Hilft eine gute Mundhygiene gegen Covid-19?

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Lassen sich mit einer guten Mund- und Zahnpflege Coronainfektionen verhindern und Krankheitsverläufe mildern?
Erste Hinweise darauf, dass Zahnseide und Mundwasser helfen könnten, gibt es zumindest. Bislang sind sie allerdings noch nicht vollständig gesichert.

Tien Nguyen
https://www.spektrum.de/news/covid-19-hilft-mundhygiene-gegen-corona/1953115

Vielleicht war es Glück, dass Faleh Tamimi zur rechten Zeit am rechten Ort war. Normalerweise forscht der Zahnmediziner an der McGill University in Montreal, aber als im März 2020 die ersten Corona-Lockdowns begannen, machte er gerade ein Sabbatical an der Universität Katar in Doha. Tamimi verfolgte mit Interesse, wie sich Forscherinnen und Forscher auf das neue Virus stürzten und es untersuchten.

Als Zahnmediziner erregten zwei Details über Covid-19 seine Aufmerksamkeit. Erstens schien das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs mit Faktoren wie Alter, Fettleibigkeit, Diabetes, Bluthochdruck und Rauchen zusammenzuhängen.
Diese Liste kam ihm sehr bekannt vor: Die gleichen Faktoren spielen auch bei Parodontitis eine Rolle, einer chronisch-entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparates. Vielleicht, so dachte Tamimi zunächst, sind einfach beide Erkrankungen die Folge eines allgemein eher schlechten Gesundheitszustands.

Doch dann kam noch eine zweite Sache hinzu: Studien begannen, schwere Covid-19-Verläufe mit Immunreaktionen in Verbindung zu bringen, die als Zytokinstürme bezeichnet werden. Dabei werden vom Immunsystem übermäßig viele entzündungsfördernde Stoffe freigesetzt. Und genau das beobachtet man ebenfalls bei Menschen mit Parodontitis.

Eine Parodontitis entsteht, wenn sich zu viele Bakterien im Mund ansammeln. Die Ablagerungen führen zu Entzündungen und Schwellungen des Zahnfleisches, wobei die Immunreaktion, die der Körper zur Abwehr der Eindringlinge startet, langfristig den Zahnhalteapparat zerstört. Dadurch treten die betroffenen Zähne immer weiter aus dem Zahnfleisch heraus und fallen irgendwann schließlich ganz aus.
In der Vergangenheit wurde die Krankheit bereits mit einer Reihe anderer entzündlicher Erkrankungen in Verbindung gebracht, zum Beispiel mit Herzerkrankungen, chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen und Arthritis. Aber könnte die Mundgesundheit auch mit der Schwere einer Covid-19-Erkrankung in Zusammenhang stehen?

Tamimi war nicht der Einzige, der sich diese Frage stellte. Seit Beginn der Pandemie haben Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt untersucht, welche die Rolle die Mundhöhle und ihre Gesundheit bei Covid-19-Infektionen spielen. Dass es eine Verbindung geben könnte, deuteten schon früh Symptome wie Geschmacksverlust an.

»Von allen Risikofaktoren, die mit Covid-19 im Zusammenhang stehen, ist dieser am einfachsten zu handhaben«, sagt Tamimi. Während Diabetes und Bluthochdruck nur mit Medikamenten und Veränderungen des Lebensstils behandelt werden können, lassen sich Zahnfleischentzündungen bereits mit Zahnseide und einer Zahnbürste in den Griff bekommen.
»Im Grunde müssen wir die Menschen dazu ermutigen, sich mehr um ihre Mundgesundheit zu kümmern. Sich die Zähne zu putzen und Zahnseide zu benutzen, kann ohnehin nie schaden«, erklärt der Mediziner.

Parodontitis erhöht das Risiko, mit Covid-19 auf die Intensivstation zu müssen

Anfang 2020 basierte der Zusammenhang zwischen Covid-19 und Parodontitis auf kaum mehr als Vermutungen. Doch die wenigen Indizien, die es gab, reichten aus, dass Tamimi seine ursprünglichen Forschungspläne für das Sabbatjahr aufgab und das Phänomen stattdessen genauer untersuchte. Schließlich befand er sich bereits in Katar, das über ein vollständig digitalisiertes öffentliches Gesundheitssystem verfügt, das auch die zahnärztliche Versorgung umfasst.
Gemeinsam mit Mitarbeitern der Hamad Medical Corporation in Katar sowie Unterstützung aus Kanada und Spanien analysierte er anhand digitaler Röntgenaufnahmen die Mundgesundheit von 568 Personen, die mit Covid-19 in Katar ins Krankenhaus eingeliefert worden waren.

Das Team schaute sich den Zusammenhang zwischen Parodontitis und schweren Covid-19-Verläufen genau an. Dabei entdeckte es, dass Menschen mit Covid-19 und Parodontitis 3,5-mal häufiger auf der Intensivstation landeten als Covid-19-Patienten ohne Zahnfleischerkrankungen. Außerdem war die Wahrscheinlichkeit, dass sie an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden mussten, 4,5-mal höher; das Risiko zu sterben, nahm um das 8,8-Fache zu. Allerdings ist die letzte Zahl nicht besonders zuverlässig, da die Stichprobe insgesamt nur 14 Todesfälle umfasste.

So deutliche Ergebnisse hatten Tamimi und seine Kollegen trotzdem nicht erwartet. Die Forscherinnen und Forscher wollen die Studie nun auf etwa 1500 Personen ausweiten und herausfinden, ob routinemäßige Zahnreinigungen vor einer Covid-19-Infektion den Ausgang der Krankheit beeinflussen können.
Das Team untersuchte außerdem Blutproben von Menschen mit Covid-19 auf verschiedene Entzündungsmarker und stellte fest, dass die Entzündungswerte bei Patienten mit Parodontitis deutlich höher waren.

Solche Korrelationsstudien sind allerdings erst der Anfang. Auf Grund der beteiligten Entzündungsprozesse sei es keine Überraschung gewesen, dass Covid-19 und Parodontitis miteinander in Verbindung stehen, sagt Kevin Byrd vom American Dental Association Science & Research Institute in Gaithersburg, Maryland.
Das größere und schwierigere Problem besteht darin, herauszufinden, wie genau sich die Krankheiten gegenseitig beeinflussen.

Den Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herzerkrankungen erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Beispiel bereits seit Jahrzehnten – und trotzdem haben sie ihn immer noch nicht vollständig durchschaut.
Genetische Faktoren, die manche Menschen anfälliger für entzündliche Erkrankungen machen als andere, verkomplizieren die Sache oft, erklärt Byrd: »Bei neuen Krankheiten wie Covid-19 braucht es mehr Evidenz, um eine Kausalbeziehung und nicht bloß eine Korrelation herzustellen.«

Der Mund als Einfallstor für Sars-CoV-2

Etwa zur gleichen Zeit, als Tamimi sein Sabbatical in Katar antrat, arbeitete Byrd mit Blake Warner, einem Oralpathologen am US National Institute of Dental and Craniofacial Research in Bethesda, Maryland, zusammen, um herauszufinden, ob Covid-19 auch noch auf eine andere Weise mit dem Mund in Verbindung gebracht werden kann.
Die Forscher fragten sich damals, ob der Ort der Erstinfektion einen Einfluss auf den Schweregrad der Erkrankung hat.

Da die Mundhöhle die größte Öffnung des Körpers ist, ist sie mit zahlreichen Abwehrmechanismen ausgestattet, um Krankheitserregern Einhalt zu gebieten. Verlaufen Sars-CoV-2-Infektionen, die im Mund beginnen, deshalb weniger schwer als solche, die in der Nase ihren Anfang nehmen und dann auf die Lunge übergreifen?
Dieser Hypothese war zwar spannend, aber auch schwierig zu untersuchen, vor allem, weil die Mund- und die Nasenhöhle im hinteren Teil des Rachens miteinander verbunden sind.

Bevor sie die möglichen Infektionswege genauer unter die Lupe nehmen konnten, mussten Byrd und Warner erst einmal bestätigen, dass Sars-CoV-2 die Mundhöhle überhaupt infizieren kann. Das Virus war zwar Anfang 2020 im Speichel nachgewiesen worden, bislang hatte aber noch niemand belegt, dass der Mund tatsächlich ein Infektionsort ist.
Warner und Byrd waren sich recht sicher, dass das der Fall ist, da die Zellen im Mund die Proteine ACE2 und TMPRSS2 exprimieren. Beide werden von Sars-CoV-2 benötigt, um in Wirtszellen einzudringen und diese zu infizieren.

Die beiden Forscher führten gemeinsam mit Kollegen eine klinische Studie durch und analysierten Proben von Menschen mit akuten Covid-19-Infektionen. Außerdem untersuchten sie Gewebe von Menschen, die an der Krankheit gestorben waren.
Dabei fanden die Wissenschaftler bei über der Hälfte der Patienten unter anderem mit Sars-CoV-2 infizierte Zellen in den Speicheldrüsen und der Mundschleimhaut.
Überraschenderweise schien sich das Virus vor allem in bestimmten Speicheldrüsenzellen stark zu vermehren.
In einer anderen kleinen Autopsiestudie wies eine Arbeitsgruppe in Brasilien Sars-CoV-2 ebenfalls im Parodontalgewebe bei über der Hälfte der Patienten nach.

Neben der Tatsache, dass Sars-CoV-2 auch die Zellen der Mundhöhle befallen kann, stießen Warner und Byrd noch auf zwei andere bemerkenswerte Zusammenhänge.
So stellten sie zum einen bei einer kleinen Gruppe von Personen fest, dass höhere Viruskonzentrationen im Speichel mit Störungen des Geschmacks- und Geruchssinns der Patienten korrelierten.
Das Team wies zum anderen nach, dass auch Speichel von asymptomatischen Patienten Zellen mit Sars-CoV-2 infizieren kann, – ein weiterer Beweis dafür, dass das Virus selbst von Menschen übertragen werden kann, die keine Krankheitssymptome zeigen.

Mundspülungen senken die Viruslast im Speichel

Die Belege dafür, dass sich Sars-CoV-2 im Mund aufhalten kann, seien inzwischen stichhaltig, sagt Purnima Kumar, Zahnmedizinforscherin an der Ohio State University in Columbus. Strategien, die die Viruslast im Mund senken, könnten also möglicherweise auch die Übertragung des Virus verhindern.

Kumar und ihre Kollegen haben kürzlich eine solche Strategie getestet: Mundwasser. In einer randomisierten, kontrollierten Studie mit etwa 200 Personen untersuchte die Gruppe die Wirksamkeit von vier verschiedenen Mundspüllösungen. Sie fand heraus, dass alle vier Mundspülungen die Viruslast in den Speichelproben der Teilnehmer nach 15 Minuten um bis zu 89 Prozent und nach 45 Minuten um bis zu 97 Prozent verringerten.

Laut den Autoren können also Mundspülungen dazu beitragen, die Ansteckungsgefahr zu verringern und das Risiko einer Übertragung beispielsweise bei zahnärztlichen Untersuchungen zu senken. Obwohl es sich um eine relativ einfache Maßnahme handelt, verordnen derzeit Kumar zufolge nur etwa zwölf Prozent der amerikanischen Zahnärzte vor der Untersuchung Mundspülungen.

Dringt Covid durch das Zahnfleisch in den Körper?

Offen ist bislang die Frage, wie das Virus vom Mund aus im Körper weiterwandert. Ein Team unter der Leitung von Graham Lloyd-Jones, einem Radiologen aus Salisbury im Vereinigten Königreich, und Shervin Molayem, einem Parodontologen und Implantatchirurgen in Los Angeles, hat nun Hinweise darauf gefunden, dass Sars-CoV-2 durch das Zahnfleisch in das Gefäßsystem des Körpers sickern könnte, bevor es dann schließlich in die Lunge gelangt.
Laut Lloyd-Jones zeigen Computertomografiescans der Lungen von Menschen mit Covid-19, dass sich die Schäden hauptsächlich auf den unteren Teil der Lunge konzentrieren.
Dies deutet darauf hin, dass das Virus vor allem über die Blutbahn eindringt. Bei einem Erreger, der vorwiegend durch die Atmung in die Lunge gelangt, müssten die Schäden gleichmäßiger verteilt sein.

»Zum jetzigen Zeitpunkt bewegen wir uns immer noch im Bereich der Hypothesen«, sagt Lloyd-Jones. Er plant jedoch, diesen Infektionsweg experimentell zu untersuchen, indem er Blutproben aus den Blutgefäßen zwischen Mund und Lunge entnimmt, um zu sehen, ob dort höhere Viruskonzentrationen auftreten als an anderen Stellen des Körpers.
Derzeit arbeitet er zusammen mit Kollegen in Indien einen Vorschlag für die Studie aus.

Die Coronapandemie hat den Publikationsprozess von neuen Studienergebnissen in vielen Bereichen beschleunigt. Doch selbst, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Hochtouren arbeiten, könnte es noch lange dauern, bis sie alle Zusammenhänge zwischen dem Mund und Covid-19 vollständig entschlüsselt haben.
Sollte sich tatsächlich bestätigen, dass eine gute Mundgesundheit das Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung senkt, wäre das eine wichtige Erkenntnis. Lloyd-Jones stellt sich derzeit vor allem zwei Fragen. Die erste ist, ob die Hypothese seines Teams über den Infektionsweg richtig ist.
»Und die zweite: Können wir dann etwas dagegen tun? Ich denke, die Antwort auf beide Fragen könnte Ja lauten«.

Dieser von »Spektrum.de« übersetzte Artikel ist Teil von »Nature Outlook: Oral health«, einer redaktionell unabhängigen Beilage, die mit finanzieller Unterstützung Dritter produziert wurde.

Serie: Gesund im Mund

Ob beim Sprechen, Essen, Lächeln oder Küssen: Unser Mund ist quasi pausenlos in Bewegung. Wie wichtig es ist, dass er gesund bleibt, fällt vielen trotzdem erst dann auf, wenn sich die ersten Wehwehchen bemerkbar machen wie Karies, Zahnfleischentzündungen oder fiese Aphten.
Dabei kann die Mund- und Zahnpflege weit reichende Konsequenzen für den gesamten Körper haben – selbst mit Erkrankungen wie Alzheimer, Herzleiden und Covid-19 wird sie inzwischen in Verbindung gebracht. Wie eine optimale Mundhygiene aussieht, welchen Beitrag das orale Mikrobiom leistet und was die Mundschleimhaut so besonders macht, erfahren Sie in unserer Serie »Gesund im Mund«:

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
Jochen

Mit Müsli gegen Arthritis

Mal was zum gesunden Alltagsleben. Von Arthritis sind im Alter sehr viele Menschen betroffen.

https://idw-online.de/de/news687101

FAU_NuernbergDass eine gesunde Ernährung unser allgemeines Wohlbefinden steigert, ist altbekannt. Jetzt haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) herausgefunden, dass eine ballaststoffreiche Kost den Krankheitsverlauf von chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen positiv beeinflussen und zu einer Stärkung der Knochen führen kann. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler im renommierten Fachmagazin Nature Communications (DOI: 10.1038/s41467-017-02490-4) veröffentlicht.

Schlüssel für die Wirkung unserer Ernährung auf die Gesundheit sind die Darmbakterien: Eine gesunde Darmflora besteht aus einer Vielzahl von Bakterienarten. Jeder erwachsene Mensch trägt etwa zwei Kilogramm an gutartigen Bakterien in seinem Darm. Diese Verdauungshelfer zerlegen Ballaststoffe in einzelne Bestandteile, so dass der Körper sie aufnehmen kann. Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren, die für den Körper wichtig sind. Diese liefern Energie, regen die Darmbewegung an und wirken entzündungshemmend. Die Darmbakterien bekämpfen darüber hinaus Krankheitserreger, die in den Verdauungstrakt gelangen. Bekannt ist, dass die Zusammensetzung der Darmflora schützende, aber auch krankmachende Effekte haben kann. Ein intaktes Zusammenleben der verschiedenen Bakterien schützt die Darmwand und verhindert, dass sie für Krankheitserreger durchlässig wird.

In der aktuellen Veröffentlichung in Nature Communications zeigen die FAU-Forscher, dass es jedoch nicht die Darmbakterien selbst sind, sondern ihre Stoffwechselprodukte, die das Immunsystem beeinflussen und damit auch auf Autoimmunerkrankungen wie die rheumatoide Arthritis wirken. Unklar ist noch, wie die Verständigung zwischen Darmbakterien und Immunsystem abläuft und wie gegebenenfalls die Bakterien positiv beeinflusst werden könnten. Im Fokus der Forscher stehen dabei die kurzkettigen Fettsäuren Propionat und Butyrat, die innerhalb von Gärprozessen der Darmbakterien gebildet werden. Diese Fettsäuren sind unter anderem in der Gelenkflüssigkeit zu finden und man nimmt an, dass sie einen wichtigen Einfluss auf die Funktionstüchtigkeit der Gelenke haben.

Die FAU-Wissenschaftler um Dr. Mario Zaiss von der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie am Universitätsklinikum Erlangen konnten zeigen, dass eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung die Darmflora so verändert, dass mehr kurzkettige Fettsäuren, vor allem Propionat, gebildet werden. Sie konnten eine erhöhte Konzentration der kurzkettigen Fettsäure unter anderem im Knochenmark nachweisen, wo das Propionat bewirkte, dass sich die Zahl der knochenabbauenden Zellen verringerte und damit auch den Knochenabbau deutlich verlangsamte. Propionat wird schon seit den 1950er Jahren als Konservierungsmittel in der Backindustrie verwendet und ist als prominenter Vertreter kurzkettiger Fettsäuren nach EU Richtlinien als Nahrungsmittelzusatzstoff überprüft und zugelassen.

„Wir konnten zeigen, dass eine bakterienfreundliche Ernährung entzündungshemmend ist und zugleich einen positiven Effekt auf die Knochenfestigkeit hat“, sagt Studienleiter Dr. Mario Zaiss. „Unsere Erkenntnisse bieten einen vielversprechenden Ansatz für die Entwicklung innovativer Therapien bei entzündlichen Gelenkerkrankungen sowie für die Behandlung von Osteoporose, die häufig bei Frauen nach der Menopause auftritt. Wir können heute noch keine konkrete Empfehlung für eine bakterienfreundliche Ernährung geben, aber ein morgendliches Müsli und ausreichend Obst und Gemüse täglich hilft, einen artenreichen Bakterienmix aufrechtzuerhalten.“

Dr. Susanne Langer Kommunikation und Presse
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Informationen für die Medien:
Dr. Mario M. Zaiss
Tel.: 09131/85-43212
mario.zaiss „AT“ uk-erlangen.de