The dark side of the »Wende«: Was sich seit 1990 für die Ostdeutschen verschlechtert hat und was die sächsische Linke dazu sagt

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

https://www.jungewelt.de/artikel/319309.the-dark-side-of-the-wende.html
Von Matthias Krauß

Erneut kommt der Jahrestag des Anschlusses heran und erneut ist das Publikum der Wiederholung der Jubelorgie von 1990 ausgesetzt, dem Tanz mit Sekt und Böllern und Deutschlandfahnen. Übrigens: Nicht einer der an jenem Tage vor 27 Jahren frenetisch feiernden Ostdeutschen hatte auch nur die Spur einer Ahnung davon, was ihn tatsächlich erwarten würde. Der Journalismus in Deutschland ist bei dem Thema auf Erfolgspropaganda fixiert. Was sich seit 1990 jedoch für die Ostdeutschen verschlechtert hat, ist weniger im Fokus. Die Aufzählung lohnt also. Übrigens ist die Liste der Verschlechterungen in etwa so lang wie die der Verbesserungen. Denn vielfach ergeben sie sich auseinander.

Abriss_Stralsund2008Auch mit günstigen Mieten für die Mehrheit der Bevölkerung ist es seit dem Anschluss der DDR vorbei (Abriss von DDR-Plattenbauten in Stralsund seit April 2008)

Der DDR-Bürger lebte in einem Land, das Frieden hielt und dessen Politik Friedenspolitik war. Nun ist er Bürger eines deutschen Staates, der Krieg führt. Es mag Menschen geben, denen das gleichgültig ist. Es gibt aber auch Menschen, für die ist das die Frage aller Fragen. *)

Die DDR hat flächendeckend wirtschaftliche Entwicklung in vormals vernachlässigte Regionen getragen. In unvorstellbarem Maße hat sich der Fortschritt aus diesen Regionen nach 1990 wieder zurückgezogen. Ostdeutschland bildet immer mehr das Bild einer Drittwelt-Struktur aus: überbordende Megazentren zwischen riesigen toten Zonen. Die UNO warnt ausdrücklich vor einer solchen Entwicklung.

Durch die politische Wende verloren rund drei Millionen Menschen ihre Arbeit, die Sozialstruktur Ostdeutschlands erlitt Schläge, von denen sie sich bis heute nicht erholt hat. Auf die Einkehr von Demokratie und Freiheit im bürgerlichen Sinne reagierten die Ostdeutschen mit einem Gebärstreik, für den es in der Geschichte kein Beispiel gibt. In den zehn Jahren nach 1989 wurden in Ostdeutschland mindestens anderthalb Millionen Kinder weniger geboren als in den zehn Jahren davor. Hinzu kam, dass Hunderttausende junge Menschen den Osten auf der Suche nach Arbeit verließen.
Das Resultat war Überalterung, der Osten Deutschlands wurde in die Rolle gezwungen, Reservoir für Arbeitskräfte, ewiges Transfergebiet und Altersheim der Nation zu sein.
In den ländlichen Regionen gab es zu DDR-Zeiten Arbeitsplätze, Bus- und Eisenbahnanschlüsse, Verkaufs- und Poststellen, Dorfkneipen, Gemeindezentren, Bibliotheken, Jugendklubs und Kindergärten – alles Dinge, die es heute großen- oder sogar größtenteils nicht mehr gibt.
Der flächendeckende Schutz durch die Feuerwehr ist nicht mehr gewährleistet, denn es gibt vielerorts schlicht die Wehren nicht mehr.

Im Falle der finanziellen Bedürftigkeit – die es auch in der DDR gab, wenn auch in ungleich geringerem Maße als heute – wurde das Kindergeld erhöht. Heute wird es gestrichen (in Beamtendeutsch heißt das: mit dem Hartz-IV-Satz »verrechnet«.) Dass die Beamten, die hier verrechnen, für ihre Kinder noch Extra-Kindergeld beziehen (Familienzuschlag) rundet das Bild in angenehmer Weise ab.

Zu DDR-Zeiten gingen Frauen mit 60 Jahren in Rente, heute müssen sie arbeiten, bis sie 67 sind. Den 477 DDR-Mark, die ein ostdeutscher Durchschnittsrentner 1988 in der DDR erhielt, stehen 830 Euro gegenüber, die heute in Ostdeutschland als Durchschnittsrente angegeben werden. Wenn der heutige Rentner Wohnung und Essen bezahlt hat, ist seine Rente praktisch aufgebraucht. Wenn der DDR-Rentner Wohnung und Essen bezahlt hatte, verfügte er noch über die Hälfte bis zwei Drittel seiner Bezüge. Sein finanzieller Spielraum war deutlich größer.

Ab 1981 erhielten in der DDR alle Studierenden ein Stipendium unabhängig vom Einkommen der Eltern, das ihnen die Befriedigung der Grundbedürfnisse gestattete. Kein Bafög kann das ersetzen. Damals bekamen Schüler der 11. und 12. Klasse monatlich ein Geld von Staat, das dem Lehrlingsentgelt entsprach. Dies wurde mit Einzug des bundesdeutschen Rechts gestrichen.

Die Zeitung Die Welt verkündete zehn Jahre nach der Wende, der durchschnittliche Intelligenzquotient ostdeutscher Kinder sei von 102 (über dem europäischen Durchschnitt) auf 95 (westdeutsches Niveau) abgefallen. Das war dem Einzug bundesdeutscher Pädagogik geschuldet, wonach in den Kindergärten kein Erziehungsprogramm das Gehirn der Kinder anregte, sondern derzufolge sie in bloßen Aufbewahrungsanstalten einer liebevollen Verblödung ausgesetzt waren.
Pisa-Sieger wie Finnland hatten sich bei ihrem Schulsystem von der in der DDR entwickelten Polytechnischen Oberschule inspirieren lassen – Ostdeutschland bekam nach der »Wende« als Sondergeschenk die westdeutsche Beamtenschule übergeholfen mit all ihren Geschwüren.

Die DDR hatte es jungen Frauen ermöglicht, den Streitkräften beizutreten. Diese Frauen erhielten 1990 als erste einen Tritt und flogen aus der Armee, die erst zehn Jahre später Frauen zuließ. Wehrmachtsdeserteure waren zu DDR-Zeiten rehabilitiert – nach 1990 wurden sie wieder Vorbestrafte. Die Verfolgung von Homosexuellen auf der Grundlage des Strafrechtsparagraphen 175 erfolgte in der DDR seit 1957 nicht mehr. 1988 wurde dort der Paragraph gestrichen. Die vergrößerte BRD brauchte dafür bis 1994.

In der DDR war das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat durchgesetzt, auch und gerade in der Schule. Hier feierte nach 1990 der Atavismus ebenfalls seine Triumphe.

Ist zu erwarten, dass die deutsche Aufarbeitungsindustrie sich diesen Dingen einmal zuwendet? Man wird die Hoffnung begraben müssen.
Denn das würde ihrem propagandistischen Auftrag zuwiderlaufen.

Hintergrund:Westfernsehen

Zu den großen Vorteilen der DDR gehörte, dass ihre Bürger bis 1990 gebührenfrei Westfernsehen empfangen konnten. Also kostenlos, wenngleich nicht risikofrei. Es lässt sich aber genau datieren, wann in der DDR der Westfunk gewissermaßen freigegeben worden ist. Am 28. Mai 1973 sprach Generalsekretär Erich Honecker auf einer Sitzung seines Zentralkomitees beiläufig vom Westfernsehen, dass »ja bei uns jeder beliebig ein- und ausschalten kann«. Das war der Dammbruch. Und irgendwann fiel auch innerhalb der Partei der Satz vom DDR-Bürger als dem »bestinformierten Menschen der Welt«.

Kann man heute sachlich diskutieren, was an dieser Bemerkung sogar richtig war? Während man den meisten Westdeutschen ihre drei öffentlichen Programme zur Ansicht überließ, waren es in weiten Teilen der DDR fünf Sender. Zu den Westprogrammen gesellte sich DDR-1 und DDR-2. Wie man es auch dreht und wendet, es sind zwei mehr, das Informationsangebot war reicher.
Von den Radiostationen ganz zu schweigen. Wenn wir im heimatlichen Hennigsdorf, das nördlich von Berlin in einer Mauerbucht lag, auf das Dach unseres Plattenwohnblocks gestiegen sind, dann haben wir jene Sendeanlagen mit bloßem Auge gesehen, die uns mit Westprogrammen belieferten. Die haben wir also »mit ’nem nassen Schnürsenkel empfangen«, wie es damals hieß. Weil der allabendliche Westempfang natürlich bezogen auf die Lebensqualität ein wesentlicher Vorteil war, verengte sich das »Tal der Ahnungslosen«, d. h. die Landstriche ohne Westempfangsmöglichkeit, im Laufe der Jahre zwangsläufig weiter. Anfang der 80er kam die Partei- und Staatsführung nicht umhin, in der ersten sozialistischen verkabelten Stadt auf deutschem Boden, Eisenhüttenstadt, das Westangebot ins Kabel einzuspeisen. Sonst wären Stahlwerker und Walzer knapp geworden in den deutschen Ostgebieten. Die Tage, als FDJ-Bergsteigertrupps auf Hausdächern westgewandte TV-Antennen einfach absägten (Aktion »Ochsenkopf«) lagen ein Jahrzehnt zurück. Unser Klassenlehrer riskierte nichts, als er offen vor der Klasse zusammenfasste: »Nicht alles, was bei uns kommt, ist gut. Und nicht alles, was im Westen kommt, ist schlecht«.

Die DDR-Bürger hatten in all den Jahrzehnten nicht allein zwei Sender mehr, es waren darüber hinaus Programme, die den Westsendern widersprachen. Prinzipiell widersprachen. Politisch, kulturell, wirtschaftlich, geistig, weltanschaulich widersprachen. Das ist eine hervorragende Situation für den Endempfänger, für den Kunden vor dem Bildschirm.
Und wer dieses interessante Gerangel und Tauziehen auf den Frequenzen bewusst erlebt hat, der kann das heutige Angebot, diesen Einheitsbrei, nicht mit Vielseitigkeit verwechseln. (mkr)

*) Wichtige Anmerkung aus pazifistischer Sicht: Beim Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei 1968 waren auch DDR-Soldaten beteiligt. So ganz friedlich ging es da auch nicht zu. Dazu gehört auch die reguläre Ausbildung von Kindern an Kriegsspielzeug bei den jungen Pionieren und die Verknüpfung von Jugendarbeit und Militär in der Gesellschaft für Sport und Technik.

Zum Wüten der Treuhand auch hier: https://josopon.wordpress.com/2014/12/30/zum-jahresabschluss-eine-erinnerung-wie-horst-kohler-und-thilo-sarrazin-den-ddr-anschlus-ausbruteten/

LINKE: Einheit ist noch längst nicht vollbracht

27 Jahre nach der Wiedervereinigung bestehen sowohl die wirtschaftlichen als auch sozialen Untwerschiede zwischen Ost und West fort

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1065598.linke-einheit-ist-noch-laengst-nicht-vollbracht.html

Dresden. Die sächsische Linkspartei hat sich zum Tag der Deutschen Einheit für eine Enquetekommission des Bundestages zur Treuhand ausgesprochen. Sie soll das Agieren der Treuhandanstalt und Unrecht aufarbeiten, teilten die LINKEN mit. Parteichef Rico Gebhardt forderte vor allem die SPD auf, dieses Anliegen zu unterstützen. Die Treuhandanstalt war nach der Wende damit befasst, die volkseigenen Betriebe der DDR zu privatisieren. Dabei kam es auch zu Betrugsfällen.

»Die damalige Deindustrialisierung Ostdeutschlands hat massenhaft Erwerbsbiografien unterbrochen und oft genug abgebrochen. Langzeitarbeitslosigkeit und Altersarmut waren und sind die Folge«, erklärte Gebhardt.

27 Jahre nach der Wiedervereinigung gebe es weder wirtschaftlich noch sozial eine deutsche Einheit. Die Wirtschaftskraft der ostdeutschen Bundesländer liege hinter den westdeutschen Ländern, und auch bei Löhnen und Renten ist nicht absehbar, wann Ost und West gleichziehen.

Jochen

Menschenmesserideologie – Ökonomisierung und Kommerzialisierung menschlicher Bildung

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Sehr gut passend zu meinem vorletzten Beitrag und für alle Pädagogen wichtig ein Artikel vom Juni:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/975235.menschenmesserideologie.html
Das Schlimmste ist die Ausweitung des neoliberalen Bertelsmann-Imperiums in die Kindergärten.

Von der Ökonomisierung und Kommerzialisierung menschlicher Bildung

Kann man alles Menschliche messen? Jens Wernicke spricht mit Wolfram Meyerhöfer über die Ökonomisierung des Bildungswesens durch PISA-Studien und die Rolle von Mathematisierungen in der Gesellschaft.

Herr Meyerhöfer, Sie kritisieren seit vielen Jahren die PISA-Studien als methodisch unseriös und politisch fatal. Zuletzt sprachen Sie auch von einer »Menschenmesserideologie«, die im Bildungssystem zunehmend fröhliche Urstände feiere. Was meinen Sie damit?
Damit meine ich den Glauben daran, dass man alles Menschliche messen könne. PISA behauptet, mit ein paar dümmlichen Ankreuzaufgaben die Qualität von Schulsystemen messen zu können.
Die  behauptet, den Geschmack von Schokocreme auf einer Skala angeben zu können. Es gibt sogar Skalen für religiöse Kompetenz. Natürlich kann man jedes Element des Seins in eine Skala pressen. Menschenmesserideologie ist aber der Glaube, dass diese Skala wirklich etwas über den Menschen erzählt.

Die ganze Kommerzialisierung und Ökonomisierung der letzten Jahre und Jahrzehnte hat also inzwischen ein ideologisches Ausmaß erreicht, dass man meint, das Wesen einer Sache anhand banaler Äußerlichkeiten bestimmen zu können? Das klingt ja ein wenig so, als würde das sprichwörtliche Kind mit dem Bade ausgeschüttet: Man gibt vor, »Bildung« zu messen, misst aber eigentlich … eine Mischung aus Anpassungsfähigkeit und Idiotie?
Schule hatte ja immer bereits die Aufgabe, Anpassungsfähigkeit herzustellen und in den Noten auch mit abzubilden. Standardisierte Tests wie PISA oder die deutschlandweiten Schultests des IQB verschärfen dieses Problem.
Sie zwingen den Schüler und somit den gesamten Unterricht ins Mittelmaß. Wer ernsthaft über eine Aufgabe nachdenkt, der verliert kostbare Zeit und gelangt oft genug auch zu einem Resultat, das klug sein mag, das aber als falsch gewertet wird. Der Tester entscheidet, was als richtig gilt – aus die Maus.*)

Zur Idiotie hingegen kann man Schüler durch Tests zwar nicht zwingen, gleichwohl kann man aber eine immer unterkomplexere Bildung als »Leistung« messen und goutieren.
Mich beunruhigt aber eher, dass der Gleichschritt der Menschenmesser immer härter klingt. Es ist doch beunruhigend, dass ein ganzes Land glauben konnte, dass ein Drei-Stunden-Test eine ernsthafte Aussage über ein Schulsystem generieren könne.
Kein einziger Journalist hat gefragt: Wollen wir diese Art von Wissen überhaupt? Wollen wir uns Testkonzernen unterstellen, die nicht mal ihre Aufgaben rausgeben? Und warum erfahren wir nicht, wie viel mehr richtige Kreuze ein französischer Schüler im Vergleich zum deutschen Schüler gesetzt hat?

Aber sind dieses »Menschenvermessen« und die damit verbundene Reduktion von Menschlichkeiten nicht systemimmanent und zudem sozusagen »deutsche Tradition«?
Die Kontrolldichte ist für die Schulen mittlerweile höher als in der DDR. Das ist ein guter Indikator dafür, dass die Daumenschrauben zu fest angezogen wurden. Ich spreche ja nicht einmal von wirklicher pädagogischer Freiheit, sondern davon, dass die Würgeschlingen ein wenig gelockert werden sollten. Die Funktionsfähigkeit des Schulsystems steht in Frage.

Mit »systemimmanent« meine ich auch, dass bspw. in der Medizin Menschen, die zutiefst unglücklich sind, rasch als »krank« deklariert werden. Man könnte stattdessen aber auch die Frage stellen, ob und inwiefern ihr Unglück nicht logische Reaktion auf eine inhumane Lebenswelt ist. Oder andersherum: Der Kapitalismus ist in der Krise – und immer mehr sind plötzlich »irre«, »krank« oder »dumm«.
Ja, das Vermessen und Kategorisieren von Menschen laufen zusammen, insbesondere führt jede Skala zu Kategorien.
Ab einem Skalenwert x nenne ich einen Menschen dann eben rechenschwach oder lernbehindert, ab einem Notenwert y wird die Kandidatin in den Staatsdienst eingestellt. Diese Zahl-Werte sind komplett beliebig gewählt, erlauben aber ein Berufen auf vermeintliche Objektivität.

Die lange Tradition der Kategorisierung von psychisch Kranken hat nach meinem Eindruck etwas mit einer Ur-Angst vor dem Befremdlichen des Andersseins zu tun. Wir fürchten uns vor den Irren und den Halbirren, deshalb brauchen wir Begriffe für sie. Auffällig ist, wie schnell jede dieser Kategorien zum Stigma wird und dazu taugt, sich aus der gesellschaftlichen Verantwortung zu stehlen.
Den Menschenmessern im Bildungsbereich geht es aber um etwas noch Radikaleres. Sie bedienen im Sinne Max Webers bürokratische Bedürfnisse in Verwaltung und Industrie.
Wenn ein Amt entscheiden will, ob eine Rechenförderung bezahlt werden soll oder nicht, dann passt es zu den dortigen Entscheidungsstrukturen, dass man entlang eines Testwertes entscheidet. Wenn ein Handwerksmeister einen Lehrling entlang von Schulnoten einstellen würde, dann wäre das ziemlich dämlich. Wenn hingegen ein Großkonzern 2.000 Lehrlinge einstellt, dann liegen formale Entscheidungsstrukturen entlang von Noten oder Testwerten näher.
Da das Prinzip des Rechtsstaates in Verbindung mit steigender Komplexität der Welt zur Bürokratisierung aller gesellschaftlichen Prozesse führt, werden wir wohl immer mehr erleben, dass das Menschliche in Zahlen gepresst wird.

Was machen wir also? Mehr Liebe statt Mathe – oder was meinen Sie?
Jaja, Liebe und Mathe und überhaupt. Aber vergessen wir darüber nicht, dass die Kultsminister das PISA-Abo endlich abbestellen müssen.
Und sie müssen den zentralen deutschen Schultest-Kraken, das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen, schließen.
Das schöne an diesem Ansatz ist, dass das Schulsystem keinerlei Funktionseinschränkung erfährt, wenn diese beiden Menschenmesserinstitutionen ihre Arbeit in Deutschland beenden.

.., und es würde eine Menge Geld sparen und Zeit für Kreativität freisetzen.
*) mittlerweile hat ja auch der Tester keinen Ermessensspielraum mehr, das steckt alles in der Software!

Jochen