US-Imperialismus – Staatsstreiche in Serie: Washingtons Versuche, die Regierung Morales in Bolivien zu stürzen

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Bei dieser Gelegenheit wünsche ich allen ein besseres neues Jahr!

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Hier ein sehr passendes Thema. Man kann sich vorstellen, was in Deutschland passiert, wenn es einmal eine Regierung gibt, die zum Wohl der Bürger handelt und aus der USA-Hörigkeit heraustritt. Vergl. dazu von Thomas Röper: „Abhängig beschäfigt“.
Ich vermute, dass heute noch und vermerht wieder vom CIA und den deutschen Geheimdiensten gedeckte Stay-Behind-Netzwerke mit engagierter Beteiligung deutscher Rechtsradikaler aktiv sind, die mittlerweile auch sehr gut mit den Rechtsradikalen in den USA wie z.B. White Power und Combat-18 zusammenarbeiten. Vgl. dazu https://josopon.wordpress.com/2015/05/11/der-terror-der-geheimdienste-in-deutschland-vs-bnd-nsa-mad/
und https://josopon.wordpress.com/2015/11/18/italien-in-den-90ern-operation-gladio-faschisten-und-christdemokraten-mafia-und-cia-arbeiteten-hand-in-hand/

Das wäre eine Erklärung dafür, warum die Aufklärung der NSU-Aktivitäten, des Mordes an Walter Lübke u.s.w. von Bundes- und Länderbehörden so effektiv verhindert wurde, dass bisher alle Untersuchungsausschüsse gescheitert sind.

https://www.jungewelt.de/artikel/417519.us-imperialismus-staatsstreiche-in-serie.html

Subversion, Desinformation und Hetzkampagnen: Washingtons Versuche, die Regierung Morales in Bolivien zu stürzen

Von Juan Ramón Quintana

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Juan Ramón Quintana war Minister der Präsidentschaft in den drei Regierungen des früheren bolivianischen Staatschefs Evo Morales.
Der Exmilitär studierte Soziologe und Politikwissenschaftler Quintana gilt als der antiimperialistische Vordenker des Landes.
Am 8. Januar 2022 ist er Referent auf der XXVII. Inter­natio­nalen Rosa-Luxemburg-Konferenz.
Das Thema seines Vortrags lautet: »Rolle der Demokratie: Abbau von Rechten im bürgerlichen Staat«.

Im folgenden drucken wir einen redaktionell bearbeiteten Auszug aus dem Vorwort seines 2016 erschienenen Buches »BoliviaLeaks. Die politische Einmischung der USA in den Prozess des Wandels (2006–2010)«. Auf Enthüllungen der Plattform Wikileaks gestützt, analysiert Quintana, wie Washington über seine Botschaft in Bolivien versuchte, das Land in den ersten Jahren der Regierung Morales zu destabilisieren und einen Putsch herbeizuführen. (jW)

Bolivien wurde im neuen Jahrtausend im Rahmen der veränderten geopolitischen Ausrichtung im allgemeinen und der neuen Hegemoniebestrebungen in Lateinamerika im speziellen zu einem strategischen Ziel der USA. Die politische Offensive aus Nordamerika erfolgte skrupellos und ohne Rücksicht.
Die subversiven Pläne, von politischen Aktionen bis hin zu Vorstößen auf militärischem Gebiet, gingen immer Hand in Hand mit radikalen politischen Kräften und Gegnern des Prozesses des Wandels. Beweise dafür sind der Versuch, die Verfassunggebende Versammlung zu Fall zu bringen (2006), der Staatsstreich der rechten Präfekturen (2008), das separatistische Abenteuer mit Indienstnahme ausländischer Auftragsmörder (2009), die Destabilisierung durch Proteste indigener Stadtbewohner (Marsch des Isiboro-Sécure-Indigenenschutzgebiets und -Nationalparks, TIPNIS, 2011, 2012) und der sanfte Putsch – politisch-medial – vom 21. Februar 2016, der die Abhaltung des Referendums über die Wiederernennung von Präsident Evo Morales beeinträchtigte.

Man kann von fünf eindeutigen Staatsstreichen in einem Jahrzehnt sprechen. In all diesen Kontexten wandte Washington eine Logik der Bestrafung an.
CIAlogoEs brachte seine Sicherheitsbehörden wie die CIA und DEA, seine Hilfsorganisationen wie USAID und PL-480 und politische Unterstützungsstiftungen wie das National Endowment for Democracy (NED), das International Republican Institute (IRI) oder das National Democratic Institute (NDI) in Stellung und schöpfte die Möglichkeiten von deren zahlreichen Programmen und Projekten voll aus.
So konnten Hunderte über das ganze Land verstreute Nichtregierungsorganisationen mobilisiert werden.

Die von den USA entworfene und umgesetzte subversive Strategie war eine Antwort auf den neuen politischen Kontext in Bolivien seit 2006, der sich durch eine emanzipatorische Qualität auszeichnete und durch einen energischen Prozess der sozialen Inklusion und Demokratisierung der Macht gefördert wurde.
Der antiimperialistische, antikapitalistische und antikoloniale Kampf ist übrigens Teil des Prozesses der Kollektivierung der Regierung selbst und des Aufbaus des neuen plurinationalen Staates.

Evo_MoralesDie Machtübernahme von Evo Morales hat in den USA einen regelrechten politischen Aufruhr ausgelöst.

Die Vereinigten Staaten hatten den bekannten Kokabauern seit vielen Jahre wegen seines unermüdlichen und kompromisslosen politischen Kampfes, wegen seines Widerstandes gegen die imperiale Herrschaft und damit auch seines Einsatzes für die Verteidigung der natürlichen Ressourcen des Landes im Visier.
Washington sah sich nun gezwungen, seine Doppelstrategie zu optimieren.

Unvorstellbares Szenario

Beide Strategien brechen, wie weiter unten noch gezeigt werden wird, mit allen diplomatischen Konventionen und fallen in den Bereich der politischen Subversion – ein Szenario, an das sich die USA im letzten Jahrhundert in Lateinamerika gewöhnt haben. Analysiert und enthüllt wird hier die Anwendung der von Washington geplanten und angeordneten Destabilisierungs- und Putschstrategie gegen den Wandel in Bolivien zwischen 2006 und 2010.
Analyse, Interpretation und Gegenüberstellung der Telegramme der US-Botschaft in Bolivien an das Außenministerium und anderer Quellen von den Botschaften in den Nachbarländern erklären die subversive Haltung des Imperiums und seinen unbändigen Wunsch, der Regierung von Evo Morales ein Ende zu setzen.
Um das zu erreichen, wurden verschiedene Pläne ausgearbeitet, von der Einschüchterung bis zum Putsch. Hinzu kam ein noch nicht geklärter Attentatsversuch, sowie die Förderung und der Aufbau internationalen Drucks, nicht nur in den Nachbarländern, sondern in der ganzen Hemisphäre.

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Die täglichen Berichte von politischen Ereignissen in Bolivien, die sich in den Telegrammen finden lassen, zeigen nicht nur die nordamerikanische Wut wegen der tiefgreifenden Strukturreformen der bolivianischen Regierung – genannt seien die neue Verfassung, Verstaatlichung von fossilen Energieträgern, Schaffung eines neuen, vom Staat getragenen Wirtschaftsmodells, Sozialpolitik mit starkem Einfluss auf die Legitimität der Regierung usw.
Die Wut fand ihren Grund auch und grundsätzlich in der bevorstehenden Auflösung der über fast ein Jahrhundert lang aufgebauten hegemonialen Macht der USA parallel zum Aufbau eines alternativen Vorhabens in Lateinamerika unter den bolivarischen Ländern, angeführt von Venezuelas Staatschef Hugo Chávez. Es war zweifellos der wichtigste Moment in unserer gesamten nationalen Geschichte.

Das unvorstellbare Szenario eines souveränen Landes nach dem Rückzug der imperialen Macht aus Bolivien und der Verstaatlichung seiner Infrastruktur bedeutete für Washington einen dramatischen Verlust, aber gleichzeitig auch eine demütigende politische Niederlage gegenüber einem Land, an dessen Gehorsam es sich gewöhnt, und einer Gesellschaft, die sich mit seiner Herrschaft abgefunden hatte.
Die US-Behörden waren überzeugt, dass eine seit fast einem Jahrhundert anhaltende Hegemonie nicht in so kurzer Zeit zusammenbrechen kann, nur weil ein rebellischer Indigener und seine undankbare Basis nichts mehr von den von ihnen gewährten Vorteilen der Macht wissen wollten. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Regierung von Evo Morales in ihren Ursprüngen abgewürgt werden sollte, bevor sie wie Chávez in der Region ein schlechtes Beispiel gibt.

Spionage und Überwachung

Aus dem Inhalt der 1.299 Telegramme, die von US-Diplomaten zwischen 2005 und 2010 erstellt und an Washington geschickt wurden, lässt sich eine Reihe wichtiger Fakten ableiten.
Die erste hat mit der Verletzung aller diplomatischen Protokolle zu tun, da die Botschaft subversive Pläne schmiedete, die ausdrücklich darauf abzielen, eine legal etablierte demokratische Regierung zu zerstören. In diesem Sinne nahmen die politischen Ziele des Imperiums keine Rücksicht auf den demokratischen Status des Gastlandes, seine Souveränität und erst recht nicht auf seine Legitimität oder internationale Anerkennung.

Zweitens legten die Arbeitstechniken der Botschaftsbeamten bewährte Praktiken der Spionage, Überwachung, Verfolgung und Vertrauensbruch gegen die nationale Regierung offen. Angeleitet wurde das von Spezialisten für Konspiration, Subversion und psychologische Kriegführung.
Auch wenn in den Depeschen keine Einzelheiten der subversiven Arbeit der Sicherheitsbehörden beschrieben werden, die sie sicherlich über andere Kanäle an ihr Hauptquartier meldeten, lassen die Handlungen des Botschafters auf das unersättliche Zusammenwirken einer ganzen politisch-militärischen Maschinerie schließen, die darauf abzielte, der nationalen Regierung schwere Schläge zu versetzen.

Interventionsmaschinerie

Drittens unterstreicht das Ausmaß der Koordination zwischen den verschiedenen Agenturen, die auf die Destabilisierung und die Förderung eines Staatsstreichs in dem Gastland abzielten, den Umfang und das Wesen des bürokratischen Apparats der Botschaft.
Diese Struktur, die unter einem zentralisierten Kommando mit dem Botschafter an der Spitze operiert, ist in einer Notsituation oder bei der Erfüllung einer Mission ein echtes Instrument einer Interventionsmaschinerie und jederzeit bereit, sich auf den Kriegspfad zu begeben. Mit anderen Worten: Die US-Botschaft in Bolivien verbarg die Operation eines riesigen militarisierten Sicherheitsapparats, der als diplomatisches Korps getarnt war.

Eine sorgfältige Analyse der Depeschen zeigt, dass die Arbeitsmethoden dieser Maschinerie sowie ihre Ressourcen je nach den Anforderungen der übertragenen Aufgabe variieren. Es wird jedoch klar, dass sie ihre Tätigkeit nicht ohne lokale strategischer Verbündete verrichten können, in diesem Fall konservative Parteien, regierungsfeindliche Meinungsführer, Kirchenvertreter und eine Armee von Schlüsselinformanten.

Die US-Botschaft verfügte über mehrere Informationsquellen – von als privilegiert geltenden Personen, die geschützt werden mussten, bis hin zu institutionellen, regionalen, politischen und zufälligen Quellen. Die regelmäßigen Informanten, zu denen ein größeres Vertrauen aufgebaut werden konnte, gehörten zum Personal der als »streng geschützt« bezeichneten Beamten des Außenministeriums.
Neben den von der Botschaft geleiteten politischen Operationen wurde den auf ein Massenpublikum ausgerichteten Strategien in Zusammenhang mit den Medien Priorität eingeräumt. Wichtige Akteure der Regierung wurden diskreditiert, um die Öffentlichkeit zu verunsichern, was die wirtschaftliche Stabilität beeinträchtigen sollte. Konfliktszenarien wurden geschürt und Intrigen gesät, die das interne Vertrauen in die nationale Regierung und soziale Organisationen brechen oder erodieren sollten.
Diese internen medienpolitischen Operationen wurden mit journalistischen Angriffen aus dem Ausland ergänzt. Diese Kombination aus einer dreckigen internen und internationalen Kampagne wurde durch Berichte des Außenministeriums über Menschenrechte, den Kampf gegen Drogenhandel oder Korruption angeheizt.

WIKILEAKSWashington hat seine Beteiligung an den Putschplänen in Lateinamerika und speziell in Bolivien konsequent bestritten. Wikileaks hat darauf mit unwiderlegbaren und zwingenden Beweisen reagiert, wie Recherchen belegen: Die US-Botschaft in Bolivien hat diesen undemokratischen, subversiven und kriminellen Prozess nicht nur geplant, sondern auch politisch durchgeführt. So wurden nicht nur explizite Pläne erstellt, um den Prozess des Wandels zu zerstören, sondern mit interner und internationaler Unterstützung auch den Weg für die Rückkehr des alten politischen Systems mit proimperialem Charakter zu ebnen.
Die politische, territoriale und militärische Dimension, die der Putsch der rechten Präfekturen erreichte, die Terroranschläge sowie die Aktionen mit Unterstützung ausländischer Killer, die Erfahrung in anderen Kriege gesammelt hatten, verfolgten – wenn auch nur implizit – unter anderem das Ziel, den Präsidenten des bolivianischen Volkes zu beseitigen. In diesem Zusammenhang besteht kein Zweifel an der beschämenden und abscheulichen Rolle, die das nordamerikanische Imperium gespielt hat und immer noch spielt, wenn es darum geht, die Stimme der Völker und den Willen der Regierungen in ihrer Aufgabe der Emanzipation zum Schweigen zu bringen.

Übersetzung: Carmela Negrete

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.

Schöne Feiertage !

Jochen

Deutschland – Europameister im Wirtschaftslobbyismus

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

So etwas schreibt natürlich nur ein russischer Propagandasender:
http://www.rtdeutsch.com/11734/inland/deutschland-ist-lobby-weltmeister-keiner-gibt-mehr-geld-fuer-lobbytaetigkeiten-in-bruessel-aus/
Auszüge:

Siemens, Evonik, Daimler und Bayer: Das sind Deutschlands Top-Firmen, die in Brüssel die meisten Gelder in Lobbyarbeit investieren, um Europas Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen.
Insgesamt gibt es mehr als 800 deutsche Interessensgruppen in Brüssel.

Die Organisationslandschaft in der Europäischen Union (EU) ist alles andere als übersichtlich.
Laut EU-Kommission wurde nun allerdings eines klar: Die meisten, der im EU-Transparenz-Register gelisteten 7727 Organisationen, sind Wirtschaftsvertretungen jeglicher Couleur.
Zu der Gruppe zählen sich Gewerbe- und Berufsverbände als auch so genannte In-Hous-Lobbyisten.
Darauf folgen bereits NGOs (Nichtregierungsorganisationen), Beratungsfirmen, Anwaltskanzleien, Think-Tanks sowie Forschungsinstitute.
Die meisten EU-Organisationen kommen aus Belgien selbst, gefolgt vom großen Nachbarn, Deutschland.

 Trotz Informationsfreiheitsgesetz: CDU und SPD verweigern Auskunft zu Lobbykontakten

Während Frankreich 776 und Großbritannien 765 Lobbyorganisationen ins Rennen schicken, wartet die Bundesrepublik hingegen mit 876 Organisationen auf.

Besonders pikant: Die Deutsche Bank AG ist im EU-Transparenz-Register vom 10. Februar 2015 mit einem Firmensitz in Belgien gelistet. Rechtfertigend erklärt die Bank dazu:

„Die EU-Vertretung der Deutschen Bank agiert als Verbindung der Bank zu den EU-Institutionen, um den Dialog mit den europäischen Politikern zu erleichtern.“

Deutschlands größtes Bankhaus gibt eigenen Aussagen zufolge jährlich rund zwei Millionen Euro für diese Form der „Beziehungspflege“ aus.

Dass Deutschland in Brüssel ein Schwergewicht ist, spiegelt sich ebenso in der Auflistung, der von den Organisationen angegebenen Lobby-Ausgaben, wider:
Zu den 25 Unternehmen, die für Lobbyarbeit in Europas Hauptstadt am meisten ausgaben, zählen sieben Firmen mit Sitz in Deutschland.
Dazu gehören Siemens, Evonik, Daimler, Bayer, BASF, E.ON und RWE. Zusammengerechnet gaben allein diese Konzerne 18,41 Millionen Euro aus, um in Brüssel Meinungsmache zu betreiben.

Kein Gesetz in EU-Ländern ohne Zustimmung der USA? TTIP macht es möglich!

Die Höhe der Ausgaben für Lobbyarbeit ist bezeichnend. So gibt Deutschlands größter Technologiekonzern, Siemens, mehr als vier Millionen Euro für seine Interessenvertretung in Brüssel aus. Evonik investiert jährlich zwischen 2,5 und 2,75 Millionen Euro in ihre belgische Lobbypräsenz.

Immer wieder wirken, oftmals schreiben Lobbyisten gar bei Gesetzestexten mit, so auch bei den jüngsten Entwürfen zum neuen europäischen Datenschutz.
Als besonders eifrige Zeitgenossen, die den EU-Diplomaten immer wieder ins Gewissen reden, gelten die Finanzbranche und die Tabakindustrie, die sich ohne Hilfe aus Staat und Politik niemals in solch dominanter und, in Bezug auf die Finanzbranche, mitunter ausbeuterischer Art und Weise so erfolgreich auf den Märkten halten könnten.

eCard-neindankeAnmerkung: Die Gesundheitsindustrie mit ihrer 10-Milliarden-Abzocke für die elektronische Gesundheitsüberwachungskarte gehört auch dazu, Milliarden-Auftragnehmer sind der Bertelsmann-Konzern, die Deutsche Telekom und der Axel-Springer-Konzern. In den denen zugehörigen Medien wird seit 12 Jahren diese Karte herbeigejubelt. Mittlerweile sind die führenden Ärztevertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auch auf Linie gebracht.
Den Milliardenschaden haben die gesetzlich Krankenversicherten, die das über Zusatzbeiträge finanzieren müssen.
Siehe www.stoppt-die-ecard.de.

Aktualisierungen zum Laobby-Einfluss hier:
https://josopon.wordpress.com/2015/08/27/eu-kommission-schont-brunnenvergifter-glyphosat-bericht-unterschlagen-hier-den-appell-zur-offenlegung-unterzeichnen/
https://josopon.wordpress.com/2016/02/08/neue-kampagne-der-frankfurter-banking-community-jens-weidmann-gibt-ein-musterbeispiel-fur-manipulation/

Und auch das spricht für sich selbst: https://josopon.wordpress.com/2018/02/27/die-seitenwechsler-des-jahres-2017/

Ihr könnt bitte selber hier Ergänzungen in den Kommentaren benennen.

Jochen

Himmelblau ist die Hoffnung – Eine »Demokratie«-Bewegung attackiert 
die US-Regierung !

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Diesen Medien ist doch nicht zu trauen !
http://www.neues-deutschland.de/artikel/923057.himmelblau-ist-die-hoffnung.html

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(Washington/nda). Mit ungewöhnlich scharfen Worten hat Russlands Außenminister Sergej Lawrow die Auflösung von Blockaden vor öffentlichen Gebäuden in den USA sowie die Entwaffnung der beteiligten Aktivisten der friedlichen Zivilgesellschaft verurteilt.
»Wir stehen angewidert vor diesem Akt der Willkür. Wenigstens die Knüppel und die selbst gebauten Katapulte hätte die Staatsmacht den Dissidenten lassen müssen«, so Lawrow im regierungskritischen US-Sender »Fox-News«.
Dort wies er auch den Vorwurf zurück, er wolle einen souveränen Staat destabilisieren, indem er rechtsextreme Demonstranten unterstütze.
Einige gelenkte Demokratien hatten Lawrow dafür kritisiert, dass er Sandwiches an die Aktivisten der schwer bewaffneten »himmelblauen« Demokratiebewegung in den USA verteilt hatte.

Die friedliche Demokratiebewegung bezeichnet ihre Militanz als Notwehr und legt durch ihre mit brennenden Autoreifen befestigten Protestlager bereits seit Wochen weite Teile des öffentlichen Lebens lahm. Deren Wortführer vom Arbeitgeberverband, dem Ku Klux Klan und der NRA lehnen das Abwarten der nächsten Wahlen allerdings als »Oligarchen-Finte« ab.
Sie sehen sich stattdessen durch Umfragen des unterdrückten Oppositionellen-Senders »Fox-News« legitimiert sowie durch Fotos, die große Menschenmengen zeigen.

Einwände, die Fotos seien drei Jahre alt und würden ein unpolitisches Volksfest zeigen, noch dazu im Hochsommer, bezeichnete ein Aktivist auf seiner Facebookseite glaubhaft als »Oligarchen-Propaganda«. In diese Kategorie fallen wohl auch die Umfragen der dem Regime nahestehenden »Washington Post«. Die Zeitung konnte in der Bevölkerung angeblich nur 20 Prozent Zustimmung zu den noch immer unbekannten Forderungen der Demokratiebewegung ausmachen. Die Dissidenten von »Fox-News« dagegen hatten über 60 Prozent ermittelt.

Wie bei Autokraten üblich, flüchtet sich auch US-Präsident Barack Obama nun in Verschwörungstheorien. »Es gibt einzelne Medien, die zum Teil die Menschen desinformieren. Und ich frage auch: Wer bezahlt eigentlich die landesweite Rebellions-Logistik?«
Lawrow kann da nur den Kopf schütteln. »Typisch Diktator. Immer ist die Presse und das Ausland schuld«, so Lawrow am Rande eines Treffens internationaler Rebellions-Geldgeber in Huntsville/Texas.

Doch der getrieben wirkende Präsident scheint immer mehr in seiner eigenen Welt zu leben. »Wir appellieren an die Menschen, die Schulen, Krankenhäuser und Parlamente wieder zugänglich zu machen und in einen Dialog einzutreten«, hetzte er etwa am Donnerstag in bester Diktatoren-Manier.

»Das zarte Pflänzchen der hier aufkeimenden Zivilgesellschaft muss geschützt werden«, hielt Lawrow bei der Eröffnung eines von anonymen Geldgebern gesponserten Rock-Gegen-Obama-Konzerts im Kreise evangelikaler Waffennarren dagegen: »Wollen die USA wirklich ein Land sein, in dem sich Menschen nicht mehr an brennenden Autoreifen wärmen dürfen? Die USA haben auf ihrem Weg in den Schoß der internationalen Wertegemeinschaft noch einen weiten Weg vor sich.«

Fragen nach der hervorragenden Logistik der Protestierenden, insbesondere nach der Herkunft der über Nacht im ganzen Land aufgetauchten Autoreifen, Sandsäcke und automatischen Waffen wich Lawrow auf einer Pressekonferenz der Koch-Industries aus. Er bestätigte aber, dass Russland über Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen schon länger die Entstehung einer Zivilgesellschaft im verkrusteten US-Oligarchen-System fördere.
Den Vorwurf, die ursprünglichen Protestierenden seien längst von großen PR-Agenturen und bezahlten Ex-Soldaten in den Hintergrund gedrängt worden, wies Lawrow zurück.

Der russische Außenminister kündigte an, seine Bustour durch die demokratie-bewegten Staaten fortzusetzen. »Wir Russen lassen uns doch nicht vorschreiben, wo und wie wir die russischen Werte zu vermitteln versuchen.« Als Oppositionsführer baut die internationale Wertegemeinschaft momentan den rechtsnationalen Ex-Karate-Kämpfer Chuck Norris auf.

Russland erwäge zudem Sanktionen, wegen der zwei Verhaftungen bei der Räumung des Kongresses. Das Parlament war von der friedlichen Demokratiebewegung bis vorgestern wochenlang durch brennende Autoreifen und Aktivisten mit Helmen und Sturmgewehren blockiert worden, Abgeordnete waren verprügelt worden. Der Einsatz von Megafonen durch die Polizei gegen die nicht durch Oropax geschützten Demonstranten hatte international Entsetzen ausgelöst.

»Aber die Tür zur Wertegemeinschaft steht weiterhin offen«, wendete sich Lawrow direkt an die Machthaber des Obama-Regimes.
Vorraussetzung dafür sei aber Obamas Rücktritt und die Abschaffung der neuen, international als sozial-diktatorisch gebrandmarkten Krankenversicherung.

Die für die links-autoritäre US-Regierung offenbar völlig überraschend explodierenden Proteste hatten sich an einer bedrohten, über hundert Jahre alten Eiche in Massachusetts entzündet.
Zur Verblüffung der zunächst kleinen Gruppe Umweltschützer schloss sich den Demonstrationen schnell eine große Anzahl Tea-Party-Anhänger an.
Gleichzeitig wurden urplötzlich im ganzen Land die für die friedlich-militante US-Demokratiebewegung charakteristischen himmelblauen Banner gesichtet. Diese hatte eine russische Textilfirma gespendet.

Die finanziell gut ausgestatteten, waffenstarrenden Aktivisten verstanden es, mit Barbecues, Gratis-Konzerten und viel Medienecho, in Windeseile zahlreiche Unzufriedene zu mobilisieren.
Geschürt wurde die Wut zusätzlich durch ungeklärte Stromausfälle und Benzinengpässe. Gleichzeitig fanden massive Angriffe auf die Währung des hochverschuldeten Schwellenlands statt.
Daraufhin hatte das US-Regime nachgegeben: Die Eiche, in der unter anderem die seltene Sumpfglocke brütet, wurde nicht gefällt, ein geplantes Krankenhaus wird nun nicht gebaut.

Aufgeben wollen die durch Brieftauben und modernste Telefax-Geräte bestens vernetzten Rebellen darum aber nicht: »Um die Sumpfglocke geht es doch schon längst nicht mehr.
Jetzt muss die Regierung zurücktreten. Es gibt gar keinen anderen Weg mehr aus dieser verfahrenen Situation«, so der Nutzer White_Pride auf Twitter.

Das sehen auch die internationalen Beobachter so. Denn die Obama-Regierung ist zwar demokratisch gewählt. Doch ein dem Obama-Clan nahestehendes Kartell aus Soul-Musikern, Hollywood-Schauspielern und Comedy-Oligarchen hat das Land im eisernen Griff.
Unbestätigten Berichten zufolge haben die Obamas neben fünf Billionen Dollar auch drei Flugzeugträger in der Schweiz versteckt. Auch sind viele Menschen unzufrieden wegen der weit verbreiteten Korruption im Land und wegen der teilweise schwankenden Wassertemperatur beim Duschen, wenn der Nachbar die Klospülung betätigt. Beobachter machen dafür die Obamas verantwortlich.

Experten sehen darum in einer per Kontostand bestimmten militärisch-klerikalen Technokraten-Regierung die beste Lösung für das zerrissene Land. »Deren Arbeit sollte dann zunächst nicht durch Wahlen torpediert werden, das wäre doppelplusgut«, wird ein Oppositioneller von Goldman-Sachs zitiert, der aus Angst vor Repressionen durch das Obama-Regime lieber ungenannt bleiben will.
»Nur so könnten die für einen echten gesellschaftlichen Aufbruch nötigen Privatisierungen und Sozialkürzungen rasch vollzogen werden.«
Einig sind sich die Experten darin, dass es eine Zukunft mit Obama nicht geben kann und dass nur Chaos und eine gezielte Verelendung das Land und die Menschen wirklich voranbringen können.

Wer es bis jetzt nicht gemerkt hat, all das ist natürlich SATIRE !
Jochen