Etwas Nostalgie zum Wochenende gefällig ? Was an der Technik früher besser war

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN
Auszug aus

https://www.pcwelt.de/ratgeber/Diese-Technik-war-frueher-einfach-besser-11296393.html

Nicht immer wurde Technik besser. Wir zeigen Geräte, Service und Begleitumstände, die früher besser waren.

pexels-photo-3195267.jpeg

Photo by Pexels.com

Tatsächlich wurde Technik nicht immer besser. Oft funktionierten Geräte vor 30 Jahren oder mehr besser als ihre heutigen Nachfolger oder boten zumindest einige Vorteile, die es heute nicht mehr gibt.
Und neben den Geräten waren oft auch der Service oder die Begleitumstände besser. Hier sind einige Beispiele:

VHS-Videorekorder: TV-Programm einfach aufnehmen

Früher konnte man nach Lust und Laune alle Sendungen, Serien und Filme, die im Fernsehen liefen, einfach aufnehmen. Einfach die VHS-Kassette in den Videorekorder einlegen und auf Aufnahme drücken.

Heute sind Aufnahmefunktionen (zumindest für HD) begrenzt, weil die privaten Sender nicht wollen, dass man die Werbung überspringt.

Videotheken: Treffpunkt für Filmfreunde

Videotheken waren Treffpunkt für Film-Enthusiasten. Dort traf man sich mit Freunden und fachsimpelte über den neuesten Horror- oder Actionfilm oder über die lustigste Komödie.
Heute wird man von der schier unüberschaubaren Vielfalt der Inhalte auf Streaming-Diensten erschlagen. Die derart gestreamten Filme und Serien schaut man sich dann oft auch noch alleine an.

Fernseher: Sofort startklar nach dem Einschalten

Früher schaltete man den TV ein und das Bild war sofort da. Der Fernseher war ruckzuck betriebsbereit nach dem Einschalten.

Heute dagegen müssen bei einem Smart-TV erst das (Android)-Betriebsystem hochfahren und sich dessen Bits & Bytes sortieren. Das dauert Minuten – in denen man schnell mal was verpasst, wenn man erst spät eingeschaltet hat.
Da bleibt dann nur der Weg in die Online-Mediathek um das Verpasste nachzuholen.

Kino: Gemeinschaftserlebnis mit Popcorn und Bier

Einen neuen Blockbuster schaute man sich zusammen mit Freunden oder mit der Familie im Kino an. Anschließend diskutierte man das gerade Erlebte – wer schoss zuerst? Han Solo oder Greedo? – mitunter hitzig in der Kneipe.

Und heute? Streamen viele allein für sich zu Hause. Zwar gibt es auch die Möglichkeit zum gemeinsamen Streamingerlebnis, doch mal ehrlich: Wer macht das? Der Lonely Streamer ist die Realität.

Papierrechnung: Immer zur Hand und keine Druckerkosten

Früher kam die Telefon- und später auch die DSL-Rechnung auf Papier per Briefpost. Benötigte man den Nachweis für das Finanzamt, so legte man der Steuererklärung einfach die bereits ausgedruckte Rechnung bei.
Und wollte man mal nachschauen, wie viel man eigentlich jeden Monat zahlt, dann griff man sich einfach den Ordner mit den Rechnungen und schaute nach.

Die heutigen Online-Rechnung ist dagegen oft nicht sofort erreichbar, weil man nach Monaten oder Jahren das Passwort vergessen oder die Mails alle gelöscht hat. Braucht man die Rechnung zudem als Nachweis für das Finanzamt, dann muss man sie auf eigene Kosten zu Hause ausdrucken – der Tintenpatronenhersteller freut sich. Die Abschaffung der Papierrechnung haben Telekom, Vodafone & Co. natürlich mit dem Umweltschutz begründet.
Logisch, denn keinesfalls geht es den Unternehmen darum Geld zu sparen und die Kosten für den Ausdruck auf die Kunden zu verlagern …

Datenschutz: Standardmäßig garantiert

Wenn Sie einen alten, nicht-smarten TV eingeschaltet haben, dann wusste der TV-Hersteller nicht, was Sie wann anschauen. Wenn Sie Radio hörten, wussten weder der Hersteller des Radios noch die Sender, was Sie hören. Wenn Sie mit einem alten GSM-Handy telefoniert haben, wusste der Netzbetreiber allenfalls theoretisch ihren ungefähren Standort. Aber er hatte keine Ahnung, was Ihre Vorlieben sind, was Sie einkaufen und welche Filme Sie sich am liebsten anschauen.

Der Hersteller Ihres VW Käfer, Opel Ascona, Mercedes-Benz 190 oder Ford Sierra wusste weder, wann Sie wohin fahren, noch wie oft Sie fahren, noch wie schnell Sie fahren. Ihr Auto verriet nichts über Sie.

Heute sammeln Smart-TV und Webradio munter alle möglichen Informationen über Sie und liefern diese an die Gerätehersteller und die Inhalteanbieter. Ihr Smartphone ist einer der umfassendsten Datensammler überhaupt und Ihr Auto ist längst zum Datenkraken mutiert.
Fast schon legendär ist der Fall eines BMW-Cabrio-Fahrers, der bei einem Streit mit seiner Werkstatt von den Inhalten auf einem der Steuergeräte seines BMWs überführt wurde: Datenkrake Auto dient als Beweismittel gegen den Fahrer.

Navigation: Diskreter Faltplan statt Daten sammelnder Navi-App

Zugegeben: Google Maps, Apple Karten, Waze, Here We Go, PNDs von TomTom oder Garmin sowie die fest in den Fahrzeugen verbauten Navigationssysteme sind schon bequem. Doch sie machen den Fahrer eben auch völlig gläsern.
Der gute alte Faltplan
war zwar immer etwas umständlich und bot natürlich keine Sprachanweisungen. Aber er behielt eben auch diskret jedes Reiseziel und jeden Zwischenstopp für sich.
Kämpfte die Fahrerin oder der Fahrer nicht selbst mit der Karte, sondern ließen diese von Beifahrerin oder Beifahrer ablesen, dann wurde die Fahrt zudem zu einem angenehmen Gemeinschaftserlebnis, das gerade im Urlaub in völliger fremder Umgebung sogar einen Hauch von Abenteuer bekommen konnte.

Persönliches Gespräch mit einem Menschen statt Tippen mit einem Chatbot

Wenn Sie früher ein Problem hatten, dann gingen Sie in den Laden oder riefen dort an. In jedem Fall sprachen Sie mit einem Menschen, dem Sie das Problem genau beschreiben konnten.
Heute drängen sich beim Besuch einer Unternehmenswebseite meist sofort Chatbots auf. Die schleusen Sie erst durch einen Fragenmarathon um Sie dann am Ende doch oft ratlos zurückzulassen.
So dass Sie doch noch im Call Center anrufen müssen. Womit wir beim nächsten Problem sind.

Unwissendes Call Center im Nirgendwo statt kompetenter Ansprechpartner vor Ort

Wenn man früher ein Problem mit einem Gerät oder einem Vertrag hatte, dann rief man dort an, wo man das Gerät gekauft oder den Vertrag geschlossen hatte. Mit etwas Glück hatte man sogar die Person an der Leitung, die einem das Gerät oder den Vertrag verkauft hatte. Diesen Menschen musste man nicht erst viel erklären, sondern konnte sofort mit der konkreten Problembeschreibung loslegen.
Im Idealfall hatten Sie für Probleme sogar immer den gleichen persönlichen Kontakt im Laden oder zumindest am Telefon.

Heute gerät man bei einem Anruf in der Regel zunächst an einem anonymen Telefon-Computer, der eine gewisse Vorauswahl trifft. Hat man dessen Tastendrück-Hindernislauf überstanden, dann landet man bei einem Call-Center-Agenten, der irgendwo in Deutschland oder vielleicht sogar im Ausland sitzt. Mit etwas Pech spricht diese Person nicht einmal Deutsch. In jedem Fall kennt sie aber nicht Ihre persönliche Situation, sondern muss sich erst in Ihren Fall einarbeiten. Haben Sie gar das Pech, dass Sie in der gleichen Sache noch einmal bei dem Call Center anrufen müssen, dann dürfen Sie einem anderen Call-Center-Agent den Fall wieder von Neuem schildern.

Persönliches (Telefon)-Gespräch statt kurzer Textnachricht mit Vertippern

Überhaupt „Gespräch“: Heute findet Support oft in Form kurzer Textnachrichten statt. Hilfe kommt vielleicht sogar per Whatsapp. Mitunter sind diese Nachrichten so kurz, dass der Kunde mehrmals nachfragen muss.
Ein ausführliches Gespräch, bei dem sich ein Experte Zeit nimmt für den Kunden, findet oft gar nicht mehr statt – oder kostet extra.

Technik konnte man oft selbst reparieren

Früher konnte man defekte Geräte mit etwas Geschick und Fachwissen und/oder der passenden Reparaturanleitung (die als gedrucktes Buch zur Hand lag) selbst reparieren.
Sei es Videorekorder, Kassettendeck, Radio oder der Vergaser am Auto. Passte die Leerlaufeinstellung des Vergasers nicht mehr, konnte man die mit einem Schraubenzieher nachjustieren.
Auch ein Ölwechsel oder ein Reifenwechsel war und ist bei einem alten Auto kein Problem.

Heute ist es oft sogar schwierig die Räder selbst zu wechseln. Zumindest bei einem „Direkten Reifendruckkontrollsystem“ brauchen Sie Spezialwerkzeug um die in dem Rad befindlichen Sensoren zu kontrollieren.
Und an Eingriffe am Leerlauf brauchen wir schon lange nicht mehr denken. Vielfach lassen sich Teile ohnehin nicht mehr reparieren, sondern müssen immer sofort getauscht werden.

Gedruckte Anleitung statt eBook oder Online-Hilfe

Früher lag jedem Gerät eine mehr oder weniger ausführliche gedruckte Anleitung bei. Sei es bei C64, VHS-Rekorder oder einer Spielkonsole: Ein dicker Schmöker stellt das Produkt im Detail vor.

Heute liegt allenfalls noch eine Kurzanleitung bei, die nicht auf mögliche Probleme eingeht. Um ein neues Produkt wirklich verstehen und Probleme lösen zu können, müssen Sie die meist online verfügbare Anleitung oder das entsprechende E-Book finden oder nach Tipps im Internet googeln.

Zusammen spielen statt anonym online

Früher spielte man gemeinsam Fang den Hut oder Malefiz oder Mensch ärgere dich nicht oder Schafkopf zusammen an einem Tisch. Das sorgte automatisch für Geselligkeit und zusätzlichen Spaß.

Heute spielt man vielfach anonym über das Internet miteinander. Zwar gibt es Chatsysteme, die das Spiel begleiten. Aber das ursprüngliche Miteinander-Erlebnis kann man damit nicht mehr empfinden.

Kein Online-Zwang: Spiele, Windows und Geräte funktionierten ohne Internetverbindung

Kaufte man früher einen Heim-Computer, eine Spielkonsole oder irgendein anderes Gerät, dann funktionierte das nach dem Auspacken sofort. Man musste kein Benutzerkonto erstellen (wie heute bei Windows 11), sich nirgends online einloggen und benötigte schlicht keinen Internetzugang. Auch die heute oft üblichen riesigen Firmware-Downloads, die direkt nach der Inbetriebnahme heruntergeladen werden müssen, gab es nicht.
Software wie ein altes Word oder Windows 3.11 konnten Sie direkt nach dem Installieren sofort verwenden.

Heute benötigen Sie für fast jedes Produkt eine Internetverbindung und meist auch ein Online-Konto. Und praktisch bei jedem Smart-Home-Gerät, Betriebssystem und meist auch bei vielen Spielen steht erst mal der Download eines großen Update-Pakets an, bevor Sie damit loslegen können.
Sogar für Ihr neues Auto müssen Sie sich erstmal online anmelden, wenn Sie dessen Infotainmentsystem und Navigation nutzen wollen: Einfach in das neue Auto reinsetzen und losfahren? Nenene…

Das gute alte Telefonbuch

Sie wissen den Namen einer Person, die Sie anrufen wollen, nur so ungefähr? Dann haben Sie früher im Telefonbuch die Seiten aufgeschlagen, auf denen Namen standen, die so ähnlich geschrieben wurden und gingen die Namen einfach der Reihe nach durch.
Online können Sie zwar auch mit Platzhaltern arbeiten, aber so übersichtlich wie die langen Listen auf Papier ist das nicht. Zudem entdeckte man beim Stöbern im Telefonbuch ganz nebenbei die eine oder andere Verwandtschaftsbeziehung, von der man bis dato nichts wusste. Etwas Stalking war also inklusive.

Uhr muss nie aufgeladen werden – und hält unter Umständen ewig

Eine Quarzuhr lief mit den vor Jahrzehnten üblichen Batterien oft über viele Jahre (mittlerweile scheint sich die Lebensdauer von Quarzbatterien deutlich verringert zu haben …).
Sie mussten bei einer Quarzuhr also nie darüber nachdenken, ob diese auch morgen noch läuft. Trugen Sie gar eine mechanische Uhr am Handgelenk, dann läuft diese mit etwas Glück viele Jahrzehnte, ohne dass Sie dafür etwas anderes tun müssen, als sie regelmäßig aufzuziehen – selbst diese Notwendigkeit lässt sich mit einer

reduzieren – und vielleicht mal neu ölen zu lassen. So eine Uhr können Sie sogar vererben.

Eine moderne Smartwatch bietet zwar grundsätzlich mehr Funktionen als eine Quarzuhr und erst recht mehr Möglichkeiten als eine mechanische Uhr. Doch wer einfach immer und überall bequem nur die Uhrzeit ablesen will, fährt mit einer klassischen Uhr besser und produziert damit keinen Elektroschrott. Von der zeitlos eleganten Optik mancher mechanischen Uhren ganz zu schweigen.

Kopfhörer: Einstecken und loshören

Kopfhörer musste man früher nicht aufladen. Sondern einfach in den Cinch-Anschluss stecken und los ging das Hörvergnügen.
Einen Akku mussten Sie nicht laden, denn es gab keinen im Kopfhörer.

Wenn Sie den Kopfhörer mit einem Walkman verbunden haben, dann konnten Sie damit fast genauso bequem herumlaufen wie heute mit Airpods und dem iPhone. Nur das die alte Lösung deutlich weniger gekostet hat.

Handy-Akku hielt ewig

Wie oft müssen Sie den Akku Ihres Smartphones aufladen? Hält er nur einen Tag, oder schaffen Sie mit einer Akku-Ladung vielleicht sogar zwei Tage?
Bei einem alten Handy war das anders, da konnten Sie das Aufladen glatt vergessen. Und es stand trotzdem wochenlang bereit.

Alte mechanische Technik war unkaputtbar

Viele Haushaltsgeräte waren früher annähernd unzerstörbar und hielten ewig, beispielsweise unsere alte Kaffeemühle von Krups. Die stammt vermutlich aus den 1970ern (oder ist sogar noch älter) und mit ihr mahlen wir heute noch unseren Kaffee. Falls Sie ihren Sound hören wollen, klicken Sie hier.
Tipp:
Noch mehr aussterbende oder bereits ausgestorbene Betriebsgeräusche finden Sie bei Conserve the Sound – Online-Archiv für aussterbende Geräusche .

Videospielkonsolen: Modul einlegen und spielen

Früher legten Sie einfach das Modul/Cartridge in die Spielkonsole ein und spielten los. Etwas später ging das mit einer CD genauso einfach.

Und heute: Sie müssen das Spiel erst installieren, dann alle Updates aufspielen, dann den Richtlinien zustimmen und natürlich einen Account beim Entwickler anlegen.

Software einmal gekauft und dauerhaft benutzt

Früher kaufte man Word, Corel, Windows, Adobe Photoshop ( Pearl verkaufte vor vielen Jahrzehnten ein Bundle aus einer Hercules-Grafikkarte und dem damals nicht mehr ganz aktuellen Adobe Photoshop 4.0 zu einem wirklich fairen Preis) oder welches Programm auch immer und konnte es danach zeitlich unbegrenzt nutzen.
Meist ließ sich das Programm in der Praxis sogar auf mehreren Rechnern installieren, auch wenn das die Lizenzbestimmungen natürlich nicht erlaubten.

Doch seit Jahren drängen uns die Hersteller zu Software-Abonnements. Zwar bekommt man dadurch auch neue Features, doch oft benötigt man diese ja gar nicht. Dafür muss man dann aber jedes Jahr neu für die Software zahlen.
Denn mal ehrlich: Einen umfangreichen Artikel mit vielen Hundert Seiten Text und mit über Tausend Fußnoten, dazu noch einigen Abbildungen und einem ausführlichen Inhalts- und Literaturverzeichnis konnte man schon vor Jahrzehnten problemlos mit Word erstellen. Dafür braucht man keine neue Wordversion, die jedes Jahr neue Funktionen bekommt. In den meisten Fällen profitiert nur der Hersteller der Software von solchen Abonnements.

Festnetztelefonie: Unerreichte Sprachqualität

pexels-photo-774448.jpeg

Photo by  Pexels.com

Das alte analoge Telefonnetz, einst von der Deutschen Bundespost aufgebaut, bot eine bis heute unerreichte Sprachqualität und Zuverlässigkeit. Da können die Marketing-Lautsprecher der Deutschen Telekom noch so sehr die Vorzüge der modernen IP-Telefonie (VoIP) hinausposaunen. Wenn wir mit dem alten analogen Telefon genauso viele Verbindungsabbrüche, Aussetzer und Störgeräusche wie mit den heutigen VoIP-Anlagen gehabt hätten, dann hätte sich der Telefonapparat nie durchgesetzt. Und wir hätten alle Brieftauben gezüchtet.*)

Festnetz-Telefon statt Handy

Überhaupt kommt das Festnetz-Telefon zunehmend aus der Mode, die jungen Menschen von heute nutzen praktisch nur noch ihr Smartphone. Dabei bietet das Festnetz-Telefon durchaus Vorteile:
Es ist leichter und größer, liegt dadurch angenehmer in der Hand, was gerade bei langen Gesprächen erfreulich ist. Außerdem heizt das Festnetztelefon das Ohr nicht so stark auf.
Obendrein bietet Festnetztelefonie meist eine bessere Sprachqualität als ein Smartphone.

Harmloser Telefonstreich statt Enkeltrick mit vielen Tausenden Euro Schaden

Ok, wenn um 2 Uhr nachts das Telefon Sturm klingelt, dann ist das nicht unbedingt ein schönes Wachwerden. Klingelt es gar mehrmals hintereinander, dann ist das sogar richtig nervig.
Doch immerhin entsteht dadurch kein ernster Schaden.

Und heute? Professionell organisierte Call-Center rufen aus dem Ausland vor allem ältere Menschen an, flößen diesen furchtbare Angst mit Gruselgeschichten zu den Enkeln ein und bringen die armen Menschen dann um ihr Erspartes.
Wir zeigen diese miese Masche an einem konkreten Beispiel: PC-WELT spricht mit Enkeltrick-Opfer und erklärt, wie Sie Ihre Liebsten schützen.

Für diesen Zweck nutzen die psychologisch oft gut geschulten Gangster moderne Techniken wie Call ID Spoofing.

Mit Bargeld bezahlen: Absolut anonym

Wer online bezahlt, lässt bis zu einem gewissen Grad die Hosen runter. Alle online absolvierten Bezahlvorgängen lassen sich nachvollziehen.
Interessant für Empfänger, Banken, Unternehmen und gegebenenfalls auch für das Finanzamt. Auch der Lebenspartner kann mitlesen, wenn er Zugang zum Online-Konto hat.

Bargeld dagegen ist Anonymität und Datenschutz in Reinkultur. Niemand kann Ihren Zahlung nachvollziehen und Sie gegebenenfalls dafür zur Rechenschaft ziehen.
Es hat seinen guten Grund, warum immer noch viele Menschen in Deutschland gerne bar bezahlen. Das bargeldlose Bezahlen bietet eben keineswegs nur Vorteile.

Kaugummi-Automat: Naschvergnügen an der Ecke

Früher hing an vielen Hauswänden ein Kaugummi-Automat. So konnte man sich als Kind spontan mal was zum Naschen besorgen. Nicht unbedingt zur Freude der Eltern und zum Vorteil der Zähne, aber gut für die Seele.

Heutzutage sind nur noch wenige befüllte Kaugummi-Automaten aufgehängt. Wer also unterwegs naschen will, muss sich das vorher besorgen. Mit Amazon oder einem Lieferdienst. Und darf dabei wieder eine Datenspur für passende Werbeanzeigen hinterlassen.

Mein Kommentar: Dazu könnte ich auch noch jede Menge beitragen, z.B. zu Kameras und Filmen.

*: Das alte analoge Netz funktionierte auch noch bei großräumigem und längerem Stromausfall, da es eine eigene Versorgung eingebaut hatte.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
Jochen

Gigantische Datenbank soll in Europa nach Anforderungen der USA entstehen – IBIS – Rockefeller und Gates Foundation machen mit

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Das, was Norbert Haering hier herausgefunden hat, bestätigt meine Befürchtungen der letzten 3 Jahre. Es passt auch gut zu den Erkenntnissen, die Thomas Röper und Paul Schreyer schon in den letzten 2 Jahren veröffentlicht haben.
Siehe auch https://josopon.wordpress.com/2021/03/16/erosion-der-demokratie-durch-gezielte-meinungsmache-korruption-und-volksverdummung-eine-zusammenschau/
und https://josopon.wordpress.com/2021/08/22/rustungskonzern-thales-will-impfprivilegien-und-passe-als-fur-das-ausrollen-mobiler-digitaler-identit-atsnachweise-nutzen/
und https://josopon.wordpress.com/2021/10/21/die-netzwerke-die-die-pandemie-erschaffen-haben/

Von unserer grünen „Bürgerrechtspartei“ ist da wohl kaum Widerstand zu erwarten.
Um so wichtiger ist es. für die Demokratie und gegen die weltweite Konzerndiktatur aufzustehen !
Und gut, dass es die Piratenpartei gibt.
Ob von unseren kükenpiepsenden Linken eine Opposition zu erwarten ist, daren zweifle ich nach meinen Auseinandersetzungen mit diversen Funktionsträgern über die Gesundheitsüberwachungskarte.

https://norberthaering.de/news/ebsp/

USA und Europa könnten schon bald eine gigantische Datenbank mit unseren biometrischen Daten schaffen

Washington setzt derzeit einzelne europäische Regierungen und die EU unter Druck, einem Abkommen über den automatisierten Austausch biometrischer Informationen zuzustimmen.
Dadurch würde eine riesige, per Computer durchsuchbare Datenbank mit biometrischen und biografischen Daten aller Bürger Europas, der USA und einer Reihe anderer Länder entstehen.

Das US-Ministerium für Heimatschutz (DHS) bietet den europäischen Regierungen den Zugang zu seinen riesigen biometrischen Datenbanken an, wenn diese Regierungen umgekehrt ihre Datenbanken öffnen. Ein Dokument des DHS, das der Bürgerrechtsorganisation Statewatch vorliegt, zeigt, was die USA ausländischen Staaten anbieten.
Es ist erschreckend.

Wie Statewatch berichtet, handelt es sich bei dem Dokument mit dem Titel „DHS International Biometric Information Sharing (IBIS) Program“ und der Unterüberschrift „Enhanced Biometric Security Partnership (EBSP)“ um so etwas wie ein Verkaufsprospekt für potenzielle „ausländische Partner“.

Das Dokument verspricht

„… eine skalierbare, zuverlässige und schnelle bilaterale Fähigkeit zum Austausch biometrischer und biografischer Informationen zur Unterstützung der Grenzsicherheit und der Überprüfung von Einwanderern.“

Es stellt den Zugang zu riesigen Datenmengen in Aussicht, die sich im Besitz des DHS befinden, nämlich der IDENT/HART-Datenbank, die dem Dokument zufolge „die größte biometrische Datenbank der US-Regierung und die zweitgrößte biometrische Datenbank der Welt ist und über 270 Millionen Identitäten von mehr als 40 US-Behörden enthält.“

Die teilnehmenden Staaten hätten die Möglichkeit, biometrische Daten über ein sicheres, verschlüsseltes Gateway namens Secure Real Time Platform (SRTP)“ an das DHS zu übermitteln. In dem Dokument heißt es, dass dies „in großem Umfang (bis zu Millionen von Transaktionen pro Jahr)“ möglich ist.

Wenn die US-Seite eine Übereinstimmung mit diesen biometrischen Daten feststellt, kann das DHS den anfragenden Partnern automatisch und ohne manuelles Eingreifen sofort verfügbare und gemeinsam nutzbare biometrische, biografische, „nachteilige“ (derogatory) und andere Begegnungsinformationen zur Verfügung stellen.
Was unter „nachteilige“ zu verstehen ist, wird später erläutert.

Umgekehrt würde das US-Heimatschutzministerium die gleiche Art von Zugang zu den Datenbanken der Partnerstaaten erhalten:

„Im Gegenzug kann das DHS biometrische Daten an die IBIS-Partnerländer übermitteln, um sie mit deren biometrischen Identitätsmanagementsystemen abzugleichen, damit die Partnerländer dem DHS gemeinsam nutzbare biografische Informationen, Ausschlussgründe und Informationen über Begegnungen zur Verfügung stellen können, wenn eine US-Suche mit ihren biometrischen Datensätzen übereinstimmt. Dieser umfangreiche Abgleich und Datenaustausch erfolgt innerhalb von Minuten und ist vollständig automatisiert; die Bestätigung des Abgleichs und die entsprechenden Daten werden ohne Eingreifen der Beamten ausgetauscht.“

Warnungen aus dem EU-Parlament

Mitglieder des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten des Europäischen Parlaments hatten am 29. Juni ein informelles Treffen mit dem DHS.
Patrick Breyer
, ein Mitglied des Europäischen Parlaments von der Piratenpartei, erklärte nach dem Treffen:

„Während des Treffens wurde das neue US-Programm „Internationaler Biometrischer Informationsaustausch (IBIS)“ vorgestellt. Mit der Drohung, die Visumspflicht wieder einzuführen, wollen die USA die EU-Mitgliedstaaten zwingen, Zugang zu biometrischen Datenbanken zu gewähren. Drei EU-Mitgliedsstaaten und das Vereinigte Königreich sollen sich dem Programm bereits angeschlossen haben. Ein Vertreter der EU-Kommission kritisierte, dass die USA durch direkte Absprachen mit den EU-Mitgliedsstaaten bewusst europäische Verträge unterlaufen würden.“

Die Beschwerde im letzten Satz scheint sich auf einen Brief aus Washington zu beziehen, den laut Matthias Monroy mehrere EU-Mitgliedstaaten im Februar über die US-Botschaften erhalten haben, darunter Frankreich, Deutschland und die Schweiz. Darin wird gedroht, dass das Programm für visafreies Reisen für diese Länder gestrichen wird, wenn sie nicht kooperieren.

Der genaue Inhalt des Schreibens ist geheim; Anfragen zur Informationsfreiheit an das deutsche Innenministerium und das Bundeskanzleramt scheiterten laut Monroy.
Auch die EU-Kommission hat ein solches Schreiben erhalten und hält es geheim, weil die US-Seite es geheim halten wolle und die EU-Kommission Washington nicht verärgern will.

Offenbar befürchten die europäischen Regierungen, dass der US-Zugriff auf biometrische Daten in den einzelnen Mitgliedsstaaten durch die Hintertür den Zugriff auf alle EU-Datenbanken ermöglichen würde.

Laut Monroy hat der EU-Rat eine gemeinsame Antwort an Washington verfasst, in der er um mehr Informationen bittet, und führt seit Ende März Gespräche mit der US-Regierung.

„So viel wie möglich“

MEP Breyer berichtet weiter von dem Treffen:

„Auf die Frage, welche Daten die USA genau abgreifen wollen, lautete die Antwort: so viel wie möglich. Auf die Frage, was an den US-Grenzen geschehe, wenn ein Reisender in der EU polizeibekannt sei, hieß es, dies werde von den US-Einwanderungsbeamten von Fall zu Fall entschieden.“

Breyer fordert die EU-Kommission und die deutsche Regierung auf, die Forderung der US-Behörden zurückzuweisen und sich nicht erpressen zu lassen.
Notfalls müsse das Programm für visafreies Reisen von Europa aufgegeben werden, denn sonst drohe Schlimmes:

„Millionen von unschuldigen Europäern sind in polizeilichen Datenbanken erfasst und könnten in den USA völlig unverhältnismäßigen Reaktionen ausgesetzt sein. In den USA gibt es keinen angemessenen Daten- und Grundrechtsschutz. Die Weitergabe persönlicher Daten an die USA setzt unsere Bürger u.a. dem Risiko willkürlicher Festnahmen und falscher Verdächtigungen mit möglicherweise schlimmen Folgen im Zuge des amerikanischen „Kriegs gegen den Terror“ aus. Wir müssen unsere Bürger vor diesen Praktiken schützen.“

Jeder Verdacht reicht aus

In dem DHS-Dokument heißt es:

„IDENT enthält über 1,1 Milliarden ‚Begegnungen‘, von denen jede aus einer eindeutigen biometrischen Erfassung durch eine US-Regierungsbehörde zu einem bestimmten Datum und einer bestimmten Uhrzeit zu einem bestimmten Zweck besteht. Jeder der etwa 270 Millionen eindeutigen Identitäten können mehrere ‚Begegnungen‘ zugeordnet sein, und das DHS ist in der Lage, Informationen über jede einzelne Begegnung weiterzugeben, wenn es eine biometrische Übereinstimmung mit der Identität gibt, in Übereinstimmung mit den politischen und rechtlichen Anforderungen.“

Das Dokument erklärt auch, was mit „nachteiligen Informationen“ gemeint ist. Diese sollen es den Beamten ermöglichen, „…wichtige kontextbezogene Informationen schnell zu verstehen, ohne auf US-Gesetze verweisen oder diese interpretieren zu müssen.“ Dazu können gehören:

  • Bekannte oder mutmaßliche Terroristen (KSTs)
  • Umzüge von Sexualstraftätern
  • Informationen über Verurteilungen auf Bundesebene
  • Strafrechtliche Verurteilungen wegen Einwanderung und grenzüberschreitender Straftaten
  • Einwanderungsverstöße und widerrufene Visa
    Militärische Aufzeichnungen
  • Strafrechtliche Informationen über Ausländer, die aus den USA ausgewiesen wurden.
  • Bekannte oder mutmaßliche Bandenmitglieder
  • Bekannte oder mutmaßliche Drogenschmuggler
  • Bekannte oder mutmaßliche Menschenhändler oder Menschenschmuggler

Das Dokument verweist auch auf die „verbesserte Fähigkeit, Informationen über Ministerien und Agenturen hinweg auszutauschen“, die „fortgeschrittene Datenanalyse“ und die „mögliche Integration mit anderen US-Programmen“, ohne Details zu erläutern.

Fazit

Breyer hat sicherlich Recht: Wenn die EU oder einzelne EU-Regierungen an diesem Programm teilnehmen, bringen sie ihre Bürger in Gefahr.
Es würde schon reichen, dass jemand einen Verdacht in die Akten schreibt, damit man in einige Länder nicht mehr einreisen kann.
Oder schlimmer noch, das FBI oder der Grenzschutz könnten Sie verhaften, wenn Sie in die USA einreisen.

Wenn Sie unschuldig sind, werden Sie keine Ahnung von diesem Risiko haben und nicht wissen, was passiert, wenn Ihnen die Einreise in ein anderes Land verweigert wird. Und es gibt wahrscheinlich nichts, was Sie dagegen tun können.

Er hat auch Recht, dass die europäischen Regierungen das Programm zur Befreiung von der Visumpflicht notfalls einfach aufgeben sollten.
Sie können Washington damit verbundene Nachteile androhen – wenn sie es denn wagen würden.
Gegenwärtig ist es für US-Amerikaner viel einfacher, zum Arbeiten oder für andere nichttouristische Zwecke nach Europa zu reisen, als für Europäer, in die USA zu reisen.
Würden die europäischen Regierungen auf vollständiger Gegenseitigkeit bestehen, würden sich die Reisebedingungen für Amerikaner erheblich verschlechtern.

Die Zustimmung zu diesem ungeheuerlichen Abkommen über die gemeinsame Nutzung von Daten darf auf keinen Fall auf die Art und Weise erfolgen, wie es die britische Regierung anscheinend getan hat, nämlich im Geheimen.

Keine Unschuldigen in Brüssel

Wenn Sie meine Berichterstattung über ID2020 gelesen haben, wissen Sie, dass es sich hier um eine Anwendung dieses Programms handelt, das auf die totale Überwachung der Weltbevölkerung abzielt.
ID2020
, das von der Rockefeller Foundation, der Gates Foundation (indirekt), Microsoft und anderen gesponsert und von der Weltbank unterstützt wird, zielt darauf ab, jedem Menschen auf der Welt bis 2030 eine digital-biometrische Identität zu geben.

Das bedeutet nicht nur, dass die Behörden mit Sicherheit wissen, wer Sie sind.
Eine weltweit standardisierte digitale Identität bedeutet, dass Computeralgorithmen automatisch alles sammeln, zuverlässig zuordnen, auswerten und speichern können, was jeder Mensch an digitalen Spuren hinterlässt.
Seit den Enthüllungen von Edward Snowden wissen wir, dass dies das Ziel der NSA und anderer US-Sicherheitsorganisationen ist.

Regelmäßige Leser wissen auch, dass die Gates- und Rockefeller-Stiftungen die Richtlinien der WHO für digitale Impfpässe finanziert haben und dass die Rüstungs- und Cyber-Sicherheitsfirma Thales diese Impfpässe als Vorläufer einer einheitlichen digitalen Identität bezeichnet hat.

In Afrikas bevölkerungsreichstem Land Nigeria hat die Weltbank ein nationales Identitätssystem finanziert, das seit kurzem zwangsweise mit allen Mobilfunkverträgen des Landes verbunden ist.

In voller Übereinstimmung mit dem ID2020-Plan treibt die EU-Kommission seit Herbst 2020 den Plan voran, allen EU-Bürgern eine europäische digitale Identität zu geben, die „überall in Europa verwendet werden kann, um alles zu tun, vom Bezahlen der Steuern bis zum Ausleihen eines Fahrrads“.

Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass alle Informationen über Ihre Aktivitäten in einer Datenbank gesammelt und Ihnen zugeordnet werden und zum Beispiel den US-Behörden übermittelt werden können.
Ich vermute stark, obwohl ich keine Beweise habe, dass die Vaccine Credential Initiative VCI, die unter anderem von Microsoft, Salesforce und Oracle betrieben wird, der EU auf ihrem ungewöhnlich schnellen Weg zu einem europaweiten Impfpass geholfen hat und auch weiterhin auf dem Weg zu einer biometrischen Identität für alle Europäer helfen wird.
Denn das erklärte Ziel der Initiative ist es, den Regierungen den Code für einen weltweit interoperablen Impfpass zur Verfügung zu stellen, der für Reisen während der Covid-Pandemie und danach verwendet und verlangt werden kann.
Er soll für andere als Gesundheitsinformationen grundsätzlich offen sein.

Die neue Initiative aus Washington zur gemeinsamen Nutzung biometrischen Daten gibt einen Eindruck von den Zwecken, für die die biometrischen Identitäten, die weltweit durchgesetzt werden sollen, verwendet werden.

Bestimmt werden mir einige Leser wieder „Verschwörungstheorie“ vorwerfen.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.

Jochen

Pentagon-Dokumente vom August 2021: SARS-CoV-2 wurde in Wuhan mit Geldern der US-Regierung künstlich erschaffen

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

th roeper

th roeper

Beim jetzigen Stand der CoVid19-Diskussion erscheint es mir wichtig, die folgenden 2 Veröffentlichungen von Thomas Röper Januar 2022 nochmals zu verbreiten. um so wichtiger, nachdem die Forschungen in US-Genlaboren der Ukraine aufgeflogen sind.
Ich bitte darum, etwaige Einwände nicht nur hier, sondern auch an Thomas Röper weiterzugeben:https://www.anti-spiegel.ru/kontaktformular/
Der Autor des Berichts, Major Joseph Murphy, empfiehlt, die mRNA-Impfungen solange auszusetzen, bis die Gefährlichkeit des Spike-Proteins geklärt ist.

In den USA wurden Dokumente der DARPA veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass Covid-19 in Wuhan mit Forschungsgeldern der USA künstlich erschaffen wurde und im August 2019 aus dem Labor entwichen ist.

https://www.anti-spiegel.ru/2022/pentagon-dokumente-sars-cov-2-wurde-in-wuhan-mit-geldern-der-us-regierung-kuenstlich-erschaffen/

Die Dokumente, die das Project Veritas veröffentlicht hat, sind Sprengstoff, wenn ihr Inhalt sich als wahr erweist. Da ich kein Mediziner bin, leite ich diesen Artikel mit einer Bitte an die Schwarm­intelligenz meiner Leser ein, denn ich weiß, dass sich darunter einige Fachleute auf diesem Gebiet befinden.
Ich bitte die Experten unter meinen Lesern daher, diesen Artikel und vor allem die verlinkten Quellen genau zu lesen und mir mitzuteilen, wenn ich als Laie etwas daraus falsch verstanden habe.

Ich werde nun berichten, was nach meinem Verständnis aus den Dokumenten hervorgeht, allerdings muss ich dazu ein wenig ausholen. Dies wird also wieder einer meiner berüchtigten langen Artikel.

Was ist die DARPA?

Die Dokumente, auf die ich gleich kommen werde, stammen von der DARPA. Daher muss ich zunächst erklären, was die DARPA ist.
Die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) ist eine Behörde des Pentagon, deren Aufgabe es ist, „Science Fiction Waffen“ zu erforschen. Die DARPA vergibt Forschungsgelder an Projekte, die an Zukunftstechnologien forschen, die heute noch wie Science Fiction anmuten, aber das Potenzial haben, als Waffen eingesetzt werden zu können.
Die DARPA ist quasi ein Risikokapitalgeber für die Forschung an Waffen der Zukunft.

Das ist wichtig zu wissen, denn es bedeutet, dass die DARPA nicht etwa zum Beispiel an Medikamenten forscht, die den Menschen helfen sollen. Die DARPA forscht nur dann an Medikamenten, wenn sie sich als Waffen oder zum Schutz des Militärs einsetzen lassen. Wer Forschungsgelder der DARPA beantragt, der weiß also sehr genau, dass sein Projekt der Waffenforschung dienen kann.

Wer ist Peter Daszak?

Über Peter Daszak habe ich zum ersten Mal im Juni 2021 berichtet, denn damals war in den USA bekannt geworden, dass Daszak, der Präsident der NGO Eco Health Alliance aus New York, in Wuhan mit Forschungsgeldern der National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), das von Dr. Fauci geleitet wird, daran geforscht hat, wie man Coronaviren von Fledermäusen ansteckend für den Menschen machen kann. Die Episode hat in meinem Buch neuen „Inside Corona“ ein eigenes Kapitel bekommen, denn sie ist sehr brisant.

Die Kurzform der Geschichte lautet, dass die Eco Health Alliance 2014 Forschungsgelder des NIAID beantragt und einen Teil dieser Gelder an das Labor in Wuhan überwiesen hat, wo Dr. Daszak dann zusammen mit der chinesischen Fledermaus-Experten Dr. Shi und dem amerikanischen Wissenschaftler Dr. Baric daran geforscht hat, wie man Coronaviren von Fledermäusen ansteckend für den Menschen machen kann.
Diese Art der Forschung nennt sich Gain of Function (GOF) und sie haben auch Berichte über ihre Forschung in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Brisant dabei: Die Obama-Regierung hat GOF im Dezember 2014 verboten, was Dr. Fauci aber nicht daran gehindert hat, die Forschungen von Dr. Daszak weiterhin zu finanzieren.
Dr. Fauci wird seit Mai 2021, als das bekannt geworden ist, immer wieder im US-Senat deswegen befragt und Fauci streitet nicht ab, diese Forschungen finanziert zu haben, behauptet aber, das sei keine GOF gewesen. Die Frage wird noch wichtig.

Ist das Virus aus dem Labor in Wuhan?

Gerüchte, denen zufolge Covid-19 aus dem Labor in Wuhan ist, gibt es schon lange, und Anfang 2021 hat die WHO eine Untersuchungskommission nach Wuhan geschickt, um dieser Frage nachzugehen.
Die WHO kam danach zu dem Schluss, dass es extrem unwahrscheinlich sei, dass Covid-19 aus dem Labor stammt.
Brisant dabei: Eines der Mitglieder dieser Kommission war Peter Daszak, um dessen Forschungen es bei der Frage geht. *)

Das Labor in Wuhan hat die Gendatenbanken der Forschung der Doktoren Daszak, Shi und Baric am 12. September 2019 mit der Begründung vom Netz genommen, man befürchte Hackerangriffe.
Das hat zu dem Verdacht geführt, das Virus sei kurz vorher aus dem Labor entwichen (oder bewusst freigesetzt worden) und man habe vertuschen wollen, dass die Virus aus dem Labor stammt.
Auch das wird noch wichtig.

Nach der WHO-Untersuchung wurde Daszak von Journalisten gefragt, ob die Untersuchungskommission diese Datenbanken einsehen konnte, worauf er allen Ernstes geantwortet hat, das sei nicht nötig gewesen, weil er ja mit daran gearbeitet habe und die Daten kenne. Da sei nichts Wichtiges zu finden.

Soweit die Vorgeschichte, nun kommen wir zu den jetzt veröffentlichten Dokumenten der DARPA.

Daszak beantragt 2018 Gelder der DARPA

Im März 2018 hat die Eco Health Alliance von Dr. Daszak über 14 Millionen Dollar bei der DARPA beantragt, um seine Forschungen in Wuhan zu finanzieren.
Sein Projekt nannte er DEFUSE und in der Zusammenfassung hat er seine Ziele wie folgt beschrieben: Da SARSr-CoV-Viren theoretisch auf den Menschen überspringen könnten und normale Impfungen dagegen nicht wirken, wollte er an freilebenden Fledermäusen erforschen, ob man sie gegen diese Viren schützen kann, indem man ihnen ein Spike-Protein verabreicht.

Die DARPA hat es abgelehnt, die Forschungen von Daszak zu finanzieren. In der Begründung der DARPA hieß es unter anderem, dass es sich dabei um GOF handelt, die von der US-Regierung zu der Zeit immer noch verboten war. Außerdem wurde auf weitere Gefahren dieser Forschung hingewiesen.
Das ist wichtig, denn die DARPA erklärte 2018, es handle sich bei der Forschung von Daszak um GOF, was Dr. Fauci bei Senatsanhörungen bestreitet, seit die Dinge im Mai 2021 bekannt geworden sind.

Was das bedeutet

Ab hier bitte ich Fachleute darum, genau zu lesen und mir bei Bedarf mitzuteilen, ob ich die Dokumente eventuell falsch verstehe.

Major Joseph Murphy, ein ehemaliger Mitarbeiter der DARPA, hat am 13. August 2021 einen Bericht über all das verfasst und ich bitte die Fachleute unter meinen Lesern, diesen Bericht genau zu lesen. In seinem Bericht sagt Major Murphy, dass SRAS-CoV-2 zu den Impfstoffen passt, die Dr. Daszak erforschen wollte, was die DARPA zu finanzieren abgelehnt hat.

Major Murphy sagt, so verstehe ich seinen Bericht, dass SARS-CoV-2, also das Coronavirus, das Covid-19 auslöst, von Dr. Daszak mit Finanzierung von Dr. Fauci erschaffen wurde, dazu gleich mehr.

Major Murphy schreibt mit einer Selbstverständlichkeit, als sei das innerhalb des Pentagon Allgemeinwissen, dass das Virus im August 2019 aus dem Labor in Wuhan ausgebrochen ist.

Das würde erklären, warum das Labor in Wuhan die Gendatenbanken der Forschungen von Dr. Daszak am 12. September 2019 vom Netz genommen hat: Das Virus ist im August aus dem Labor ausgebrochen und man wollte vertuschen, dass man es in Wuhan (noch dazu mit Forschungsgeldern der US-Regierung) erschaffen hat.

Was erforscht wurde

Major Murphy schreibt weitere interessante Details (und auch hier bitte ich die Fachleute unter meinen Lesern, mich zu korrigieren, wenn ich etwas falsch verstanden haben sollte).
Murphy schreibt, dass Daszak an einer Impfung geforscht hat, die folgendermaßen funktionieren sollte, was ich jetzt bewusst laienhaft formuliere: Man erschafft ein künstliches Spike-Protein und bringt es an der Außenhülle eines Coronavirus von Fledermäusen an. Das setzt man als Aerosol in der Höhle aus, in der Dr. Shi die Fledermäuse erforscht, damit die Fledermäuse sich damit infizieren und dann kann man überprüfen, ob diese Art der Impfung funktioniert.

Major Murphy beginnt seine Ausführungen wie folgt (die im Text genannten Nummern der genannten Programme lasse ich zur besseren Lesbarkeit des Textes aus):

SARS-CoV-2 ist ein von Amerika erschaffenes rekombinantes Fledermausvirus, oder sein Vorläufer-Virus. Es wurde, wie in der Labor-Leak-Hypothese um das Labor in Wuhan vermutet, vom Programm der Eco Health Alliance im Wuhan Institute of Virology (WIV) geschaffen. (…) Diese Details können in dem Antrag der Eco Health Alliance zum DARPA PREEMPT Programm vom März 2018 gefunden werden, der bisher nicht für die Öffentlichkeit freigegeben ist.“

Laut Murphy decken sich die Symptome von Covid-19-Erkrankungen mit Impfnebenwirkungen, womit er seine Ausführungen weiter untermauert.
Laut Murphy ist demnach ein von Daszak entwickeltes Virus aus dem Labor ausgebrochen, auf dem eine Impfung in Form synthetischer Spike-Proteine angebracht war.
Die Menschen erkranken demnach nicht an dem Virus, sondern an den auf der Außenhülle des Virus angebrachten Spike-Proteine. Er nennt das im Labor erschaffene Virus „SARSr-CoV-WIV“ und schreibt:

„Die genkodierten oder „mRNA“-Impfstoffe funktionieren schlecht, weil sie synthetische Replikationen der bereits synthetischen SRASr-CoV-WIV-Spike-Proteine sind und keine anderen Epitope besitzen.
Die mRNA weist die Zellen an, synthetische Kopien des SRASr-CoV-WIV-Spike-Pro­teins direkt in den Blutkreislauf zu geben, wo sie sich ausbreiten und den gleichen ACE2-Immun­sturm auslösen wie der rekombinante Impfstoff. Viele Ärzte in diesem Land haben festgestellt, dass die Symptome der Impfreaktion die Symptome der Krankheit widerspiegeln, was mit der ähnlichen synthetischen Natur und Funktion der jeweiligen Spike-Proteine zusammenhängt.“

Außerdem schreibt Murphy, dass auch die schweren Covid-19-Erkrankungen auf Impfnebenwirkungen hindeuten, weil sie prozentual bei den Bevölkerungsgruppen auftreten, die normalerweise auch mehrheitlich von Impfnebenwirkungen betroffen sind, nämlich bei alten und kranken Menschen.
Und auch die Tatsache, dass über 80 Prozent der Covid-19-Infizierten absolut keine Symptome haben, deckt sich laut Murphy mit dem, was man bei normalen Impfungen sehen kann: Die meisten Menschen überstehen eine Impfung vollkommen symptomfrei.

Die Impfung gegen die Impfung

Ich möchte erst einmal nicht weiter auf die Ausführungen von Major Murphy eingehen, sondern zusammenfassen, was das nach meinem Verständnis bedeutet.
Und ich wiederhole: Ich bitte die Fachleute unter meinen Lesern darum, den Bericht von Murphy zu lesen und mir mitzuteilen, ob ich das richtig verstanden habe und mir auch gerne weitere Informationen zu dem zu geben, was Murphy geschrieben hat. Sie können mich über das Kontaktformular auf dem Anti-Spiegel erreichen.

Wenn das, was Murphy schreibt, stimmt, dann ist folgendes passiert: Daszak setzt ein Spike-Protein auf einen Virus und will so eine Impfung gegen Coronaviren entwickeln und an Fledermäusen testen.
Das manipulierte Virus bricht aus dem Labor aus und infiziert Menschen, von denen einige erkranken, und die Wissenschaftler gehen von einem neuen Coronavirus aus, weil sie nicht wissen, dass die Spike-Proteine künstlich zu dem Virus hinzugeben wurden.

Die Covid-19-Erkrankungen sind demnach keine Krankheit, sondern Impfnebenwirkungen der von Daszak als Impfung entwickelten Methode.
Die mRNA-Impfstoffe, die nun milliardenfach verabreicht werden, sind demnach eine Impfung gegen eine Impfung und sie haben das gleiche Wirkprinzip, wie die von Daszak entwickelte Impfung.

Major Murphy findet es in seinem Bericht daher logisch, dass Daszak sich mit der Bitte um Finanzierung zunächst an die DARPA gewandt hat, weil diese Impfung – wenn sie denn funktioniert – US-Soldaten bei Einsätzen in Asien, wo dieses Coronavirus heimisch ist, vor Erkrankungen schützen könnte, wenn ein Coronavirus vom Tier auf den Menschen überspringt.
Nachdem die DARPA die Finanzierung mit Blick auf das Verbot der GOF-Forschung abgelehnt hat, hat Dr. Fauci es demnach finanziert und das GOF-Verbot missachtet.

Ich werde auf den Bericht von Murphy noch weiter eingehen, wenn sich bestätigt, dass ich die Aussagen in dem Bericht korrekt verstanden habe.

Daher schließe ich mit der Bitte an meine Leser aus dem Bereich der Pharmaentwicklung (ich weiß, dass Menschen aus dem Bereich den Anti-Spiegel lesen), die sich mit dem Thema auskennen, mir ein Feedback zu geben, ob ich das alles korrekt verstanden habe.

Die komplette Übersetzung des Pentagon-Berichtes über die Herkunft von SARS-CoV-2

Am 10. Januar wurde ein Bericht aus dem Pentagon öffentlich, der behauptet, SARS-CoV-2 sei in Wuhan mit Geldern der US-Regierung entwickelt worden. Hier finden Sie die Übersetzung des Berichtes.

https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-komplette-uebersetzung-des-pentagon-berichtes-ueber-die-herkunft-von-sars-cov-2/?doing_wp_cron=1657354693.8322479724884033203125

Ich habe am 12. Januar über den Pentagon-Bericht geschrieben, den Project Veritas veröffentlicht hat. Ein(e) Leser(in) (da die Person nicht genannt werden möchte, benutze ich diese Formulierung) war so freundlich, den Bericht zu übersetzen. Wenn ich Texte übersetze, dann benutze ich deepl und korrigiere die Übersetzung, was sehr viel schneller geht, als wenn man alles selbst übersetzen muss.
Da dieser Bericht nicht in deepl kopiert werden kann, hatte ich nicht die Zeit, ihn zu übersetzen. Daher an dieser Stelle einen herzlichen Dank an den/die Leser(in) für die gemachte Arbeit.

Da ich kein Mediziner bin, war ich in meinem Artikel vom 12. Januar sehr vorsichtig mit meinen Formulierungen und der Einordnung dessen, was in dem Bericht steht. Mit dieser Übersetzung des Berichtes kann sich nun jeder Leser ein eigenes Bild von dem machen, was Major Murphy seinen Vorgesetzten geschrieben hat.

Da es durchaus berechtigte Zweifel gab, ob dieser Bericht echt ist, oder ob Project Syndicate möglicherweise einer bewussten Täuschung aufgesessen ist, will ich darauf noch kurz eingehen. Inzwischen ist die Echtheit des Berichtes „indirekt bewiesen“, denn republikanische Senatoren haben den Bericht zum Anlass genommen, dem Pentagon einen Fragenkatalog zu schicken.
Wäre der Bericht eine Fälschung, hätte das Pentagon das umgehend als Antwort mitgeteilt.

Nun kommen wir zur Übersetzung des Berichtes von Major Joseph Murphy an seine Vorgesetzten.

Beginn der Übersetzung:

Capt XXX

danke für Ihre Antwort.

ich kontaktiere Sie, um einige Informationen in Bezug auf Covid weiterzuleiten, von denen ich nicht glaube, dass XXXX oder Ihr Direktor sie kennen. Sie haben wahrscheinlich gesehen, dass The Intercept zuvor in dieser Woche schon weitere offizielle Dokumente veröffentlicht hat, die die NIH und EcoHealth Alliance mit dem Wuhan Institute of Virology (WIV) in Verbindung bringen. Ich bin auf weitere belastende Dokumente gestoßen und habe, kurz, nachdem ich letzten Monat die DARPA verlassen habe, eine Analyse verfasst. Dieser Bericht wurde ans Büro des Generalinspekteurs des DOD (Anm. d. Übers.: Department of Defense, also Verteidigungsministerium) weitergeleitet.

Ich bin mir nicht sicher, ob denjenigen, die den Bericht erhalten haben, die Bedeutung der enthaltenen Informationen bewusst ist. Aktuelle Entscheidungen, die die Impfstoffe betreffen, scheinen nicht auf einer Analyse der Dokumente zu beruhen. Die wichtigsten Punkte sind, dass SARS-CoV-2 zu den Varianten der SARS-Vakzine passt, die das Forschungsprojekt von NIH und EcoHealth in Wuhan entwickelt hat;
dass das DOD den Antrag zurückgewiesen hat, weil die Vakzine ineffektiv gewesen wären und weil die Spike-Proteine, die in die Varianten eingefügt wurden, als zu gefährlich erachtet wurden (Gain-of-function);
und dass das DOD jetzt Vakzine verpflichtend macht, die genau das Spike-Protein kopieren, welches zuvor für zu gefährlich gehalten wurde.

Für mich und diejenigen, die zu meiner Analyse beigetragen haben, sind durch diesen Sachverhalt die Kriterien für ein Aussetzen oder einen Abbruch der Impfkampagne erfüllt, bis die Toxizität des Spike-Proteins untersucht werden kann.
In den Dokumenten finden Sie auch Informationen darüber, welche Medikamente die SARS-CoV des Forschungsprojektes effektiv bekämpfen.

Deshalb wende ich mich an Sie. Ich versuche, den Entscheidungsträgern, die mit den Impfstoffen und verpflichtenden Impfungen zu kämpfen haben, so viele Informationen zur Verfügung zu stellen, wie verfügbar sind. Ich wollte diese Informationen auch Ihnen zukommen lassen.

Mehrere der Dokumente, die im Bericht für den Inspector General erwähnt werden, sind seitdem heruntergestuft worden.

Melden Sie sich bitte, sofern Sie Fragen haben.

Hochachtungsvoll

Major Joe Murphy USMC

Nun das eigentliche Schreiben an den Generalinspekteur, das mit einer Aufzählung der beigefügten Anhänge beginnt, die ich hier auslasse.

Erstens. SARS-CoV-2 ist ein von Amerika entwickelter rekombinanter Fledermausimpfstoff oder dessen Vorläufer-Virus. Es wurde als Teil eines Forschungsprojekts der EcoHealth Alliance im Wuhan Institute of Virology (WIV) entwickelt, wie es die Berichte zu dem möglichen Laborunfall nahelegen. Die Einzelheiten zu diesem Projekt wurden seit Pandemiebeginn unter Verschluss gehalten. Diese Einzelheiten finden Sie in der Antwort der EcoHealth Alliance auf die Ausschreibung in der Broad Agency Announcement (BAA) des DARPA PREEMPT Programms, datiert auf den März 2018 – ein Dokument, das bislang noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Der Inhalt des Projektentwurfs ist sehr detailliert ausgearbeitet. Peter Daszak legt Schritt für Schritt dar, was die Organisation in welcher Phase und an welchem Ort zu tun beabsichtigt. Es werden die beteiligten verantwortlichen Wissenschaftler, ihre Rollen und ihre Institutionen namentlich genannt. Der Finanzplan für das WIV steht in einem eigenen Dokument. Die Gründe, weshalb nicht-pharmazeutische Interventionen wie Masken oder medizinische Gegenmaßnahmen wie die mRNA-Impfstoffe nicht gut funktionieren, können aus den Einzelheiten abgeleitet werden. Die Gründe, warum die Frühbehandlungsprotokolle medizinisch wirksam sind, sind offenkundig.

SARS-CoV-2 tauchte wahrscheinlich zunächst in Form eines vorläufigen, bewusst virulenten, auf den Menschen zugeschnittenen rekombinanten SARSr-CoV auf, das zu einem abgeschwächten SARSr-CoV-Lebendimpfstoff für Fledermäuse zurückentwickelt werden sollte. Seine Beschaffenheit kann durch eine Analyse des Genoms vor dem Kontext, den der Entwurf der EcoHealth Alliance bietet, festgestellt werden. Die vorliegende Analyse mit den Erkenntnissen der US-Nach­richtendienste zu verknüpften, wird bei dieser Feststellung helfen.

Zusammen mit dem Projektentwurf bestätigen die gesammelten Erkenntnisse, dass EcoHealth Alliance die im Entwurf dargestellten Forschungen auch durchführte.

Die Analysten erstellen ihre Berichte in einem Vakuum, ohne den Kontext des Projektentwurfs zu kennen. Als Fellow der DARPA konnte ich beides einsehen und kann daher eine Synthese vornehmen. Zum Beispiel werden Mitarbeiter des WIV in den Berichten der Nachrichtendienste identifiziert, die im Entwurf namentlich genannt werden, die Betreffenden verwenden in den Berichten dieselben Begriffe wie im Entwurf, und die Virusvarianten, die für die Experimente vorgeschlagen werden, sind identisch mit denen, die in den Berichten zusammengetragen sind.

Mehr noch, ich bin auch im Besitz von Informationen, die Ermittler des Congressional Office Investigators und DRASTIC zusammengetragen haben, die ebenfalls bestätigen, dass das Projekt, das in der BAA-Antwort beschrieben wird, durchgeführt wurde, und zwar bis es im April 2020 beendet wurde. (Anm. d. Übers.: Die Unterlagen von DRASTIC sind seit September 2021 öffentlich)

Das Ziel des EcoHealth-Projektes, das im Entwurf den Titel DEFUSE trägt, war es, Fledermäuse in den Höhlen in Yunnan, China, wo man nachweislich SARS-CoV gefunden hatte, zu impfen. Vorgeblich sollte dies eine neuerliche SARS-CoV-Pandemie verhindern; das Immunsystem der Fledermäuse sollte gestärkt werden, um das Auftauchen einer tödlichen SARS-CoV-Variante zu verhindern. Die spezielle Formulierung, die gebraucht wird, lautet, „Fledermäuse mit neuartigen, chimären, polyvalenten Spike-Proteinen zu impfen, um ihr adaptives Immungedächtnis gegen spezifische Hochrisiko-Viren zu verbessern“.
Da das mit der (militärischen, Anm. d. Übers.) Verteidigung im Zusammenhang stand, war es sinnvoll, dass EcoHealth seinen Vorschlag zunächst beim Verteidigungsministerium einreichte, bevor es sich mit der NIH und dem NIAID einigte. Die erste Antwort auf die BAA ist auf den März 2018 datiert und wurde von Peter Daszak, dem Präsidenten von EcoHealth Alliance, eingereicht.

Die DARPA lehnte den Vorschlag ab, weil die Forschungsarbeit einer Verletzung das Moratoriums zur Gain-of-function (GoF) zu nahe kam, trotz dessen, was Peter Daszak im Entwurf behauptet (dass sie das nicht tun würde). Wie bekannt ist, haben Dr. Fauci und das NIAID den Vorschlag nicht abgelehnt. Die Forschung fand im WIV und an einigen Standorten in den Vereinigten Staaten statt, die im Detail im Entwurf genannt werden.

Die Antwort der EcoHealth Alliance zur PREEMPT BAA befindet sich mit anderen Entwürfen im PREEMPT-Ordner in der Datenbank des DARPA Biological Technologies Office JWICS (top secret) unter der Adresse: Network/filer/BTO/CI Ordner PREEMPT

Dieser Ordner war ein Jahr lang leer. Die Dateien wurden ohne jede Klassifikation oder Verbreitungsdaten im Juli 2021 in diesen Ordner eingefügt, in einem auffälligen zeitlichen Zusammenhang mit den Medienberichten, meiner Untersuchung und Senator Pauls Nachforschungen über die Gain-of-function-Forschung von NIH/NIAID.
Das Fehlen von Metadaten in Kombination mit dem Zeitpunkt deutet darauf hin, dass die Dokumente bewusst versteckt wurden. In der DARPA gibt es keine Dateien ohne Klassifikation oder Verbreitungsdaten, einschließlich der hauseigenen Dateien. Darüber hinaus ist PREEMPT keine Verschlusssache.

Die Dateien sind inzwischen auch im Besitz der Marine Corps Intelligence Activity (MCIA). Sie sind oben in den Anhängen genannt.

Zweitens. SARS-CoV-2, im Folgenden als SARSr-CoV-WIV bezeichnet, ist ein chimäres Spike-Protein, das darauf ausgelegt ist, sich an menschliche ACE2-Rezeptoren zu binden, und in das Grundgerüst eines rekombinanten Fledermaus-SARSr-CoV eingefügt wurde. Wahrscheinlich ist es ein Lebendimpfstoff, der noch nicht so abgeschwächt wurde, wie es das Forschungsprojekt letztlich vorsah. Es wurde freigesetzt und verbreitete sich schnell, weil es als Aerosol konzipiert wurde, um eine effektive Infektion von in Höhlen lebenden Fledermäusen zu ermöglichen, allerdings war es noch nicht dazu in der Lage, Fledermäuse zu infizieren, weshalb es Fledermäuse auch nicht zu infizieren scheint.
Die Krankheit ist deshalb so verwirrend, weil es sich weniger um ein Virus handelt als vielmehr um ein künstlich hergestelltes Spike-Protein, das auf einem SARSr-CoV-Quasispezies-Schwarm reitet. Je näher es seiner endgültigen abgeschwächten Lebendimpfstoffform ist, desto wahrscheinlicher hat es sich seit seinem ursprünglichen Freisetzen im August 2019 zunehmend abgeschwächt.

Aus den Dokumenten lässt sich der Nutzen bestimmter Gegenmaßnahmen ableiten:
· Das Team suchte solche SARSs-CoV aus, die die größten Resistenzen gegen monoklonale Antikörper und Impfstoffe besaßen.

· Es ist unpraktisch, Fledermäuse direkt per Injektion zu impfen, und Fledermäuse können sich mit respiratorischen Viren auch nicht über eine Tröpfcheninfektion anstecken, deshalb entwickelte das Team ein Aerosol, um die Impfungen direkt in den Höhlen zu verbreiten. Um sicherzugehen, dass das funktionierte, entwickelten sie das Aerosol gegen Larvenroller. (Anm. d. Übers.: Informationen über diese Tierart finden Sie hier https://de.wikipedia.org/wiki/Larvenroller)
· Der Entwurf hält fest, dass Interferon, Remdesivir und Chloroquin-Phosphat die Virusvermehrung von SARSr-CoV verhindern.

Aufgrund der (mittlerweile) bekannten Natur von SARSr-CoV-WIV kann die dadurch ausgelöste Krankheit leicht durch eine Frühbehandlung bekämpft werden, die die Virenreplikation hemmt, bei der sich die Spike-Proteine im Körper verteilen (was eine schädliche Überreaktion des Immunsystems auslöst, da der Körper versucht, die Spikes von den ACE2-Rezeptoren zu entfernen).
Viele Frühbehandlungsprotokolle, die von den Behörden ignoriert wurden, funktionieren, weil sie die Virenreplikation verhindern oder die Immunantwort auf die Spike-Proteine modulieren, was angesichts dessen, was EcoHealth vorhatte, Sinn ergibt. Einige dieser Behandlungsprotokolle verhindern auch das Tätigwerden des künstlich hergestellten Spike-Proteins.
Ivermectin beispielsweise (dessen Wirksamkeit im April 2020 festgestellt wurde) hilft in allen Stadien der Erkrankung, da es sowohl die Virusvermehrung hemmt als auch die Immunantwort moduliert. Bemerkenswerterweise wird Chloroquin-Phosphat (Hydroxychloroquin, dessen Wirksamkeit im April 2020 nachgewiesen wurde) im Entwurf als SARSr-CoV-Hemmer aufgeführt, genau wie Interferon (dessen Wirksamkeit seit Mai 2020 bekannt ist).

Die gen-kodierten oder „mRNA“-Impfstoffe funktionieren schlecht, weil sie synthetische Replikationen des bereits synthetischen Spike-Proteins des SARSr-CoV-WIV sind und keine anderen Epitope besitzen.
Die mRNA bringt die Zellen dazu, synthetische Kopien des synthetischen Spike-Proteins von SARSr-CoV-WIV direkt im Blutkreislauf zu produzieren, wo sie sich verbreiten und den gleichen ACE2-Immunsturm hervorrufen wie das rekombinante Vakzin. Viele Ärzte im Land haben festgestellt, dass die Symptome der Impfreaktionen den Symptomen der Erkrankung entsprechen, was die ähnliche synthetische Machart und Funktion der jeweiligen Spike-Proteine bestätigt.

Impfstoffempfänger sind gegen das Eindringen in die Blutbahn nicht geschützt, aber bei einer „natürlichen Infektion“ (die besser Aerosol-Impfung genannt werden sollte) schützen ihre Nasen sie gegen das rekombinante Quasispezies-Spike-Protein.

Darüber hinaus hält der Entwurf von EcoHealth fest, dass „bei einer Impfung nicht genügend Epitopabdeckung bestehe, um gegen die Quasispezies eines Coronavirus zu schützen.“

Daher wurde versucht, durch ein „gezieltes Verstärken der Immunantwort durch Vakzine, welche chimäre, polyvalente rekombinante Spike-Proteine benutzen“ wirksame Impfstoffe herzustellen. Dass ein Spike-Protein-Impfstoff mit Abdeckung nur eines Epitops gegen einen Qasispezies-Spike-Protein-Impfstoff eingesetzt wird, erklärt möglicherweise die ungewöhnliche (und potenziell schädliche) Antikörperantwort der Geimpften gegenüber neuen COVID-Varianten.
Ganz grundsätzlich deuteten die Erkenntnisse, die man aus dem Projektvorschlag ziehen kann, darauf hin, dass das Risiko infektionsverstärkender Antikörper (ADE) durch Impfung mit hoher Priorität untersucht werden sollte, ganz abgesehen von der Tatsache, dass Vakzine mit einem Epitop gegen SARSr-CoV-WIV einen geringen Effekt haben werden, wie der Entwurf es andeutet.

Sofortiger Aufmerksamkeit bedarf das Potenzial von SARSr-CoV-WIV, sich abzuschwächen. Lebendimpfstoffe sind bereits in der Vergangenheit mitunter schwächer geworden.
Wenn das bei SARSr-CoV-WIV der Fall sein sollte, wirkt die Massenimpfkampagne diesbezüglich tatsächlich als beschleunigtes Gain-of-function. Da es für Fledermäuse unter Verwendung eines an den Menschen angepassten SARS-CoV konzipiert wurde, passt es sich, wenn es beim Menschen angewandt wird, auch wieder stärker dem Menschen an.

Die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit des Spike-Proteins von SARSr-CoV-WIV gegen monoklonale Vakzine ist einer der geplanten Schritte des DEFUSE-Projektes.
Der Mechanismus, um das Spike-Protein des SARSr-CoV-WIV zu optimieren (von direkten Eingriffen abgesehen), ist, es an Tieren zu testen, die Antikörper nur gegen das Spike-Protein besitzen. Das abgeschwächte Virus wird entweder sterben oder seine Form verändern, um den spezifischen Antikörpern gegen das Spike-Protein zu entgehen. Beabsichtigt war, diese Veränderung in Versuchen an humanisierten Mäusen durchzuführen – erst an solchen mit menschlichen, dann an solchen mit Fledermaus-Genen. Stattdessen geschah das mit der Weltbevölkerung.

SARSr-CoV-WIV soll die Fledermäuse nicht töten, sondern immunisieren. Das mag erklären, warum es im Großen und Ganzen für die meisten Menschen so harmlos ist, und auch, warum es für alte und vorerkrankte Menschen, die generell für Impfreaktionen anfälliger sind, so gefährlich ist.
Die asymptomatischen Verläufe lassen sich ebenfalls durch die Absicht seiner Entwickler, einen Fledermausimpfstoff herzustellen, erklären (ein guter Impfstoff ruft keine Symptome hervor).
Solche Effekte würde man von einem unausgereiften Impfstoff erwarten, oder von einem Impfstoff, der von einer virulenteren Variante zu einer schwächeren hin rückentwickelt wird. Der Effekt des Spike-Proteins auf die ACE2-Rezeptoren verstärkt die Gefährlichkeit in Übereinstimmung mit Alter und Komorbidität. Die Abschwächung von SARSr-CoV-WIV wird auch einen Hinweis auf die künftige Virulenz geben, allerdings wird die Bedrohung zumindest dadurch neutralisiert, dass die Herkunft bekannt ist und eine effektive Behandlung mit gutem Gewissen durchgeführt werden kann.

Drittens. DRASTIC und andere Wissenschaftler werden meine Beschreibung der Natur von SARSr-CoV-WIV und seiner Entwicklung im Rahmen des DEFUSE-Projektes klarer formulieren.
Die vorliegenden Informationen genügen für einen Untersuchungsbericht und sind mehr als ausreichend, um die bestehende Strategie in der Pandemie zu korrigieren. Zuvor kannte die Nation weder sich selbst noch den Gegner im pandemischen Konflikt. Nun kennt sie beides. Das Problem kann vor dem Hintergrund einer bestätigten Hypothese angemessen in einen Rahmen eingefasst werden. Die Übertragung der Erkrankung als strategisches Ziel kann aufgegeben werden, da sie nicht das eigentliche Problem ist; zudem ist das auch nicht realisierbar.
Die Strategie wird dann Frühbehandlung und Prophylaxe mit den bekannten wirksamen Medikamenten als Mittel und Wege kombinieren.

Durch diese Methode wird man das strategische Ziel einer wirksamen klinischen Behandlung für diejenigen erreichen, die für die Nebenwirkungen der Impfung mit SARSr-CoV-WIV anfällig sind.

Man wird mich unweigerlich fragen, wie ich all das herausgefunden und die Dokumente ausfindig gemacht habe. Die Antwort auf die Pandemie wurde zum Mittelpunkt meiner Bemühungen als Fellow. Die DARPA arbeitete an einer Reihe die Pandemie betreffender Innovationen, und ein Großteil des Teams war mit dem Thema Biowaffen-Abwehr vertraut. Ich hatte die Gelegenheit, grundsätzlich „in der hinteren Reihe“ zu sitzen und die Bemühungen der Regierung zu beobachten und anzuhören. Meine an Pflichten ansonsten eher arme Arbeit als Fellow erlaubte mir auch, in dem betreffenden Feld Nachforschungen anzustellen und mich schlau zu lesen. Meine Nachforschungen wuchsen in ihrem Ausmaß derart, dass daraus eine Reihe von Berichten wurde, wie sie ein militärischer Scout verfassen würde, wenn er damit beauftragt wäre, ein Problem zu untersuchen.

Diese Berichte führten zugleich dazu, dass ich im Lauf mehrerer Monate wiederholt über den Sachverhalt nachdachte. Schließlich gelangte ich zu der Hypothese, dass das, was aus dem WIV ausgebrochen war, ein Fledermausvakzin oder sein Vorläufer gewesen sein könnte. Es war durchaus plausibel anzunehmen, dass die Vereinigten Staaten versuchen würden, einen Ausbruch von SARS-CoV an der Quelle zu verhindern, nicht indem sie die Übertragung unter Menschen stoppten, sondern indem sie die Ansteckung unter den Fledermäusen selbst verhinderten.
Amerikaner sind kreativ, selbst in Situationen, in denen das unklug ist, und vertrauen der Technologie genug, um einen solchen Versuch zu wagen.

Das Konzept schien auch ins Programm von PREEMPT zu passen, und DRASTIC hatte entdeckt, dass einige Proben aus dem PREDICT-Programm von USAID in Afrika gesammelt und ins WIV geschickt worden waren. Darüber hinaus deutete die ungewöhnliche Art und Pathologie des Virus darauf hin, dass es ein Vakzin oder Vakzin-ähnlich sein könnte.

Eine technische Herausforderung, die so schwierig ist, wie Fledermäuse in China zu impfen, würde zunächst durch DARPA geprüft werden.
Die massive Unterdrückung von Informationen durch die Regierung und die Trusted News Initiative, die sich auf dem Level des Manhattan-Projekts bewegt, deutete darauf hin, dass ,wenn etwas Schlimmes passiert wäre, es vertuscht worden wäre.
Die Hypothese eines Laborunfalls und der Streit zwischen Senator Paul und Dr. Fauci ließ darauf schließen, dass eine solche Vertuschung auf eher lokaler Ebene stattfand.
Darüber hinaus wäre man bei einem echten Cover-up disziplinierter mit den Unterlagen umgegangen. Daher nahm ich an, dass nicht als Verschlusssache klassifizierte Daten auf einem Netzwerk höherer Ebene versteckt sein würden, und fand sie dort, wo ich sie erwartet hatte.
Ich begriff, worum es sich handelte und was sie beinhalteten, kopierte die Dateien an einen externen Speicherort und stellte diesen Bericht zusammen.

13.08.2021

Joseph Murphy

Major, US Marine Corps

Ende der Übersetzung

Inside_Corona*: Was mir damals als extrem unwahrscheinlich erschien, wird nach Offenlegung der Verflechtungen immer naheliegender. Ich kann nur das aktuelle Buch von Röper empfehlen.

Dieser Brief wurde im August 2021 geschrieben. Es ist bis heute nicht erkennbar, dass die US-Regierung, die WHA oder auch das deutsche Gesundheitsministerium dazu bereit sind, sich damit auseinander zu setzen. Statt dessen geht die Lügerei weiter.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.

Jochen

 

Die Linke und Corona – postideologischer Totalitarismus?

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Eine sehr ernst zu nehmende, aber für Nicht-Psychoanalytiker schwer verständliche Analyse im Neuen Deutschland:
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1162247.die-linke-und-corona-ein-postideologischer-totalitarismus.html
Auszüge:

Die Linke hat gravierende Maßnahmen wie die Lockdowns unterstützt, obwohl diese die Ungleichheit verschärft haben und der Staat autoritärer geworden ist.
Ist die dadurch entstandene Verwirrung das Anzeichen einer neuen Form des Totalitären?
Versuch einer Klärung und Diskussionsbeitrag zu einer Debatte über die Linke und Corona

  • Von Tove Soiland

Zuweilen konnte man sich in den vergangenen zwei Jahren nur wundern, mit welcher Selbstverständlichkeit der Großteil der Linken davon überzeugt war, in ihrer vorbehaltlosen Unterstützung der rigorosesten staatlichen Corona-Maßnahmen auf der politisch richtigen Seite zu stehen, auf der linken nämlich. Man habe der Wissenschaft zu folgen, hieß es, es sei ein Gesundheitsnotstand, alles andere sei irrational.
Als hätte es in Deutschland nie eine problematische Indienstnahme der Medizin gegeben, die sich in das Gewand von Wissenschaftlichkeit und Fortschritt kleidete – was uns eigentlich die politische Pflicht auferlegte, genau in diesem Feld besonders wachsam und vorsichtig zu sein.
mona lisa with face maskDoch die Mehrheit der Linken tut bis heute das Gegenteil: Wer berechtigte Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Maßnahmen äußert, deren Wirksamkeit nie evidenzbasiert untersucht wurde, wird kurzerhand in die rechte Ecke gestellt, das Gespräch verweigert; Rückfragen an die Zweckmäßigkeit von Massenimpfungen, ja, überhaupt die Frage, warum die Impfung der einzige Ausweg aus der Krise sein soll, wird mit dem Hinweis auf »die Wissenschaft« als reaktionäre Antifortschrittshaltung von rechten Esoterikern und Sozialdarwinisten abgetan – obwohl namhafte Wissenschaftler seit Beginn der Krise darauf hinwiesen, dass eine Impfung gegen Coronaviren als Mittel der Immunisierung der Bevölkerung nicht funktionieren werde.

An einer ernsthaften wissenschaftlichen Auseinandersetzung scheint man merkwürdigerweise gerade im linken Lager bis heute nicht wirklich interessiert.
Stattdessen ist man mit Worten rasch zur Hand und nimmt es mit der Logik nicht allzu genau: Wer von Diktatur spricht, verharmlose wahre Diktaturen und sei damit ein Holocaustleugner.
Eine Mutter, die ihr Kind nicht impfen lassen will, als Nazi zu beschimpfen, ist aber kein Problem und auch, dass damit die Frage des Antisemitismus völlig sachfremd instrumentalisiert wird. Hauptsache man wähnt die Moral auf seiner Seite. Jedenfalls beansprucht dieser linke Diskurs, in Sachen Schutz der Bevölkerung der einzig legitime Standpunkt zu sein und seine Vertreter sind überzeugt davon, mit dieser Haltung rechtes Gedankengut abzuwehren. Doch stimmt das auch?

Eurozentrismus statt Globalisierungskritik

Das Frappanteste ist, wie weitgehend sich die Linke seit Beginn der Coronakrise aus ihren angestammten Kritikfeldern, allen voran der Kritik an den internationalen Organisationen der Globalisierung verabschiedet hat, sodass ihre Haltung in weiten Teilen etwa von derjenigen des World Economic Forums und seines Begründers Klaus Schwab kaum mehr zu unterscheiden ist.
Dass durch die Maßnahmen, nicht durch das Virus, weltweit mit 20 Millionen mehr Hungertoten zu rechnen ist, wie Oxfam schon im letzten Sommer warnte; dass die Impfallianz Gavi, von der auch die jetzige Impfkampagne ausgeht, in ihrer Vergangenheit immer wieder negative Schlagzeilen machte – unter anderem, weil sie in Indien und Afrika Impfungen mit der Massensterilisierung von Frauen verbanden; ja, dass die von der WHO instrumentierte Corona-Politik, wie Toby Green in seinem Buch »The Covid Consensus. The New Politics of Global Inequality« darlegt, global gesehen, zu einer massiven Verschärfung der eh schon skandalös großen sozialen Ungleichheit führt: Dass all dies kein Thema für die Linke mehr sein soll, hat etwas Unfassbares. *)

Weil es um den Schutz der Bevölkerung geht? Aber um was für einen Schutz kann es sich dabei handeln, wenn weltweit ein Großteil der Bevölkerung seiner Existenzgrundlage beraubt wird, wenn, wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen berechnet, dadurch weltweit 70 bis 161 Millionen mehr Menschen hungern und, wie die Uno berechnet, 140 Millionen Kinder zusätzlich in Armut gestürzt werden?
Um welches Leben also geht es, wenn vom »Leben retten« die Rede ist? Nur um westliches, weißes? Ist das kein Rassismus?
Und ist es sozialdarwinistisch oder gar rechts, solche Fragen zu stellen – und nicht vielmehr links?

Angesichts dieser weltweiten Umverteilung von unten nach oben lässt sich jedenfalls nicht sagen, dass die westlichen Staaten mit ihrer Corona-Politik den Kapitalinteressen in die Quere gerieten.
Ja, es ist umgekehrt nicht von der Hand zu weisen, dass viele der Maßnahmen – ob bewusst dafür eingesetzt oder nicht, sei einmal dahingestellt – der Durchsetzung eines neuen Akkumulationsregimes dienen. Umso erstaunlicher ist es, dass die immer autoritärer werdende Staatsform kein Thema mehr sein soll. Denn diese setzt etwas fort oder fügt sich jedenfalls problemlos in das ein, was schon seit längerem als autoritärer Neoliberalismus bezeichnet wird: Eine illiberale Version des Neoliberalismus – falls dies nicht überhaupt seine Grundform ist -, die sehr gut, wenn nicht sogar noch besser ohne das auskommt, was wir gemeinhin als bürgerliche Freiheit bezeichnen.
Der digitalisierte Mensch im Homeoffice, der sich von Amazon beliefern lässt und der gelernt hat, sein Dasein auf die warenförmige Befriedigung von Bedürfnissen zu reduzieren: In dieser digitalen Dystopie braucht es keine Sphäre des Politischen mehr, da Experten die Steuerung, die dann auch nicht mehr politisch sein wird, übernommen haben werden – auch die Steuerung des Fußvolkes von Heloten, die die materielle Basis dieser Dystopie bereitstellen.
Wir sind immer noch im Kapitalismus und der Staat stellt sich immer noch, mit autoritären Mitteln, in dessen Dienst, aber sein Gesicht hat sich verändert.

Geschmeidig smarte Exponenten

So betrachtet haben wir es mit dem – verwirrenden – Umstand zu tun, dass der Staat in seinem autoritären Charakter den Kapitalinteressen dient, womit er der Definition eines rechten autoritären Staates entspricht, ohne dass er es dabei nötig hat, auf das zurückzugreifen, was wir gemeinhin als rechte Ideologien bezeichnen: offene Rassismen, konservative Werthaltungen und einen Anti-Egalitarismus.
Im Gegenteil: Dieser Staat kommt im Gewand der »Political Correctness« daher, seine Exponenten sind geschmeidig smart, nicht fanatisch polternd, und sie sprechen viel vom Guten für die Welt. **)
Sie sprechen von Inklusion, auch wenn sie dabei einen Gutteil der Bevölkerung von fast allem, was an gesellschaftlichem Leben noch verblieben ist, ausschließen, und zwar im Namen des Fortschritts. Dieser Staat – und dieser Kapitalismus – braucht die alten Insignien rechter Ideologien ganz einfach nicht mehr. Im Gegenteil: Ich meine, dass rechte Ideologien überhaupt dysfunktional für die Erfordernisse der heutigen Kapitalakkumulation geworden sind.

Wenn wir wie gebannt und, ich würde sagen, mit einer guten Portion moralischer Selbstgerechtigkeit auf die Szenen starren, die sich zuweilen am Rande der maßnahmenkritischen Demonstrationen abspielen, verpassen wir es, dieses Auseinandertreten von rechter Ideologie und rechtem Staat zu verstehen und die Gefahr wahrzunehmen, die von letzterem ausgeht: von einem Staat, der sich zunehmend in Richtung dessen entwickelt, das ich in Anlehnung an den italienischen Psychoanalytiker Massimo Recalcati als »postideologischen Totalitarismus« bezeichnen möchte.

Doch auch wenn wir eine Gefahr von rechts befürchten: Es ist absolut unverständlich, warum die Linke, die seit Anfang der Coronakrise nichts Besseres zu tun weiß als mit dem moralischen Zeigefinger auf rechts zu zeigen, sich weigert anzuerkennen, dass die Politik der weltweiten Verelendung, die die Linke mitträgt, der beste Nährboden für rechte Bewegungen ist.
Rechte Ideologien greifen nämlich dort, wo Menschen in eine ökonomisch ausweglosen Situation geraten sind.
Es ist die Linke, die mit ihrer Haltung das Feld der berechtigten Kritik der Rechten überlassen hat, weil sie sich weigern, irgendetwas in Frage zu stellen, obwohl die Ungereimtheiten sich längst bis zum Himmel türmen. Sie sind verantwortlich für einen Zulauf nach rechts, wenn es ihn denn geben wird.
Doch die neue Gefahr wird nicht von rechts kommen. Sie scheint mir vielmehr in dieser neuen postideologischen Konstellation zu liegen: Vielleicht müssten wir uns an den Gedanken gewöhnen, dass der heutige Staat zwar autoritär ist, dass er mit diesem Autoritarismus dem Kapital dient und demnach der Definition eines rechten Totalitarismus entspricht, aber ohne dass er sich dabei klassisch rechtsextremer Ideologie bedient.

Grenzenlose Unterwerfung

Jacques_LacanMit dem Begriff des Postideologischen verbindet die marxistische Lesart des französischen Psychoanalytikers Jacques Lacan ganz allgemein jene »ideologische« Konstellation, die der kapitalistischen Produktionsweise am adäquatesten ist. Dabei greifen diese Ansätze auf eine Feststellung Lacans zurück, dass der kapitalistischen Produktionsweise eine totalitäre Tendenz inhärent ist, deren Autoritarismus sich gerade nicht aus der Verpflichtung auf ein höheres Ideal herleitet, dem »ideellen« Gehalt der deshalb so genannte Ideologie, sondern umgekehrt aus dem Schwinden oder Bedeutungsverlust jeglichen Ideals.
Dass der im Zuge des fortschreitenden Kapitalismus vorangetriebene Untergang der väterlichen Autorität ein Vakuum hinterließ, das in Gestalt des Führers von einer pervertierten Vater-Figur wieder eingenommen werden konnte – dem Vater der Urhorde, wie ihn der Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud nannte -, dies ist eine These, die viele psychoanalytisch orientierte Zeitdiagnosen des Nationalsozialismus teilen. Auch Lacan steht in dieser Tradition, indem er bereits in seiner Dissertation von 1938 festhält, dass Freud nur deshalb die Rolle des Vaters ins Zentrum seines Denkens stellen konnte, weil dessen Bedeutung zu seiner Zeit bereits im Untergang begriffen war.

Doch anders als die Theoretiker der »vaterlosen Gesellschaft« interessiert Lacan sich für den mit diesem Schwinden verbundene Zusammenbruch der symbolischen Dimension.
Es ist nicht länger der »Diskurs des Herrn«, also die traditionell ödipale Konstellation mit ihren Gesetzen und Verboten, auch nicht seine Pervertierung in Form eines Urvaters. Es ist vielmehr die mit dem Schwinden des Namens des Vaters verbundene Aufhebung der »symbolischen Kastration«, die in Lacans Gegenwartsdiagnose eine Tendenz zum Totalitären aufweist.
Denn das Schwinden der symbolischen Schranke lässt das Reale mit seinem Versprechen einer totalen Ermöglichung in den Vordergrund treten: dem uneingeschränkten, da nicht symbolisch vermittelten Zugangs zum Genießen, aber auch der totalen Administrier- und damit Optimierbarkeit des Lebens.
Diese psychoanalytische Version der Biopolitik hebt ein totalitäres Moment hervor, das in der Auslöschung der Dimension des Subjektes liegt. Dies nicht so sehr deshalb, weil die Biopolitik in ihrem Allgemeinheitsanspruch das Individuum überrollt, sondern weil diese Ermöglichung in ihrer Entgrenzung das Subjekt einem Zwang zur grenzenlosen Optimierung unterwirft, die seinem Begehren nach einer Dimension jenseits des reinen Lebens keine Rechnung trägt.
Das Postideologische reduziert das Dasein auf die Immanenz des Lebens und entkleidet es so jeder transzendenten Dimension. In der Wüste des Realen sind wir zum Biotop geworden.

Hypermoderner Hygienismus

Erstaunlicherweise hat der italienische Psychoanalytiker Massimo Recalcati bereits vor 15 Jahren in Anlehnung an Lacans Überlegungen die These aufgestellt, dass der postideologische Totalitarismus sein bevorzugtes Tätigkeitsfeld auf dem Gebiet der Gesundheit findet und prägte dafür den Begriff des »hypermodernen Hygienismus«.
Recalcati verbindet damit eine Macht, die angeleitet von einem »hoch spezialisierten Wissen« die Führung des Lebens technisch-wissenschaftlichen Praktiken zugänglich machen will.
Dabei greift diese »horizontale Regierung des Lebens« nicht auf offene Formen von Gewalt zurück, sondern auf aseptische Evaluations- und Auswertungsverfahren. Sie hat nicht die Form repressiver Verbote, sondern »jene der fälschlicherweise als fortschrittlich verstandenen einer allgemeinen Quantifizierung des Lebens«.
Dieser Drang zur Vermessung hat jedoch den fatalen Effekt, dass das Begehren verschwindet. Er vergisst die Dimension einer strukturellen Versehrtheit des Lebens und versucht stattdessen, »nach Maßgabe einer verrückten moralischen Pädagogik«, anzugeben, welches das richtige Verhältnis zum Glück ist.
Diese – in Recalcatis Worten – »Ideologie des Wohlbefindens« verpflichtet uns auf das Prinzip des Guten; in ihr ist das »hygienische Ideal der Gesundheit« das einzige noch verbleibende Ideal, sie lässt der »antihedonistischen Dimension« des Begehrens, das nicht einfach nach dem reinen Wohlergehen strebt, keinen Raum. Denn es gibt kein richtiges Maß für das Begehren, es gibt, wie Recalcati festhält, »keine Möglichkeit anzugeben, was das richtige Verhältnis zum Realen wäre, was das allgemeingültige Maß für ›Glück‹ wäre, weil das Glück nie nach einer vorgegebenen normativen Skala bewertet werden kann, die allgemein gültig wäre. Wenn dies geschieht – und es geschieht heute mittels einer propagandistisch verbreiteten Medikalisierung der Gesundheit -, so sind wir, wie Lacan stets betont, nur noch einen Schritt von jener ›innerlichen Katastrophe‹ entfernt, die wir Totalitarismus nennen.«

Liest man Recalcatis Text vor dem Hintergrund der vergangenen zwei Jahre, so muss es einem erscheinen, als hätte er eine Dystopie vorweggenommen, die nun real geworden ist.
Denn wir sehen alle Züge eines hypermodernen Hygienismus: Nicht nur ist das szientistische Wissen zu einem »unerhörten Imperativ des Guten« geworden, der uns die Gesundheit als neue soziale Pflicht auferlegt.
In seinem Rigorismus kann dieser Imperativ auch jederzeit in sein Gegenteil kippen: in ein technokratisch-aseptisches Verständnis von Gesundheit, das uns krank macht.
Die erbarmungslose Akribie, mit der die Gesundheit verfolgt wird, gleicht in dieser Janusköpfigkeit einem profanen Glauben an das Leben, der sich trotz seines Glaubenscharakters von jeglicher Transzendenz entbindet.
Was wir hier vor uns haben, ist jene von Lacan beschriebene grausame Dimension des Über-Ichs, das in seiner puristischen Verfolgung des moralisch Richtigen an ein obszönes Genießen stößt: Die Verzichtsleistung, die das Über-Ich fordert, wird in ihrer Absolutheit ihrerseits triebhaft.

Alles kommt zum Stillstand

Der Kollaps von Genießen und Askese ist für Lacan der problematische Effekt des Untergangs des Symbolischen überhaupt.
Und so muss man sich fragen, ob die Corona-Maßnahmen in ihrer Rigidität und Maßlosigkeit nicht Ausdruck davon sind, dass das im Symbolischen verworfene Gesetz nun im Realen wieder auftaucht: ein reales Gesetz oder ein Zusammenfallen von Gesetz und Realem, in der das Gesetz nur noch in seiner sinnlos-grausamen Dimension erscheint.
Die im Symbolischen verworfene Schranke kehrt als reale wieder. Jedenfalls hat dieses Nebeneinander von totaler Ermöglichung, die geradewegs in einen Lockdown führt, viel mit dem zu tun, was Lacan als die dem Diskurs des Kapitalismus eigene Aufhebung der symbolischen Kastration bezeichnet: sie eröffnet unendliche Möglichkeitsräume, in denen alles zum Stillstand kommt.

logo steht kopf

Die Linke scheint nicht nur zu verkennen, dass dies zugleich eine, wenn auch für uns vollkommen neue Form des Totalitären ist, sondern auch, dass sie selbst längst zu dessen Promotorin geworden ist. Womit sie sich ganz in die Logik des Diskurses des Kapitalismus stellt, dem sie sich offenbar vollumfänglich verschrieben hat – selbst dann, wenn dieser sich zunehmend eines autoritären Staat bedient und damit eigentlich dem entspricht, was sie selbst als rechts bezeichnen würde.

Tove Soiland ist Historikerin und Philosophin. Nach zahlreichen Lehraufträgen und Gastprofessuren ist sie derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Innsbruck.
Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich feministische Theorie, französische Psychoanalyse und Marxismus. Für das »Historisch-kritische Wörterbuch des Marxismus« verfasste sie den Eintrag über »Lacanismus«.
Sie engagiert sich seit Frühjahr 2020 in dem linken Kollektiv »Feministischer Lookdown«, das die Corona-Politik kritisiert, und ist Mitglied von »Linksbündig«, einem soeben neu gegründeten linken Zusammenschluss gegen den Maßnahmenstaat. Zusammen mit Marie Frühauf und Anna Hartmann hat Tove Soiland einen zweibändigen Reader zur postödipalen Gesellschaft herausgegeben, der dieser Tage im Verlag Turia+Kant erscheint.
Darin enthalten ist auch der Aufsatz »Das Verschwinden des Begehrens und der postideologische Totalitarismus« von Massimo Recalcati, dem die obigen Zitate entnommen sind.

*: Mehr dazu im Buch von Thomas Röper:
Inside Corona – Die Pandemie, das Netzwerk und die Hintermänner – Die wahren Ziele hinter Covid-19
**: Siehe https://josopon.wordpress.com/2021/08/05/8-hauptziele-des-great-reset/

Mein Kommentar: Man hätte sich – bei aller Bemühung um Kürze – doch etwas ausführlichere Erklärungen für die Thesen gewünscht.
Der Schluss von der rationalen Lebensoptimierung auf das Verschwinden des Begehrens könne ja auch daran liegen, das durch die Überflutung mit normierten Konsumanreizen für die Ausbildung eines individuellen Begehrens kein Raum mehr zur Verfügung seht –
aber auch nicht zur Verfügung stehen soll, weil das individuelle Begehren so zu einer Unzufriedenheit führen könnte, die innerhalb des Systems nicht mehr zu stillen ist und so einer unkalkulierbaren revolutionären Entwicklung Treibstoff gibt – dem Schrei nach Freiheit.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
Jochen

Imperiale Lebensweise – Politikwissenschaftler Ulrich Brand im Gespräch mit Alexander Behr

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Ein neuer, nachdenklich machender Begriff.

https://brennstoff.com/artikel/imperiale-lebensweise-gespraech-mit-ulrich-brand/
Auszüge:

Unsere selbstverständliche Lebensweise mit SUVs, Smartphones und Gemüse, das um die halbe Welt gereist ist, hinterlässt tiefe Spuren auf dem Planeten.
Ihnen ist der Politikwissenschaftler Ulrich Brand nachgegangen. Im Gespräch mit Alexander Behr erklärt er seinen Begriff der Imperialen Lebensweise.

BRENNSTOFF Herr Brand, was ist das Neue und Innovative an dem Begriff Imperiale Lebensweise?

ULRICH BRAND Rund um das Krisenjahr 2008 gab es zwei wichtige Prozesse, die parallel liefen. Einerseits kam es zu einer Repolitisierung der ökologischen Krise: Der Stern-Report von 2006 zu den enormen Kosten, wenn der Klimawandel nicht aufgehalten wird, sowie der vierte Bericht des Weltklimarates IPCC von 2007 wurden breit diskutiert.

Doch obwohl es ein steigendes Bewusstsein für den Klimawandel gab, steuerte die Politik paradoxerweise in die gegenteilige Richtung. Die deutsche Bundesregierung erfand beispielsweise die Abwrackprämie, die die Bürger ermunterte, neue Autos zu kaufen. Und die taten das; in Österreich wurde dann eine Schrottprämie bezahlt.
Der erhoffte wirtschaftspolitische Ausweg aus der Krise war also: Wachstum, Wachstum und nochmals Wachstum.
So wurde der individuelle motorisierte Verkehr mit staatlicher Unterstützung als wichtigste Fortbewegungsart weiter festgeschrieben.
Wir haben also den Begriff der imperialen Lebensweise geprägt, um deutlich zu machen, warum die Gesellschaft trotz steigendem Umweltbewusstsein nicht aus der Spirale aus Wirtschaftswachstum und Emissionssteigerungen herauskommt.

BRENNSTOFF
Wie manifestiert sich die imperiale Lebensweise in unserem Alltag?

ULRICH BRAND Im Kern sagt der Begriff, dass wir in unserem Alltag auf die billige Arbeitskraft und die billigen Ressourcen der Welt zurückgreifen. *)

pexels-photo-2446570.jpeg

Photo by Redrecords

Die imperiale Lebensweise ermöglicht uns, dass wir uns auf eine bestimmte Art und Weise fortbewegen, kommunizieren, essen und uns kleiden. Diese Handlungen sind in die Alltagspraxen der Menschen tief eingelassen, man denkt im Alltag meist nicht mehr darüber nach.

Dabei gibt es natürlich große Unterschiede, die vor allem vom Einkommen abhängen. Aber insgesamt leben die allermeisten Menschen hierzulande eben auf Kosten der Natur und anderer Weltregionen.
Wir wollen nun begreifbar machen, dass hinter der imperialen Lebensweise politische Entscheidungen und extrem festgefahrene Wirtschaftsstrukturen stecken. Nicht nur die Unternehmen und der Staat, auch die Gewerkschaften haben daran einen wesentlichen Anteil.

BRENNSTOFFGibt es bei Ihrem Ansatz keine Aufforderungen an die Konsumentinnen und Konsumenten?

ULRICH BRAND In der aktuellen Öko-Debatte sehen wir zwei große Strömungen: Die erste besagt, dass wir die Wende mit einer technologischen Revolution schaffen müssen.
Fr diesen Ansatz steht beispielsweise Ralf Fücks, der frühere Vorsitzende der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung in Deutschland, der stark für sogenannte Sprungtechnologien argumentiert.
Der zweite Ansatz richtet sich an die Bürger und sagt: Du kannst die Welt retten, wenn Du grün konsumierst.

Wir wollen gar nicht abstreiten, dass neue Technologien wichtig sein können und dass es auch Sinn macht, nachhaltig zu konsumieren.
Was wir jedoch zeigen wollen, ist, dass wir in der Kritik der aktuell vorherrschenden Produktions- und Konsumnormen sowie bei der Entwicklung von gesellschaftspolitischen Alternativen viel weiter gehen mssen. Denn die imperiale Lebensweise hängt mit starken ökonomischen Interessen und staatlichen Politik-Entscheidungen zusammen.

Dies geschieht durch die bereits genannte Schrott-Prämie, durch den Bau neuer Autobahnen oder die Förderung industrieller Landwirtschaft, die auf einen hohen Fleischkonsum ausgerichtet ist. In diesen Strukturen reproduziert sich das kapitalistische Normalgeschäft.

So wurde die imperiale Lebensweise in den letzten Jahrzehnten hegemonial. Und sie breitet sich in den Schwellenlndern aus.

BRENNSTOFF Es gibt also breite Zustimmung zur imperialen Lebensweise?

ULRICH BRAND Ja, über das aktuelle Konsumniveau herrscht ein weitreichender gesellschaftlicher Konsens:

segelboot

Es gilt als normal, dass eine mittelständische Familie eines oder mehrere Autos besitzt, dass man Wintergemüse aus Spanien einkauft oder dass man sich auch mal einen Südseeurlaub gönnt.
Doch genau diese Handlungen verursachen an anderen Orten soziale und kologische Verwerfungen.

Auerdem sind sie global auf keinen Fall verallgemeinerbar. Die CO2-Emissionen werden durch die Ausweitung der imperialen Lebensweise weiter drastisch ansteigen.
Diese Herausforderungen knnen wir nicht allein mit grnem Konsum lsen. Um die imperiale Lebensweise abzuschtteln, brauchen wir ein drastisches Umsteuern der Politik.

Doch die zeigt ja gerade mit der dritten Flughafenpiste in Schwechat, dass sie dazu nicht willens ist. Und wir benötigen eine kulturelle Revolution, dass also immer mehr Menschen bereit sind, ein wohlstndiges und sinnerflltes Leben ganz anders anzustreben und umzusetzen. Das wird mit harten politischen und wirtschaftlichen Konflikten einhergehen.

Ulrich Brand

ist Politikwissenschaftler und seit September 2007 Universittsprofessor für Internationale Politik an der Universität Wien. Er arbeitet zu Fragen der kapitalistischen Globalisierung, ihrer Kritik und Möglichkeiten politischer Steuerung, zu internationaler Ressourcen- und Umweltpolitik sowie zu Lateinamerika.

Imperiale_Lebensweise2017 ist sein zusammen mit Markus Wissen verfasstes Buch Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus im Verlag oekom erschienen.

*: Es sind ausgebeutete Menschen, die uns das zur Verfügung stellen:
https://josopon.wordpress.com/2016/02/25/jeder-von-uns-haelt-60-sklaven/
Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.

Die Netzwerke, die die Pandemie erschaffen haben

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Hier hat Thomas Röper einen absoluten Knaller gezündet:
https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-netzwerke-die-die-pandemie-erschaffen-haben/

Man kann sich das aus heutiger Sicht so vorstellen: nachdem der große Coup von Pharma-und EDV-Industrie der USA bei der ersten Schweinegrippe-Welle 2009 fehlgeschlagen ist, hat man seit 2017 gezielt an den Netzwerken gearbeitet, die eine profitable Verarbeitung der nächsten gelegen kommenden Seuche ermöglichen, getreu dem Katastrophenpronzip, das Naomi Klein beschrieb.
Zur Vorbereitung flossen viele Milliarden Dollar – lästigerweise genau dokumentiert – es wurden eine Menge NGOs mit wohlklingendem Namen gegründet und etliche große Kongresse zur Vorbereitung durchgeführt, über die schon Paul Schreyer berichtet hat (noch nicht gelöscht https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=SSnJhHOU_28&feature=youtu.be)
– der letzte fand zur Wehrwirtschaftstagung, verzeihung, Sicherheitskonferenz im Frühjahr 2019 in München statt, siehe hier: https://josopon.wordpress.com/2021/07/16/internationale-pandemie-ubung-2019-wie-der-lockdown-nach-deutschland-kam/
Und um etwaige kritische Recherchen gleich als „Verschwörungstheorien“ brandmarken zu können, kaufte man sich gleich in einige Leimmedien ein, z.B. den SPIEGEL, und schuf „Faktenchecker“, die heurtzutage die Privatisierung der Zensur im Sinne der Konzerne über die in den USA vereigneten sozialen Medien Twitter, YouTube und Fratzbuch erleichtern und ermöglichen, jeden Kritiker der getroffenen Maßnahmen persönlich in den Dreck zu ziehen.

Hier zunächst 2 Artikel von Thomas Röper, in denen auf das Video des Clubs der klaren Worte verwiesen wird.
Das komplette, über 100 Seiten große Dokument, das die Vernetzung incl. der Geldflüsse mit Quellen dokumentiert, ist in meiner mediathek zugänglich:
https://josopon.files.wordpress.com/2021/10/netzwerkanalyse-corona-komplex.pdf

Vor einigen Tagen wurde auf YouTube ein Video veröffentlicht, in dem es um die Netzwerke hinter der Pandemie geht. Da ich (Thomas Röper) dazu nun viele Mails erhalte, werde ich hier mitteilen, dass (und was genau) ich davon seit Monaten weiß und dass wir bereits an einem Buch darüber arbeiten.

Auf dem YouTube-Kanal Langemann-Medien https://www.youtube.com/c/LangemannMedien/videos ist am 22. September ein Video hochgeladen worden, das derzeit Furore macht und während ich diese Zeilen schreibe, in zwei Tagen bereits 170.000 Mal angeklickt wurde.
In dem Video geht es um ein Dokument, das auf 169 Seiten die Netzwerke aus NGOs, Konzernen, Universitäten, staatlichen Stellen und internationalen Organi-sationen aufzeigt, die mit Covid-19 zu tun haben.
Das Dokument wurde von einem IT-Spezialisten erstellt, der anonym bleiben möchte, weshalb ich ihn in diesem Artikel vereinfacht als „Mr. X“ bezeichnen werde.
In dem Video erklärt Mr. X, wie die verschiedenen Organisationen miteinander vernetzt sind und zusammen an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Vor allem folgt er dabei der Spur des Geldes und zeigt auf, wer wem wann wie viel Geld bezahlt hat.
Da ich seit der Veröffentlichung des Videos viele Mails mit Hinweisen auf das Video und das Dokument bekommen habe, werde ich hier zum ersten Mal erzählen, dass ich Mr. X und seine Arbeit und vor allem die Erkenntnisse daraus schon seit einigen Monaten kenne. Ich werde hier erzählen, wie wir uns kennengelernt haben und woran wir gemeinsam arbeiten (ehrlich gesagt ar-beitet bisher vor allem er, mein Teil der Arbeit steht noch bevor). Und ich werde erklären, was er macht, wie seine Arbeit aufgebaut ist und dann werde ich an einem aktuellen Beispiel aufzeigen, wie explosiv die Informationen sind, die uns bereits vorliegen.
Sie sollten also die Geduld mitbringen und diesen Artikel aufmerksam bis zum Ende zu lesen, auch wenn er recht lang ist – ich verspreche, es lohnt sich!
Ich empfehle Ihnen, zum besseren Verständnis zuerst diesen Artikel zu lesen, weshalb ich das Video erst am Ende des Artikels verlinke. Schauen Sie es sich anschließend an, Sie werden dann sehen, warum diese Reihenfolge sinnvoll ist.

Wie ich Mr. X kennenlernte

Im Frühjahr habe ich in einer Tacheles-Sendung die NGO Open Philantropy erwähnt, die mir damals sehr interessant erschien, über die ich aber kaum etwas in Erfahrung bringen konnte.
Ein paar Tage später bekam ich eine Mail, in der sich jemand auf die Sendung berief und mir schrieb, er habe Informationen über die NGO und ob ich daran interessiert sei. Das war ich.
Dann schrieb mir der Mann, er sei IT-Spezialist und habe sich zu Beginn der Pandemie für die Rolle von NGOs bei der Pandemie interessiert.
Dabei ist er auf ein Netzwerk gestoßen, das so groß ist, dass er extra eine spezielle Software anschaffen musste, um eine Übersicht über die Menge von Daten zu bekommen. Die Software zieht sich von den Seiten der NGOs Informationen darüber, mit wem sie kooperieren, wem sie Geld bezahlen und wer dort in leitender Funktion tätig ist.
Außerdem stellt die Software mit Hilfe von Facebook und LinkedIn fest, ob und wie eng die handelnden Akteure mitein-ander verbunden sind.
Dabei wird nicht nur geschaut, wer mit wem befreundet ist, sondern es wird auch geprüft, wie eng die Beziehung ist, indem die Zahl der vergebenen Likes oder gemeinsam besuchte Veranstaltungen und so weiter analysiert werden.
Die Software holt sich also Daten direkt von den Originalquellen, an den Daten ist nichts manipu-liert. Die Daten werden dann in Excel-Tabellen oder Grafiken sichtbar gemacht, was bei teilweise hunderten oder gar tausenden Verbindungen auch nötig ist, wenn man einen Überblick bekom-men möchte.
Da ich zu der Zeit an meinem Buch „Abhängig beschäftigt“ gearbeitet habe, das sich mit NGOs und ihrer Macht über die Politik im Westen befasst, hatte ich reichlich Material, um zu überprüfen, ob ich einem Schwindler aufgesessen bin. Wir haben fünf Stunden lang über Zoom gespro-chen und er zeigte mir seine Software. Dabei habe ich ihn getestet und ihn gebeten, mit seiner Software vor meinen Augen die NGOs zu analysieren, die ich aus meiner Arbeit an meinem Buch gut kannte.
Das Ergebnis war verblüffend, denn was ich in langer Kleinarbeit recherchiert hatte, zeigte mir die Software innerhalb von Sekunden. Damit wusste ich, dass ich hier einen wirklich interessanten Gesprächspartner mit unschätzbar wertvollen Informationen gefunden hatte, denn er hatte be-reits eine Datenbank mit tausenden Verbindungen von NGOs, staatlichen Stellen, Universitäten und Konzernen, die bei der Covid-19-Pandemie eine zentrale Rolle spielen, angelegt.

Unser Projekt

Ich war Feuer und Flamme und wollte darüber sofort ein Buch schreiben und auch Mr. X war von der Idee begeistert. Das war vor einem halben Jahr. Das Problem ist, dass es so viele Informationen sind, dass es uns bisher nicht gelungen ist, sie so zu komprimieren, dass man sie „in ein Buch packen“ kann.
Ein Beispiel macht das deutlich: Das Dokument https://clubderklarenworte.de/wp-content/uploads/2021/09/Netzwerkanalyse-Corona-Komplex.pdf, das Mr. X in dem Video von Langemann-Medien präsentiert, umfasst 169 Seiten. Es ist also im Grunde bereits ein Buch und trotzdem ist das nur ein Ausschnitt aus der gigantischen Datenbank. Und das Dokument besteht fast ausschließlich aus Grafiken und Tabellen.
Um aber ein Buch darüber zu schreiben, muss man die Tabellen nicht nur in Worte fassen, son-dern auch zu jeder NGO oder sonstigen Organisation erklären, was sie macht. Man muss erklären, wer die handelnden Personen sind. Und erst dann kann man für Leser verständlich darüber schreiben, wer wen wofür bezahlt, wie all diese Menschen und Organisationen miteinander ver-netzt sind, wer welche Initiativen angestoßen hat und so weiter.
Wenn man also das 169-Dokument in ein verständliches Buch „packen“ möchte, dann hätte das Buch zehntausende Seiten.
Ich habe in den letzten Monaten ab und zu angedeutet, dass ich an einer spannenden Recherche arbeite, nun wissen Sie, worum es dabei geht. Mr. X und ich haben – vorsichtig geschätzt – bereits 20 oder mehr Stunden in Zoom-Gesprächen gesessen und überlegt, wie wir diesen Wust an Informationen so aufarbeiten und auf das wirklich Wichtige eingrenzen können, das am Ende ein lesbares und verständliches Buch entsteht, das nicht mehr als 500 Seiten hat.

Die geplante Pandemie

Aus den Daten kann man sehen, dass die Pandemie seit 2017 vorbereitet wurde, denn die Organisationen, die sich mit einer (damals als „möglich“ bezeichneten) Pandemie befasst haben, ihre Verbindungen untereinander und die Geldflüsse haben ab 2017 begonnen.
Auch viele der beteiligten NGOs wurden erst ab 2017 gegründet und sie werfen seitdem mit sehr viel Geld um sich. Da so etwas Vorlauf braucht, vermuten wir, dass die Idee bereits 2016 geboren wurde.
Das könnte natürlich alles Zufall sein, wenn die handelnden Personen, die an diesen Vorbereitun-gen beteiligt waren, heute nicht auch die Entscheidungsträger wären, die hinter den Kulissen als Berater von Regierungen über die Corona-Maßnahmen und die Impfungen mit mRNA-Impfstoffen entscheiden.
Und zu allem Überfluss sind diese Berater auch noch seit vielen Jahren eng mit denen verbunden, die an den mRNA-Impfstoffen verdienen, also zum Beispiel mit Pfizer und den Aktionären von Pfizer, um das bekannteste Beispiel zu nennen.
Das sind Leute, die seit Jahren an all dem beteiligt waren und sie schreiben heute Entscheidungs-vorlagen für den deutschen Ethikrat, sie sitzen in leitender Position in der Leopoldina, sie beraten das RKI und so weiter. Und dieses Muster sieht man in allen wichtigen Ländern des Westens, besonders deutlich sieht man es in den USA.
Um das ganz deutlich zu sagen: Weder Mr. X noch ich behaupten, dass das Virus künstlich erschaffen wurde. Das ist möglich, aber man weiß es nicht. Und es ist auch unwichtig.
Es geht vielmehr darum, dass Medien und Politik Panik wegen eines Virus verbreiten, und das hätte man auch mit einem Grippe-Virus veranstalten können.
Mit wochenlang wiederholten Schlagzeilen über die „Spanische Grippe 2.0“ in Verbindung mit einem Lockdown und vielen Horrormeldungen über überlastete Krankenhäuser hätte man die gleiche Stimmung verbreiten können, wie sie Anfang 2020 mit Corona verbreitet wurde und bis heute verbreitet wird.
Unsere These, die sich aus den Daten von Mr. X ergibt, ist, dass das seit 2017 vorbereitet wurde. Ob dazu ein Virus erschaffen wurde, oder ob man einfach ein Virus ausgesucht hat, das man als neue Seuche darstellt, ist im Grunde Nebensache.
Das klingt unglaublich und auch ich hatte zunächst große Zweifel, aber da Mr. X mir sogar einen Zugang zu seiner Software und seiner Datenbank gegeben hat, sind meine Zweifel nach allem, was ich gesehen habe, verflogen.

Die Software

Mr. X hat inzwischen eine ganze Reihe von Programmen gekauft, die er für seine Recherchen nutzt. Es sind alles legale und frei verfügbare Programme, die jeder – das nötige Kleingeld vor-ausgesetzt – kaufen und nutzen kann. Einige der Programme sind (wahrscheinlich entschärfte) Programme, die auch von Geheimdiensten genutzt werden und wir können uns sogar auf der Landkarte anzeigen lassen, wer seinen Sitz wo mit wem im gleichen Gebäude hat.
Es wird von Google-Streetview auch gleich das Gebäude selbst gezeigt, was besonders spannend ist, wenn man sieht, wie zum Beispiel in einem kleinen, einstöckigen Haus am Stadtrand einer US-Stadt, in dem nur ein paar unscheinbare Läden sind, mehrere der wichtigen NGOs sitzen, die offiziell viele Mitarbeiter haben und eigentlich eigene Etagen in Bürogebäuden bräuchten.
Es sind offenbar unscheinbare Briefkasten-Adressen, über die aber viele Millionen verteilt werden.

Die Möglichkeiten der Software sind schier unglaublich und man bekommt ein gruseliges Gefühl dafür, was Geheimdienste (und auch Google, Apple und Facebook) alles über jeden von uns wissen, denn wir haben mal herumgespielt und Daten von Personen in die Software eingegeben und konnten Bewegungsmuster sehen, die eigentlich vollkommen privat sind.
Es ist erschreckend, was im Netz über jeden von uns (und damit auch über die bei unserer Recherche wichtigen Per-sonen) frei verfügbar ist, wenn eine Software verschiedene Quellen miteinander verknüpfen kann.
Was Geheimdienste, die auch Zugang zu Informationen haben, die nicht offen im Netz zugänglich sind, alles über uns alle wissen, mag ich mir nicht einmal vorstellen.
Zur Sicherheit wiederhole ich es: Die Software nutzt und zeigt nur Daten, die direkt von den Akteuren selbst kommen. Die Daten und Informationen sind also alle „echt“, sie sind alle öffentlich zugänglich, es sind keine (Falsch-)Informationen, die jemand über andere verbreitet hat oder die man sich illegal oder mit Insiderwissen beschaffen muss.

Die unglaubliche Macht der Netzwerke

Um ein Beispiel dafür zu geben, welche Macht diese NGOs und Akteure haben, will ich ein aktuelles Beispiel zeigen, das in den Medien (auch den alternativen Medien) kaum Erwähnung gefunden hat, das Mr. X aber sofort im Blick hatte, weil er die „richtigen“ NGOs beobachtet.
Am 3. August 2021 wurde ein offener Brief an die Biden-Administration https://healthpolicy.duke.edu/sites/default/files/2021-08/USEPCR Cover letter_FINAL_For Distribution.pdf veröffentlicht, in dem die wichtigen NGOs, die – nach unserer Erkenntnis – seit 2017 eine Pandemie vorbereitet haben, Forderungen gestellt haben.
Diese Forderungen vom 3. August 2021 schauen wir uns nun an.

Globaler Impfgipfel

In dem offenen Brief konnte man zum Beispiel folgende Forderung lesen:
„einen „Globalen Impfgipfel“ auf Präsidentenebene vor der UN-Generalversammlung im September zu veranstalten, an dem man Führungskräfte des öffentlichen und privaten Sektors aus der ganzen Welt zusammenbringt (…) und sich verpflichten, die notwendigen Maßnahmen zu ergrei-fen, um Lücken in der Impfstoffversorgung zu schließen und die Finanzierungs- und Kapazitäts-lücken bei der Verteilung und Bereitstellung von Impfstoffen, sowie der Schaffung von Nachfra-ge zu schließen“
Es hat nur sechs Wochen gedauert und schon hat Biden das umgesetzt.
Parallel zur Generalver-sammlung der UNO veranstaltet US-Präsident Biden derzeit ein virtuelles Gipfeltreffen mit Vertretern von 100 Staaten, auf dem der US-Präsident genau das angekündigt hat. Und er hat von an-deren Staaten gefordert, dem Beispiel der USA zu folgen, wie zum Beispiel die Tagesschau berichtet hat.
Verstehen Sie jetzt, welche Macht diese Akteure haben, wenn es reicht, dass sie einen offenen Brief an den US-Präsidenten schreiben und der ihre Forderungen innerhalb von sechs Wochen umsetzt?

70 Prozent der Weltbevölkerung impfen

Weiter wurde in dem offenen Brief gefordert:
„Die Staats- und Regierungschefs der Welt dazu bewegen, sich vor oder auf dem Gipfel zu ver-pflichten, das Ziel zu erreichen, bis Mitte 2022 70 Prozent der Weltbevölkerung zu impfen“
Die Tagesschau berichtet in ihrem Artikel über Bidens Impfgipfel:
„Als organisatorischen Rahmen hob Biden eine transatlantische Impfpartnerschaft aus der Taufe. „Heute bringen wir die EU-US-Partnerschaft für eine globale Impfoffensive auf den Weg“, sagte er, um enger zusammenzuarbeiten. Das Ziel sei es, bis September kommenden Jahres 70 Prozent der Weltbevölkerung geimpft zu haben.“
Biden (und auch die EU) haben sich innerhalb von sechs Wochen verpflichtet, die Forderung aus dem offenen Brief eins zu eins umzusetzen.

Die Verfasser des offenen Briefes

Das waren nur zwei Beispiele, aber die sollten reichen, um die Macht der Verfasser des offenen Briefes zu belegen.
Die Unterzeichner des offenen Briefes sind für Mr. X (und mich inzwischen auch) alte Bekannte. Ich will das wieder an einem Bespiel aufzeigen und das Beispiel zeigt auch die Verflechtungen zwischen Konzernen und NGOs auf und wie die Öffentlichkeit getäuscht werden soll.
Einer der Unterzeichner des offenen Briefes ist Scott Gottlieb. Er hat den Brief als Fellow des American Enterprise Institute unterzeichnet und wird außerdem als ehemaliger leitender Mitarbeiter der FDA, also der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der USA, bezeichnet.
So ist das bei allen Unterzeichnern, sie alle haben als Vertreter „besorgter NGOs“ unterzeichnet, denen es nur um unser aller Gesundheit geht.
Da kann man doch nun wirklich keinen Verdacht schöpfen, oder denen gar Eigennutz unterstellen. Man muss sich also freuen, dass der US-Präsident deren Forderungen so schnell umgesetzt hat.

Wer den Brief wirklich verfasst hat

Bleiben wir bei Scott Gottlieb. Was wir in dem offenen Brief (und auch in den wenigen Medien-berichten darüber) nicht erfahren, ist, dass Scott Gottlieb zufälligerweise auch noch Vorstandsmitglied von Pfizer ist. Und solche Interessenkonflikte gibt es bei allen Unterzeichnern des offenen Briefes.
Das bedeutet im Klartext, dass ein Vorstand von Pfizer dem US-Präsidenten schreibt, der solle gefälligst dafür sorgen, dass die ganze Welt Pfizer-Impfstoffe kauft und mindestens 70 Prozent der Weltbevölkerung damit geimpft werden.
Und der US-Präsident setzt diesen Wunsch augen-blicklich um und auch die EU steigt sofort mit Milliarden in das Vorhaben ein. Das ganze hat keine sechs Wochen gedauert.
Das, liebe Freunde, ist wahre Macht!
Und diese Macht hat nicht der US-Präsident, sondern Pfizer und seine Aktionäre. Und die üben diese Macht über die von ihnen finanzierten und kontrollierten NGOs aus.
Die Rechnung bezahlen Sie, liebe Leser, weil Sie die Steuern zahlen, aus denen diese Programme finanziert werden, deren Gewinne in die Taschen von Pfizer und seinen Aktionären fließen, zu denen übrigens auch ein sympathischer Wohltäter namens Bill Gates gehört, der ganz selbstlos dafür kämpft, die ganze Welt mit mRNA-Impfstoffen von Pfizer zu impfen.

Man beachte: Im Westen, wo angeblich der Wähler die Macht hat, entscheiden die Konzerne, in diesem Fall (vereinfacht gesagt) Pfizer, was getan wird.
Pfizer schreibt einen Brief an den US-Präsidenten, der US-Präsident sagt der EU, was sie zu tun hat, und schon machen die EU und die USA Milliarden locker, ohne dass auch nur ein Parlament gefragt wurde, vom Wähler gar nicht zu reden. So funktioniert die „westliche Demokratie“ in Wirklichkeit.
Diejenigen, die mein Buch „Abhängig beschäftigt“ gelesen haben, verstehen das ganze Ausmaß dessen, was ich in diesem einen Absatz zum Ausdruck bringe.
Wenn Sie sich jetzt fragen, warum die angeblich kritischen westlichen Medien darüber nicht berichten, dann sollten Sie wissen, dass alleine Bill Gates den wichtigsten Leitmedien nur in 2016 insgesamt 24 Millionen Dollar „gespendet“ hat. Andere NGOs tun das gleiche, wir reden also von einem Vielfachen dieser Summe, die die NGOs den Medien alljährlich „spenden“.
Daher wissen die Medien sehr genau, was sie berichten müssen und was sie besser nicht erwähnen, wenn sie weiterhin etwas von den Geldflüssen des Herrn Gates und seiner Kollegen abbekommen wollen.

Die schockierendste Recherche meines Lebens

Dieser offene Brief an Präsident Biden ist nur ein Beispiel von unzähligen, die Mr. X bei seiner Arbeit gefunden hat. Er schickt mir fast wöchentlich neue, sehr ernüchternde Beispiele, die er bei seinen Recherchen findet. Und diese Linie lässt sich mindestens bis ins Jahr 2017 zurückverfolgen, wobei immer die gleichen Akteure Forderungen stellen, Kongresse veranstalten, Studien veröffentlichen und so weiter, die – so wird rückblickend klar – bei Medien und Politik den Boden für die Pandemie bereitet haben, an der die gleichen Akteure heute Milliarden verdienen.
Mr. X und ich arbeiten daran, diese Informationen so aufzuarbeiten, dass ich sie in einem Buch verständlich und nachvollziehbar darstellen kann. Und natürlich kann jeder Leser sie dann mit Quellenangabe direkt von den handelnden Akteuren überprüfen.
Ob uns das gelingt, steht in den Sternen, denn die Menge an Informationen so zu komprimieren, dass sie einerseits verständlich bleibt, andererseits aber noch das wirkliche Ausmaß der Netzwerke aufzeigt, ist für uns seit nun fast einem halben Jahr die Quadratur des Kreises.
Vor kurzem haben wir einen Weg gefunden, wie wir das machen könnten und Mr. X versucht derzeit, die Daten entsprechend in eine andere Software zu migrieren, die die tausenden Informationen so aufbereiten kann, wie wir es brauchen. (Ich werde jetzt noch nicht erzählen, was die Software können muss, bzw. wie die Daten aufbereitet werden müssen, damit der Weg, den wir gefunden haben, realisierbar wird)

Bevor ich diesen Artikel geschrieben habe, habe ich Mr. X um Erlaubnis gebeten, denn ich veröffentliche nichts, ohne Erlaubnis der Quelle. Das ist auch der Grund, warum ich mein Wissen über all diese Dinge bisher nicht öffentlich gemacht und bisher noch nichts von dem Buchprojekt, dem Datensatz und unserer Arbeit erzählt oder geschrieben habe. Nachdem Mr. X nun aber zum ersten Mal in einem Interview über seine Erkenntnisse gesprochen hat, haben wir beschlossen, dass es an der Zeit ist, von unserem Projekt zu erzählen.
Hinter den Kulissen hat Mr. X mir in den letzten Monaten bei manchem Artikel geholfen, wenn ich auf die Schnelle Informationen über Verbindungen zwischen NGOs brauchte, oder wenn es zum Beispiel um die Rolle von Peter Daszak bei den von Dr. Fauci finanzierten Corona-Forschungen in Wuhan ging, Details dazu finden Sie hier: https://www.anti-spiegel.ru/2021/dokumente-belegen-fauci-hat-corona-forschung-in-wuhan-finanziert-aber-die-medien-schweigen/

Das ist ein Beispiel dafür, wie wertvoll seine Datenbank ist, denn als Peter Daszak und seine Rolle bei den Forschungen in Wuhan im Mai bekannt wurden und ich im Juni das erste Mal dar-über geschrieben habe, konnte Mr. X mir sofort eine Menge Informationen über Daszak geben, der Mr. X schon länger aufgefallen war, weil Daszak in viele der NGOs und Veranstaltungen, um die es geht, sehr gut eingebunden ist und ebenfalls eine interessante Rolle spielt.
Nach dieser Vorrede sollten Sie sich unbedingt anhören, was Mr. X selbst bei Langemann-Medien über seine Arbeit sagt und nach diesen Informationen wird die Brisanz des Videos und des dazu veröffentlichten 169-seitigen Dokuments von Mr. X sicher auch um einiges verständli-cher.
In meinem neuen Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse der wirklich Mächtigen handeln“ habe ich mich sehr intensiv mit weiteren The-men rund um die komplexen Zusammenhänge der gesteuertern Politik im Westen und deren brisanten Verstrickungen mit einer ganzen Reihe von Organisationen beschäftigt und dabei einiges zu Tage gefördert.

An einem konkreten Beispiel: Wie und von wem die Pandemie vorbereitet wurde

https://www.anti-spiegel.ru/2021/an-einem-konkreten-beispiel-wie-und-von-dem-die-pandemie-vorbereitet-wurde/

(Leider notwendige) Einleitung
In meinem Artikel vom 24. September habe ich geschrieben, dass sich ein Informant bei mir ge-meldet hat, den ich Mr. X nenne, weil er anonym bleiben möchte. Er ist IT-Spezialist, der zu Beginn der Pandemie neugierig wurde und zu den Netzwerken recherchiert hat, die bei Covid-19 ei-ne wichtige Rolle spielen. Dabei ist er auf so viele Organisationen und handelnde Personen gestoßen, dass er mittlerweile einen fünfstelligen Betrag für spezielle Programme ausgegeben hat, die selbständig Informationen von den Seiten der betreffenden Organisationen ziehen und diese Informationen grafisch aufarbeiten.
Es war eine spezielle Software nötig, um den Überblick über die Informationen zu behalten, denn wir reden von vielen tausend Verbindungen zwischen NGOs, staatlichen Stellen, Universitäten und so weiter und über deren leitende Mitarbeiter und deren Verbindungen in dem Netzwerk.
Mr. X hat wahrscheinlich die umfangreichsten Informationen über dieses Thema, die dazu weltweit außerhalb von Regierungen und Geheimdiensten vorliegen, denn dass jemand sich erstens dafür so sehr dafür interessiert, dass er sich diese Arbeit macht, anderthalb Jahre lang dazu zu re-cherchieren, zweitens das nötige „Kleingeld“ hat, um die nötigen Programme zu kaufen und drittens das nötige IT-Fachwissen, um diese Informationen mit Hilfe von Software von den entspre-chenden Seiten zu ziehen, ist sehr unwahrscheinlich.
Dass ich hier explizit Geheimdienste erwähne, ist kein Zufall, denn Mr. X nutzt unter anderem Programme, die auch von Geheimdiensten zur Datenanalyse genutzt werden, aber auch von jedem (wieder das nötige Kleingeld vorausgesetzt) gekauft und genutzt werden können.
Zur Sicherheit sage ich es auch hier noch einmal: Die Informationen kommen direkt von den Seiten der handelnden Personen und Organisationen selbst.
Die Daten und Informationen sind also alle „echt, sie sind alle öffentlich zugänglich, es sind keine (Falsch-)Informationen, die jemand über andere verbreitet hat oder die man sich illegal oder mit Insiderwissen beschaffen muss. Jeder kann sie überprüfen, wie ich gleich an einem Beispiel aufzeigen werde.
Ich wiederhole: Wenn Sie meinen Artikel vom 24. September noch nicht kennen, dann lesen Sie den bitte jetzt, bevor Sie hier weiterlesen. Das ist zum Verständnis dieses Artikels unerlässlich!
Hier ist der Link zu dem Artikel: https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-netzwerke-die-die-pandemie-erschaffen-haben/
Und noch etwas muss ich einleitend vorweg schicken: Weder Mr. X noch ich behaupten, dass das Virus künstlich erschaffen wurde. Das ist möglich, aber man weiß es nicht. Und es ist auch unwichtig.
Es geht vielmehr darum, dass Medien und Politik Panik wegen eines Virus verbreiten und das hätte man auch mit einem Grippe-Virus veranstalten können. Mit wochenlang wiederholten Schlagzeilen über die „Spanische Grippe 2.0“ in Verbindung mit einem Lockdown und vielen Horrormeldungen über überlastete Krankenhäuser hätte man die gleiche Stimmung verbreiten können, wie sie Anfang 2020 mit Corona verbreitet wurde und bis heute verbreitet wird.
Unsere These, die sich aus den Daten von Mr. X ergibt, ist, dass das von langer Hand vorbereitet wurde. Ob dazu ein Virus erschaffen wurde, oder ob man einfach ein Virus ausgesucht hat, das man als neue Seuche darstellt, ist im Grunde Nebensache.
Das klingt unglaublich und auch ich hatte zunächst große Zweifel, aber hier zeige ich an einem konkreten Beispiel auf, wie das abgelaufen ist. Das ist nur eines von sehr vielen Beispielen, die wir beobachtet haben.
Butter bei die Fische!
In meinem Artikel vom 24. September bin ich noch nicht auf konkrete Beispiele für die These, die Pandemie wäre seit mindestens 2017 vorbereitet worden, eingegangen.
Der Grund ist, dass ich in dem Artikel erst einmal beschreiben wollte, worum es eigentlich geht und welche Macht die Netzwerke haben, von denen die Rede ist.
Ich habe auch geschrieben, dass ich darüber ein Buch schreiben möchte, was aber angesichts der Masse an Daten bisher unmöglich erschien, denn wir reden von tausenden Verbindungen und alleine ein von Mr. X veröffentlichtes Dokument nur mit Grafiken darüber umfasst bereits 169 Sei-ten. Das Dokument ist aber ohne erklärende Worte (und davon braucht es sehr viele) kaum verständlich.
Heute will ich – wie man in Hamburg sagt – „Butter bei die Fische“ geben und an einem konkre-ten Beispiel aufzeigen, wie komplex das alles ist.
Dazu beschäftige ich mich in diesem Artikel mit nur einer der Personen, die bei der Umsetzung dessen, was Mr. X und ich für eine geplante Pandemie halten, eine wichtige Rolle gespielt haben.
Mr. X hat etwa 20 solche zentralen Figuren identifiziert, bei denen das genauso so offensichtlich ist, wie bei dieser Person. Hinzu kommen aber noch hunderte „nachgeordnete“ Personen und natürlich die ungezählten NGOs, staatlichen Stellen, Universitäten und vor allem Konzerne. Das macht es so kompliziert, all das in einem Buch zusammenzufassen.
Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass uns das noch gelingt.

Prolog

2009 hat die Schweinegrippe H1N1 Schlagzeilen gemacht und es wurde eine regelrechte Panik wegen eines angeblich gefährlichen Killervirus verbreitet.
Es wurde eine Impfkampagne gestartet, alleine Deutschland hat damals 50 Millionen Impfdosen bestellt. Es stellte sich aber schnell heraus, dass die Schweinegrippe ziemlich harmlos war und kaum jemand wollte sich impfen lassen. Am Ende mussten Deutschland und andere Staaten den größten Teil der Millionen eingelagerten Impfdosen entsorgen.
Das Theater hat den Steuerzahler enorme Summen gekostet, die Pharmakonzerne haben aber gut daran verdient.
Es ist durch die verabreichten Impfungen auch zu schweren Nebenwirkungen gekommen, weil die im Eiltempo entwickelten Impfstoffe massive Nebenwirkungen hatten, die bei den Betroffenen zu lebenslangen Folgeschäden geführt haben.
Nun müsste man meinen, dass die Verantwortlichen glücklich hätten sein müssen, dass sich die Schweinegrippe als harmlos herausgestellt hat.
Das trifft aber zumindest auf die Pharmakonzerne nicht zu, denn die hätten am liebsten die ganze Weltbevölkerung geimpft, um maximal daran zu verdienen.
Im Juni 2013, als längst bekannt war, dass die Schweinegrippe ungefährlich war und dass das mediale Theater darum nur ein Fake war, hat eine Wissenschaftlerin namens Heidi Larson zusammen mit einer Kollegin bei der London School of Hygiene and Tropical Medicine eine Präsentation gehalten, die ein wichtiges Thema hatte: Es sei ganz schlimm, dass die Impfbereitschaft der Menschen bei der Schweinegrippe so gering war und wie man es bei zukünftigen Fäl-len erreichen könne, dass sich mehr Menschen impfen lassen.
Frau Larson hat 2010, als bereits klar war, dass die Schweinegrippe harmlos gewesen ist, das Vaccine Confidence Project gegründet, das seinen Sitz bei der London School of Hygiene and Tropical Medicine hat. Mitgründer waren unter anderem Pharmakonzerne wie GlaxoSmithKline, Johnson&Johnson oder Merck, aber auch Lobbyverbände der Pharmaindustrie und zum Beispiel die Europäische Kommission.
Partner der Organisation sind transatlantische NGOs wie das Chatham House, viele andere bekannte NGOs, aber auch Facebook und die WHO, das RKI und die Charité. Frau Larson ist bestens vernetzt.
Wenn man diese Unterstützer aus dem Pharmabereich, die an einer (echten) Pandemie das Geschäft ihres Lebens machen würden, im Hinterkopf hat, dann ist der letzte Slide von Frau Larsons Präsentation aus dem Jahr 2013 vielsagend.
Was ist die
        nächste Krise ?
Auf dem Slide stellt man sich beim Weltwirtschaftsforum die Frage: „Was ist die nächste Krise, die wir nicht vorhersehen und die wir komplett verpassen werden?“ und die Antwort ist „Wir wissen es nicht“
Frau Larson hat Humor, denn ihre Zuhörer haben natürlich verstanden, dass der Text aus ihrer Sicht lauten müsste: „Was ist die nächste Krise, an der wir nicht teilhaben und die wir komplett verpassen werden?“
Dass das so gemeint war, zeigt die Wortwahl, denn das englische Wort „anticipate“ bedeutet „vorhersehen“ und „teilhaben“ ist auf englisch „participate“.
Es war also ein Wortspiel und es ging im Klartext um die Frage, wie die Pharmaindustrie in Zukunft mit Impfstoffen und einer Pandemie das wirklich große Geld verdienen könnte.
Soweit der Prolog, denn es soll hier nicht im Heidi Larson gehen, aber wir werden ihr gleich wieder begegnen.

Peter Piot und Bill Gates

Hier soll es um den belgischen Mediziner Peter Piot gehen. Er hat sich schon in den 1970ern einen Namen gemacht, denn er war einer der Entdecker des Ebolavirus.
Er hat dann eine steile Karriere gemacht. Bis 2008 war er Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen und geschäftsführender Direktor der Organisation UNAIDS. Bei dieser Tätigkeit ist er offenbar einem sympathi-schen Milliardär namens Bill Gates aufgefallen, der seine Milliarden einige Jahre zuvor in seine Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF) überführt hat, um keine Steuern mehr zahlen zu müssen.
Die offizielle Version lautet natürlich, dass Bill Gates, der als skrupelloser Geschäftsmann zum reichsten Mann der Welt geworden war, plötzlich nur noch Gutes tun und mit seinem Vermögen die Welt retten wollte, wobei sein Steckenpferd von Anfang an Impfungen waren.
Obwohl Bill Gates laut den „Qualitätsmedien“ all sein Geld verschenkt, um die Welt zu retten, ist sein Vermögen weiter massiv gewachsen. Das liegt daran, dass er sein Geld nicht verschenkt, er investiert es stattdessen.
Die Liste der Investments seiner Foundation umfasst Pharmakonzerne wie Pfizer, BionTech und andere, aber auch Firmen, die an der Herstellung von Ausrüstung zur Impfstoffproduktion verdienen, wie zum Beispiel BioE oder Firmen, die an Viren-Schnelltests verdienen, wie zum Beispiel Abbott. Die Liste der Investments der Bill and Melinda Gates Foundation ist eine wirklich interessante Lektüre, Sie finden Sie hier: https://sif.gatesfoundation.org/portfolio/
An der Pandemie hat Bill Gates schon jetzt zweistellige Milliardenbeträge verdient, denn erstens sind die Kurse der Firmen, in die er vorher investiert hat, während der Pandemie durch die Decke gegangen und zweitens verdienen diese Firmen, wie Pfizer und BionTech, gerade so viele Milliarden, wie nie zuvor. Und Bill Gates verdient als Aktionär der Firmen mit.
Daher ein kleiner Tipp für Geldanleger: Hören Sie nicht auf Börsengurus, schauen Sie nach, wo Bill Gates strategisch investiert, denn diese Aktien werden später garantiert unglaubliche Kurssprünge machen. Wie er das sicherstellt, werden wir gleich sehen.
Peter Piot ist Bill Gates bei seiner Arbeit für UNAIDS aufgefallen, wo Piot bis 2008 gearbeitet hat. 2009 wurde Piot als Senior Fellow in die Bill and Melinda Gater Foundation berufen. Parallel war er danach sehr umtriebig, wie wir uns noch anschauen werden.

Die London School of Hygiene and Tropical Medicine

2010 wurde Piot Direktor der London School of Hygiene and Tropical Medicine, zu der er auch eine Kollegin mitnahm, die er noch bei UNAIDS kennen und lieben gelernt hat. Dabei handelt es sich um die Heidi Larson, die 2013 die oben genannte Präsentation gehalten hat. Sie ist die Ehefrau von Peter Piot.
Wir sehen also schon hier eine deutliche Verbindung des Ehepaares Piot/Larson zur Pharmalobby und zu Bill Gates, der in Big Pharma investiert ist und an deren Gewinnen Milliarden verdient.
Vor diesem Hintergrund muss man auch die Rolle der von Piot geleiteten London School of Hygiene and Tropical Medicine sehen: Sie ist ausgesprochen freundlich zur Pharmalobby, zu den Gründen dafür kommen wir gleich.
Daran ist erstmal nichts Verwerfliches, denn bisher gibt es ja keinen Interessenkonflikt. Wir haben lediglich ein Forscherehepaar, das ausgesprochen eng mit der Pharmalobby verbunden ist.
Peter Piot ist über Bill Gates und Heidi Larson ist über das von ihr 2010 zusammen mit der Pharmalobby gegründete Vaccine Confidence Project mit der Pharmaindustrie verbunden. Die beiden profitieren von den Gewinnen der Pharmaindustrie.
Leider ist es aber so, dass ihre Tätigkeiten für Lobbyverbände verschleiert werden. Das sehen Mr. X und ich bei allen handelnden Personen. Sie bekommen nette Jobbezeichnungen von Universitäten oder NGOs, mit denen sie in der Öffentlichkeit auftreten, während ihre Lobbyinteressen un-erwähnt bleiben.
Es klingt eben viel seriöser, wenn Peter Piot als „Direktor der London School of Hygiene and Tropical Medicine“ bezeichnet wird, als wenn man schreiben würde: „Peter Piot, Angestellter von Bill Gates.“
Diese Tarnung der tatsächlichen Interessen und Tätigkeiten der handelnden Personen ist die Regel. Ich habe das in meinem Artikel vom 24. September an dem Beispiel des offenen Briefes an die Biden-Administration gezeigt. Den Brief haben nur Mitarbeiter von freundlichen NGOs un-terschrieben, ihre wahren Interessen und Geldgeber wurden nicht erwähnt.
Ich habe das am Beispiel von Scott Gottlieb aufgezeigt, der in erster Linie Vorstand bei Pfizer ist, aber den Brief, in dem die US-Regierung aufgefordert wird, 70 Prozent der Weltbevölkerung (am besten mit Pfizer) zu impfen, als Mitarbeiter einer NGO unterschrieben hat.
Das ist ein Bombengeschäft für Pfizer, aber die Verbindung zu Pfizer wird verschwiegen.

Die Rolle der Medien

All das sind keine geheimen Insiderinformationen. Zwar bin ich sicher, dass die Redaktionen der „Qualitätsmedien“ nicht über eine solche Datenbank verfügen, wie Mr. X und ich, aber zumin-dest Teilaspekte von all dem sind in den Redaktionen bekannt. Lobbyismus ist ja nichts Neues und selbst ich habe im Ein-Mann-Betrieb viel über Lobbyismus geschrieben und aufgedeckt.
Den „Qualitätsmedien“ sind also zumindest Teilaspekte von all dem bekannt, aber sie berichten darüber trotzdem nicht und bezeichnen die „Wohltäter“ aus den NGOs nicht als das, was sie sind: Lobbyisten für die Interessen bestimmter Kreise, im Fall von Covid-19 für die Interessen der Pharmaindustrie.
Wenn Sie sich fragen, warum die angeblich kritischen westlichen Medien darüber nicht berichten, dann sollten Sie wissen, dass alleine Bill Gates den wichtigsten Leitmedien nur in 2016 insgesamt 24 Millionen Dollar „gespendet“ hat. Andere NGOs tun das gleiche, wir reden also von einem Vielfachen dieser Summe, die die NGOs den Medien alljährlich „spenden“.
Daher wissen die Medien sehr genau, was sie berichten müssen und was sie besser nicht erwähnen, wenn sie weiterhin etwas von den Geldflüssen des Herrn Gates und seiner Kollegen abbekommen wollen.
Ein Beispiel dafür ist der Spiegel, der von Bill Gates mehrmals Geld bekommen hat, zuletzt waren es 2,3 Millionen Euro. Um das als ganz normal hinzustellen, schreibt der Spiegel gut versteckt darüber:
„Der SPIEGEL hat in den vergangenen Jahren bereits zwei journalistische Projekte mit dem European Journalism Centre (EJC) und der Förderung der Bill & Melinda Gates Foundation umgesetzt (…)“
Große europäische Medien wie „The Guardian“ und „El País“ haben mit „Global Development“ beziehungsweise „Planeta Futuro“ ähnliche Sektionen auf ihren Nachrichtenseiten mit Unterstützung der Gates-Stiftung aufgebaut. Auch viele weitere internationale Medien sind eine Kooperation mit der BMGF eingegangen, darunter „Le Monde”, „BBC” und „CNN”.
Auch in Deutschland werden Redaktionen von Stiftungen unterstützt, etwa die investigativen Teams von „Correctiv” und „Investigate Europe”, ebenso die Wissenschaftsredaktion des Science Media Center Germany (SMC)
Im Klartext bedeutet das: Alle westlichen Leitmedien sind gekauft und wissen, was sie zu berichten haben und was nicht.
Wenn Sie meinen, das hätte ich zu hart formuliert, warten Sie ab, bis wir auf die Gesamtsummen kommen.

Zwischenstand

Wir haben nun am Beispiel von Peter Piot und Bill Gates gesehen, dass Menschen, die sich mit honorigen Titeln und Jobbezeichnungen schmücken, in Wahrheit Lobbyarbeit machen. Und Peter Piot hat sehr schöne Titel, er ist nicht nur Direktor der London School of Hygiene and Tropical Medicine, er wurde für seine Verdienste vom belgischen König sogar in den Adelsstand erhoben und darf sich Baron Peter Piot nennen.
Außerdem sehen wir, dass die NGOs (unter anderem die Foundation von Bill Gates) die Berichterstattung der Medien de facto gekauft haben, indem sie ihnen regelmäßig Millionenbeträge zu-kommen lassen.
Die NGOs der Superreichen wie Bill Gates und George Soros haben noch andere Möglichkeiten, den Medien zu sagen, was die bitte schön zu berichten haben. Eine dieser Mög-lichkeiten ist das Project Syndicate, wenn Sie davon noch nie gehört haben, dann können Sie hier mehr über deren Vorgehensweise erfahren und hier ein konkretes Beispiel dafür finden: https://www.anti-spiegel.ru/2021/wie-weltweit-stimmung-fuer-ein-weiteres-50-milliarden-geschenk-an-big-pharma-gemacht-wird/
Aber die von Mr. X und mir aufgestellte These lautet ja, dass die Pandemie geplant war und dazu reicht es nicht aus, die Medien zu kontrollieren und Lobbyisten zu haben.
Man muss auch an die staatlichen Stellen ran, die die Regierungen beraten. In Deutschland muss man also zum Beispiel das RKI oder die Leopoldina beeinflussen können, damit die der Regierung die „richtigen“ Maß-nahmen vorschlagen, die dazu führen, dass die Pharmaindustrie am Ende das große Geschäft macht. Wie das geht, sehen wir gleich.

Die Spur des Geldes

Zunächst schauen wir uns einige der Organisationen an, die von Bill Gates finanziert werden. Alle Angaben, die ich in diesem Abschnitt des Artikels mache, können Sie überprüfen.
Am Ende dieses Abschnitts finden Sie die Links, wo Sie all diese Informationen überprüfen können.
Wo wir gerade bei den Medien waren: Der BBC hat Bill Gates insgesamt über 44 Millionen Dollar bezahlt. Bei der BBC weiß man also sicher sehr genau, wie man über Gates und die Themen, die ihm am Herzen liegen zu berichten hat.

Dass die von Peter Piot geleitete London School of Hygiene and Tropical Medicine nur ein Sprachrohr von Bill Gates ist, das die von Bill Gates gewollten Narrative in Form von Konferen-zen und Studien in der Welt verbreitet (siehe die Präsentation von Heidi Larson 2013), ist auch kein Wunder, denn alleine Bill Gates hat der Londoner Hygieneschule über die letzten 20 Jahre insgesamt 143 Mal Geld überwiesen.
Die Gesamtsumme, die Bill Gates der Hygieneschule be-zahlt hat, beträgt über 185 Millionen Dollar. Hinzu kommt, dass auch die NGO Welcome Trust, auf die ich hier nicht näher eingehen will, die aber bei Covid-19 auch eine wichtige Rolle spielt, der Hygieneschule auch nochmal fast 170 Millionen Dollar bezahlt hat.
Peter Piot und seine Schule haben ganz sicher keine finanziellen Probleme.
So wurden und werden alle wichtigen Universitäten und Institute im Westen, die mit Covid-19 zu tun haben, von Bill Gates finanziert.
Noch ein paar Beispiele: Die John Hopkins Universität, die seit dem Beginn von Covid-19 als die wichtigste Quelle für Informationen über den weltweiten Stand der Pandemie gilt, hat von Bill Gates über 350 Millionen Dollar bekommen. Wenn man die Unterorganisationen der John Hopkins Universität hinzurechnet, kommt eine Gesamtsumme von über einer halben Milliarde Dollar zusammen, die Bill Gates, der Welcome Trust und Open Phil-antropy (eine weitere, sehr interessante NGO) an die Uni bezahlt haben.
Eine der wichtigsten Investitionen von Bill Gates waren seine Spenden an die WHO, die dafür zuständig ist, eine weltweite Pandemie auszurufen und den Staaten der Welt die Richtlinien für den Umgang mit der Pandemie vorzugeben. An die WHO hat Gates insgesamt fast 2,8 Milliarden Dollar überwiesen. Sein Einfluss dort ist entsprechend groß, denn er ist der größte Finanzier der WHO.
Bill Gates finanziert auch transatlantische Think Tanks wie das Chatham House oder das Council on Foreign Relations, er finanziert das RKI und die Charité, auch wenn die Zahlungen an diese Organisationen eher Peanuts sind im Vergleich zu den Empfängern der großen Summen, die Bill Gates verteilt.
Sie können gerne selber stöbern, wem die Bill and Melinda Gates Foundation und der Welcome Trust wann wie viel Geld bezahlt haben. Hier finden Sie die entsprechende Seite der Bill and Melinda Gates Foundation:
https://www.gatesfoundation.org/about/committed-grants
und hier die Seite vom Welcome Trust:https://wellcome.org/grant-funding/people-and-projects/grants-awarded.
Geben Sie einfach eine Organisation in die Suchmaske ein schon bekommen Sie alle Zahlungen angezeigt.
Gleiches gilt für Open Philantropy, deren entsprechende Seite Sie hier finden:. https://www.openphilanthropy.org/giving/grants
Das sind alles keine geheimen Informationen, sie sind öffentlich zugänglich, trotzdem hält es kein Journalist der „Qualitätsmedien“ für nötig, da mal nachzuschauen und seine Leser über die offen zu Tage liegenden Interessenkonflikte zu informieren. Aber das überrascht nicht, denn man findet unter den Geldempfängern ja auch die „Qualitätsmedien“ selbst.
Selten passte der Satz „Das läuft wie geschmiert!“ so gut wie an dieser Stelle.

Die Beeinflussung von Regierungen

Nun kommen wir dazu, wie die Profiteure der Pandemie es hinbekommen, dass westliche Regie-rungen brav umsetzen, woran die Profiteure Geld verdienen.
Wir erinnern uns an die Präsentation von Heidi Larson, in der es um die Frage ging, wie man es erreichen kann, dass sich möglichst al-le Menschen impfen lassen.
Nur darum geht es nämlich, es geht darum so viele Menschen wie möglich mit den „richtigen“ Impfstoffen zu impfen, an denen die Profiteure Geld verdienen.
Aber wie macht man das, wenn die Menschen – siehe Schweinegrippe – das gar nicht wollen?
Das ist nicht schwierig, dazu müssen neben den Medien, die die Panik vor der Super-Seuche verbreiten, auch die Regierungen mitspielen.
Wie wir gesehen haben, haben die Profiteure die Leitmedien schon in der Hand. Jetzt müssen die Regierungen noch eine Impfpflicht einführen. Da Politiker aber merken, wie unpopulär das ist, machen sie das durch die Hintertür, indem sie sagen, dass man sich ja nicht niemand impfen lassen muss, aber wer sich nicht impft, der darf eben am Leben nicht mehr teilnehmen.
In Deutschland gibt es dafür mittlerweile die Begriffe 3G-Regel, 2G-Regel und so weiter.
Aber wie bekommt man die Politiker dazu, dass sie das tun? Dafür gibt es Regierungsberater. Das sind angeblich Fachleute, die alles ganz genau wissen und der Regierung sagen, was die be-sten Maßnahmen sind.

Die EU-Kommission

Die EU-Kommission, die den EU-weiten Umgang mit Covid-19 festlegt, hat für Covid-19 einen eigenen Beraterstab, der sich „Commission’s advisory panel on COVID-19 (E03719)“ nennt.
Und raten Sie mal, wer da die EU-Kommission berät? Neben den in Deutschland bekannten Personen Christian Drosten und Lothar Wieler sitzt da auch ein belgischer Arzt namens Peter Piot, der der EU-Kommission sagt, was sie in Sachen Covid-19 zu tun hat.
Damit aber nicht genug, Peter Piot hat bei der EU nämlich eine Sonderrolle. Er ist der persönliche „Special Advisor“ (also Sonderberater) für Covid-19 von EU-Kommissionschefin Uschi von der Leyen. Und mit Beratern hat die Dame bekanntlich Erfahrung.
Überrascht es da noch irgendjemanden, dass die EU-Kommission schon im Mai beschlossen hat, in Zukunft ausschließlich den Impfstoff von BionTech/Pfizer zu kaufen, wenn der ehrenwerte Bill Gates, der Sponsor von Peter Piot, bei den beiden Firmen ein wichtiger Aktionär ist?
So leicht kann man erklären, warum die EU nicht auf AstraZeneca, Johnson&Johnson, oder Moderna setzt. Deren Impfstoffe haben schlechte Presse bekommen (wer hat den Medien Millionen überwiesen?) und wurden so aus dem Rennen genommen.
Daher hat die EU-Kommission Anfang Mai 2021 bei Pfizer 1,8 Milliarden Impfdosen bestellt, wobei die EU jedoch nur 450 Millionen Einwohner hat. Bei einem Preis von etwa 20 Dollar pro Impfdosis machen Pfizer und dessen Aktionäre inklusive Bill Gates allein mit dieser Bestellung fast 40 Milliarden Dollar Umsatz. Wenn man nun noch bedenkt, dass die Staaten des Westens den Impfstoffherstellern auch die Entwicklungskosten für den Impfstoff bezahlt haben, dann ist das fast ein Reingewinn von 40 Milliarden.
Daran sieht man, dass Bill Gates und andere geschickt investiert haben, als sie Medien, Universitäten und sogar der WHO zusammengenommen Milliarden „gespendet“ haben.
Das waren Werbungskosten, die nun zehnfach wieder eingespielt werden.

Die Leopoldina

Die Leopoldina gilt in Deutschland in Zeiten der Pandemie als eine der fachlichen Autoritäten in Sachen Covid-19 und sie berät natürlich auch die Bundesregierung.
Wie es der Zufall will, sitzt Peter Piot auch bei der Leopoldina und gibt der Akademie wichtige Tipps für den Umgang mit Covid-19 und vor allem mit den Impfungen.
Wie transparent die Leopoldina mit Informationen umgeht, zeigt sich, wenn man auf der Seite über das Leopoldina-Mitglied Peter Piot auf die Spalte „Auszeichnungen und Mitgliedschaften“ klickt. Da erfährt man ganz viel lobenswertes über Peter Piot. Er hat viele Auszeichnungen bekommen und ist Mitglied von mehreren nationalen medizinischen Akademien. Ein wirklich hochrangiger Experte.
Nur eins findet man dort nicht: Die Leopoldina verliert kein Wort darüber, dass er Senior Fellow bei Bill Gates ist und dass seine Londoner Hygieneschule dreistellige Millionenbeträge von Bill Gates erhalten hat.

CEPI

Die Impfkoalition CEPI ist seit der Pandemie fast allen Menschen ein Begriff. Dass CEPI von Bill Gates gegründet wurde, ist auch allgemein bekannt. Hier allerdings sind die Details wichtig, denn es war nicht Bill Gates alleine, der diese Lobbyorganisation für Massenimpfungen gegrün-det hat.
Neben Bill Gates waren an der Gründung der CEPI auch der (schon erwähnte) Welcome Trust und das Weltwirtschafsforum von Claus Schwab beteiligt.
In meinem Artikel vom 24. September habe ich geschrieben, dass Mr. X und ich aufgrund der vorliegenden Daten davon ausgehen, dass die Pandemie ab 2017 geplant wurde, weil ab 2017 die großen Finanzströme begonnen haben und ab 2017 viele NGOs gegründet wurden, die darin involviert waren und sind.
Daher, so habe ich geschrieben, gehen wir davon aus, dass die Idee schon 2016 entstanden sein muss. Das war ungenau formuliert, denn es müsste heißen, dass die Idee „2016 oder früher“ entstanden sein muss.
Ein Indiz dafür ist, dass CEPI schon 2016 gegründet wurde und von da an ebenfalls massiv an den Geldflüssen beteiligt war. Die Idee zur Pandemie dürfte also schon früher entstanden sein, aber die Daten von Mr. X zeigen, dass Aktivitäten und Zahlungen ab 2017 so richtig Fahrt aufgenommen haben und dass das wohl der Beginn der aktiven Phase der Vorbereitung gewesen sein muss.
Man bekommt fast das Gefühl, dass die Präsentation von Heidi Larson im Jahr 2013 eine Art Startschuss war, aber das ist nur Spekulation.
Ich erwähne CEPI nur der Vollständigkeit halber, denn inzwischen dürften es Sie nicht überraschen, dass Peter Piot auch bei CEPI sitzt. Bei dieser weltweit wichtigsten Lobbyorganisation der Impfstoffhersteller sitzt Peter Piot als stimmberechtigtes Mitglied im Vorstand. Bei CEPI hat Piot übrigens auch mit Christian Drosten zu tun, der dort als Experte in einem Komitee sitzt. Die Welt ist klein.

Andere Beispiele

Es gibt noch mehr Beispiele für die Verbindungen von Peter Piot, aber ich denke es ist klar geworden, welche Rolle er spielt.
Daher will ich nur noch eine NGO aufzeigen, in der Peter Piot sitzt, falls noch jemand Zweifel daran hat, dass der Mann, der die EU-Kommission (und über die Leopoldina) auch die Bundesregierung in Sachen Covid-19 und Impfungen berät, ein Pharmalobbyist ist.
Auch der Pharmariese Novartis hat seine eigene NGO, mit der er sich ganz selbstlos für eine nachhaltige Entwicklung und vor allem für eine bessere Gesundheitsversorgung in Asien und Afrika einsetzt. Inzwischen dürfte klar sein, was das bedeutet. Die Novartis Foundation hat die Aufgabe, in der europäischen Bevölkerung sogenannte Hilfsprojekte für die dritte Welt zu bewerben, damit die Menschen dafür sind, dass ihre Steuergelder in diese Projekte fließen, an denen dann der Pharmakonzern Novartis (mit)verdient.
Und raten Sie mal, wer bei der Novartis Foundation im Vorstand sitzt? Ach, Sie kennen Peter Piot schon? Ja, der sitzt auch bei dieser Pharma-NGO im Vorstand.

Wozu das alles?

Nach meinem Artikel vom 24. September über die Netzwerke, die hinter der Pandemie stecken, habe ich Mails bekommen, in denen ich gefragt wurde, wozu diese Pandemie veranstaltet wird.
Die Stammleser des Anti-Spiegel kennen mich und wissen, dass ich ungern spekuliere. Ich halte mich an handfeste Fakten, die man überprüfen kann. Die Daten von Mr. X kann ich alle überprüfen und Sie können alles überprüfen, was ich in diesem Artikel geschrieben habe, denn alle Quellen sind verlinkt. Diese Daten von Mr. X zeigen, dass die Pandemie nicht einfach vom Himmel gefallen ist, sondern dass sie von langer Hand vorbereitet wurde und dass die gleichen Leute, die sie vorbereitet haben, nun über ihre NGOs und Berater auch den Regierungen die Entscheidungen vorgeben, an denen diese Leute dann dank der Impfungen mit Pfizer-Impfstoffen Milliarden ver-dienen.
Das erste Ziel ist also zweifellos, möglichst die gesamte Menschheit mit diesen Impfstoffen zu impfen, und wie wir heute wissen, nicht nur einmal oder zweimal, sondern es werden schon Na-men für dritte und vierte „Booster-Impfungen“ erfunden. Ob dahinter noch weitere Ziele stecken, ist spekulativ.
Mr. X und ich denken, dass wohl noch mehr dahinter steckt, aber wissen tun wir das nicht und unsere kleinen Spekulationen darüber, bleiben privat. Zumindest so lange, bis die Daten auch darüber eindeutig Auskunft geben. Und das geschieht vielleicht niemals.

Wie geht´s mit dem Thema weiter?

Ich habe am 24. September in meinem Artikel geschrieben, dass Mr. X und ich diese Informationen als Buch veröffentlichen wollen. Das wird auch geschehen und ich kann jetzt mitteilen, dass wir heute an den Punkt gekommen sind, dass die Arbeit an dem Buch beginnen kann.
Bisher hat vor allem Mr. X gearbeitet und recherchiert, ab Ende dieser Woche werde ich die Arbeit aufnehmen und unser Wissen als Buch niederschreiben.
Die Stammleser des Anti-Spiegel wissen, dass ich sehr schnell schreibe, weshalb ich nach jetzigem Stand davon ausgehe, dass das Buch entweder Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres in den Handel kommt.
Bis dahin werde ich hier auf dem Anti-Spiegel nichts (oder zumindest fast nichts) mehr über das Thema veröffentlichen, denn das würde für mich doppelte Arbeit bedeuten.
In meinem neuen Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse der wirklich Mächtigen handeln“ habe ich mich sehr intensiv mit weiteren Themen rund um die komplexen Zusammenhänge der gesteuertern Politik im Westen und deren brisanten Verstrickungen mit einer ganzen Reihe von Organisationen beschäftigt und dabei einiges zu Tage gefördert.

ANMERKUNG: Es bleibt meinerseits noch einiges Wichtige zu ergänzen:
1. Dsss parallel dazu in den USA eine weltweite Datensammelorganisation vorbereitet wird, in dem jeder (zu impfende) Weltbürger erfasst werden soll –
siehe https://josopon.wordpress.com/tag/infektionsschutz-gesetz/ und
https://josopon.wordpress.com/2021/03/16/erosion-der-demokratie-durch-gezielte-meinungsmache-korruption-und-volksverdummung-eine-zusammenschau/

2. dass Bill Gates ausgerechnet die mRNA-Impfstoffe fördert, bei denen in den weiteren Jahrzehnten seltene, aber sehr schwere Nebenwirkungen wie Krebs, Autoimmunerkrankungen oder M.Alzheimer erwartet werden müssen und deshalb die lebenslange Überwachung aller Geimpften erforderlich wäre – statt dessen aber dafür gesorgt wird, dass solche Nebenwirkungen in Deutschland möglichst nicht erfasst werrden

3. dass dei EMA gezielt die Genehmigung anderer, konventioneller impfstoffe auf die lange Bank schiebt, so dass diese nur in Osteuropa erhältlich sind

4. dass in der kommenden Regierung sowohl Scholz als auch Baerbock eine jahrelange Beeinflussung als „Fellows“ seitens US-amerikanischer Organisationen hinter sich haben, die bei Scholz zu völligem politischen Richtungswechsel geführt hat. Welche Richtrung Frau Baerbock zuvor hatte, konnte ich nicht herausfinden.
Bei Lindner war das anscheinend nicht erforderlich, der ist schon so wie gewünscht groß geworden.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.

Jochen

Rüstungskonzern Thales will Impfprivilegien und -pässe für das Ausrollen mobiler digitaler Identitätsnachweise nützen

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Wer meine bisherigen Blogs als übertrieben oder "Verschwörungstheorien" angesehen hat, müsste spätestens jetzt sich von der brutalen Realität eingeholt fühlen.

norbert haering logo

Was Norbert Haering hier herausgefunden hat, bestätigt die schlimmsten Vermutungen: https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/thales/

Rüstungskonzern Thales erläutert strategischen Zweck der Impfprivilegien und -pässe

Thales, der Rüstungskonzern, der auch eine Digitale-Identitätssparte hat, bezeichnet den digitalen Impfpass und die Notwendigkeit, ihn überall vorzuzeigen, als Wegbereiter für universelle mobil-digitale Identittsnachweise. Damit bestätigt Thales meine Analyse und meine schlimmsten Befürchtungen.

Unter der (übersetzten) Überschrift „Wie digitale ID Bürgern helfen kann, staatliche Dienste von Überall in Anspruch zu nehmen“, schreibt die für das Digital Identity Services Portfolio des Rüstungskonzerns Thales zuständige Kristel Teyras:

Sogenannte digitale Impfpässe werden eine Schlüsselrolle dabei spielen, den Bürgern zu ermöglichen, alle möglichen Dienste in Anspruch zu nehmen, und werden als Wegbereiter für das Ausrollen mobiler digitaler Identitätsnachweise fungieren.“

Im englischen Original:

„So-called digital vaccination passports will play a key role in enabling citizens to access all manner of services and will act as a precursor to the rollout of mobile digital IDs.“

Die Pandemie habe als Katalysator für einen umfassenden Wandel im Konsumentenverhalten gewirkt, hin zur weitreichenden Digitalisierung von öffentlichen und privaten Dienstleistungen. Zur Rolle der digitalen Impfpässe und der Zugangshindernisse für Ungeimpfte beim weiteren Vorantreiben dieses Trends heißt es:

„Auch wenn wir allmählich zur Normalität zurückkehren, dürfte die Digitalisierung der Dienstleistungen weiter zunehmen. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass Regierungen auf der ganzen Welt von ihren Bürgerinnen und Bürgern verlangen, digitale Gesundheitspässe mit sich zu führen, um nachzuweisen, dass sie doppelt geimpft sind oder einen negativen Test haben, bevor sie bestimmte Dienstleistungen in Anspruch nehmen können.“

Dann wird auf eines der größten digitalen Identitätsprojekte aller Zeiten hingewiesen, das die EU mit dem Projekt einer europaweiten digitalen Identität angestoßen habe.

„Der Ehrgeiz ist gewaltig, sowohl in Bezug auf den Umfang, da es für alle EU-Mitgliedstaaten gilt, als auch in Bezug auf die Befugnisse, die es den Bürgerinnen und Bürgern im gesamten Block einräumen wrde. Zum ersten Mal könnten die Bürgerinnen und Bürger von ihrem Telefon aus eine europäische digitale Identitätsbrieftasche nutzen, die ihnen Zugang zu Dienstleistungen in jeder Region Europas verschafft.“

Wollen wir die Schönfärberei herausnehmen und die Funktion der digitalen Identitätsnachweise in Einklang bringen mit der ihres Vorläufers oder Wegbereiters, des digitalen Impfpasses, so müssten wir nur das kleine Wörtchen könnten durch müssen ersetzen:

Zum ersten Mal müssen dann die Bürgerinnen und Bürger von ihrem Telefon aus eine digitale Identität vorweisen, um Zugang zu allen möglichen Dienstleistungen zu bekommen.

So siehts aus. Um das voranzutreiben frdern die mchtigen Stiftungen des Silicon Valley und der Wall Street, sowie Weltbank und Weltwährungsfonds seit langem Mega-Regierungsdatenbanken mit biometrisch-digitalen Identitätsnummern aller Bürger im Vorreiter Indien und seither in vielen anderen Ländern.
Dafr haben sie auch, zusammen mit dem Weltwirtschaftsforum, Initiativen und Institute gegründet, wie ID2020
The Commons Project
(Common Pass) und die Vaccination Credential Initiative, und dafür entwickeln sie seit vielen Jahren Szenarien für einen Übergang zum autoritären Regieren über eingeschüchterte Brger, die sich willig der totalen Kontrolle unterwerfen, um dafür Sicherheit zu bekommen, mit Namen wie Lock Step (Gleichschritt) oder Lone Wolves.

Bezahlen nur noch mit Regierungssegen

Die Dienste, für deren Nutzung man seine Identität digital nachweisen und seine Daten preisgeben muss, schließen auch den Zahlungsverkehr ein.
In den Worten der Thales-Expertin:

„Richtig spannend wird es, wenn man erkennt, dass die Brieftasche sowohl digitalisierte Identitäts- als auch Zahlungsnachweise enthalten kann. So knnte man zum Beispiel die Kaution für eine neue Wohnung oder einen fälligen Bußgeldbescheid direkt vom Smartphone aus bezahlen.“

Man braucht wieder nur das kann durch ein muss ersetzen, um das Potential zu erkennen.
Die gleichen Organisationen, die die biometrisch-digitale Identität vorantreiben, treiben auch die Beseitigung der Möglichkeit des Barzahlens voran.

Nicht ganz zufällig hat die EU parallel zum Projekt der digitalen Identität auch beschlossen, ein Verbot von Barzahlungen über 10.000 Euro einzuführen, eine Obergrenze, an deren Senkung bereits vor Einführung gearbeitet wird.
Wenn Bargeldnutzung vollends kriminalisiert ist, werden die Daten, die die Bank über uns führt, jahrzehntelang aufbewahren und laufend durchforsten muss, zum detaillierten digitalen Logbuch unseres gesamten Lebens.

Und alle werden umfassend vom Wohlwollen der Regierungen abhängig.
Denn wer einen Sperrvermerk an seine digitale Identität geheftet bekommt, kann nichts mehr bezahlen und somit fast nichts mehr selbständig tun.

Diesen Sperrvermerk kann neben der jeweiligen Regierung fast weltweit auch die US-Regierung setzen, da alle international tätigen Banken aufgrund der Weltwährungsfunktion des Dollars auf die Erlaubnis angewiesen sind, in Dollar zu handeln. Deshalb trauen sie sich nicht, Sanktionsanordnungen aus Washington zu ignorieren und Geschäfte mit sanktionierten Personen, Unternehmen oder Ländern zu machen.
Aus diesem Grund ist sogar schon die Bundesbank gegenber iranischen Banken vertragsbrüchig geworden, nur um die US-Regierung nicht zu verärgern, die sich gerade entschieden hatte, das Atomabkommen mit dem Iran aufzukündigen.

Damit Sie nicht denken, jemand von Thales sei ein einmaliger Gedankenfurz entwichen, der nicht so ernst zu nehmen sei: Thales hat auch im Juni schon getitelt:

„Covid-19-Gesundheitspässe können die Tür für eine Revolution der digitalen Identität aufstoßen.“2

In dem Beitrag für die Regierungskunden des Unternehmens werden diese aufgefordert, die Pandemie als Gelegenheit zu begreifen, eine Plattform für eine ambitioniertere Digitalisierung ihrer Identitäts- und Gesundheitsnachweise zu schaffen. Und weiter:

„Um den Übergang von kurzfristiger Krisenbewältigung zu ambitionierter Neugestaltung der Versorgung mit öffentlichen Dienstleistungen zu gestalten, kann der Gesundheitspass ausgebaut werden, zu einer umfassenden und mächtigen ID/Gesundheits-Brieftasche (wallet). Besonders bedeutsam ist, dass diese einen sicheren und intuitiven Smartphone-basierten Standort für eine Vielzahl von Identitäts- und Gesundheitsnachweisen bietet.“

Wie weit das gehen soll, alles mit der gleichen Nummer und mit allen Informationen in der gleichen Mega-Datenbank, und wie wenig Freiwilligkeit das in Wahrheit beinhaltet, zeigt sich hier:

„Im Gesundheitswesen können vorausschauende Ministerien nicht nur Impfzeugnisse, sondern auch allgemeine Gesundheits- und Versicherungsnachweise sowie Spenderausweise digitalisieren. Eine vertrauenswürdige Online-Authentifizierung öffnet auch die Tür zu effizienten und benutzerfreundlichen Diensten wie elektronischen Rezepten *) und der sicheren, nutzergesteuerten Weitergabe von Gesundheitsdaten. In ähnlicher Weise können Ministerien, die für Reiseausweise zuständig sind, die Brieftasche nutzen, um die Erstellung digitaler Begleitdokumente für physische Pässe zu erleichtern. Auf der Grundlage von ICAO-Standards werden diese digitalen Reiseausweise (DTCs) weltweit anerkannt und knnen alle vertrauenswürdigen Dokumente enthalten, die heute für grenzberschreitende Reisen unerlässlich sind.“

Ich habe bereits darüber geschrieben, dass das den nicht unerheblichen und durchaus beabsichtigten Nebeneffekt haben kann, dass die Plattform-Konzerne aus dem Silicon Valley zu Weltpassbehörden werden.

Als besonderes Bonbon stellt Thales den Regierungen noch in Aussicht, dass sie das nutzen können, um ihren Bürgern ganz direkt sagen zu können, was sie zu tun und zu lassen haben:

„Die Pandemie hat auch den Wert von sofortigen und effektiven Botschaften von öffentlichen Institutionen gezeigt. Die Brieftasche (wallet) schafft einen direkten Kommunikationskanal zwischen Regierung und Bürger über das universell verbreitete Smartphone.“

1984 rückt immer näher.

Bill Gates und die Rockefeller Stiftung wussten Bescheid

Bereits am 24. Mrz 2020 kündigte der vielleicht mächtigste Mann der Welt, Bill Gates, in einem sogenannten TED-Talk an, dass man demnächst einen digitalen Impfpass brauchen werde, um zu reisen. Das war damals noch unerhört, der entsprechende Satz wurde aus dem mehr als acht Millionen mal gesehenen Video entfernt.

Gates war von TED-Moderator Chris Anderson unter dem Titel „Wie wir auf die Coronavirus-Pandemie reagieren müssen“ befragt worden und ließ sich in gewohnt gelassener Machtpose darüber aus, was wir tun mssen. Er sagte dabei unter anderem

„Schlussendlich werden wir ein Zertifikat für die brauchen, die entweder genesen oder geimpft sind, weil wir nicht wollen, dass Menschen beliebig durch die Welt reisen, in der es Länder gibt, die es (das Virus) leider nicht unter Kontrolle haben. Man will diesen Menschen nicht die Möglichkeit komplett nehmen, zu reisen und zurückzukommen.“

Das war wohlgemerkt ganz am Anfang der Pandemie, etwa acht Monate bevor der erste Impfstoff zugelassen wurde. Und dann kam der doppelt interessante Satz:

„Deshalb wird es schlielich eine Art digitalen Immunitätsbeleg geben, der die globale Öffnung der Grenzen ermöglichen wird.“

Im offiziellen TED-Video wurde dieser eine Satz (bei Minute 34:27) um den 31.März herausgeschnitten. Er war danach noch in der etwas längeren Ursprungsversion des Videos enthalten (Minute 39:22), die jemand online gestellt hatte, solange bis der Youtube-Account des Betreffenden gelöscht wurde.
(Als ich am 11.April 2020 zum ersten mal darüber schrieb, war die Langversion mit dem zensierten Satz noch zugänglich.)

Die Rockefeller-Stiftung schrieb zur gleichen Zeit, in einem im April 2020 veröffentlichten Positionspapier zur Pandemiestrategie:

„Eine global einheitliche Identifikationsnummer für jeden soll unter dem Namen eindeutige Patienten-Identifikationsnummer eingeführt werden. Der Infektionsstatus muss für die Teilnahme an vielen sozialen Aktivitäten bekannt sein.

Dass Gates und die Rockefeller Stiftung schon so früh in der Pandemie wussten, wo es hinlaufen wrde, ist weniger ihren hellseherischen Fähigkeiten geschuldet, als ihrem Einfluss, der es ihnen ermöglicht, das zu erreichen, was sie wollen. Immerhin arbeiten sie im Rahmen von ID2020 an dem erklärten Ziel, bis 2030 jedem Erdenbürger eine biometrisch unterlegte digitale Identität zu verpassen.

Wer dabei mitmacht, macht sich schuldig

Die Verantwortlichen bei Fußballvereinen wie Borussia Dortmund oder 1.FC Köln, die ihre ungeimpften Fans aussperren, handeln nicht nur schäbig, diesen langjährigen Fans gegenüber. Sie machen sich zu Komplizen des Umbaus unserer freiheitlichen Gesellschaft in einen Kontroll- und Überwachungsstaat.

Dasselbe gilt für Hoteliers und Clubbetreiber, die zur Linderung ihrer eigenen wirtschaftlichen Not Menschen diskriminieren, die sich entschieden haben, dass ihnen das Risiko eines im Schnellverfahren entwickelten und genehmigten, völlig neuartigen Impfstoffs zu groß ist. Sie lassen es zu und befördern, dass die Regierung nach dem bewährten Teile-und-herrsche-Prinzip die Menschen gegeneinander ausspielt.

Und auch die Geimpften, die wegschauen, oder es sogar gut finden, wenn ihre ungeimpften Mitmenschen diskriminiert und gemobbt werden, sollten sich klar machen, dass sie gemeinsam mit diesen in einigen Jahren in der gleichen umfassend kontrollierten, autoritär regierten Gesellschaft leben werden, wenn es keinen Widerstand gegen dieses Treiben gibt.

Mein Kommentar: Wie schön doch die Formulierungen sind, die das Einsaugen und Klebenbleiben als freundlichen Service darstellen – was der Bürger demnchst bequem so alles können soll – als Angebot zur Inanspruchnahme !
So wie die Nazipropaganda die KZs als Ferienlager dargestellt hat. Genau so hat es im übrigen auch mit der Gesundheitstelematik angefangen.

Mit diesen Fakten muss ich meine Übersicht https://josopon.files.wordpress.com/2021/08/erosion_d_demokratie2021-08.pdf umgehend aktualisieren.

*: Mit dem neuen eRezept haben meine lieben niedergelassenen Kollegen gerade zur Zeit und auch in Zukunft „viel Spaß“!
Siehe https://josopon.wordpress.com/2021/08/21/politik-treibt-arzte-mit-it-vorgaben-aus-ihrem-beruf/

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
Jochen

Aufgepasst – Industrieverbände wollen leichteren Zugang zu Daten der elektronischen Patientenakte

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

eCard-neindankeWieder einmal setzen Lobbyverbände das Gesundheitsministerium unter Druck.
Das bestätigt mir einmal mehr die Entscheidung, meine Kassenzulassung abgegeben zu haben.

https://www.aend.de/article/213234

GesundheitsindustrieverbaendeDass eine zentrale Sammlung von Gesundheitsdaten, wie sie durch die elektronische Patientenakte (ePA) geschehen soll, Begehrlichkeiten weckt, kommt wenig überraschend.
Am Dienstag 13.7.2021 forderten mehrere Industrieverbände gemeinsam einen leichteren Zugang zu den Daten – natürlich „nur zu Forschungszwecken“.

Die gegenwärtige Ausgestaltung der Telematikinfrastruktur behindere in Verbindung mit den rechtlichen Rahmenbedingungen eine praktikable Nutzung für die Forschung“, beklagten die Verbände, darunter unter anderem der Bundesverband der Deutschen Industrie, der Bundesverband Gesundheits-IT, der Pharmaverband vfa und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie.
Potenziale blieben so ungenutzt, die geplante Forschungskompatibilität der ePA sei in Gefahr.

Das Problem aus Sicht der industriellen Gesundheitswirtschaft: Das Konzeptpapier der gematik sehe in der ersten Stufe ausschließlich eine Forschungsdatennutzung durch Ärztinnen und Ärzte vor, die über ihr IT-Primärsystem an die Telematikinfrastruktur angeschlossenen seien. Damit würden große Bereiche der medizinischen Forschung auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen.

Zudem könnten Forschungsdaten „nur mit wiederholtem aktivem Zutun der Versicherten aus deren ePA-Client heraus übertragen werden“; zudem fehle die Möglichkeit, die Versicherten zum Öffnen ihrer ePA überhaupt aufzufordern.
„Darüber hinaus verhindert der von der Datenschutzaufsicht geforderte Nachweis für jedes Dokument, das für Forschungszwecke übermittelt wird, eine prospektive Freigabe dieser Daten.
Diese werden aber regelmäßig als Bestandteil von Verlaufsstudien und als zusätzliche Endpunkte in klinischen Studien herangezogen, um Forschungsfragen zu beantworten.“

Die Verbände fordern deshalb eine zentrale digitale Einwilligung in die Nutzung von Daten zu Forschungszwecken. So freigegebene Forschungsdatensätze sollten dann „regelmäßig und automatisiert aktualisiert werden können“.
Das, so führen die Verbände aus, erhöhe „die Autonomie der Patientinnen und Patienten bei voller Transparenz über laufende Forschungsvorhaben und der daraus resultierenden Ergebnisse“.

Die künftige Bundesregierung müsse zügig nachzubessern. „Dazu gehört auch, dass die forschende Gesundheitswirtschaft endlich ein Antragsrecht für die Arbeit mit Forschungsdaten beim geplanten Forschungsdatenzentrum erhält.“

Dazu einige Kommentare von KollegInnen:

Niemand will eine Mauer bauen
…keiner wird je die Daten des elektronischen Mautsystems zur Nachverfolgung nutzen wollen. Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten.

Existenz weckt Begehrlichkeit. Steter Tropfen höhlt den Stein. Wir wissen jetzt schon was kommt.
Haben wir oft genug gesehen – auch 1938 schon.

natürlich „nur zu Forschungszwecken“
hat für mich das Potential zum Unwort des Jahres und“zentrale digitale Einwilligung in die Nutzung von Daten“ hört sich doch genauso nach Erhöhung der Lebensqualität durch Erleichterung beim tagtäglichen Datenspenden an wie die „Komfortsignatur“ für die Ärzte beim Ausstellen von eRezepten.

Wer jetzt noch an die Telematik angeschlossen ist, dem sind seine Patienten egal.
Wer war so doof und hat sich über primitive Bedürfnisse an die Telematik zwingen lassen?

Ja, so kommt es dann zum Ende des aalglatten Durchschlingerns durch die Paragraphen.
Die Menge der Ultraschlauen, die mit einmal VSDM doch ihren eigenen Frieden erkauft haben; das hat jetzt sein Ende.
Und es wurde so gesagt. Jeder hat es gewusst! Jeder Angeschlossene hat Mitschuld!

Das sehe ich anders, Herr Kollege!
Verantwortlich sind für ihre Daten in erster Linie die Patienten selber. Deren Interesse sich selbst dagegen zu positionieren ihre eigenen Daten jedem zur Verfügung zu stellen sind gelinde gesagt sehr überschaubar.
Ob im Internet oder bei der ePA, man hat keine Probleme sich den Datenkraken auszuliefern.
Die niedergelassene Ärzteschaft ist aus meiner Sicht nur in sofern verantwortlich, als sie es nicht vermag diesen Aspekt ihren Patienten zu verdeutlichen, und muss staatlich gezwungen die Daten weiter reichen und somit einen Teil ihrer Verpflichtung zur ärztlichen Schweigepflicht verwässern.
Legalisiert durch Parlament und Regierung, aber trotzdem moralisch verwerflich.

Eigentum der Daten
Für diese Daten haben Patienten gelitten und ihre Ärzte ihr Wissen und Können eingesetzt. Mitnichten gehören sie also der IT-Industrie oder der Pharma-Industrie. Was für eine abstruse Vorstellung.
Und wie großzügig, dass Patienten ihre Daten „spenden“ dürfen sollen. Spenden die Pharma-Unternehmen die Medikamente, die sie mit Hilfe dieser Daten entwickeln ?
Nein, es muss den Patienten selbst möglich sein, für ihre Daten etwas Entgelt zu bekommen, mit ihnen zu handeln.
Dass die meisten chronisch Kranken – die das Geld besonders gut gebrauchen können – bereit wären, ihre Daten zu verkaufen, zeigen einige wissenschaftliche Untersuchungen.
Es wird höchste Zeit, dass sich diese Sicht der Dinge verbreitet. Übrigens eine längst gut fundierte Idee: Stichwort „Humanistische Informationsökonomie“ (Jaron Lanier).

Ist doch schön, dass diese Daten so begehrt sind. Daraus kann ein echter sekundärer Krankheitsgewinn für die Patienten werden 🙂

Mein Kommentar: Selbstverständlich will keiner der Verbände seine Forschung so transparent machen, dass von außen jemand nachprüfen kann, wofür die Daten genau verwendet werden. So viele Leute hat das BA für Datenschutz sowieso nicht.
Im Endeffekt – solange die Gesundheitskonzerne nicht verstaatlicht oder in Gemeinwohl übergeführt sind, bleibt das primäre Ziel nicht Gesundheit, sondern Profitmaximierung auf allen Bereichen. Wie man an der schon jetzt bestehenden Verknappung von häufig gebrauchten Medikamenten sieht, die lang auf dem Markt und damit keine cash cows sind. DAzu kann man immer wieder darauf hinweisen, dass schon seit Jahrzehnten das vierfache des Forschungsetats in Marketing investiert wird.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.

Jochen

MYOKARDITIS UNTER Corona-mRNA-IMPFSTOFFEN: WARNHINWEISE JETZT AUCH IN EUROPA

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

Wer unter diesen bekannten Umsätnden noch männliche Jugendliche impft, ist in meinen Augen ein Straftäter.
Siehe hier: https://www.arznei-telegramm.de/

blitz-a-t 12. Juli 2021

MYOKARDITIS UNTER mRNA-IMPFSTOFFEN: WARNHINWEISE JETZT AUCH IN EUROPA

syringe and pills on blue backgroundNach den USA und Großbritannien (vgl. blitz-a-t vom 29. Juni 2021) stuft jetzt auch der europäische Pharmakovigilanzausschuss PRAC Myokarditis und Perikarditis als mögliche unerwünschte Effekte der COVID-19-mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer (BNT162b2 [COMIRNATY]) und Moderna (mRNA-1273 [SPIKEVAX]) ein. Ein entsprechender Warnhinweis soll in die Produktinformationen aufgenommen werden.
Basis ist eine Überprfung von 145 Berichten zu Myokarditis und 138 zu Perikarditis nach Anwendung von BNT162b2 sowie jeweils 19 Meldungen zu mRNA-1273. Die Erkrankungen sind überwiegend innerhalb von 14 Tagen nach Immunisierung und häufiger nach der zweiten Dosis sowie bei jüngeren Männern aufgetreten.
Die Beschwerden sollen sich in der Regel unter Ruhe oder Therapie gebessert haben. Allerdings sind fünf Personen verstorben. Sie sollen entweder ein fortgeschrittenes Alter oder Begleiterkrankungen gehabt haben.1)

Ausführliche Analysen zu den in Europa vorliegenden Verdachtsmeldungen sind bislang nicht veröffentlicht.
Für die Vektorimpfstoffe von AstraZeneca (AZD1222 [VAXZEVRIA]) und Janssen (Ad26.COV2.S [COVID-19 VACCINE JANSSEN]) findet der PRAC derzeit keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit Myokarditis oder Perikarditis. 1)*)

Wichtig ist, dass Geimpfte rasch einen Arzt aufsuchen, wenn nach der Immunisierung mit einem mRNA-Impfstoff Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit, Palpitationen oder Rhythmusstörungen auftreten.1)
Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist bei entsprechenden Beschwerden differenzialdiagnostisch eine Myokarditis/Perikarditis in Betracht zu ziehen, da koronare Ereignisse als Auslser in dieser Altersgruppe weniger wahrscheinlich sind.2,3)
Wie in a-t 2021; 52: 48 dargelegt, müssen insbesondere junge Männer und nach aktuellen Daten aus den USA auch junge Frauen über das Risikosignal, potenzielle Symptome und das gehäufte Vorkommen nach der zweiten Impfung aufgeklärt werden.
Unseres Erachtens sollte zudem in den ersten Tagen nach Immunisierung auf Leistungssport und stärkere sportliche Betätigung verzichtet werden, Red.

1 EMA: Presseerklärung vom 9. Juli 2021; http://www.a-turl.de/?k=palt
2 CDC: Information vom 28. Mai 2021; http://www.a-turl.de/?k=esla
3 COVID-19 Subcommittee of the WHO Global Advisory Committee on Vaccine Safety (GACVS): Stellungnahme vom 9. Juli 2021; http://www.a-turl.de/?k=ornz

2021 arznei-telegramm, publiziert am 12. Juli 2021

Redaktion arznei-telegramm

A.T.I. Arzneimittelinformation Berlin GmbH
Bergstr. 38 A, Wasserturm, D-12169 Berlin, Fax: +49 30-79 49 02-20
Handelsregister: HRB 64895 B Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Geschftsführer: Wolfgang BECKER-BRÜSER
*: Bei SINOVAC sind solche Komplikationen bisher auch nicht bekannt geworden.

Über Kommentare auf meinem Blog hier würde ich mich freuen.
Jochen

Health Data Hub – Gesundheitstelematik in Frankreich – Erneute Sicherheitsbedenken

Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

https://www.aend.de/article/207694

Gesundheitstelematik in Frankreich

20.08.2020, 15:10, Autor: Barbara Zenz

Die Themen Telemedizin und elektronische Patientenakte werden nicht nur in Deutschland intensiv diskutiert – siehe dazu hier : https://josopon.wordpress.com/2018/12/23/abschaffung-der-arztllichen-schweigepflicht-wer-braucht-die-zentrale-patientendatei/
und https://josopon.wordpress.com/2018/12/31/informatiker-zerlegt-digitale-patientenakte-der-allianz-tochter-vivy-und-3-anderer-anbieter/
Frankreich setzt seit langem auf Digitalisierung in der medizinischen Versorgung und positioniert sich als Vorreiter für Innovationen in diesem Bereich. Strategien zur Umsetzung unterschiedlicher gesundheitstelematischer Anwendungen existieren bereits seit Ende der 1990er-Jahre und werden laufend evaluiert und angepasst. Die Kernstücke der französischen Digitalisierungsbestrebungen im Gesundheitsbereich sind neben der elektronische Patientenakte DMP der Aufbau eines zentralen Speichers für die Gesundheitsdaten aller Versicherten („Health Data Hub”) sowie der Ausbau telemedizinischer Angebote, die Erleichterungen für Patienten und medizinisches Personal bringen sollen.

Wie auch anderswo werden die bereits existierenden oder geplanten Anwendungen unterschiedlich angenommen und bewertet. Während die elektronische Gesundheitsakte trotz massiver Anlaufschwierigkeiten und erheblicher Kosten mittlerweile vor allem bei Patienten große Zustimmung findet, ist die Kritik an der geplanten zentralen Speicherung sämtlicher französischer Gesundheitsdaten deutlich lauter geworden: Die Tatsache, dass sich die französische Regierung für den US-amerikanischen Giganten Microsoft als Anbieter der technischen Infrastruktur entschieden hat, ließ bei Datenschützern, medizinischem Personal und IT-Experten geradezu die Alarmglocken schrillen. Aber auch andere Teilbereiche der Digitalisierung im Gesundheitsbereich sorgen immer wieder für kontroverse Diskussionen innerhalb der Ärzteschaft und unter Patientenvertretern.

Fortsetzung unter obigem Link, leider zugangsbeschränkt – kann auf nachfrage ergänzt werden.
Aber aktueller dazu vom 03.03.2021: https://www.aend.de/article/210821
Auszüge:

Weiter Sicherheitsbedenken beim „Health Data Hub”

Mit der Umsetzung des „Health Data Hub” hat die französische Regierung im Dezember 2019 ein ehrgeiziges Projekt auf den Weg gebracht.
Es ist Teil der vor allem vom damaligen LREM-Abgeordneten Cédric Villani, einem Mathematiker, forcierten nationalen KI-Strategie.
Diese soll unter anderem einen wesentlich erleichterten Zugang zu Gesundheitsdaten für die medizinische Forschung ermöglichen.

Umgesetzt wurde die Plattform überraschend schnell: Schon im April 2020 ging sie in Betrieb. Von vielen Kritikern als überstürzt und technisch wie juristisch nicht ausreichend geprüft bewertet, argumentierte die französische Regierung mit der Covid-Gesundheitskrise, die eine rasche Verfügbarkeit der Daten notwendig mache.
Die französische Datenschutzkommission CNIL genehmigte diese Umsetzung, da die Sicherheitsstandards grundsätzlich hoch seien. Sie merkte jedoch an, dass die zeitliche Verkürzung der Implementierung wesentlicher technischer Elemente des Health Data Hub, die der Datensicherheit dienen sollten, mit Risiken behaftet sei.
Ebenso kritisch sah sie den möglichen Zugriff auf die besonders sensiblen Gesundheitsdaten von 67 Millionen Versicherten durch Behörden von Drittländern.

„Big Data” von 67 Millionen Versicherten bei Microsoft

Diese Befürchtung führte dazu, dass die CNIL die Beherbergung der Daten beim US-Anbieter Microsoft schließlich gänzlich ablehnte und der französischen Regierung empfahl, einen europäischen Anbieter zu finden.
Dieser Schritt ist keineswegs unbegründet: Der Europäische Gerichtshof hat das sogenannte „Privacy Shield”-Abkommen, das einen Datentransfer an zertifizierte Anbieter außerhalb der EU erlaubte, 2020 gekippt. Damit wäre ein Transfer der Daten in die USA jedenfalls illegal.
Die CNIL ging jedoch einen Schritt weiter und erklärte auch die Speicherung bei einem US-Unternehmen, dessen Server sich innerhalb der EU befinden, für nicht vereinbar mit europäischen Datenschutzstandards.
US-Behörden hätten aufgrund der geltenden Rechtslage in den USA nämlich unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, sich Zugriff zu diesen Daten zu verschaffen („Cloud Act” 2018).
Einige Kritiker sehen dadurch sogar die ärztliche Schweigepflicht bedroht: Der einzelne Arzt, die einzelne Ärztin könne nicht mehr garantieren, dass Patientendaten vor einem Zugriff durch Unberechtigte ausreichend geschützt sind.

Für die Suche nach einem neuen Anbieter hat sich das französische Gesundheitsministerium auf einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten, maximal jedoch zwei Jahren, verpflichtet.
Das bedeutet: Bis dahin sind alle Daten, die über den Health Data Hub abgerufen werden können, potenziell dem Zugriff von Unberechtigten ausgesetzt – auch wenn das Risiko von der CNIL für den begrenzten Zeitraum als vertretbar angesehen wird.

SNDS: Datenmaterial mit fraglichem Nutzen

Sicherheitsbedenken anderer Art haben Kritiker, die auf die fragliche Qualität der vorhandenen Gesundheitsdaten hinweisen.
Sie sehen diese vor allem im Zusammenhang mit Algorithmen, die für Diagnosen und beim Einsatz von medikamentösen Therapien unterstützend zum Einsatz kommen sollen, als problematisch an.
Um zu verstehen warum, lohnt sich ein Blick auf die Geschichte des Health Data Hub: Der eigentliche Startschuss für diesen weltweit größten Speicher von Gesundheitsdaten fiel schon im Jahr 2016.
Damals wurde ein nationales Gesundheitsdatensystem, das SNDS (Système National des Données de Santé) implementiert, das im Wesentlichen die bereits bestehenden Datenbestände aus Krankenversicherungen, Apotheken und Krankenhäusern zusammenführte.
Diese Bestände enthalten wiederum eine Vielzahl an Daten aus der Zeit ab etwa 1990, deren Qualität von Forschungsinstitutionen immer wieder in Frage gestellt wurde.

2012 untersuchte etwa eine Studie des französischen nationalen Instituts für Gesundheit und medizinische Forschung (INSERM) das Auftreten schwerwiegender mütterlicher Erkrankungen aus den Daten der Geburtsstationen von vier französischen Krankenhäusern zwischen 2006 und 2007. Sie fand große Unterschiede im Reporting einzelner Erkrankungen.
So waren unter den 84 als Eklampsie codierten Fällen tatsächlich 67 als Präeklampsie einzustufen, umgekehrt waren 129 postpartale Blutungen korrekt codiert, 75 jedoch nicht. Andere in der Studie untersuchte Bedingungen zeigten eine niedrigere Fehlerrate.
Es lässt sich aber der Rückschluss ziehen, dass ein hoher Anteil an falsch negativen oder falsch positiven Ergebnissen den Wert dieser nationalen Datenbasis für die Forschung grundsätzlich in Frage stellt.

Das liegt auch an der Art des Zustandekommens der Daten: Seit den 2000er-Jahren findet die Finanzierung der öffentlichen Spitäler in Frankreich auf Basis von Einzelabrechnungen für bestimmte Untersuchungen und Verfahren statt.
Grundlage für die Abrechnung sind die Daten aus dem SNDS, was zu Interessenkonflikten zwischen einer korrekten Codierung von Leistungen und einer Codierung, die der Maximierung der Finanzierung dient, geführt hat. Diese Daten werden jedoch genauso über den Health Data Hub zur Verfügung gestellt wie jene, die erst laufend dazukommen.
Ob das eine gute Basis für KI-Systeme ist, die in medizinische Entscheidungsprozesse eingebunden werden sollen, sei dahingestellt.

Die elektronische Gesundheitsakte wird Teil des „Health Data Hub”

Auch sämtliche Daten, die in der elektronischen Patientenakte (Dossier médicale partagé, DMP) gespeichert sind, werden zukünftig automatisch in den Health Data Hub geladen.
Derzeit haben Patientinnen und Patienten ein Recht darauf, eine solche Akte zu erstellen, aber keinerlei Verpflichtung dazu.
Besonders erfolgreich war das Projekt der persönlichen Gesundheitsakte für jeden Versicherten bisher nicht – trotz intensiver Bemühungen und Investitionen von gut 500 Millionen Euro seit Projektstart im Jahr 2004 haben erst knappe neun Millionen Versicherte ein DMP eröffnet.
Das soll bald anders werden: Die Zielsetzung lautet 40 Millionen elektronische Patientenakten bis zum Jahr 2022. Ab diesem Zeitpunkt wird das DMP obligatorisch, mit Beginn 2022 wird die freiwillige Teilnahme durch eine Opt-out-Lösung ersetzt. Versicherte müssen sich in Zukunft also aktiv abmelden, wenn sie nicht möchten, dass ihre Gesundheitsdaten über das DMP in den Health Data Hub gelangen.

Beim „Health Data Hub” handelt es sich um eine nationale digitale Plattform, die Gesundheitsdaten aus unterschiedlichen dezentralen Quellen zusammenführen und für die Forschung zugänglich machen soll.
Er ist Teil einer 2018 beschlossenen umfassenden Reform des französischen Gesundheitssystems.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer weitgehenden Digitalisierung unterschiedlichster Gesundheitsleistungen.
Medizinische Entscheidungen sollen außerdem mittels Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) erleichtert werden.

Die Verwaltung des Health Data Hub obliegt einem öffentlichen Interessenverband („groupement d’intérêt public”, GIP) aus 56 Teilnehmern, darunter Abteilungen zahlreicher Ministerien, Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen und Krankenkassen.
Technisch handelt es sich um eine Cloud-Lösung, in der bereits dezentral gespeicherte Gesundheitsdaten nach und nach zusammengeführt und laufend ergänzt werden sollen. In der finalen Ausbaustufe soll der Health Data Hub dann die Gesundheitsdaten aller in Frankreich Versicherten enthalten.

Die Lancierung erfolgte nach längerer Planung im Dezember 2019. Seither reißt die Kritik nicht ab:
Ein unmittelbarer Nutzen für Patientinnen und Patienten wird von vielen Seiten in Frage gestellt, bei Datenschützern stieß vor allem die überstürzte – und mittlerweile revidierte – Entscheidung für die Speicherung der Daten bei Microsofts Cloud-Service Azure auf heftigen Widerstand.

Kritik gibt es auch an den hohen Kosten des Projekts: Allein für die Konzeption des Health Data Hub wurden 2019 rund zehn Millionen Euro ausgegeben.
Als Kosten für den Ausbau und die weitere Vernetzung der einzelnen Funktionen wurden für den Zeitraum 2020 bis 2022 76 Millionen Euro veranschlagt.

Über Kommentare auf meinem Blog hier  würde ich mich freuen.

Jochen