Der Kampfbegriff einer super großen Koalition: VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKER! – angewendet auf die NachDenkSeiten

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

wiikihausenÜber eine ganz bestimmte, durch die aktuelle israelische Außen- und Zwangsumsiedelungspolitik sowie durch „linke“ Antideutsche dominierte Manipulationselite in der Wikipedia habe ich ja schon öfter berichtet:
https://josopon.wordpress.com/2018/09/08/wie-ein-antideutscher-fanatiker-in-wikipedia-seit-jahren-hetzartikel-unterbringt-die-linke-schadigt-und-warum-bish-er-niemand-ihn-bremst/
https://josopon.wordpress.com/2018/02/04/wikipedia-regulieren-tja-wenn-sie-betroffen-waren-auch-bereiche-von-psiram-sind-gleichgeschaltet/

Leider finden sich deren Funktionäre mittlerweile auch schon in der Bewegung „DiEM25„, wo ich nach einem kritischen Hinweis auf den sich ausweitenden Einfluss von Bill Gates auch schon als Verschwörungstheoretiker aus einem Telegram-Blog verbannt wurde – ausgerechnet von einer Funktionärin, die dort für den deutschen IT-bereich zuständig ist und die sich jeder Diskussion mit mir entzogen hat.
Hat sie das als DiEM25-Karrieristin nicht mehr ntig, einem einfachen Mitglied Respekt zu zollen? Wenn solche Bewegungen von solchen Charakteren dominiert werden, ist es vorbei mit dem Fortschritt.
Ich denke darüber nach, mich und meine Monatsspende aus dieser Bewegung zurückzuziehen.

a mueller m

Nun äußert sich auch Albrecht Müller dazu und weist auf Verschwörungstheorien im Sinne der Herrschenden, die hier von allen Leim-Medien systematisch und ohne irgend eine kritische Nachfrage verbreitet werden – was weit über das unvermeidliche Kükenpiepsen hinaus geht.
Hier also https://www.nachdenkseiten.de/?p=61681

Gestern Abend war ich zum ersten Mal nach corona-bedingter Absage aller Veranstaltungstermine bei einem öffentlichen Gespräch in der Karlsruher Hemingway Lounge.
Gespärchsgegenstand sollten meine Erfahrungen mit Willy Brandt und anderen Politikern sein einschließlich meiner politischen Tätigkeit und der Aufklärungsarbeit bis hin zu den NachDenkSeiten.
Der Gesprchsleiter, Ullrich Eidenmüller, erffnete die Diskussion mit einem Zitat aus Wikipedia. Dort wird den NachDenkSeiten unterstellt, Verschwörungstheorien zu verbreiten. Albrecht Müller.

Wörtlich heit es:

Müller gründete 2003 dieNachDenkSeiten. Die kritische Website, eins der meistgelesenen politischen Blogs in Deutschland. Dieses wurde anfangs als wichtiger Bestandteil einer Gegenöffentlichkeitgelobt, sieht sich in den letzten Jahren jedoch vermehrt dem Vorwurf ausgesetzt,Verschwörungstheorienzu verbreiten.

Da ich von Wikipedia nicht viel halte, weil dort unentwegt manipuliert wird, schaue ich selbst selten dort nach. Das ist allerdings vermutlich ein Fehler, weil sich viele Menschen am Urteil dieses Mediums orientieren, wie zum Beispiel der Gastgeber von gestern Abend und zum Beispiel auch einige frühere Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten und Besucher des Facebook Forum, die als Kommentare zu den NachDenkSeiten genau wiedergeben, was sie auf Wikipedia gelesen haben.
Frher mal gut, jetzt Hang zur Verschwörungstheorie oder Querfront das ist die Sprachregelung, die offensichtlich zum Kampf gegen die NachDenkSeiten ausgegeben worden ist.

Im konkreten Fall ist interessant, dass die Behauptung von Wikipedia nicht direkt aufgestellt wird. Man bedient sich anonymer Vorwürfe.
Diese Methode ist besonders patent, weil sich der Angegriffene, im konkreten Fall die NachDenkSeiten, nicht wehren können. Der Absender der blen Nachrede ist ja nicht bekannt.

Die Behauptung ist durch nichts zu belegen. Wir, die Redaktion der NachDenkSeiten, haben nichts derartiges verbreitet.
Wir haben allerdings auf Quellen hingewiesen und auch auf Personen, die Verschwörungstheoretiker genannt werden:

Zum Beispiel auf Daniele Ganser und seine Vorstellung vom Vorgang 9/11. Wir haben das getan, weil unsere Leserinnen und Leser auch seine und ähnliche Positionen kennen sollten und weil es gute Gründe gibt, hinter die offizielle Version ein paar Fragezeichen zu setzen.
Wenn ich in der NachDenkDeiten-Redaktion fragen würde, dann würde wahrscheinlich eine Mehrheit die offizielle Version teilen. Aber wir halten zum Beispiel die Arbeiten zum Beispiel von Daniele Ganser über die Kriege des Westens *) für so gewissenhaft und verdienstvoll, dass wir ihm jedenfalls wegen seiner Sicht der Vorgänge vom 11. September das Etikett Verschwörungstheoretiker nicht anhängen würden.

SARS-CoV-2Zum Beispiel Corona. Auch hier haben wir in der Redaktion schon verschiedene Meinungen zum Geschehen selbst und seiner Dramatik. Wir haben auch verschiedene Meinungen zur Sprache gebracht. Wir haben vermutlich keine Meinungsdifferenzen im Redaktionskreis darber, dass bei den Maßnahmen die Verhältnismigkeit keinesfalls gewahrt worden ist und Schden verursacht wurden und werden, die wir noch bitter zu spüren bekommen werden. Und die vermeidbar gewesen wren.
Deshalb gibt es unter uns vermutlich niemanden, der oder die Angela Merkel wegen ihrer ruhigen und abgewogenen Art des Umgangs mit dieser Krise anhimmelt. Es gibt auch niemanden, der mit dem Gespenst der 2. Welle hantiert hat oder sogar noch hantiert.
Und wir haben früh darauf hingewiesen, dass die Härte der Manahmen auch mit dem Versuch zu tun hat, möglichst vielen Menschen viel Angst ein zu jagen. Diese Vermutung ist sogar belegt.

Dennoch wrde man uns auch deshalb vermutlich Verschwörungstheoretiker nennen.

Der Begriff wird von Seiten der etablierten Medien und der amtlichen Politik benutzt, um die kritischen Medien zu schwächen.
Deshalb auch die Angriffe auf die NachDenkSeiten, von Wikipedia und anderen.

In der gesamten Kampagne ist erstaunlich, wie breit sie schon angelegt ist und mit welcher Selbstverstndlichkeit die Gnsefchen bei der Benutzung dieses Kampfbegriffs weggelassen werden.

In der Überschrift dieses Artikels ist von einer super großer Koalition die Rede. Diese Kennzeichnung habe ich benutzt, weil sich wider Erwarten ein von uns und vielen unserer Leserinnen und Leser bewundertes Format des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in dieser Woche des gleichen Begriffs bedient hat. Auch in der Anstalt vom vergangenen Dienstag war von Verschwörungstheoretikern die Rede ohne Hinterfragung des Begriffes und sogar noch verbunden mit einem Tüpfelchen auf dem i mit der Personifizierung und Darstellung des Verschwörungstheoretikers durch einen trottelhaften Schwaben.

Wir wünschen uns von Herzen, dass die Anstalt mglichst bald zu ihrem bewährten Niveau zurükfindet. So etwas wie am vergangenen Dienstag hat sie nicht nötig.

Wenn man die Begriffe Verschwörungstheorie und Verschwörungstheoretiker wirklich benutzen will, dann aber bitte auf alle angewandt.
Ich möchte Ihnen mal ein paar Beispiele für die gängigen Verschwörungstheorien der etablierten Medien und Politik nennen:

Zum Beispiel: jahrelang haben uns die Medien und die Politik in ihrer Mehrheit erzählt, wir seien ein sterbendes Volk, der demographische Wandel sei dramatisch.

Zum Beispiel: jahrelang hat man uns entsprechend der Lehre der Angebotsökonomie erzhlt, niedrige Löhne und ein Niedriglohnsektor wrden unserer ökonomischen Probleme lsen. Tatschlich wurde damit die katastrophal schlechte Verteilung von Einkommen und Vermögen weiter verschrft.

Zum Beispiel: heute erzählt man uns, die Russen wollten uns angreifen und deshalb beteiligen wir uns an neuer Aufrüstung, an Abschreckung, an der Politik der Stärke und Manövern an der russischen Grenze.

Zum Beispiel: jahrelang hat man uns erzählt, die gesetzliche Rente sei nicht sicher und deshalb müssten wir alle privat vorsorgen und diese private Vorsorge müsse vom Staat, also von uns Steuerzahlern finanziell gefrdert werden.

Das sind im Sinne des neuen Kampfbegriffs und der neuen Kampftruppen durch die Bank Verschwörungstheorien. Die Hauptträger dieser Verschwörungstheorien sind die etablierten Medien und die etablierte Politik.

Zum Schluss eine Bitte an NachDenkDeiten-Leserinnen und -Leser:

Alleine können wir uns gegen die üblen Methoden bler Nachrede wie bei Wikipedia nicht wehren. Wir brauchen dafür Ihre Unterstützung.
Und bitte sagen Sie weiter, dass es die NachDenkDeiten gibt. Und empfehlen Sie neuen Lesern, ihre hoffentlich guten Erfahrungen weiterzugeben.

Und bitte widersprechen Sie der willkürlichen Nutzung des Kampfbegriffes „Verschwörungstheoretiker“ auch unabhängig von den NachDenkSeiten.

*:Siehe hier:
https://josopon.wordpress.com/2016/10/14/illegale-kriege-der-nato-und-deutschlands-daniele-ganser/
https://josopon.wordpress.com/2015/02/23/terrorismus-der-westlichen-welt-kriege-kriegsverbrechen-und-propaganda/
https://josopon.wordpress.com/2015/08/10/der-terrorismus-der-westlichen-welt-teil-2-staatsterrorismus-tyrannei-und-folter/
https://josopon.wordpress.com/2015/07/29/der-terrorismus-der-westlichen-welt-teil-3-hybride-kriegsfuhrung-verdeckte-operationen-und-geheime-kriege/

Gruß von Langeoog !

Jochen

Corona geht gerade erst los – Warum es schlimmer kommt, als die Regierung sich zu sagen traut, und was sie trotzdem richtig macht

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Sehr gut recherchiertes und verständliches Video der Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim, mit guten Literaturangaben,die sich auch auf die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie bezieht. Vgl. dazu

https://josopon.wordpress.com/2020/03/22/stellungnahme-zur-verbreitung-des-neuen-coronavirus-sars-cov-2/

kcobfgleecjonbah

Darunter noch ein Nachtrag zur Frage, wie lange Corona19-Patienten infektiös bleiben.

Kitas, Schulen, Geschäfte sind geschlossen, soziale Kontakte auf ein Minimum eingeschränkt.
Viele sind gerade arbeits- oder auftragslos, andere arbeiten sich gerade kaputt, um das Land am Laufen zu halten.
Wie lange müssen wir diesen Ausnahmezustand aushalten und wie können wir schnellstmöglich zur Normalität zurück kommen? So viel vorweg: Es wird länger dauern, als die meisten denken.

Für Englischsprachige hier noch der Hinweis auf einen Artikel der NYT auf englisch, über den ich mich gewundert habe, weil er voll des Lobes für die deutschen Behörden ist:

A German Exception? Why the Country’s Coronavirus Death Rate Is Low

https://www.nytimes.com/2020/04/04/world/europe/germany-coronavirus-death-rate.html

The pandemic has hit Germany hard, with more than 100,000 people infected.
But the percentage of fatal cases has been remarkably low compared to those in many neighboring countries.

Wie lange sind Corona-Patienten infektiös?

https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/wie-lange-sind-corona-patienten-infektioes/ Auszüge:

Ab wann können COVID-19-Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden? Dieser Frage sind Forscher aus München und Berlin nun nachgegangen. Sie haben neun SARS-CoV-2-Infizierte aus Bayern untersucht.

Ende Januar sind im Landkreis Starnberg die ersten miteinander zusammenhängenden COVID-19-Fälle bekannt geworden. Von neun Patienten dieser sogenannten Münchner Gruppe liegen nun detaillierte Daten zum Infektionsverlauf vor. Die Betroffenen wurden sehr engmaschig virologisch untersucht, erklärt Professor Dr. Christian Drosten vom Campus Charité Mitte, – und zwar bis zu 28 Tage nach Beginn der ersten Symptome. Hierfür entnahm man den Patienten täglich Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum. Ebenfalls täglich gewannen die Forscher Sputumproben. Zudem sammelte man sporadisch Stuhl-, Blut- und Urinproben.

Auf Basis ihrer Analysen empfehlen die Autoren nun, hospitalisierte COVID-19-Patienten bei knappen Bettenkapazitäten dann in häusliche Quarantäne zu entlassen, wenn sich nach dem zehnten Tag der Erkrankung weniger als 100 000 Kopien des viralen Erbguts pro ml Auswurf finden lassen. Denn die Infektiosität von mit SARS-CoV-2 infizierten Patienten scheint maßgeblich von der Viruslast in Rachen und Lunge abzuhängen. Lag diese unter 100 000 Kopien des Virus-Erbguts, gelang es den Forschern nicht mehr, infektiöse Erreger nachzuweisen. Bei den untersuchten Patienten der Münchner Fallgruppe war dies ab Tag 8 nach Symptombeginn der Fall.

Zur Serokonversion kam es bei der Hälfte der Patienten bis Tag 7, erklären die Wissenschaftler. Nach zwei Wochen schließlich fanden sich Antikörper gegen SARS-CoV-2 bei allen Untersuchten. Im Anschluss an die Serokonversion kam es zu einem zwar langsamen, aber stetigen Abfall der Viruslast.

Übrigens: In den entnommenen Blut- und Urinproben war das Virus zu keinem Zeitpunkt enthalten. Im Magen-Darm-Trakt scheint sich der Erreger zwar zu vermehren – infektiöse Viren konnten die Forscher in den Stuhlproben allerdings nicht finden. 

Quellen:
1. Wölfel R et al. Nature 2020; DOI: 10.1038/s41586-020-2196-x
2. Gemeinsame Pressemitteilung der Charité, der München Klinik Schwabing und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr

Jochen

Aus traurigem Anlass: Suizidprävention – Bei Verdacht ansprechen

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Der wahrscheinliche Suizid eines kompromisslosen Eigenbrötlers und unbeugsamen Systemkritikers ist zu bedauern.
Im Einzelfall ist es oft sehr schwierig, die Betroffenen rechtzeitig zu erreichen.SuicidePrevention

Bitte seid achtsam in Eurem Bekannten- und Freundeskreis.
Ein Zitat aus dem SPIEGEL:

Gerwald Claus-Brunner gehörte zur Berliner Piraten-Fraktion, die 2011 als erste in einen Landtag einzog.
In seinem Umfeld gab es offenbar schon länger die Befürchtung, dass der Abgeordnete psychotherapeutische Unterstützung benötige.

Dazu im aktuellen Ärzteblatt:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/182076/Suizidpraevention-Bei-Verdacht-ansprechen
Auszüge:

Wie wichtig Prävention ist, zeigen die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes von 2014:
In Deutschland sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Aids, illegale Drogen und Gewalttaten zusammen: 10 209, dreimal so viele wie Verkehrstote.
Weit über 100 000 Menschen unternahmen einen Suizidversuch.
Vor allem ältere Menschen nehmen sich das Leben. Sie hätten Angst vor einer entwürdigenden Behandlung und davor, der Familie zur Last zu fallen, begründete Prof. Dr. phil. Dr. med. Schmidtke das erhöhte Risiko.

Die Suizidprävention in Deutschland hat erheblichen Nachholbedarf. Zwar liegen Vorschläge des nationalen Suizidpräventionsprogramms (NaSPro) vor – sie würden aber nicht ausreichend verwirklicht.
Darauf machten Mitglieder des Deutschen Bundestages mit Verbänden anlässlich des Welttags der Suizidprävention Anfang September in Berlin aufmerksam.

Studien haben gezeigt, dass Suizidenten in den Wochen davor häufiger ihren Hausarzt aufsuchen, berichtete Armin Schmidtke. „Ärzte und Angehörige sollten bei Verdacht Menschen auf Suizidpläne ansprechen“, rät der Initiator des NaSPro. Das passiere viel zu selten, aus Angst, ihr Gegenüber erst dazu zu ermutigen. „Das ist das schlimmste Vorurteil im Umgang mit Suizidgefährdeten“, ist sich der Psychotherapeut sicher. Einige Hausärzte hätten nicht mal die Telefonnummer der Notfallseelsorge parat.

In ihrem Forderungskatalog haben Mitglieder der SPD, der Grünen und der Linken daher festgehalten:
Die Aus-, Fort- und Weiterbildung aller Gesundheits- und Sozialberufe müsse Suizidalität stärker berücksichtigen. Zudem fordern sie einen kurzfristigen Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung. Sprechstunden sollen in der psychotherapeutischen Praxis ab Januar 2017 eingerichtet werden – das hat der Gemeinsame Bundesausschuss im Juni beschlossen. „Das kann jedoch nur ein erster Schritt sein“, kommentierte Maria Klein-Schmeink, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen.

Bereits letztes Jahr gab es einen Antrag zur Suizidprävention im Bundestag. „Eine Einigung konnten wir bisher nicht erreichen“, berichtete Klein-Schmeink. Sie hofft auf eine überparteilichen Lösung.

Welche Maßnahmen in den letzten Jahren am besten geholfen haben, um Suizide zu vermeiden, wurde kürzlich im Lancet Psychiatry publiziert. Die Autoren heben vor allem den eingeschränkten Zugang zu Suizid-Hotspots, wie etwa Brücken, hervor. Seit dem Jahr 2005 sei auf diese Weise ein Rückgang der Suizide um 86 Prozent zu verzeichnen.
In der Realität schreitet die Umsetzung nur langsam voran. In Münster wird seit acht Jahren mit dem Denkmalschutzamt über den Bau eines Zauns an einer solchen Hotspot-Brücke diskutiert. „Ein einziger Notfalleinsatz kostet mit 60 000 Euro genauso viel wie ein Zaun“, gibt Schmidtke zu Bedenken.
Eine weitere effektive Maßnahme, die nur schleppend vorangeht, sei der eingeschränkte Zugriff auf Schmerzmittel. Hierdurch verringerte sich die Suizidrate der Studie zufolge seit 2005 um 43 Prozent. Hilfreich seien auch kleinere Packungsgrößen.

Kathrin Gießelmann

Aktueller Nachtrag 2020: Auch hier sind wertvolle Hinweise zu finden: https://psylex.de/stoerung/suizid/praevention.html

syringe and pills on blue background

Die Vereinzelung der Menschen unter den Corona-Kontakteinschränkungen und der wirtschaftlichen Verunsicherung erhöht die Gefahr der Selbsttötung deutlich.

Jochen