Russisches Verteidigungsministerium: USA bereiten Militärschläge gegen Syrien vor – Auslöser werden Provokationen mit chemischen Kampfstoffen sein

Das haben wir schon lange geahnt. Aber es ist erstaunlich, mit welcher Akribie inclusive der begleitenden, von einschlägigen Werbeagenturen und ThinkTanks vorbereiteten Pressekampagnen und der „Geburt“ von „Weißhelmen„, das Spiel über Jahre in Gang gesetzt wurde

CO-OP NEWS

Hands-Off-Syria

Mehrere militante Gruppen wurden von US-Ausbildern in der Nähe der syrischen Stadt Al-Tanf ausgebildet, um Provokationen mit chemischen Kampfstoffen in Südsyrien durchzuführen, sagte der Leiter der Hauptbetriebsdirektion des russischen Generalstabs, Generaloberst Sergei Rudskoy während einer Besprechung in Moskau am Samstag.

„Diese Provokationen sollen ein Vorwand für die USA und ihre Verbündeten sein, um Militärschläge gegen militärische und Regierungsziele auf syrischem Territorium auszuführen“, sagte er.

„Wir stellen fest, dass es Anzeichen für Vorbereitungen für mögliche Angriffe gibt. Im Osten des Mittelmeers, am Persischen Golf und am Roten Meer haben sich Kriegsschiffe mit von Marschflugkörpern an Bord positioniert“, fügte er hinzu.

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Ein hochgefährliches Kräftemessen – General Mark Milley: „Der nächste Weltkrieg ist fast unvermeidbar.“

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

GranMaEine gute Übersicht in Kubas GranMa:
http://de.granma.cu/mundo/2016-10-17/ein-hochgefahrliches-kraftemessen
CastroAuszüge:
Autor: internet oktober 17, 2016 10:10:48

EINE Medienbombe haben die Generäle des Pentagons der USA losgelassen. Wie die Zeitung The Independent berichtete, sagte der Generalstabschef der US-Army, General Mark Milley: „Der nächste Weltkrieg ist fast unvermeidbar.“

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Diesen Kriegsgesängen schloss sich während der kürzlich begangenen Jahreskonferenz des Armeeverbandes in Washington Generalmayor William Hicks an, der argumentierte, dass aufgrund der massiven Automatisierung des Waffensystems und der Entwicklung der künstlichen Intelligenz jeglicher Konflikt, der konventionelle Waffen anwendet, sehr schnell eskaliere und viele Verluste hervorbringe.

Wenige Tage vor dieser Konferenz schloss der Leiter des Pentagons, Ashton Carter, nicht aus, dass die Vereinigten Staaten Atomwaffen anwenden können, und ließ erkennen, dass das wahrscheinlichste Ziel für die US-amerikanischen Atomwaffen Russland wäre.

Wenn dies mit solcher Sicherheit und solcher Leichtigkeit gesagt wird, hat es den Anschein, dass wir Menschen Abschied von dieser Welt nehmen müssen und die Apokalypse unvermeidlich wird.

Solche Feststellungen von seiten hoher Befehlshaber der größten Militärmacht der Welt machen das andere Gesicht der vermeintlichen Kompetenz dieser Vertreter deutlich, die mehr von Unlogik als von Vernunft gekennzeichnet sind, wenn sie zu solch sensiblen Themen ihre Meinung kundtun.

Was meinen wohl diejenigen, die versichern, dass „der künftige Krieg der USA gegen Russland und China schnell sein und viele Opfer kosten“ werde?

Hintergrund aller dieser Drohungen ist der Krieg in Syrien, wo die 250.000 Toten und Tausenden Verletzten anscheinend noch nicht genug sind, um diesem Massaker Einhalt zu bieten.
Fest steht, dass der Krieg in Syrien eindeutig offenbart hat, dass die USA und andere Golfstaaten den terroristischen Gruppen militärische und finanzielle Unterstützung bieten, insbesondere Al-Nusra, und alles daran setzen, den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad um jeden Preis der Macht zu entheben.
Die wahren Gesichter des Westens wurden entblößt, als selbst Europa die vorher getroffene Entscheidung fallenließ, diesen Terrorgruppen keine militärische Unterstützung zu bieten, was die Regierung von Damaskus angeprangert hat.

Sobald die Entscheidung der Europäischen Union bekannt wurde, beeilten sich die Vereinigten Staaten, die vorher erklärt hatten, die Übergabe von Waffen an die syrischen Terroristen abzulehnen, die Aufhebung des Embargos zu unterstützen.

Das Medien-Netzwerk Voltaire http://www.voltairenet.org/article193424.html schrieb in diesen Tagen: „Die Geschehnisse rund um die syrische Krise verschärfen ihr Tempo und lassen somit das wahre Ausmaß des Konflikts zwischen der NATO und dem russisch-chinesischen Block zum Vorschein kommen.“

Nachdem er die wachsende Gefahr der allgemeinen Verbreitung des konventionellen oder sogar nuklearen Krieges behandelte, vertritt der Analyst des erwähnten Voltaire, Thierry Meyssan, das Kriterium, dass Washington ernsthaft die direkte militärische Auseinandersetzung als ihre einzige Option ins Auge fasst.

Washington hat die Kooperation anderer Alliierter in einer angeblichen internationalen Koalition angefordert, um den selbsternannten Islamischen Staat zu bekämpfen, was den Beginn eines Angriffs auf Damaskus einschließt. Der Plan bestünde darin, Marschflugkörper gegen Damaskus und Latakia zu starten und die Syrisch- Arabische Armee zu bombardieren.

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Dieses Vorhaben war den NATO-Mitgliedern bereits im Nordatlantik-Rat vom 27. September diesen Jahres angekündigt worden. Senator John McCain bestätigte dies im Wall Street Journal.

Angesichts solch kriegstreiberischer Ankündigungen, die Bombardierungen gegen Syrien vonseiten der Vereinigten Staaten einschließen, reagierte Russland mit der Entsendung und Installierung neuer Batterien von Luftabwehrraketen S-300 und S-400 in Syrien. Den russischen Experten zufolge können diese Waffensysteme nicht nur jegliches Flugzeug im Flug zerstören – einschließlich der Tarnkappenflugzeuge -, sondern auch die Marschflugkörper. In diesem Kontext hat die Duma jetzt ein Abkommen mit Syrien über die unbefristete Stationierung von Kampfflugzeugen, Hubschraubern und Soldaten auf dem Stützpunkt Hamaimim ratifiziert.

„Die Ratifizierung des Abkommens mit Syrien zur Einrichtung eines ständigen Militärstützpunktes ist eine Antwort auf die US-amerikanische Entscheidung, die bilateralen Gespräche über Syrien abzubrechen“, zitierte die Agentur RIA Novosti eine ihrer Quellen.

Bei diesem russisch-nordamerikanischen Kräftemessen ist es nützlich, daran zu erinnern, dass die US-Luftwaffe am 17. September einen brutalen Angriff gegen die Positionen der Syrisch-Arabischen Armee im Gebiet von Jabal Thardah in der Umgebung des Flughafens Deir Ezzor verübte. Fünf US-Flugzeuge griffen den Ort eine Stunde lang an.

Nach Meinung von Analysten des Themas könnte die mögliche Auseinandersetzung zwischen den Vereinigten Staaten und Russland ihren Anfang nehmen, wenn das Pentagon weiterhin Luftangriffe gegen Syrien ausführt.
Ist dies der Fall, könnte Moskau seine Luftabwehrsysteme einsetzen, insbesondere jene, die der strategischen Verteidigung dienen, wie das System der Boden-Luft-Flugkörper (SAM) S-400, die darüber hinaus die Fähigkeit haben, auch gegen ballistische Raketen Verteidigung zu bieten.

Ich stimme jedoch mit jenen überein, die schreiben, dass Russland stets bestrebt sein wird, diesen Krieg zu verhindern, der außerdem auch Israel und andere Golfstaaten einbeziehen würde.

Das soll nicht heißen, dass Russland davon absehen würde, seine Kräfte und Mittel auf syrischem Territorium zu verteidigen, wenn es vonseiten der USA und der NATO zu einem Angriff kommt, der eine Gefahr für seine Militärangehörigen darstellt.

Wie auch immer, Fakt ist, dass wir ein sehr gefährliches Kräftemessen miterleben, das hoffentlich rechtzeitig unter Kontrolle gebracht wird.

Jochen

Vom Westen finanzierter Krieg deformiert syrische Wirtschaft – von Karin Leukefeld

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Syrien: Kaputte Infrastruktur, Industrie und Handwerk am Boden.
Vom zerstörerischen Konflikt profitieren indes Waffenhersteller, Schmuggler und Schleuser,
Bericht der engagierten Syrien-Kennerin Karin Leukefeld.

https://www.jungewelt.de/kapital-arbeit/krieg-deformiert-wirtschaft

Auszüge:

Die Wasservorräte in Syrien gehen zur Neige. Es gab kaum Regen oder Schnee im vergangenen Winter. Trockenheit und Krieg machen vor Quellen, Wasserreservoirs, Tanks und Leitungen nicht Halt.
Mit Hilfe des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) werden entlegene Dörfer und Weiler mit Trinkwasser versorgt, Wasser in Ballungszentren ist aufgrund der hohen Zahl von Inlandsvertriebenen reglementiert.

Zerstörte Ölraffinerie nahe dem Dorf  al-Khaboura nach US-Bombenangriff "gegen den IS"

Zerstörte Ölraffinerie nahe dem Dorf al-Khaboura nach US-Bombenangriff „gegen den IS“

Als vor wenigen Tagen schwere Regenfälle in der ländlichen Umgebung von Hama niedergingen, konnte die trockene Erde das Wasser nicht aufnehmen.
Reißende Bäche und Fluten schossen durch Dörfer und Wohnhäuser.
Der materielle Schaden sei groß, berichtete Amir Mahfoud, der Vorsitzende des Stadtrates von Shatha. Wasser, Geröll und Schlamm hätten alles verwüstet.
Die Kommunalverwaltung verteilte Decken und Nahrungsmittel. Doch bis der Schaden behoben sein wird, können Wochen und Monate vergehen.

Vielleicht wird es auch länger dauern. Wassermangel und Überflutungen sind nicht die einzigen Probleme, mit denen die syrische Wirtschaft zu kämpfen hat. Angriffe bewaffneter Gruppen auf die zivile Infrastruktur, Zerstörungen durch den Krieg gehören zum Alltag.
Mitarbeiter staatlicher Einrichtungen wie Reparaturteams für beschädigte Stromleitungen, aber auch Lehrer, Angestellte von Banken, Krankenhäusern und Polizei, werden von bewaffneten Gruppen entführt, um Geld zu erpressen. Oder sie werden getötet.

Im Umland von Aleppo, der wirtschaftlichen Hauptstadt Syriens, wurden Hunderte Betriebe verwüstet und geplündert.
Bei Damaskus traf es nach Angaben der Industriekammer 251 Firmen. Inoffiziell dürfte die Zahl höher sein. Firmen der Nahrungsmittelindustrie, Baufirmen, Textilbetriebe, chemische und medizinische Fabriken und Fertigungsstätten werden zerstört.
Die Produktion ist durch Krieg und EU-Sanktionen um bis zu 80 Prozent zurückgegangen, die Arbeitslosigkeit steigt.

»Mit den Sanktionen hat alles angefangen», sagt Pfarrer Zuhair Khazal von der Kirche der Jungfrau des Heiligen Gürtels in der Altstadt von Homs.
Zwei Jahre lang war die Altstadt unter Kontrolle bewaffneter Gruppen, bevor diese im Rahmen eines mit der syrischen Armee verhandelten Waffenstillstandes im Mai 2014 abzogen. Die jungen Männer hätten für Geld gekämpft, sagte Pfarrer Zuhair (in einem Gespräch mit jW im Juli).
»Die westlichen Staaten haben die Männer mit Waffen ausgerüstet, die die arabischen Staaten bezahlt haben. Wenn sie Waffen in den Händen halten, wenn ihnen mehr und mehr Geld dafür bezahlt wird, wird das Ganze zum Geschäft. Und wer am meisten bezahlt, bekommt das meiste.«

Werkstätten werden nicht mehr bezahlt, wenn sie Autos, Motorräder, Heißwasserboiler oder Nähmaschinen reparieren.
Wo bewaffnete Gruppen in Syrien das Sagen haben, ist vorrangig die Herstellung von Waffen und Munition lukrativ.

Am meisten verdient, wer die Schmuggelwege für Waffen, Kämpfer, Medizin und Versorgungsgüter nach Syrien hinein – und für Flüchtlinge, geplündertes Öl, Getreide, Maschinen oder Kunstgüter aus Syrien hinauskontrolliert.
Ein findiger Geschäftsmann in der Türkei nutzt die Verzweiflung von syrischen Flüchtlingen und verkauft deren Universitätszeugnisse an Meistbietende. Kunden sind andere syrische Flüchtlinge, die hoffen, mit dem gekauften Diplom in einem europäischen Land mehr Chancen auf Asyl zu haben.

Noch besser aber verdienen die internationalen Waffenschmieden an dem Krieg, der sich mit den Luftangriffen der »Koalition gegen den IS« im Irak und in Syrien ausgeweitet und verselbstständigt hat.
Aus Sicht von Richard Aboulafia, Vizepräsident der im Rüstungsgeschäft tätigen Teal Gruppe, ist es »ein perfekter Krieg«, berichtet derAFP-Reporter Dan de Luce aus Washington.
Die Ansage der US-Administration, wonach der Krieg gegen ISIL lange dauern werde, kurbele das Geschäft mit milliardenschweren Aufträgen für Bomben, Raketen, Ersatzteilen für Kampfjets und Flugzeuge, für Rüstungs- und Spionagegüter aller Art an.

Seit Beginn der Bombardements im Irak und in Syrien sind demnach die Aktien des US-Rüstungsgiganten Lockheed Martin um 9,3 Prozent gestiegen, andere Firmen dieser Branche legten ebenfalls kräftig zu. Lockheed Martin produziert u.a. die ferngelenkte Luft-Boden Rakete »Hellfire«, von der das Pentagon Hunderte an Bagdad geliefert hat.
Kurz nachdem die Luftangriffe auf Syrien ausgeweitet wurden, erhielt die US-Rüstungsfirma Raytheon von der US-Armee einen 251 Millionen US-Dollar schweren Vertrag für die Lieferung von Marschflugkörpern vom Typ »Tomahawk«. Am ersten Tag der Angriffe auf Syrien (23. September 2014) hatten US-Kriegsschiffe im Golf 47 Tomahawks abgeschossen. Eine dieser Cruise Missiles kostet etwa 1,4 Millionen Dollar.

Großbritannien, Frankreich und Deutschland liefern bereits große Waffenmengen an die Golfstaaten und füllen damit das Pulverfass weiter auf.
Offen werden auch nichtstaatliche Gruppen, wie die nordirakischen Peschmerga, die »Freie Syrische Armee«, die Islamische und Nusra Front aus- und aufgerüstet, deren Waffen nachweislich an den IS gelangen.
Die so angefeuerten Gruppen sollen den Krieg um die Neuordnung der Region austragen, stellvertretend für die NATO-Staaten.
Diese kurbeln derweil ihre nationalen Ökonomien an, kündigen »notwendige« Neuanschaffungen an und planen mehr Investitionen in deren Weiterentwicklung.

Karin Leukefeld

Jochen

Deutsches atomwaffenfähiges U-Boot heimlich an Israel übergeben

Diese Nachricht bekam ich gestern von einem Freund zugeschickt:
Kiel (NDR) – Unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist am Montag das größte je in Deutschland gebaute U-Boot offiziell an die israelische Marine übergeben worden.

Atomwaffenfähiges U-Boot für israel

Atomwaffenfähiges U-Boot für israel

Die Übergabe des U-Boots namens „Tanin“ fand in der hintersten Ecke des Ausrüstungskais der großen U-Boot-Halle der ThyssenKrupp Marine Systems GmbH (TKMS) in Kiel statt.

Details über die Ausstattung des U-Boots wurden nicht bekannt gegeben. Experten gehen davon aus, dass es mit atomaren Marschflugkörpern ausgestattet werden kann.

In der deutschen Öffentlichkeit und Politik wird kritisiert, dass die Bundesregierung gut ein Drittel der Baukosten übernimmt, und zwar für dieses und zwei weitere Boote, die 2015 und 2017 an Israel ausgeliefert werden sollen.

Die Baukosten für die drei U-Boote werden auf 1,2 Milliarden Euro geschätzt.
Alle werden mit einem Brennstoffzellen-Antrieb ausgestattet, der Tauchgänge von fast drei Wochen erlaubt.

Links:

[1] http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/262561-u-boot-heimlich-an-israel-uebergeben
[2] http://german.irib.ir/#
[3] http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/262561-u-boot-heimlich-an-israel-uebergeben?tmpl=component&print=1
[4] http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/262561-u-boot-heimlich-an-israel-uebergeben#comments
[5] http://german.irib.ir/media/k2/items/cache/eb2726ef8f8483ebf2dd73444532e52b_XL.jpg