Der große Bluff – was der Krieg der USA gegen den Terror gebracht hat – Beitrag von Jürgen Todenhöfer

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Es ist Zeit, den großen Bluff eines bevorstehenden terroristischen Weltuntergangs zu beenden.
Bushs „Antiterrorkrieg“ war ein alles in den Schatten stellender Terroranschlag auf die muslimische Welt.

Mal ein echt kritischer Artikel in der BZ:
http://www.berliner-zeitung.de/politik/gastbeitrag-der-grosse-bluff—was-der-krieg-der-usa-gegen–den-terror-gebracht-hat,10808018,26742752.html
Auszüge:

Terrorismus, die gewaltsame Verbreitung von Furcht und Schrecken zur Durchsetzung politischer Ziele, ist ein hinterhältiges, bösartiges Verbrechen. Die Welt hat die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA zu Recht uneingeschränkt verurteilt.Terroristen sind Mörder.
Leider verstärkt sich der Eindruck, dass vor allem die US-Regierung die Katastrophe als Vorwand für ganz andere Dinge als Terrorismusbekämpfung missbraucht: für eine kafkaeske Ausspähung der Welt, für die Einschränkung lästiger Bürgerrechte und für militärische Interventionen in rohstoff- und geopolitisch wichtigen Ländern des Mittleren Ostens.

Der sogenannte islamistische Terrorismus wird hierzu als gigantische existenzielle Dauerbedrohung für die westliche Zivilisation dargestellt.
Doch die offen zugänglichen Terrorismus-Zahlen von Global Terrorism Database, einem vom US-Heimatschutzministerium geförderten „Exzellenz-Zentrum“, bestätigen diesen Alarmismus nicht.

9/11 war mit 2 977 Todesopfern (ohne die Attentäter) der schrecklichste aller ausgewerteten Terroranschläge. Er beherrscht das öffentliche Bewusstsein.
Aber er verfälscht es auch. Wegen seiner dämonisch-genialen Inszenierung, wegen der Zahl von Toten und wegen der nicht endenden medialen Berichterstattung. Sie machen es schwer, den Horror jenes Tages richtig einzuordnen.

2001, im Jahr von 9/11, starben laut FBI in den USA fast 16.000 Menschen durch „Mord“ und mehr als 42.000 durch Verkehrsunfälle.
Sarkastisch stellte der jüdische Evolutionspsychologe Steven Pinker in seinem Bestseller „Gewalt“ fest, dass in jedem Jahr außer 2001 und 1995 (1995 tötete in Oklahoma ein nicht-muslimischer Terrorist 168 Menschen) mehr Amerikaner durch Blitzeinschläge, Bienenstiche und Badewannenunfälle starben als durch Terroranschläge.

Die Strategie der Alarmisten

Das hinderte den Alarmistenchor um den damaligen US-Justizminister John Ashcroft nicht an der Behauptung, wir lebten nun im „Zeitalter des Terrorismus“.
Fast pausenlos wurde vor einer terroristischen Apokalypse gewarnt. Die Innen- und Außenpolitik des Westens wurde auf den Kopf gestellt.
Endlich hatte die US-Regierung wieder ein Feindbild, nachdem Colin Powell 1991 geklagt hatte, ihm gingen die Schurken aus. Die US-Administration handelte bei der Darstellung der Terrorgefahr teilweise bewusst bösgläubig. Der frühere Chef des US-Heimatschutzministeriums, Tom Ridge, berichtet, dass Donald Rumsfeld und John Ashcroft kurz vor der Präsidentschaftswahl 2004 massiven Druck auf ihn ausgeübt hätten, wider besseres Wissen die Terrorwarnstufe zu erhöhen.

Ex-US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski sprach 2007 von einer systematisch erzeugten „Kultur der Angst“, von „einer nationalen Gehirnwäsche“. Es sei Zeit, diese Terror-Hysterie zu beenden. Amerika werde sich eines Tages dafür schämen.
Wir werden darauf noch eine Weile warten müssen. Das Kultivieren von Angst vor muslimischen Terroranschlägen liefert nicht nur die gewünschten Feindbilder, sondern sichert auch gigantische Aufträge. Antiterrorismus ist für einige US-Firmen ein großes Geschäft.

gods own country

             Gods Own Country

Die Aufmerksamkeit, die man der Bekämpfung des muslimischen Terrorismus widmete, gönnte man anderen Bereichen des internationalen Verbrechens nicht. In den westlichen Industrieländern einschließlich der EU befinden sich nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) 1,5 Millionen Menschen in Zwangsarbeit und Sklaverei. Viele als Sexsklaven. Auch Kinderhandel, Drogenkriminalität, illegaler Waffenhandel, Umweltkriminalität und Geldwäsche nehmen zu. Die mafiaartig organisierte Kriminalität wächst und wächst.

Insgesamt bedrohen „gewöhnliche Morde“ und organisierte Kriminalität den Westen erheblich mehr als der Terrorismus. Von 1970 bis 2012 wurden in den USA und Westeuropa 8131 Menschen durch die verschiedensten Arten von Terrorismus getötet. Das ist viel.
Doch mehr als eine Million starben durch „gewöhnlichen Mord“. Wir leben nicht im Zeitalter des Terrorismus, sondern im Zeitalter einer gigantischen Irreführung der Öffentlichkeit.

Irreführend ist auch das Mantra selbst ernannter Terrorspezialisten, nicht jeder Muslim sei Terrorist, aber jeder Terrorist sei Muslim. In Europa waren laut Global Terrorism Database in den zehn Jahren bis 2001 (einschließlich 9/11) nur 0,46 Prozent der versuchten oder vollendeten Terroranschläge islamistisch motiviert. In den elf Jahren danach lag der Anteil muslimischer Terroranschläge bei 2,05 Prozent. Die meisten der 5550 Terroranschläge in Europa zwischen 1992 und 2012 wurden von Separatisten-Organisationen begangen. Gefolgt von Linksextremisten, Rechtsextremisten und protestantischen Extremisten aus Nordirland. Gemessen an der Zahl der Anschläge folgen „islamistisch motivierte“ Terroristen erst auf Platz fünf.

Anschlag auf die muslimische Welt

Allerdings waren deren Anschläge besonders blutig. Doch auch gemessen an der Zahl der Todesopfer führen Separatisten die „Hitliste des Terrors“ in Europa an.
Zwischen 1992 und 2002 töteten sie 327 Menschen. Bei islamistisch motivierten Anschlägen starben 261 Unschuldige. 117 Menschen kamen durch protestantische Extremisten und 105 durch Rechtsextremisten um.

In Deutschland waren laut Global Terrorism Database von den 503 Terroranschlägen der Jahre 1992 bis 2012 genau 154 rechtsextremistisch. Nur drei wurden von Muslimen begangen.
Kein einziger Deutscher starb in diesem Zeitraum durch islamistisch motivierte Terroristen, aber zehn durch rechtsextremistischen Terror – die zehn NSU-Opfer, die Opfer von Mölln und Solingen sowie zahlreiche andere Opfer des Rechtsextremismus sind nicht mitgezählt, da sie angeblich durch „gewöhnliche Morde“ starben.

Der letzte große Terroranschlag in Deutschland war ein rechtsextremistischer Anschlag auf das Münchner Oktoberfest 1980. Er tötete 13 Menschen.
Er wird verdrängt, obwohl es in Deutschland jeden Tag zwei bis drei Fälle rechtsextremistischer Gewalt gibt.

Ähnlich wäre die Lage in den USA, wenn es 9/11 nicht gegeben hätte. Doch die Anschläge jenes Tages sind eine Realität, die niemand wegdiskutieren darf. Auch aus Respekt vor den Opfern. Dennoch lohnt es sich, alle 555 Terroranschläge zwischen 1992 und 2012 anhand der Zahlen des US-Heimatschutzministeriums genauer zu analysieren. Danach waren in den zehn Jahren bis 2001 (inklusive 9/11) lediglich 1,33 Prozent der Terroranschläge islamistisch motiviert. In den elf Jahren danach waren es 3,59 Prozent.
Gemessen an der Zahl der Anschläge lagen islamistisch motivierte Anschläge deutlich hinter christlichen Abtreibungsgegnern, Rechtsextremisten, White Extremists und Ku Klux Klan.

Gemessen an der Zahl der Toten liegen islamistische Terroranschläge in den USA aber wegen 9/11 klar an erster Stelle. Ohne diesen Sonderfall sieht die Lage anders aus. Danach starben zwischen 1992 und 2012 exakt 28 Menschen durch Amokläufer, zehn durch Rechtsextremisten, sieben durch christliche Abtreibungsgegner und drei durch islamistisch motivierte Terroristen.
Wer die Terrorproblematik auf 9/11 verkürzt, übersieht auch, dass die Antiterrorkriege des Westens für die Menschen des Mittleren Ostens um ein Vielfaches verheerender waren als 9/11 für die USA. Al-Kaida tötete vom 11. September 2001 bis Ende 2012 laut Global Terrorism Database im Westen 3223 Unschuldige.
George W. Bush jedoch hat laut „Ärzte gegen den Atomkrieg“ allein in Afghanistan bis zu 100.000 Menschen auf dem Gewissen.
Die Zahl der Todesopfer des völkerrechtswidrigen Irakkriegs liegt nach einer wissenschaftlichen Untersuchung dreier amerikanischer und einer irakischen Universität bei mindestens einer halben Million.

Niemand darf das barbarische Unrecht von 9/11 relativieren. Das Gleiche gilt auch für das mehr als hundertfache Unrecht, das der Westen Zivilisten in Afghanistan und dem Irak angetan hat.
Bushs „Antiterrorkrieg“ war ein alles in den Schatten stellender Terroranschlag auf die muslimische Welt.

Die Statistiken von Global Terrorism Database enthüllen darüber hinaus die Peinlichkeit, dass die maßlosen Antiterrorstrategien des Westens keinerlei positive Ergebnisse brachten.
Das übliche Argument, man habe durch die massive Verschärfung des Antiterrorkampfes eine Explosion muslimischer Terroranschläge verhindert, ist nachweisbar falsch.
Eine vom Weißen Haus eingesetzte Kommission kam zu dem Ergebnis, dass die NSA-Überwachung bis heute keinen nennenswerten Terroranschlag verhindert hat.

Im Mittleren Osten waren die „Antiterrorkriege“ des Westens sogar ausgesprochen kontraproduktiv. Dort wirkten sie als Terrorzuchtprogramm.
In Afghanistan, Pakistan, Irak, Somalia und Jemen stärkten sie Al-Kaida massiv. Sie bauten sie zu einer Macht auf, die sich seuchenartig auf Nachbarländer wie Syrien ausbreitet.
Selbst in Europa haben unsere Antiterrorkriege die Triebkräfte islamistischen Terrors nicht geschwächt, sondern eher verstärkt.
Die blutigen Anschläge von Madrid 2004 und London 2005 wurden von den Attentätern ausdrücklich mit dem Afghanistan- und dem Irakkrieg begründet.

Für Konsequenz und Härte

Das heißt nicht, dass Terrorismus nicht konsequent und hart bekämpft werden sollte. Aber wir sollten ihn – wie John Kerry als Präsidentschaftskandidat 2004 in einem hellsichtigen Augenblick forderte – wie früher als gefährliche „Belästigung“ bekämpfen und nicht als „Mittelpunkt unseres Lebens“.
Auch muslimische Terroristen können mit den klassischen, der technologischen Entwicklung angepassten Antiterrormethoden ausgeschaltet werden.
Selbst 9/11 wäre vermeidbar gewesen, wenn FBI, CIA und NSA ihre recht konkreten Erkenntnisse über die Aktivitäten von Al-Kaida nicht eifersüchtig für sich behalten hätte.

Ein kluger Antiterrorkampf wird mit dem Skalpell, nicht mit dem Beil geführt. Mit Aufklärung, Unterwanderung des Umfelds, mit Geld, Unterbrechung der Finanzströme und notfalls auch mit Spezialkommandos im Stile von Abbottabad. Die Tatsache, dass Bin Laden in Pakistan durch ein Sonderkommando ausgeschaltet werden konnte, führt alle Antiterrorkriege ad absurdum.
Mit einer gerechten Politik könnten wir im Kampf gegen islamistische Terroristen viel mehr erreichen als mit Antiterrorkriegen. Wir würden den muslimischen Terrorismus zumindest im Westen überwinden, weil es keinen Grund mehr für ihn gäbe.
Eine Gallup-Studie aus dem Jahr 2010 zeigt, dass die Gewaltbereitschaft amerikanischer Christen, Juden oder Atheisten dreimal so groß ist wie die Gewaltbereitschaft von Muslimen.
Wo Muslime nicht mit massivem Militäreinsatz konfrontiert werden, gibt es kein spezifisch islamisches Terrorismusproblem.

Unser Rechtsstaat ist stark genug, um Separatismus, Links- und Rechtsextremismus und auch religiös motivierten Terrorismus mit legalen Mitteln zu besiegen.
Es ist Zeit, den großen Bluff eines bevorstehenden terroristischen Weltuntergangs zu beenden.

Leider fehlen hier die Literaturangaben !
Über Kommentare  hier würde ich mich freuen.

Jochen

Himmelblau ist die Hoffnung – Eine »Demokratie«-Bewegung attackiert 
die US-Regierung !

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Diesen Medien ist doch nicht zu trauen !
http://www.neues-deutschland.de/artikel/923057.himmelblau-ist-die-hoffnung.html

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(Washington/nda). Mit ungewöhnlich scharfen Worten hat Russlands Außenminister Sergej Lawrow die Auflösung von Blockaden vor öffentlichen Gebäuden in den USA sowie die Entwaffnung der beteiligten Aktivisten der friedlichen Zivilgesellschaft verurteilt.
»Wir stehen angewidert vor diesem Akt der Willkür. Wenigstens die Knüppel und die selbst gebauten Katapulte hätte die Staatsmacht den Dissidenten lassen müssen«, so Lawrow im regierungskritischen US-Sender »Fox-News«.
Dort wies er auch den Vorwurf zurück, er wolle einen souveränen Staat destabilisieren, indem er rechtsextreme Demonstranten unterstütze.
Einige gelenkte Demokratien hatten Lawrow dafür kritisiert, dass er Sandwiches an die Aktivisten der schwer bewaffneten »himmelblauen« Demokratiebewegung in den USA verteilt hatte.

Die friedliche Demokratiebewegung bezeichnet ihre Militanz als Notwehr und legt durch ihre mit brennenden Autoreifen befestigten Protestlager bereits seit Wochen weite Teile des öffentlichen Lebens lahm. Deren Wortführer vom Arbeitgeberverband, dem Ku Klux Klan und der NRA lehnen das Abwarten der nächsten Wahlen allerdings als »Oligarchen-Finte« ab.
Sie sehen sich stattdessen durch Umfragen des unterdrückten Oppositionellen-Senders »Fox-News« legitimiert sowie durch Fotos, die große Menschenmengen zeigen.

Einwände, die Fotos seien drei Jahre alt und würden ein unpolitisches Volksfest zeigen, noch dazu im Hochsommer, bezeichnete ein Aktivist auf seiner Facebookseite glaubhaft als »Oligarchen-Propaganda«. In diese Kategorie fallen wohl auch die Umfragen der dem Regime nahestehenden »Washington Post«. Die Zeitung konnte in der Bevölkerung angeblich nur 20 Prozent Zustimmung zu den noch immer unbekannten Forderungen der Demokratiebewegung ausmachen. Die Dissidenten von »Fox-News« dagegen hatten über 60 Prozent ermittelt.

Wie bei Autokraten üblich, flüchtet sich auch US-Präsident Barack Obama nun in Verschwörungstheorien. »Es gibt einzelne Medien, die zum Teil die Menschen desinformieren. Und ich frage auch: Wer bezahlt eigentlich die landesweite Rebellions-Logistik?«
Lawrow kann da nur den Kopf schütteln. »Typisch Diktator. Immer ist die Presse und das Ausland schuld«, so Lawrow am Rande eines Treffens internationaler Rebellions-Geldgeber in Huntsville/Texas.

Doch der getrieben wirkende Präsident scheint immer mehr in seiner eigenen Welt zu leben. »Wir appellieren an die Menschen, die Schulen, Krankenhäuser und Parlamente wieder zugänglich zu machen und in einen Dialog einzutreten«, hetzte er etwa am Donnerstag in bester Diktatoren-Manier.

»Das zarte Pflänzchen der hier aufkeimenden Zivilgesellschaft muss geschützt werden«, hielt Lawrow bei der Eröffnung eines von anonymen Geldgebern gesponserten Rock-Gegen-Obama-Konzerts im Kreise evangelikaler Waffennarren dagegen: »Wollen die USA wirklich ein Land sein, in dem sich Menschen nicht mehr an brennenden Autoreifen wärmen dürfen? Die USA haben auf ihrem Weg in den Schoß der internationalen Wertegemeinschaft noch einen weiten Weg vor sich.«

Fragen nach der hervorragenden Logistik der Protestierenden, insbesondere nach der Herkunft der über Nacht im ganzen Land aufgetauchten Autoreifen, Sandsäcke und automatischen Waffen wich Lawrow auf einer Pressekonferenz der Koch-Industries aus. Er bestätigte aber, dass Russland über Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen schon länger die Entstehung einer Zivilgesellschaft im verkrusteten US-Oligarchen-System fördere.
Den Vorwurf, die ursprünglichen Protestierenden seien längst von großen PR-Agenturen und bezahlten Ex-Soldaten in den Hintergrund gedrängt worden, wies Lawrow zurück.

Der russische Außenminister kündigte an, seine Bustour durch die demokratie-bewegten Staaten fortzusetzen. »Wir Russen lassen uns doch nicht vorschreiben, wo und wie wir die russischen Werte zu vermitteln versuchen.« Als Oppositionsführer baut die internationale Wertegemeinschaft momentan den rechtsnationalen Ex-Karate-Kämpfer Chuck Norris auf.

Russland erwäge zudem Sanktionen, wegen der zwei Verhaftungen bei der Räumung des Kongresses. Das Parlament war von der friedlichen Demokratiebewegung bis vorgestern wochenlang durch brennende Autoreifen und Aktivisten mit Helmen und Sturmgewehren blockiert worden, Abgeordnete waren verprügelt worden. Der Einsatz von Megafonen durch die Polizei gegen die nicht durch Oropax geschützten Demonstranten hatte international Entsetzen ausgelöst.

»Aber die Tür zur Wertegemeinschaft steht weiterhin offen«, wendete sich Lawrow direkt an die Machthaber des Obama-Regimes.
Vorraussetzung dafür sei aber Obamas Rücktritt und die Abschaffung der neuen, international als sozial-diktatorisch gebrandmarkten Krankenversicherung.

Die für die links-autoritäre US-Regierung offenbar völlig überraschend explodierenden Proteste hatten sich an einer bedrohten, über hundert Jahre alten Eiche in Massachusetts entzündet.
Zur Verblüffung der zunächst kleinen Gruppe Umweltschützer schloss sich den Demonstrationen schnell eine große Anzahl Tea-Party-Anhänger an.
Gleichzeitig wurden urplötzlich im ganzen Land die für die friedlich-militante US-Demokratiebewegung charakteristischen himmelblauen Banner gesichtet. Diese hatte eine russische Textilfirma gespendet.

Die finanziell gut ausgestatteten, waffenstarrenden Aktivisten verstanden es, mit Barbecues, Gratis-Konzerten und viel Medienecho, in Windeseile zahlreiche Unzufriedene zu mobilisieren.
Geschürt wurde die Wut zusätzlich durch ungeklärte Stromausfälle und Benzinengpässe. Gleichzeitig fanden massive Angriffe auf die Währung des hochverschuldeten Schwellenlands statt.
Daraufhin hatte das US-Regime nachgegeben: Die Eiche, in der unter anderem die seltene Sumpfglocke brütet, wurde nicht gefällt, ein geplantes Krankenhaus wird nun nicht gebaut.

Aufgeben wollen die durch Brieftauben und modernste Telefax-Geräte bestens vernetzten Rebellen darum aber nicht: »Um die Sumpfglocke geht es doch schon längst nicht mehr.
Jetzt muss die Regierung zurücktreten. Es gibt gar keinen anderen Weg mehr aus dieser verfahrenen Situation«, so der Nutzer White_Pride auf Twitter.

Das sehen auch die internationalen Beobachter so. Denn die Obama-Regierung ist zwar demokratisch gewählt. Doch ein dem Obama-Clan nahestehendes Kartell aus Soul-Musikern, Hollywood-Schauspielern und Comedy-Oligarchen hat das Land im eisernen Griff.
Unbestätigten Berichten zufolge haben die Obamas neben fünf Billionen Dollar auch drei Flugzeugträger in der Schweiz versteckt. Auch sind viele Menschen unzufrieden wegen der weit verbreiteten Korruption im Land und wegen der teilweise schwankenden Wassertemperatur beim Duschen, wenn der Nachbar die Klospülung betätigt. Beobachter machen dafür die Obamas verantwortlich.

Experten sehen darum in einer per Kontostand bestimmten militärisch-klerikalen Technokraten-Regierung die beste Lösung für das zerrissene Land. »Deren Arbeit sollte dann zunächst nicht durch Wahlen torpediert werden, das wäre doppelplusgut«, wird ein Oppositioneller von Goldman-Sachs zitiert, der aus Angst vor Repressionen durch das Obama-Regime lieber ungenannt bleiben will.
»Nur so könnten die für einen echten gesellschaftlichen Aufbruch nötigen Privatisierungen und Sozialkürzungen rasch vollzogen werden.«
Einig sind sich die Experten darin, dass es eine Zukunft mit Obama nicht geben kann und dass nur Chaos und eine gezielte Verelendung das Land und die Menschen wirklich voranbringen können.

Wer es bis jetzt nicht gemerkt hat, all das ist natürlich SATIRE !
Jochen