Aufruf: Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle – bitte hier online unterzeichnen !

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Danke, Sabine !
http://www.reichtum-umverteilen.de/

Wir können ein besseres und gerechtes Land für alle schaffen, die hier leben. In Deutschland gibt es so viel Reichtum wie nie zuvor, wir müssen ihn endlich vernünftig verteilen und gerecht einsetzen.

Doch seit Jahrzehnten nehmen weltweit und in Deutschland soziale Ungleichheit, Unsicherheit und Ungerechtigkeit zu. Die Einkommen der Beschäftigten sind weit hinter der Entwicklung der Gewinne und Vermögenseinkommen zurückgeblieben. Millionen Menschen sind von Erwerbslosigkeit oder Armut trotz Arbeit betroffen. Viele Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung, Zugewanderte und andere Gruppen geraten immer mehr ins Abseits.

Bund, Länder und Gemeinden haben zu wenig investiert und viel Personal abgebaut. Öffentliche und soziale Leistungen wurden gekürzt, das Rentenniveau befindet sich im Sinkflug und in vielen Städten wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Viele Menschen fürchten, dass sie dabei verlieren werden.
All dies erschwert auch die solidarische Aufnahme und Integration der Menschen, die Schutz vor Verfolgung und Krieg suchen.

Zugleich wurden Steuern auf große Vermögen, hohe Einkommen und Gewinne gesenkt und Kapitalmärkte entfesselt. Viele große Konzerne drücken sich notorisch vor der Steuer. Reichtum und Macht konzentrieren sich in immer weniger Händen. In der Politik dominieren die Interessen der wirtschaftlich Mächtigen.
Hier liegen die Ursachen der sozialen und politischen Spaltungen und Probleme. An den Missständen in diesem Land sind nicht die Armen, die Erwerbslosen oder die Schutzsuchenden schuld.

Wir brauchen eine neue, gerechtere Politik:

  • bessere soziale Absicherung und stärkere Rechte der Beschäftigten, der kleinen Selbstständigen, der Erwerbslosen, der Rentnerinnen und Rentner, der Kinder und Familien, der Menschen mit Behinderung und der Schutzsuchenden;
  • mehr öffentliche Investitionen und mehr Personal, für Infrastruktur, Kindereinrichtungen, Schulen und Hochschulen, Gesundheitswesen und Pflege, Kultur, Jugend und Sport, soziale und Arbeitsmarkt-Integration;
  • ökologisch nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung und einen sozial verträglichen ökologischen Umbau;
  • Bereitstellung und Bau von ausreichend bezahlbaren Wohnungen;
  • bedarfsdeckende Finanzausstattung besonders der hoch belasteten und verschuldeten Städte und Gemeinden.

Mit mehr Steuergerechtigkeit können wir das finanzieren! Die große Mehrheit der Bevölkerung wird dadurch nicht belastet, sondern wird davon profitieren:

  • Finanzstarke Unternehmen und Reiche müssen wieder höhere Beiträge zur Finanzierung des Gemeinwesens leisten; sehr hohe Einkommen sind stärker zu besteuern; Kapitalerträge dürfen nicht privilegiert werden;
  • Steuerbetrug muss bekämpft und Steuerschlupflöcher müssen beseitigt werden, in Deutschland, der EU und weltweit;
  • eine Vermögenssteuer und eine reformierte Erbschaftsteuer müssen die Millionäre und Milliardäre angemessen an der Finanzierung der öffentlichen Aufgaben beteiligen und soziale Ungleichheit abbauen.

Mein Kommentar: leider haben wir auch vom neuen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz nichts gutes zu erwarten.
Dazu Georg Restle (Monior) hier: https://www.facebook.com/monitor.wdr/posts/1287092704663000

1.Schulz ist ein Mann des sozialdemokratischen Establishments. Als engster Parteifreund Gabriels wird er sich nicht überzeugend vom Noch-Vorsitzenden absetzen können. Kein Mann für einen Neuanfang.
2.Schulz war es, der das Bild der „faulen und unzuverlässigen Griechen“ in der Grexit-Debatte prägte und den Austeritätskurs der deutschen Bundesregierung auf europäischer Ebene verteidigte. Kein Mann für einen glaubhaften linken Politikwechsel in der SPD.
3.Der Wechsel zu Schulz ist das Resultat einer Absprache zweier älterer Herren in der SPD. Er steht weder für eine breite Auseinandersetzung innerhalb der SPD, noch für eine Rebellion der Parteibasis gegen die bleierne Zeit der Großen Koalition.
Die Chance, der Bevölkerung einen radikaleren Wandel zu signalisieren, wurde vertan.
Ja, wahrscheinlich kann die SPD nicht anders. Über das Personal verfügt sie nicht: weder über einen strahlenden Hoffnungsträger – oder besser noch: eine Hoffnungsträgerin – noch über die Kraft und die Phantasie für einen neuen Politikentwurf.
Dabei hätte den eine Gesellschaft, die sozial wie politisch immer stärker auseinander driftet, so nötig wie nie zuvor.

Also hilft nur, ausserparlamentarisch aktiv zu werden und den obigen Aufruf zu unterzeichnen:
http://www.reichtum-umverteilen.de/nc/aufruf-unterzeichnen/

Jochen

Armut gefährdet die Demokratie

Demokratie muss marktkonform werden, und wer nichts in der Tasche hat und auch keine auszubeutende Leistung mehr erbringen kann, ist ein „unnützer Esser“. Diese Menschen darf man heutzutage nicht mehr euthanasieren wie bei den Nazis. Also überlässt man sie sich selbst. Im Alter reicht dann der Satz sowieso nicht für den Erhalt der Gesundheit,  die ärztliche Versorgung wird zurückgebaut und privatisiert, sie sterben früher, so entlasten sich auch die Rentenkassen.

Zynismus ? Nein, KAPITALISMUS !

altonabloggt

 

Aus einer Rede

(…) Deutschland schwimmt im Exportboom, die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie seit Jahren nicht mehr und die Anzahl der Erwerbstätigen steigt stetig. Politiker, insbesondere die GroKo, Arbeitgeberverbände und Unternehmen jubeln. Deutschland, als das Vorzeigeland zu den angrenzenden europäischen Nachbarländern. Klingt gut und meine ich jedoch durchaus zynisch. Warum?

  • 44 Prozent der Alleinerziehenden gelten als arm – Armut ist weiblich.
  • 58 Prozent der Erwerbslosen gelten als arm.
  • 1,3 Millionen Erwerbstätige beziehen aufstockende Sozialleistungen.
  • 22 Prozent arbeiten im prekären Niedriglohnsektor.
  • Rund 1,5 Millionen Menschen marschieren zur Tafel. Manche sprechen auch von knapp 2 Millionen. Tendenz steigend.
  • Seit dem Jahr 2000 wurden rund 1,4 Millionen Vollzeitstellen abgebaut. Gestiegen sind dafür Teilzeitstellen und Mini Jobs. Rund 13 Millionen Menschen arbeiten darin, davon rund 7 Millionen im Mini-Job.
  • Über 30 Prozent der alleinlebenden Menschen mit Behinderung zwischen 25 und 45 Jahren haben ein Haushaltsnetto-Einkommen von unter 700 Euro. Im Vergleich zu…

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