage will der SPD-Politiker von der Senatsinnenverwaltung wissen: Wie wird eine mögliche Veränderung der Einsatzzahlen im Hinblick auf Schlaganfälle (Schlaganfallsymptome unter 12 h) aus Sicht der Berliner Feuerwehr bewertet?
Die Antwort: In Bezug auf mögliche Veränderungen bei der Häufigkeit der Nutzung des Hauptbeschwerdeprotokolls Schlaganfall / Transitorisch Ischämische (TIA) Attacke bei der standardisierten Notrufabfrage wird auf die Antwort zu Frage 2, die sinngemäß auch für diese Fallgruppen gilt, verwiesen.

Die Senatsinnenverwaltung teilt weiter mit, dass medizinische Hilfeersuchen bei der Notrufannahme mit dem Medical Priority Dispatch System (MPDS) abgefragt werden. Im Rahmen dieser standardisierten Notrufabfrage mit MPDS werden Symptome einer führenden Hauptbeschwerde zugeordnet. Dies erfolgt auf Grundlage notfallmedizinischer Kriterien. Die Herzbeschwerde kann sich durch verschiedene Symptome charakterisieren. Daher stelle die Auswahl des Alarmierungsanlasses auf Grundlage von MPDS keine abschlieende Diagnose dar. Und weiter: Vor diesem Hintergrund kann nicht darauf geschlossen werden, dass es sich bei den geschilderten Beschwerden letztlich tatsächlich um Herzbeschwerden handelte oder ggf. auch eine andere Erkrankung vorlag.

Derartige Steigerungsraten sind erklärungsbedrftig

Die Feuerwehrgemeinschaft Berlin, ein Zusammenschluss Hunderter impfkritischer Feuerwehrmnner und Feuerwehrfrauen, hat die Anfrage des SPD-Abgeordneten Robert Schaddach nach eigener Aussage mit regem Interesse zur Kenntnis genommen. Der Berliner Zeitung sagte ein Sprecher der Feuerwehrgemeinschaft: Derartige Steigerungsraten sind erklärungsbedürftig.
Auffällig sei, dass die Gesamtzahlen der Herzbeschwerden und Schlaganfälle 2018 und 2019 relativ nah beieinander liegen.
Im Jahr 2020 lässt sich ein erster Anstieg gegenber dem Durchschnitt 2018/19 von 12,4 Prozent für Herzbeschwerden bzw. 12,9 Prozent bei Schlaganfällen beobachten.
Im Jahr 2021 ist ein zweiter, noch höherer Anstieg zu verzeichnen. Gegenber dem Durchschnitt von 2018/19 liegt dieser massivere Anstieg dann bei 31,2 Prozent für Herzbeschwerden bzw. 27,4 Prozent bei Schlaganfällen.

Zwar könne es für das Jahr 2020 noch ansatzweise plausibel erscheinen, dass eine unheilvolle Melange aus dem Aufkommen eines neuen Virustypus und dem Einführen beispielloser Maßnahmen mit allen Kollateralschäden zu einer tragischen Steigerung der Zahlen führte.
Der Sprecher weiter: Für das Jahr 2021 scheint aber offenbar ein weiterer unbekannter Faktor hinzugekommen zu sein, der den vormaligen Anstieg noch einmal wesentlich verstärkt.
Zudem sei bei einem Vergleich der Altersgruppen auffllig, dass die höchsten Steigerungsraten gerade in den Altersgruppen erfolgen, die gemeinhin nicht als vulnerable Gruppen im Hinblick auf die Covid-19-Erkrankung verstanden werden.

Forderung: RKI und PEI sollen Einsatzzahlen wissenschaftlich aufarbeiten

close up view of needle of a vaccine

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In Hinblick auf die Auffälligkeiten der Steigerungen ist zu prüfen, ob hier gegebenenfalls ein kausaler Zusammenhang mit den immer stärker in den medialen Fokus geratenen Impfnebenwirkungen durch die Coronavakzine vorliegt, so die Feuerwehrgemeinschaft.
In Bezug auf die von der Behrdenleitung unterschiedslos für alle Angehörigen der Berliner Feuerwehr in Ansatz gebrachte Impfpflicht gem IfSG stellt die Anfrage aus Sicht der Feuerwehrgemeinschaft einen hervorragenden Anlass dar, um einen derartigen Zusammenhang bei Vorliegen wissenschaftlich fundierter Belege ganz auszuschließen und somit Vorbehalte abzubauen.

Daher fordert die Feuerwehrgemeinschaft die Behördenleitung der Berliner Feuerwehr nachdrücklich dazu auf, im Hinblick auf die vorliegenden Einsatzzahlen eine wissenschaftliche und ergebnisoffene Untersuchung eines möglichen Zusammenhangs in Zusammenarbeit mit den Experten des Robert-Koch-Instituts (RKI) sowie dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) einzuleiten. Die angesprochenen Institutionen knnten zudem überprüfen, ob die in Berlin gemachten Beobachtungen sich deutschlandweit übertragen lassen. *)
Sollte eine derartige Untersuchung trotz der offenen Fragen angesichts der zutage gefrderten Daten nicht eingeleitet werden, müssten hierfür gerade unter Bercksichtigung der Sicherheit der Bürger und der Angehörigen der Berliner Feuerwehr gleichermaßen stichhaltige Gründe existieren.

Bis zum Abschluss etwaiger Untersuchungen und dem Vorliegen entsprechender wissenschaftlich fundierter Belege, die einen kausalen Zusammenhang klar ausschlieen, fordert die Feuerwehrgemeinschaft jetzt für alle davon betroffenen Angehörigen der jeweiligen Berufe auch und gerade über die Feuerwehr hinaus mit Nachdruck eine Aussetzung der Umsetzung der bereichsbezogenen Impfpflicht.

Die gesamte Anfrage des SPD-AbgeordnetenRobert Schaddach und die ungekrzten Antworten der Senatsverwaltung fr Inneres, Digitalisierung und Sport finden Sie
hier: https://berliner-zeitung.de/blz-public/files/2022/04/13/c0326b81-69be-47be-b072-af280c490563.pdf

Inside_Corona*: Mein Kommentar: Thomas Röper dokumentiert in seinem Buch „Inside Corona“, dass auch das RKI und das Paul-Ehrlich-Institut unter dem Einfluss der internationalen Pharma-Gates-Lobby stehen. Siehe https://josopon.wordpress.com/2021/10/21/die-netzwerke-die-die-pandemie-erschaffen-haben/
und https://josopon.wordpress.com/2021/11/30/ex-chefarzt-es-ist-straflich-nicht-den-mund-aufzumachen-video-bei-youtube-zensiert/

sowie https://www.medinside.ch/de/post/die-covid-impfstoffe-werden-unverantwortlich-verharmlost

Aus einigen wissenschaftlich ernstzunehmenden Quellen ist zu entnehmen, dass die Nebenwirkungsrate der mRNA-Impfstoffe ca. 70mal höher liegt als bei sonst vergleichbaren Grippeimpfungen.
Eine Pathologenkonferenz hat bei Todesfällen nach Impfungen häufig Veränderungen der Blutgefäßwände gefunden.
Bin ich froh, mir diesen Dreck nicht einverleibt zu haben.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
trotzdem Frohe Ostern !
Jochen

Russland legt Beweise für die Entwicklung biologischer Waffen in der Ukraine vor

https://rtde.team/international/133326-russland-legt-beweise-fur-entwicklung/
Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation ist nach eigenen Angaben im Besitz von Dokumenten, die den Betrieb geheimer Biolabore in der Ukraine beweisen. Aus den Dokumenten geht auch hervor, dass nach Beginn der russischen Intervention in der Ukraine gefährliche Krankheitserreger vernichtet worden sein sollen.

Das russische Verteidigungsministerium in Moskau hat von Mitarbeitern ukrainischer Biolabore Dokumente erhalten, aus denen hervorgeht, dass in der Ukraine in unmittelbarer Nähe zum russischen Territorium Komponenten für biologische Waffen entwickelt wurden.

Wie unter anderem die Nachrichtenagentur RIA-Nowosti berichtet, erklärte Generalmajor Igor Konaschenkow, der offizielle Pressesprecher des Verteidigungsministeriums, gegenüber Reportern:
„Im Zuge der Durchführung der besonderen Militäroperation wurden Beweise dafür aufgefunden, dass das Kiewer Regime die Spuren des vom US-Verteidigungsministerium finanzierten militärisch-biologischen Programms in der Ukraine in überstürzter Weise zu beseitigen versucht hat.“

Einen Teil der erlangten Dokumente hat das Verteidigungsministerium am Sonntag auf seiner Internetseite und in diversen sozialen Netzwerken veröffentlicht. 

Konaschenkow zufolge hatte das Pentagon nach Beginn der Sonderoperation „ernsthafte Bedenken“, dass die Welt von den geheimen biologischen Experimenten auf dem Territorium der Ukraine erfahren könnte. Um den Verstoß Washingtons und Kiews gegen Artikel 1 des UN-Übereinkommens über das Verbot von bakteriologischen (biologischen) sowie von Toxinwaffen zu vertuschen, hat das ukrainische Gesundheitsministerium eine Anweisung an alle Biolaboratorien verschickt, die Bestände an gefährlichen Krankheitserregern dringend zu beseitigen. Unter anderem diese Anweisung gelangte nun in den Besitz der russischen Behörden. 

„Wir haben von Mitarbeitern der Biolabore auf dem Gebiet der Ukraine Unterlagen über die zur Vertuschung vorgenommene Vernichtung besonders gefährlicher Krankheitserreger – Erreger der Pest, des Milzbrands, der Tularämie, Cholera und anderer tödlicher Krankheiten – erhalten“, so Konaschenkow. Das russische Verteidigungsministerium beabsichtigt, in naher Zukunft die Ergebnisse der Analyse der Dokumente vorzulegen.

Schon Ende Februar kamen zahlreiche Gerüchte darüber auf, dass sich der russische Präsident Wladimir Putin unter anderem deshalb für eine Intervention in der Ukraine entschieden hat, weil in dem Land eine zunehmende Aktivität von Geheimlaboren zur Herstellung chemischer und biologischer Waffen festzustellen war. Tatsächlich informiert die offizielle Vertretung der USA in der Ukraine auf ihrer Website über ein seit 2016 vom US-Verteidigungsministerium betriebenes Forschungsprogramm auf ukrainischem Territorium, welches der Reduzierung biologischer Bedrohungen dienen soll. 

Neben den Informationen zu dem US-Bioforschungsprogramm war es bis Ende Februar möglich, von der Website der US-Botschaft in der Ukraine Informationsdokumente zu den einzelnen ukrainischen US-Laboratorien des gemeinsam betriebenen Forschungsprojekts herunterzuladen. Dieser Zugriff wurde jedoch inzwischen gesperrt. War es am Morgen des 26. Februar noch möglich, auf der Website genauere Informationen zu den Laboratorien zu erhalten, so ließen sich die Dokumente über die angegebenen Verlinkungen ab dem Abend desselben Tages nicht mehr einsehen. Angaben zu den Gründen für die Sperrung machte die US-Botschaft in der Ukraine indes nicht.

Spekulationen, wonach die USA biologische und chemische Waffen in unmittelbarer Nähe zu den Grenzen Russlands, insbesondere in der Ukraine, herstellen sollen, gehen auf bereits im vergangenen Jahr erhobene Anschuldigungen Nikolai Patruschews, des Sekretärs des russischen Sicherheitsrates, zurück, der behauptet hatte, die USA würden vor allem an den Grenzen zu Russland und China biologische Labore betreiben.

Patruschew antwortete in einem Interview mit der russischen Zeitung Kommersant auf die Frage, ob China die Coronavirus-Pandemie absichtlich verursacht habe:  „Ich schlage vor, dass Sie sich ansehen, wie immer mehr biologische Labore unter US-Kontrolle in der Welt entstehen, und zwar zufälligerweise vor allem an den Grenzen Russlands und Chinas.“