MYOKARDITIS UNTER Corona-mRNA-IMPFSTOFFEN: WARNHINWEISE JETZT AUCH IN EUROPA

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Wer unter diesen bekannten Umsätnden noch männliche Jugendliche impft, ist in meinen Augen ein Straftäter.
Siehe hier: https://www.arznei-telegramm.de/

blitz-a-t 12. Juli 2021

MYOKARDITIS UNTER mRNA-IMPFSTOFFEN: WARNHINWEISE JETZT AUCH IN EUROPA

syringe and pills on blue backgroundNach den USA und Großbritannien (vgl. blitz-a-t vom 29. Juni 2021) stuft jetzt auch der europäische Pharmakovigilanzausschuss PRAC Myokarditis und Perikarditis als mögliche unerwünschte Effekte der COVID-19-mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer (BNT162b2 [COMIRNATY]) und Moderna (mRNA-1273 [SPIKEVAX]) ein. Ein entsprechender Warnhinweis soll in die Produktinformationen aufgenommen werden.
Basis ist eine Überprfung von 145 Berichten zu Myokarditis und 138 zu Perikarditis nach Anwendung von BNT162b2 sowie jeweils 19 Meldungen zu mRNA-1273. Die Erkrankungen sind überwiegend innerhalb von 14 Tagen nach Immunisierung und häufiger nach der zweiten Dosis sowie bei jüngeren Männern aufgetreten.
Die Beschwerden sollen sich in der Regel unter Ruhe oder Therapie gebessert haben. Allerdings sind fünf Personen verstorben. Sie sollen entweder ein fortgeschrittenes Alter oder Begleiterkrankungen gehabt haben.1)

Ausführliche Analysen zu den in Europa vorliegenden Verdachtsmeldungen sind bislang nicht veröffentlicht.
Für die Vektorimpfstoffe von AstraZeneca (AZD1222 [VAXZEVRIA]) und Janssen (Ad26.COV2.S [COVID-19 VACCINE JANSSEN]) findet der PRAC derzeit keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit Myokarditis oder Perikarditis. 1)*)

Wichtig ist, dass Geimpfte rasch einen Arzt aufsuchen, wenn nach der Immunisierung mit einem mRNA-Impfstoff Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit, Palpitationen oder Rhythmusstörungen auftreten.1)
Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist bei entsprechenden Beschwerden differenzialdiagnostisch eine Myokarditis/Perikarditis in Betracht zu ziehen, da koronare Ereignisse als Auslser in dieser Altersgruppe weniger wahrscheinlich sind.2,3)
Wie in a-t 2021; 52: 48 dargelegt, müssen insbesondere junge Männer und nach aktuellen Daten aus den USA auch junge Frauen über das Risikosignal, potenzielle Symptome und das gehäufte Vorkommen nach der zweiten Impfung aufgeklärt werden.
Unseres Erachtens sollte zudem in den ersten Tagen nach Immunisierung auf Leistungssport und stärkere sportliche Betätigung verzichtet werden, Red.

1 EMA: Presseerklärung vom 9. Juli 2021; http://www.a-turl.de/?k=palt
2 CDC: Information vom 28. Mai 2021; http://www.a-turl.de/?k=esla
3 COVID-19 Subcommittee of the WHO Global Advisory Committee on Vaccine Safety (GACVS): Stellungnahme vom 9. Juli 2021; http://www.a-turl.de/?k=ornz

2021 arznei-telegramm, publiziert am 12. Juli 2021

Redaktion arznei-telegramm

A.T.I. Arzneimittelinformation Berlin GmbH
Bergstr. 38 A, Wasserturm, D-12169 Berlin, Fax: +49 30-79 49 02-20
Handelsregister: HRB 64895 B Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Geschftsführer: Wolfgang BECKER-BRÜSER
*: Bei SINOVAC sind solche Komplikationen bisher auch nicht bekannt geworden.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
Jochen

Der wahre Grund für das europäische Impfdebakel: transatlantische Unterwürfigkeit!

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Von Norbert Häring https://norberthaering.de/news/impfdebakel/

US-Amerikaner wie Notenbankpräsidenten Jerome Powell und Ökonom Paul Krugman sind dreist genug, die Europäer dafür zu schelten, dass sie nicht genug impfen.
Dabei war der einzige große Fehler, den diese gemacht haben, ihre übergroße Unterwürfigkeit gegenüber den angelsächsischen Impfegoisten.

Der US-Notenbankpräsident meinte am 17.3. den Europäern ins Stammbuch schreiben zu dürfen: „Ich würde gerne sehen, dass Europa schneller wächst und dass die Impfkampagne glatter läuft.“
Aber, fügte er hinzu, die Erwartungen für die USA seien so stark, dass das der gesamten Weltwirtschaft helfen würde.
Wir sollen den USA also noch dankbar sein, dass sie uns dank ihres schnellen Impftempos wirtschaftlich aus der Talsohle ziehen.
Nobelpreisträger Paul Krugman schrieb in seiner New-York-Times Kolumne von einem “sehr europäischen Desaster”.

Der Journalist Dave Keating ist nun in einer Tweet-Serie der falschen Erzählung entgegengetreten, die Europäer hätten ihren Impfstoffmangel selbst verschuldet, weil sie zu spät und zu langsam mit den Herstellern verhandelt und zu wenig gezahlt hätten.

Wie Keating nachzeichnet, haben die USA so viel Impfstoff – und die Europäer so wenig -, weil die Europäer dumm und unterwürfig genug waren, die deutsche Firma BioNTech, die den Impfstoff mit deutschem Regierungsgeld entwickelt hatte, mit der US-Firma Pfizer eine Impfallianz eingehen zu lassen.
Das führte dazu, dass die Haupt-Produktionskapazitäten nun in den USA sind. So konnte die US-Regierung einfach durch ein Exportverbot, ganz ohne schnelle und teure Verhandlungen, dafür sorgen, dass die größte Menge von diesem Impfstoff für die USA zur Verfügung stehen würde.

In Großbritannien gab die Regierung ebenfalls Geld für die Impfstoffentwicklung an Oxford, sorgte dabei anders als Deutschland und die EU auf dreierlei Weise für Privilegierung des eigenen Landes: Zum einen mit einer Klausel, wonach die Impfstoffe zuerst für Großbritannien bestimmt sein müssten, zum anderen, indem sie dafür sorgte, dass Oxford mit dem britischen Partner AstraZeneca zusammenging, und nicht mit der US-Firma Merck. Exporte nach Kontinentaleuropa wurden verhindert.

Die EU schloss zwar Lieferverträge mit AstraZeneca, aber die Firma erklärte sich stärker an die von Oxford unterschriebene Präferenzregelung gebunden als an die später geschlossenen Verträge mit der EU.

Während also die Briten und US-Amerikaner alle Impfstoffe des eigenen Landes für sich behielten, exportierten die Impfhersteller etwa die Hälfte des in EU-Fabriken hergestellten Impfstoffs.
Sogar die USA und Großbritannien wurden mit EU-Impfstoffen beliefert.

Erst als das öffentlich wurde und für Empörung sorgte, fühlte sich EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen genötigt, ihre transatlantische Unterwürfigkeit wenigstens zum Schein etwas abzulegen und über ein Exportverbot zumindest laut nachzudenken.

All das soll nicht heißen, dass die Europäer hier die Opfer seien. Sie sind Täter, zusammen mit den US-Amerikanern und Briten, die mitten in dieser schlimmen Situation das Patentrecht ihrer Pharmafirmen mit Zähnen und Klauen verteidigen, egal wie viele Millionen Menschen in den armen Ländern wegen des Impfstoffmangels an Corona oder den Folgen der Anti-Corona-Maßnahmen sterben oder in tiefe Not fallen.
Dafür sollten sich die europäischen Entscheidungsträger schämen, nicht für das langsame Impftempo daheim.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
Jochen